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Der Artikel Schwerte gehört zur Kategorie: Schwerte, Ruhrgebiet, Ort in Nordrhein-Westfalen
| Wappen | Karte | ||||
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| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | ||||
| Regierungsbezirk: | Arnsberg | ||||
| Kreis: | Unna | ||||
| Fläche: | 56,2 km² | ||||
| Einwohner: | 52.344 (30. Juni 2005) | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 900 Einwohner/km² | ||||
| Höhe: | 120 m ü. NN | ||||
| Postleitzahl: | 58239 | ||||
| Vorwahl: | 02304 | ||||
| Geografische Lage: | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | UN | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 05 9 78 028 | ||||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Rathausstr. 31 58239 Schwerte | ||||
| Website: | www.schwerte.de | ||||
| E-Mail-Adresse: | info@stadt-schwerte.de | ||||
| Politik | |||||
| Bürgermeister: | Heinrich Böckelühr (CDU) | ||||
Schwerte ist eine Mittlere kreisangehörige Stadt im Ruhrgebiet, Kreis Unna in Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Die Stadt befindet sich im Bereich des Regionalverband Ruhr.
Geografie
Geografische Lage
Schwerte liegt südöstlich von Dortmund an der Ruhr im östlichen Ruhrgebiet. Der weitgehend bewaldete Höhenzug im Norden des Stadtgebietes wird als Ardeygebirge bezeichnet.Stadtgliederung
Das heutige Stadtgebiet von Schwerte wurde 1975 durch die kommunale Gebietsreform aus den Städten Schwerte und Westhofen sowie den Gemeinden Ergste, Geisecke, Villigst und Wandhofen gebildet. Auch Teile der Nachbargemeinden Holzen und Lichtendorf kamen zu Schwerte.Geschichte
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Schwerter St. Viktor-Kirche Bildherkunft |
- 962 Erste urkundliche Erwähnung als "Suerte" durch Engelbert, dem Abt der Abtei Werden.
- 1096 Die Bauernschaft Ergste wird erstmals als "Argeste" in einer Urkunde genannt.
- 1243 Schwerte fällt an die Grafschaft Mark
- 1248 Älteste Zeugnisse über den Reichshof Westhofen.
- 1359 Engelbert Sobbe, Burgmann zu Schwerte, stiftet das Hospital zum Heiligen Geist.
- 1391 Graf Dietrich I. von der Mark gestattet der Stadt eigene Münzen zu schlagen.
- 1397 Graf Dietrich I. von der Mark verleiht Schwerte das volle Stadtrecht.
- 1406 Die Stadt erhält das Privileg zur Erweiterung der Befestigungsgräben und zur Erhebung von Wegegeld an den Stadttoren.
- 1508 Die St. Viktor-Kirche wird um den gotischen Hochchor erweitert.
- 1523 In der St. Viktor-Kirche wird der Goldene Altar aufgestellt.
- 1547 Der Grundstein für den Bau des Alten Rathauses (heute Ruhrtalmuseum) wird gelegt.
- 1565 Das Schwerter Schichtwesen wird erstmals beurkundet.
- 1609 Nach dem Tod des letzten Grafen von der Mark fällt Schwerte an das Kurfürstentum Brandenburg, das später im Königreich Preußen aufgeht.
- 1701 Die Stadt erlässt eine eigene Schulordnung.
- 1796 Erstmals wird der jüdische Friedhof am Nordwall erwähnt.
- 1799 Dr. Friedrich Bährens führt die erste Pockenschutzimpfung in Schwerte durch.
- 1801 In der Stadt wird ein Kornmarkt eingerichtet.
- 1811 Alle Verbindungsstraßen zwischen dem Markt und den Stadttoren sind gepflastert.
- 1818 Wegen Brandgefahr wird verboten, Häuser mit Stroh- und Schindeldächern zu errichten.
- 1853 Die Sparkasse zu Schwerte wird gegründet.
- 1867 Schwerte erhält einen Bahnanschluss.
- 1914 Das neue Rathaus wird fertig gestellt.
- 1922 In Schwerte-Ost wird das Eisenbahnausbesserungswerk in Betrieb genommen.
- 1933 Im Alten Rathaus wird das Ruhrtalmuseum eröffnet.
- 1937 Besuch von Adolf Hitler in Schwerte.
- 1938 Am 9. November wird die Synagoge verwüstet.
- 1943 fordert die Bombardierung und Zerstörung der Staumauer der Möhnetalsperre durch britische Bomber unzählige Todesopfer, da sich eine gewaltige Flutwelle durch das Ruhrtal ergießt und ein bislang nicht wieder erreichtes Jahrhunderthochwasser auslöst.
- 1946 Die neu errichtete Ruhrbrücke wird für den Verkehr frei gegeben.
- 1961 Das Autobahnteilstück der Autobahn A1 zwischen Hagen und Kamen wird fertig gestellt, so dass Schwerte seinen Autobahnanschluss erhält.
- 1975 Eingemeindungen im Zuge der kommunalen Neuordnung (s. Stadtgliederung)
- 1988 In Schwerte leben erstmals 50.000 Bürgerinnen und Bürger.
- 1997 Schwerte feiert sein 600-jähriges Stadtjubiläum.
- 1998 Das 1993 im Ortsteil Ergste geschlossene Elsebad wird als Bürgerbad Elsetal wiedereröffnet.
- 2002 Die neu gestaltete Fußgängerzone wird eingeweiht.
- 2003 Das Bürger- und Kulturzentrum in der ehemaligen Rohrmeisterei wird fertig gestellt.
Einwohnerentwicklung
- 1738 ca. 1.100 Einwohner
- 1900 ca. 12.000 Einwohner
- 1925 ca. 17.000 Einwohner
- 1988 ca. 50.000 Einwohner
- 2005 ca. 52.500 Einwohner
Politik
Das wichtigste politische Organ der Stadt ist der Stadtrat, der über die Angelegenheiten der Kommune und Grundsätze der Stadtverwaltung, die vom Bürgermeister geleitet wird, entscheidet.Der 2004 zuletzt gewählte Stadtrat von Schwerte umfasst 44 Mitglieder und besteht aus 19 gewählten Vertretern der CDU, 15 Ratsmitglieder gehören der SPD an, 5 Bündnis 90/Die Grünen, 3 der WfS (Wählervereinigung für Schwerte) und 2 der FDP.
Bekannt ist die Stadt im politischen Raum auch für das Elsebad im Ortsteil Ergste, das seit 1998 ehrenamtlich betrieben wird, da seine junge Geschichte als so genanntes Bürgerbad mit engagierter Bürgerbeteiligung verknüpft ist. Zum Jahreswechsel 1994/1995 führte das erste erfolgreiche Bürgerbegehren in NRW zur späteren Wiedereröffnung des zuvor von der Stadt Schwerte geschlossenen Freibades.
Bürgermeister
Bürgermeister ist Heinrich Böckelühr (CDU) als Nachfolger von Ursula Sobelat (SPD), die von 1992 bis 1999 die erste Bürgermeisterin Schwertes war. Bei der Kommunalwahl vom 26. September 2004 wurde er mit 51,4 Prozent der Wählerstimmen im Amt bestätigt.Städtepartnerschaften
- Allouagne (Frankreich), seit 1974, übernommen von Ergste
- Béthune (Frankreich)
- Cava de' Tirreni (Italien), seit 1984
- Hastings (Großbritannien)
- Labussière (Frankreich), übernommen von Westhofen
- Leppävirta (Finnland), seit 1992
- Nowy Sącz (Polen), seit 1984
- Pjatigorsk (Russland)
- Violaines (Frankreich), übernommen von Wandhofen
Kultur und Sehenswürdigkeiten
- St. Viktor-Kirche (14. Jh.) mit einem Schnitzaltar Antwerpener Altar von 1523
- spätgotisches Rathaus mit Laubenhalle (jetzt Ruhrtalmuseum)
- Rohrmeisterei
- Konzertgesellschaft Schwerte
- Chor der Konzertgesellschaft Schwerte
- Kunterbunt e.V.
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
- Schwerte kann mit dem Auto über die Bundesautobahnen A 1 (Köln-Bremen, Abfahrt Schwerte) oder A 45 (Frankfurt a. M. - Dortmund, Abfahrt Schwerte-Ergste) erreicht werden. Im Westhofener Kreuz, bekannt durch häufige Staumeldungen, überquert die Autobahn A 1 die Autobahn A 45. Mit der Bundesstraße B 236 gibt es Verkehrsverbindungen in das südliche Münsterland und das Sauerland.
- Schwerte ist ein Eisenbahnknotenpunkt des Schienenpersonennahverkehrs mit Rangierbahnhof. Von hier aus führen Strecken nach Hagen, Dortmund, Hamm, Iserlohn und nach Warburg mit Abzweigungen in den Hochsauerlandkreis, wie zum Beispiel nach Winterberg. Züge des Fernverkehrs halten nicht mehr im Bahnhof Schwerte.
Ansässige Unternehmen
- Deutsche Nickel AG - 1300 Mitarbeiter
- EuroCoin
- Stahlwerk Ergste Westig GmbH
- Hoesch Hohenlimburg GmbH
- Gießerei Walter Hundhausen GmbH
- Hauptsitz von Blumen Risse
- J.D. Theile GmbH & Co. KG - Produktion von Ketten
- ültje GmbH
- F.H. Papenmeier GmbH & Co KG
- Motip Dupli GmbH - Lacke und Spachtelmassen-prestolith
Bildung
- Das Haus Villigst in Trägerschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen bietet Fachtagungen zur pädagogischen und theologischen Fort- und Weiterbildung an.
- Die Katholische Akademie Schwerte (Kardinal-Jaeger-Haus) ist ein Tagungs- und Weiterbildungszentrum in Trägerschaft des Erzbistums Paderborn.
- Die 1985 gegründete Ruhrakademie im Haus Ruhr (Schwerte-Wandhofen) ist ein privates Lehrinstitut für Grafik-Design und Kunst.
- Ruhrtal-Gymnasium
- Friedrich-Bährens-Gymnasium
- Gesamtschule Schwerte
- Eintrachtschule Gemeinschaftshauptschule Schwerte
- Zwei Realschulen (Realschule am Bohlgarten, Realschule am Stadtpark), eine Sonderschule (Pestalozzischule) und sieben Grundschulen (Albert-Schweitzer-Schule, Friedrich-Kayser-Schule, Lenningskampschule, Reichshof-Grundschule Westhofen, Grundschule Villigst, Grundschule Ergste und Heideschule) runden das schulische Bildungsangebot ab.
- Schwerte ist eine der ersten Städte in Nordrhein-Westfalen, die an allen Grundschulen eine Ganztagsbetreuung einrichtete.
- Volkshochschule Schwerte
Persönlichkeiten
- langjähriger Wohnort von Willy Kramp (* 1909 im Mülhausen (Elsaß), † 1986 in Schwerte), dt. Schriftsteller
- Detlev Lewe, dt. Kanusportler, 1968 und 1972 Olympiateilnehmer und Medaillengewinner
- Jens Ewald (* 1983 in Schwerte), dt. Kanusportler, 2004 Olympiateilnehmer in Athen
Söhne und Töchter der Stadt
- Kerstin Kramer (* 1977), dt. Schauspielerin
- Violetta Oblinger-Peters (* 1977), dt.-öster. Kanusportlerin, 2004 Olympiateilnehmerin in Athen
- Rosemarie Trockel (* 1952), dt. Malerin und Bildhauerin
- Johannes Weinrich, aufgewachsen in Schwerte, dt. Terrorist
- Karl Wolff (* 1900), aufgewachsen in Schwerte, SS-Ober(st)gruppenführer und Himmlers Chefadjutant
- Jörg Rost (* 1963), aufgewachsen in Schwerte, Lichtkünstler seit 1995
Weblinks
- Website der Stadt Schwerte
- Chronologie der Stadt Schwerte auf der Webpräsenz des Ruhrtalmuseums
- Historische Persönlichkeiten der Stadt Schwerte auf der Webpräsenz des Ruhrtalmuseums
nds:Schweierte
Diskussion der Autoren über den Artikel: Schwerte
Edit-War um G. Salke
Hallo, seit dem 29. Januar 2005 wurde im Artikel penetrant von mehreren IPs (vermutlich immer derselbe Nutzer) versucht, eine bestimmte Person in der Wikipedia unterzubringen, die zumindest google reichlich unbekannt ist. Aus dem textlichen Kontext ergibt sich auf Anhieb auch keine Relevanz für solch einen enzyklopädischen Eintrag. Dementsprechend wurde der Personeneintrag bis heute bereits 8 Mal wieder entfernt, was einem Edit-War gleichkommt.Deshalb wäre es nett von dem anonymen Nutzer - sollte wirklich ein ernsthaftes Interesse daran bestehen - vor einem erneuten Eintrag im Artikel den Relevanz-Kontext einmal zu erläutern (ggf. wäre auch das vorhergehende Studium dieser Tipps sinnvoll). Sollte der Hinweis (auskommentiert im Artikel und an dieser Stelle hier) keine Beachtung finden, wäre evtl. auch eine Sperre des Artikels zu erwägen. Danke. --Bdk 05:40, 10. Mär 2005 (CET)
- Wenn Sie keine Ahnung haben, dann sollten Sie sich mal in Schwerte orientieren. Das Cabaret "Peters Stuben" war eines der bekanntesten Cabarets Deutschlands und machte die Stadt Schwerte bekannter, als alles andere. Da Gerald Salke (Die Nr.1 in Deutschlands Cabarets) 10 Jahre lang durch das Programm führte,hat er es wohl zweifelsfrei verdient, an dieser Stelle erwähnt zu werden. -- F.Hudek 217.85.34.231 23:50, 10. Mär 2005 (CET)
- Nicht wir, sondern Sie möchten bitte etwas nachweisen. Dass die Google-Treffer für "Deutschlands Nr.1 in Deutschlands Cabarets etwas dünn sind, werden Sie sicher zugeben. Ich glaube, vor diesem Hintergrund könnten wir auf die Aufnahme Gerald Salkes in den Artikel sicher verzichten. --Dundak Dundak 00:45, 11. Mär 2005 (CET)


