Siegen

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Der Artikel Siegen gehört zur Kategorie: Siegerland, Siegen, Ort in Nordrhein-Westfalen
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Wappen fehlt
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Wappenabbildung auf ngw.nl
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Lage der Stadt Siegen in Deutschland
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Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Arnsberg
Kreis: Siegen-Wittgenstein
Fläche: 114,67 km²
Einwohner: 105.383 (2005)
Bevölkerungsdichte: 929 Einw./km²
Höhe: 290 m ü. NN
Postleitzahlenbereich: 57001–57080 (früher: 59xx)
Vorwahl: 0271
Geografische Lage:
Aiport Code: SGE (Siegerland-Airport)
SI
Gemeindeschlüssel: 05 9 70 040
Stadtgliederung: 6 Stadtbezirke mit 23 Stadtteilen
Adresse der Stadtverwaltung: Markt 2
57072 Siegen
Website: www.siegen.de
E-Mail-Adresse: info@siegen.de
Politik
Bürgermeister: Ulf Stötzel (CDU)
Gliederung des Stadtgebiets
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Gliederung des Stadtgebiets
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Siegen liegt in Südwestfalen im Südosten von Nordrhein-Westfalen und ist eine Große kreisangehörige Stadt des Kreises Siegen-Wittgenstein im Regierungsbezirk Arnsberg. Die Universitätsstadt (12.500 Studierende im Wintersemester 2005/06) ist Sitz des Kreises und in der Landesplanung als Oberzentrum im südwestfälischen Verdichtungsraum eingestuft.

1975 überschritt im Zuge der kommunalen Neugliederung die Einwohnerzahl der Stadt Siegen die Grenze von 100.000, wodurch sie Großstadt wurde.

Geographie

Räumliche Lage

Die Stadt Siegen liegt in einem von Niederwald bedeckten, Höhen umkränzten und in zahlreiche radial ausstrahlende Nebentäler verzweigten Talkessel der oberen Sieg, inmitten des durch reiche, steilhängig-tiefe Zerteilung zu einem unruhigen Berg- und Kuppenland zwischen dem Sauerland im Norden, dem Rothaargebirge im Nordosten und dem Westerwald im Südwesten.

Nächst größere Städte von Siegen sind im Norden Hagen (83 km), im Südosten Frankfurt am Main (125 km), im Südwesten Koblenz (105 km) und im Westen Köln (93 km).

Die Stadt liegt an der deutsch-niederländischen Ferienstraße Oranier-Route.

Stadtgebiet

Die Gesamtfläche des Stadtgebietes beträgt rund 115 Quadratkilometer. Die maximale West-Ost-Ausdehnung liegt bei 11 Kilometern, in nord-südlicher Richtung sind es 12 Kilometer. Die Stadtgrenze ist 48 Kilometer lang. Siegen liegt auf einer mittleren Höhenlage von 290 Metern über NN. Die höchste Erhebung der Stadt ist der Gipfel des Pfannenberg mit 499 m ü. NN an der südlichen Stadtgrenze. Der niedrigste Punkt der Stadt liegt mit 215 m ü. NN bei Niederschelden an der südwestlichen Stadtgrenze, die hier gleichzeitig die Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz bildet. Der Waldanteil am Stadtgebiet beträgt rund 60 %. Damit zählt Siegen zu den grünsten Großstädten Deutschlands.

Das Stadtgebiet Siegen ist in sechs Bezirke eingeteilt, die aus mehreren Orts- beziehungsweise Stadtteilen bestehen. Jeder Bezirk hat einen Bezirksausschuss, der aus 15 stimmberechtigten und 15 nicht stimmberechtigten Mitgliedern besteht. Die Bestellung der Ausschussmitglieder erfolgt durch den Rat der Stadt entsprechend der Stimmanteile der Kommunalwahl der Parteien im jeweiligen Bezirk. Die Bezirksausschüsse entscheiden über bestimmte Aufgaben des Bezirks. Diese Aufgaben werden in der Hauptsatzung der Stadt Siegen festgelegt.

Die sechs Bezirke Siegens und ihre zugehörigen Stadtteile

  • Bezirk I (Geisweid): Birlenbach, Meiswinkel, Langenholdinghausen, Geisweid, Dillnhütten, Sohlbach, Buchen, Niedersetzen, Obersetzen
  • Bezirk II (Weidenau): Weidenau
  • Bezirk III (Ost): Kaan-Marienborn, Alt-Siegen teilweise (Giersberg), Bürbach, Volnsberg, Breitenbach, Feuersbach
  • Bezirk IV (Mitte): Alt-Siegen (soweit nicht zum Bezirk III und zum Bezirk V gehörig)
  • Bezirk V (West): Seelbach, Trupbach und Alt-Siegen teilweise (Wellersberg, Fischbacherberg, Achenbach, Rothenberg)
  • Bezirk VI (Süd): Oberschelden, Gosenbach, Niederschelden, Eiserfeld, Eisern

Neben der satzungsrechtlich eindeutigen Aufteilung des Stadtgebietes in Bezirke und Stadtteile werden noch Quartiere mit eigenem Namen unterschieden, deren Grenzen und Bezeichnungen jedoch nicht klar definiert sind. Als Beispiele sind unter anderem die Unter- bzw. Oberstadt, Hammerhütte, Effertsufer, Lindenberg, Charlottental, Haardter Berg (mit der Universität) oder die Alte Dreisbach anzuführen. Diese Quartiere können durchaus auch auf der Fläche von mehreren offiziellen Stadtteilen liegen, wie im Fall des Quartiers Sieghütte, das teilweise im Stadtteil Siegen-Mitte und zu Teilen in Weidenau liegt, ausserdem kommt es ebenso zu räumlichen Überschneidungen zwischen einzelnen Quartieren. Die Quartiere sind am ehesten vergleichbar mit Vierteln, Veedeln bzw. Kieze in anderen Städten und haben keine statistische oder verwaltungstechnische Bedeutung. Neben der teils weitreichenden Bedeutung für das Selbstverständnis ihrer Bewohnern finden finden sie sich aber zur Orientierung auf Stadtkarten, in der Benennung von Buslinien sowie auf Hinweis- und Verkehrsschildern. So sind unter anderem mehrere Ausfahrten der Stadtautobahn HTS nach den entsprechenden Quartieren benannt.

Die Stadtteile Weidenau, Geisweid, Birlenbach, Langenholdinghausen, Buchen, Sohlbach, Dillnhütten, Niedersetzen, Obersetzen und Meiswinkel bildeten vom 1. Juli 1966 bis 31. Dezember 1974 die Stadt Hüttental. Die Stadtteile Eiserfeld, Eisern, Gosenbach, Niederschelden und Oberschelden bildeten vom 1. Juli 1966 bis 31. Dezember 1974 die Stadt Eiserfeld.

Nachbargemeinden/-städte

Die Stadt Siegen grenzt im Norden an die Stadt Kreuztal, im Osten an die Stadt Netphen, im Südosten an die Gemeinde Wilnsdorf, im Süden an die Gemeinde Neunkirchen (Siegerland), im Westen an die Gemeinde Mudersbach (Landkreis Altenkirchen in Rheinland-Pfalz) und im Nordwesten an die Stadt Freudenberg (Siegerland).

Geschichte

Der Name Siegen geht auf den eventuell keltischen Flußnamen der Sieg (Fluss) zurück, ungewiss ist eine Verwandtschaft mit dem Namen des keltisch-germanischen Stammes der Sugambrer, welcher in vorchristlicher Zeit in Teilen Nordrheinwestfalen lebte. Erste urkundliche Erwähnungen des Ortes Sigena reichen bis in das Jahr 1079 zurück. Die Geschichte der Stadt ist stark vom Bergbau geprägt, welcher seit der La-Tène-Zeit in der Umgebung betrieben wurde. Dies bezeugen zudem die zahlreichen Gruben welche sich im Stadtgebiet befanden.

Im Jahre 1224 wird Siegen als eine aufs Neue erbaute Stadt erwähnt, die dem Grafen von Nassau, Heinrich dem Reichen, vom Erzbischof Engelbert I. von Köln zum halben Miteigentum übertragen wurde. Zudem ist belegt, das das Obere Schloss zu dieser Zeit schon existierte. Stadtrecht bekam die Stadt am 19. Oktober 1303. Bis zum 1. Februar 1381 blieb die Stadt im Besitze zweier Eigentümer. Erst dann ging sie gänzlich in die Hände der Nassauer über.

Die Stadt Siegen bot im 16. Jahrhundert einen wehrhaften Anblick. Sie war von gewaltigen Mauern mit 16 Türmen und drei Stadttoren umgeben und besaß eine mächtige Burg. Die Stadt wurde von mehreren Stadtbränden heimgesucht. Urkundlich erwähnt sind die Brände von 1592 und vom 10. bis zum 20. April 1695.

Wilhelm der Reiche richtete im Jahre 1536 in den Gebäude des ehemaligen Franziskanerklosters ein Pädagogium ein, aus dem das heutige Gymnasium am Löhrtor der Stadt Siegen hervorgegangen ist. Johann der Mittlere errichtete im Jahre 1616 eine ritterliche Kriegsschule in dem noch stehenden alten Zeughause in der Burgstrasse ein. Er errichtete auch an der Stelle eines alten Franziskanerklosters das untere Schloss. Sein Sohn Johann der Jüngere trat 1612 wieder zur katholischen Kirche über, und wollte mit Gewalt den Rücktritt der Bürger zum Katholizismus erzwingen. Johann Moritz von Nassau-Siegen, der holländische Befehlshaber in Brasilien setzte ihn ab und es kam 1650-51 unter seiner Regierung eine Teilung des Siegerlands nach konfessionellem Unterschied zu Stande.

Unter Wilhelm Hyacinth kam es ab 1699 zu Gewalttaten zwischen beiden Konfessionen. Als am 29. März 1707 der Bürger Friedrich Flender zu Tode kam, wurde Wilhelm Hyacinth abgesetzt und verjagt. Mit ihm endete 1743 die katholische Herrscherlinie in Nassau-Siegen. Da mit Friedrich Wilhelm bereits 1734 auch die reformierte Linie erloschen war, übertrug Kaiser Karl VI. dem Prinzen von Oranien und Fürsten von Nassau-Diez die Regierung. Unter ihrer Herrschaft blühte der Bergbau, die Hauptquelle des Wohlstandes, sowie der Acker-, Wiesen- und Waldbau auf. Als Fürst Wilhelm I. sich weigerte, dem von Napoleon gegründeten Rheinbund beizutreten, wurde er von diesem abgesetzt und das Siegerland fiel an das Großherzogthum Berg. Nach dem Sturz Napoleons im Jahre 1813 kam Wilhelm Friedrich als König der Niederlande wieder in den Besitz seiner deutschen Erblande, die er aber 1815 an Preußen abtrat und im Gegenzug das Großherzogtum Luxemburg erhielt. Die Stadt wurde dem Landkreis Siegen, zunächst im Regierungsbezirk Koblenz (Provinz Großherzogtum Niederrhein), ab 1817 im Regierungsbezirk Arnsberg (Provinz Westfalen) zugeordnet. Unter der Herrschaft Preußens entwickelte sich Siegen zu dem heutigen Zentrum Südwestfalens. Am 1. März 1923 schied die Stadt Siegen aus dem Kreis Siegen aus und wurde eine kreisfreie Stadt, blieb aber Sitz des Kreises Siegen, der im Zuge der Kreisreform 1975 mit dem Kreis Wittgenstein vereinigt wurde. Gleichzeitig wurde Siegen wieder in den Kreis Siegen eingegliedert. 1984 wurde der Kreis Siegen in „Kreis Siegen-Wittgenstein“ umbenannt.

Religionen

Die Stadt Siegen gehörte anfangs zum Gebiet des Erzbistums Mainz beziehungsweise zu dessen Dekanat Arfeld. In der Stadt befand sich ein Weißnonnenkloster, das im 15. Jahrhundert eingegangen war. Ferner gab es ein Franziskanerkloster, das 1533, nach der 1530 von den damaligen Landesherren, den Nassauern, eingeführten Reformation, aufgelöst wurde. Danach war die Stadt zunächst lutherisch, doch trat das Fürstentum Nassau ab 1550 zum reformierten Bekenntnis über. Anschließend war Siegen eine überwiegend protestantische Stadt, doch konnte ab 1623 die Gegenreformation teilweise wieder Fuß fassen, so dass etwa 1/5 Siegens beziehungsweise dessen Umland wieder katholisch wurde. Ab 1626 gab es auch wieder ein Kloster (Jesuitenkloster) in der Stadt. Nach dem Übergang an Preußen 1815 wurde in Siegen, wie in ganz Preußen, zwischen 1819 und 1835 die Union zwischen lutherischen und reformierten Gemeinden eingeführt, doch behielten die Gemeinden der Stadt ihr reformiertes Gepräge. Siegen als Teil der westfälischen Provinzialkirche (heute Evangelische Kirche von Westfalen), wurde Sitz einer Superintendentur. Heute bezeichnet man diesen Verwaltungsbezirk als Kirchenkreis, zu dem heute alle Kirchengemeinden der Stadt gehören, sofern es sich nicht um Freikirchen handelt. Der Kirchenkreis Siegen umfasst den gesamten südwestfälischen Raum bis nach Olpe.

Die Katholiken der Stadt gehörten auch nach der Reformation weiterhin zum Erzbistum Mainz. Mit der Neustrukturierung der Katholischen Kirche Anfang des 19. Jahrhunderts wurde Siegen dem Bistum Paderborn zugeteilt und Sitz einer Kreissynode, heute Dekanat, zu dem alle Pfarrgemeinden der Stadt gehören. 1929 wurde Paderborn zum Erzbistum erhoben und damit Sitz einer eigenen Kirchenprovinz, dem die Bistümer Fulda und Hildesheim zugeordnet wurden. 1995 wurde das Bistum Hildesheim abgetrennt und der neuen Kirchenprovinz Hamburg zugeordnet. Das Erzbistum Paderborn erhielt dafür die neuen Suffraganbistümer Erfurt und Magdeburg.

Neben der römisch-katholischen Kirche gibt es in Siegen je eine griechisch-orthodoxe und eine rumänisch-orthodoxe Kirchengemeinde.

Ferner sind verschiedene Freikirchen in Siegen ansässig, darunter mehrere Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), eine Evangelisch-Methodistische Kirche (Methodisten), eine Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK), eine Adventgemeinde, mehrere Freie Evangelische Gemeinde (FeG) sowie die Christliche Gemeinde Achenbach, die Christliche Versammlung und Calvary Chapel.

Weitere Religionsgemeinschaften in Siegen sind die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, die Zeugen Jehovas und die Urchristliche Gemeinde.

Gebietsreform

Folgende Gemeinden und Gemarkungen wurden nach Siegen eingemeindet:

  • 1902 und 1912: Teile von Boschgotthardtshütten
  • 1934: Teile von Achenbach
  • 1937: Teile von Achenbach und Boschgotthardtshütten
  • 1966: Trupbach, Seelbach, Breitenbach, Bürbach, Kaan-Marienborn und Volnsberg
  • 1969: Feuersbach
  • 1975: Stadt Hüttental und Stadt Eiserfeld

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1870 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst.
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Bevölkerungsentwicklung
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Jahr Einwohnerzahlen
1455 etwa 2.500
1807 3.743
1843 6.233
1871 11.067
1. Dezember 1875 ¹ 12.901
1. Dezember 1890 ¹ 18.242
1. Dezember 1900 ¹ 22.111
1. Dezember 1910 ¹ 27.416
8. Oktober 1919 ¹ 29.020
16. Juni 1925 ¹ 30.787
16. Juni 1933 ¹ 32.736
17. Mai 1939 ¹ 40.269

Jahr Einwohnerzahlen
13. September 1950 ¹ 38.787
6. Juni 1961 ¹ 49.404
31. Dezember 1970 57.600
30. Juni 1975 116.800
30. Juni 1980 112.500
30. Juni 1985 107.500
1. Januar 1989 106.160
30. Juni 1997 111.000
30. Juni 2003 106.142
30. September 2004 105.589
31. März 2005 105.383
30. Juni 2005 105.328

Politik

Stadtrat

Die 62 Sitze des Stadtrates verteilen sich nach den Kommunalwahlen am 26. September 2004 wie folgt:

Keine der gewählten Parteien verfügt im Rat der Stadt Siegen über eine eigene Mehrheit, eine Koalition wurde nicht begründet. Allerdings bilden CDU und FDP eine formelle, vertraglich fixierte Kooperationsgemeinschaft und verfügen zumindest in den Fachauschüssen über eine gemeinsame Mehrheit von einer Stimme. Im Rat hingegen herrschen wechselnde Mehrheiten.

Bürgermeister

An der Spitze der Stadt sind seit dem 13. Jahrhundert mehrere Bürgermeister nachweisbar. 1304 und 1305 wird erstmals ein Rat ("consules") genannt. Bereits seit 1224 sind jedoch "Burgmänner" genannt sowie 3 jährlich wechselnde Bürgermeister. Ab 1500 wurden jährlich nur noch 2 Bürgermeister gewählt. Im 18. Jahrhundert errangen die Zünfte zunehmends Einfluss in der Stadt. Danach vertrat der "regierende" oder "im Amt stehende" alte Schuhmachermeister beim Rat die "gemeinsame Bürgerschaft". Doch hielt sich die mittelalterliche Stadtverfassung bis 1809 beziehungsweise teilweise sogar bis 1815. Ab 1815 gab es einen Rat mit 12 Mitgliedern, der sich selbst ergänzte. Ihm stand der Bürgermeister vor. Die Vorstädte erhielten ab 1824 einen eigenen Vorsteher, welcher unter der Leitung des Siegener Bürgermeisters stand. 1836 wurde die preußische Städteordnung eingeführt. Nach dem Ausscheiden der Stadt aus dem Kreis Siegen 1923 erhielt das Stadtoberhaupt des Titel Oberbürgermeister. Das bereits seit 1919 als Bürgermeister amtierende Stadtoberhaupt Siegens blieb auch während der Zeit der Nationalsozialisten im Amt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen Oberbürgermeister ein und 1946 führte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten "Rat der Stadt", dessen Mitglieder man als "Stadtverordnete" bezeichnet. Der Rat wählte anfangs aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Des Weiteren wählte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung.

Seit der Wiedereingliederung der ehemals kreisfreien Stadt Siegen in den Kreis Siegen im Jahre 1975 tragen die Stadtoberhäupter den Titel Bürgermeister beziehungsweise Stadtdirektor. 1999 wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Bürgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wird seither direkt gewählt.

Oberbürgermeister beziehungsweise Bürgermeister seit 1919

Oberstadtdirektoren beziehungsweise Stadtdirektoren 1946 - 1999

Wappen

Das Wappen der Stadt Siegen besteht aus drei Teilen. Im oberen Bereich wird der Bischof von Köln dargestellt, die Mauer symbolisiert die Stadt selber und im Tor ist der nassauische Löwe zu sehen. Die Farben blau und gelb sind die Farben des Hauses Nassau.

Städtepartnerschaften

Siegen unterhält eine Städtepartnerschaft mit folgenden Städten beziehungsweise Bezirken:

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bild:Obers_Schloss_Siegen.jpg|Oberes Schloss Bild:Img_1770.jpg|Dicker Turm vom Unteren Schloss Bild:Nikolaikirche_Siegen.jpg|Nikolaikirche mit Krönchen Bild:Marienkirche_Siegen.jpg|Marienkirche Bild:Blick_Siegen.jpg|Ein Blick über Siegen

Theater

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künftiges Apollo-Theater
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Mit dem Apollo-Theater (Umbau eines zentral in der Siegener Innenstadt gelegenen Kinos aus den 1930er Jahren, geplante Eröffnung Ende 2006) ist in Siegen einer der bedeutendsten Theater-Neubauten des laufenden Jahrzehnts vorgesehen.
Seit 1992 ist das Medien- und Kulturhaus Lÿz Spielort für Kleinkunst, Kabarett, Musik und Theater in Siegen. Auf den zwei Bühnen finden je Saison etwa 150 Veranstaltungen statt.

Größere Veranstaltungen finden in der Bühne der Stadt (ca. 820 Sitzplätze), der Siegerlandhalle (1.800 m², 2.300 Sitzplätze) sowie der Bismarckhalle statt. Daneben gibt es regelmäßig Konzerte und Aufführungen unter freiem Himmel im Innenhof des Unteren Schlosses.

Orchester und Chöre

Museen

Einen Besuch wert sind das Museum für Gegenwartskunst (Dienstag bis Sonntag 11:00-18:00 Uhr, Donnerstag 11:00-20:00 Uhr, montags geschlossen) und die Städtische Galerie Haus Seel (ständige Wechselausstellungen: Montag bis Freitag 14:00-18:00 Uhr, Samstag und Sonntag 10:00-13:00 Uhr und 14:00-20:00 Uhr, montags geschlossen).

Gebäude

Obwohl die Stadt im Zweiten Weltkrieg zu rund 80 % zerstört wurde, hat sich Siegen einige Sehenswürdigkeiten bewahrt. So gibt es beispielsweise zwei Schlösser in Siegen - das Obere und das Untere Schloss.
Oberes Schloss
Die Höhenburg auf dem Siegberg wurde 1259 erstmals urkundlich erwähnt und war im Mittelalter die Stammburg des Hauses Nassau. Seit 1905 befindet sich hier das Siegerlandmuseum. Hier findet man neben Zeugnissen aus der Region, darunter einem (künstlich angelegten) Schaubergwerk, auch zahlreiche Gemälde. Den Schwerpunkt bilden dabei Arbeiten des wohl bekanntesten Sohns der Stadt, Peter Paul Rubens. Zudem befindet sich hier eine umfangreiche Porträtsammlung der Nassauer und Oranier. Das Dachgeschoss ist der Wohnkultur des 19. Jahrhunderts gewidmet. Eine Küche aus dem Siegerland, eine Schlafstube und zahlreiche Möbel aus der Biedermeierzeit vermitteln einen Eindruck vom Leben in der Region.
Unteres Schloss
Am Ende des 17. Jahrhunderts entstand das Untere Schloss in seiner heutigen einem offenen Rechteck gleichenden Bauform. Die evangelische Linie des Hauses Nassau-Siegen residierte dort. Zu dem Schloss gehört auch der „Dicke Turm“ mit Glockenspiel. Im Jahr 1959 richtete die Stadt Siegen dort eine Gedenkstätte für Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft ein. In dem Schloss befindet sich auch die Gruft des evangelischen Teils des Nassauischen Fürstenhauses.

Heute dient das Schloss als Landesbehördenhaus, in dem der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, das Staatliche Umweltamt NRW und die Justizvollzugsanstalt Attendorn - Zweiganstalt Siegen ansässig sind. Nach Plänen der Stadt sollen in das Untere Schloss in den nächsten Jahren Teile der Universität ziehen, die Realisierung scheitert derzeit aber noch an der Finanzierung.

Kirchen
Zwei Kirchen in der Siegener Innenstadt sind hervorzuheben: Die aus dem 11. Jahrhundert stammende Martinikirche und die Nikolaikirche am Marktplatz mit ihrer außergewöhnlichen achteckigen Form und dem goldenen Krönchen (Wahrzeichen der Stadt) auf dem Stadtbild-prägenden Turm der Kirche (deshalb bezeichnet man Siegen auch als Krönchenstadt). Eine weitere Kirche ist die von Jesuiten erbaute +Marienkirche (1702 bis 29 erbaut). Sehenswert ist auch die Altstadt Siegens sowie mehrere Museen in der Innenstadt.

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denkmalgeschützter Kugel-Gasbehälter
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Gasometer
Im Südwesten der Innenstadt am Fuße des Ziegenbergs befindet sich ein denkmalgeschützter Kugel-Gasbehälter. Er ist einer der ältesten, noch erhaltenen Gasbehälter in Kugelform. Eine weitere Besonderheit ist seine genietete Hülle. Von dieser Bauart sind weltweit nur noch zwei weitere Gasbehälter bekannt: Einer in Schwerte und einer in Bielefeld. Der Behälter wurde zwecks Neu- und Umbau der Stadtautobahn HTS und des Wohnbereichs „Ziegenberg“ um einige Meter versetzt.
Sehenswertes in der Umgebung:
Touristisch empfehlenswert sind Wandertouren und Ausflüge in der landschaftlich reizvollen Umgebung Siegens. Einige kleinere Städte rund um Siegen wie Hilchenbach oder Freudenberg sind ebenfalls einen Besuch wert. Des Weiteren gibt es in der Umgebung einige berühmte Brauereien, die auch besichtigt werden können: z. B. Krombacher und Eichener Brauerei in Kreuztal, sowie weitere kleinere Brauereien.

Sport

Der Stadtsportverband Siegen umfasst 160 Sportvereine in denen insgesamt rund 37.000 Mitglieder tätig sind. Überregionale Bedeutung erlangte die Herrenfußballmanschaft der Sportfreunde Siegen im Leimbachstadion. Sie ist 2005 aus der Regionalliga Süd in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Als 6-maliger Deutscher Meister war die Damenfussballmannschaft des TSV Siegen in den neunziger Jahren sehr erfolgreich.

Regelmäßige Veranstaltungen

Kulinarische Spezialitäten

Sagenhaftes in Siegen

Der Dilldappe ist ein Fabelwesen aus dem Siegerland. Er lebt hauptsächlich im Siegerländer Hauberg. Die Dilldappen sind eine Erfindung des Autors und Cartoonisten Matthias Kringe und erscheinen erstmalig Anfang der 1980er Jahre.

Infrastruktur und Wirtschaft

Verkehr

Luftverkehr
Im Süden des Kreises in der Gemeinde Burbach liegt der Siegerlandflughafen, durch den Siegen an zahlreiche Flughäfen in Deutschland angebunden ist.
Radverkehr
Die Stadt Siegen liegt am Europäischen Fernwanderweg E1, der von Mittelschweden bis Umbrien in Italien führt.
Schienen- und Busverkehr
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Bildherkunft
Die Stadt Siegen liegt im Schnittpunkt folgender Eisenbahnstrecken
der Ruhr-Sieg-Express (RE 16) und die Ruhr-Sieg-Bahn (RB 91) verkehren
der Rhein-Sieg-Express (RE 9) und der Main-Sieg-Express (RE 99) und
im Stundentakt die Sieg-Dill-Bahn (RB 95) (nur von/bis Dillenburg) verkehren
der Rhein-Sieg-Express (RE 9) und die Sieg-Dill-Bahn (RB 95) (nur von/bis Au (Sieg)) verkehren.

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Im Straßenpersonennahverkehr verkehren zahlreiche Buslinien, die Siegen auch mit seinen Nachbargemeinden und -städten verbindet. Betreiber ist die VWS mit Sitz in Siegen. Am 18. März 1895 startete die Netphener Omnibusgesellschaft mit der ersten Omnibuslinie der Welt mit einem benzinbetriebenen Omnibus.

Für den gesamten Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt der Tarif der Verkehrsgemeinschaft Westfalen-Süd (VGWS) und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif.

Straßen
Im Fernstraßenbereich ist die Stadt Siegen an die Bundesautobahnen

die Bundesstraßen 54, 54 n, 62 und 62 n angebunden.

Das Stadtbild wird geprägt durch die Hüttentalstraße (HTS) (B 54 n/B 62 n), die als Stadtautobahn (in großen Teilen aufgeständert) das Stadtgebiet durchzieht.

Zurzeit wird die A 4 zwischen der AS 28 Wenden und Kreuztal neu gebaut. In Höhe des Kreuztaler Ortsteils Krombach wird sie in die Hüttentalstraße (B 54 n/B 62 n) übergehen. Geplanter Fertigstellungstermin ist Juni 2006. Auf dem zwölf Kilometer langen Abschnitt entstehen acht Talbrücken sowie zehn Unter- und Überführungen.

Wirtschaft

Siegen ist als Oberzentrum Dienstleistungs- und Verwaltungszentrum von Südwestfalen. Die verarbeitende Industrie ist durch einen hohen Anteil metallverarbeitender Betriebe geprägt.

Einkaufsmöglichkeiten sind speziell mit den Fußgängerzonen Bahnhofsstraße und Kölner Tor (beide Siegen-Zentrum) sowie mit den Einkaufszentren City-Galerie (Siegen-Zentrum) und Siegerlandzentrum (Siegen-Weidenau) und der Einkaufsstraße Marburger Straße (Siegen-Zentrum) ausreichend vorhanden. Mit dem Sieg Carré (am Hauptbahnhof) befindet sich ein weiteres Einkaufszentrum im Bau. 2005 wurden ein IKEA-Möbelhaus sowie eine Filiale von Peek&Cloppenburg als weitere Einkaufsmagneten eröffnet.

Öffentliche Einrichtungen

Siegen ist Sitz eines Kreiswehrersatzamtes, der Kreisverwaltung Siegen-Wittgenstein und einer Industrie- und Handelskammer (IHK), deren Kammerbezirk die Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe umfasst.

Medien

In Siegen unterhält der Westdeutsche Rundfunk (WDR) ein Studio, in dem die regionalen Fernseh- und Radionachrichten für Südwestfalen produziert werden. Die tägliche Austrahlung erfolgt im Regionalfenster „Südwestfalen“ im Anschluss an die Sendung „Aktuelle Stunde“ im dritten Fernsehprogramm des WDR. Außerdem betreibt er auch eine Sendeanlage für UKW-Hörfunk und TV (früher auch Mittelwelle) auf dem Giersberg.

Als Tageszeitung erscheinen in Siegen neben der Siegener Zeitung auch Lokalausgaben der Westfälischen Rundschau und der Westfalenpost. Mittlerweile erscheinen alle drei Zeitungen morgens, die Siegener Zeitung erschien bis zum Jahr 2000 als Nachmittagszeitung. Des weiteren befindet sich am Siegener „Obergraben“ das Studiogebäude des an Radio NRW angeschlossenen regionalen Radiosenders Radio Siegen. Radio Siegen nahm am 2. Juni 1990 den Sendebetrieb auf.

Bildungseinrichtungen

Bereits Anfang des 17. Jahrhunderts befand sich in Siegen in den Gebäuden des Unteren Schlosses für wenige Jahrzehnte die Hohe Schule Herborn, nachdem diese dort wegen Ausbruchs der Pest aufgegeben werden musste.

Siegen ist heute Sitz der am 1. August 1972 als Gesamthochschule Siegen gegründeten Universität Siegen.

Daneben gibt es in Siegen noch eine Fachhochschule für Ökonomie & Management (FOM), eine 1990 von verschiedenen Verbänden der Wirtschaft gegründete staatlich anerkannte Fachhochschule, die neben Siegen auch noch an folgenden Standorten ein Studienzentrum hat: Berlin, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Gütersloh, Hamburg, Leverkusen, Neuss und München.

Ferner hat Siegen das komplette Angebot an allgemein bildenden und beruflichen Schulen. Siehe hierzu Bildungseinrichtungen in Siegen.

Siegener Stiftungen

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Die Stadt Siegen hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen:

Ehrenbürger der früheren Stadt Hüttental

Söhne und Töchter der Stadt

(Folgende Persönlichkeiten sind in Siegen geboren. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Geburtsjahr. Ob sie ihren späteren Wirkungskreis in Siegen hatten oder nicht ist dabei unerheblich)

Literatur

Weblinks


Diskussion der Autoren über den Artikel: Siegen


Grundsätzliche Überarbeitung des Artikels Siegen

Der derzeitige Artikel zu Siegen ist aus meiner Sicht noch recht unstrukturiert, sprachlich nicht ausgeglichen und von stellenweise überflüssigen Details gekennzeichnet. Ausserdem gibt es inzwischen zum Glück mehr und mehr Artikel rund um Siegen, die aber nur unzureichend eingebunden sind.

Mein Vorschlag wäre daher, eine grundsätzliche Überarbeitung, um den Siegener Artikel excelent zu machen statt wie derzeit nur an Einzelbaustellen unkoordiniert herumzubasteln. Ich bin auch gerne bereit, einen erheblichen Teil an Arbeit reinzustecken, möchte aber vorher über die Zielrichtung zu diskutieren und bin für jede Hilfe dankbar.

Es wäre des weiteren zu überlegen, ob man nicht einzelne Teilbereiche aussführlicher darstellt, dafür aber in externe Artikel ausgliedert und im Artikel Siegen nur noch eine Zusammenfassung einstellt. Das wäre z.B. für den Bereich Verkehr machbar. Denn ich glaube es ist wenig hilfreich, in einem Artikel zu einer Stadt sämtliche Kursbuchstrecken der DB aufzuführen so wie das derzeit der Fall ist (Ist in anderen Städten ja auch nicht so), statt dessen sollte man hier lieber einfach die grundsätzlichen Verbindungen erläutern und vielleicht einen eigenen Artikle "Nahverkehr Siegen" gestalten, der sich dann sehr ausführlich mit den Details beschäftigt. Ausserdem könnte man dann auch historische Elemente - wie z.B. die frühere Straßenbahn - einbinden.

Diskussionspunkte die zu klären wären sind aus meiner Sicht:

    * Vergleich mit anderen Artikeln über Städte
    * Aufstellung einer "To-Do-Liste"
    * "Was-Fehlt-Liste"
    * Neue, geeignete Bilder bzw. deren Neuordnung.
    * Erweiterung oder auch Kürzung und Auslagerung von Artikeln

So, und jetzt Feuer frei für Ergänzungen, Anregungen, Vorschläge & Kritik :)) --Siegenlester 16:28, 2. Nov 2005 (CET)

rechte Spalte:

--Christoph Wagener 17:38, 3. Nov 2005 (CET)

Politik

Als regierende Partei ist in der Übersicht CDU angegeben. Dies ist allerdings nicht richtig, da die CDU seit der letzten Wahl über keine eigene Mehrheit mehr verfügt. Tatsächlich sind nach der Kommunalwahl CDU + FDP eine formelle Kooperation eingegangen, allerdings keine Koalition. Über diese Kooperation exisitert aber ein (der Presse vorgestellter) Kooperationsvertrag, der einem Koalitionsvertrag gleich, gemeinsame politische Ziele und Wege zu ihrer Umsetzung (gemeinsames Stimmverhalten) festlegt. CDU+FDP haben in den meisten Ausschüssen eine gemeinsame, gestaltende Mehrheit. Im Siegener Rat reicht dies allerdings immer noch nicht aus, hier fehlt noch eine weitere Stimme. Im Rat herrschen daher wechselnde Mehrheiten, wobei in der Mehrzahl eine Entscheidung entweder durch breite Merhheit aller Parteien, in strittigen Fällen eine Mehrheit aus CDU, FDP und UWG (Unabhängige Wählergemeinschaft) meist die Oberhand hat.

Wie könnte man dies in der Übersicht abbilden? Die Angabe "Regierende Partei: CDU" ist ja schlichtweg falsch, die CDU ist zwar Mehrheitspartei, aber nicht alleinregierend.

PS: Unter Politik habe ich einen kurzen, entsprechenden Text eingefügt.

In der Info-Box der Wikipedia:Formatvorlage_Stadt wie auch z.B. in den Artikeln Köln und Düsseldorf taucht Regierende Partei gar nicht auf. Vielleicht sollte man daher auch über eine Löschung der Tabellenzeile nachdenken. --Caterham 18:44, 1. Aug 2005 (CEST)

Eigentlich richtig. Habs jetzt also erstmal einfach rausgenommen.

Ehrenbürger

Zu "Ehrenbürger: 1933: Adolf Hitler, Führer und Reichskanzler" - Ist der immer noch Ehrenbürger?? Sonst wäre vielleicht auch die Tilgung von Ehrenbürgerschaften zu erwähnen.
Ich hatte die Frage in einem Forum gestellt und bekam heute ein e-mail von jemandem, der dies bei der Siegener Zeitung angefragt hatte. Er bekam folgende Antwort
 Sehr geehrter Herr xy,

Ihre Anfrage beantworte ich wie folgt: Nach den geltenden Rechtsvorschriften in der Stadt Siegen über die Verleihung einer Ehrenbürgerschaft, erlischt eine Ehrenbürgerschaft mit dem Tode des Ehrenbürgers. D. h.: Adolf Hitler ist kein Ehrenbürger der Stadt Siegen mehr, ebenso war eine förmliche Aberkennung des Ehrenbürgerrechts nach dem Zweiten Weltkrieg nicht erforderlich. So die offizielle Haltung der Stadt Siegen.

Mit freundlichen Grüßen

[NAME], Siegener Zeitung

--Caterham 20:56, 25. Mai 2005 (CEST)

Diese Antwort ist eine "faule Ausrede". Ehrenbürgerrechte erlischen natürlich generell mit dem Tod. Was soll ein Toter noch für Rechte haben? Sich daher um die Entscheidung zu "drücken" evtl. diversen Personen das Ehrenbürgerrecht zu entziehen, ist mehr als billig, aber keine Siegener Besonderheit. Andere Städte haben das teilweise auch gemacht, bzw. legen das genauso aus, wie die Stadt Siegen. Wieder andere haben aber offiziell die Ehrenbürgerwürde nachträglich aberkannt. Das wäre eigentlich konsequent. Aber das ist ja wieder mit Aufwand verbunden, den man scheut!! Ergo: Solange eine Ehrenbürgerwürde nicht aberkannt wird, besteht sie "quasi" weiter (auch über den Tod hinaus, dem Angedenken wegen). An der Geschichte kann man nicht drehen! Verliehen ist nun mal Verliehen!

Der Satz: "Die Stadt Siegen hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen:" ist imho goldrichitg: es wird keinerlei Aussage darüber getroffen, ob diese Würde noch erloschen ist oder aberkannt wurde. Was im Einzelfall wohl eher uninteressant ist. --Ncnever 20:12, 26. Mai 2005 (CEST)

Boschgatthardshütte

Wurde die "Boschgatthardshütte" nicht nach Weidenau eingemeindet? Der Bereich B. liegt ja nun einmal mitten im heutigen Weidenau.

Ist geändert.

Einwohner

--Cwagener 18:30, 11. Feb 2005 (CET) fragt: Stelle dieses mal zur Diskussion: Muss eine solche Aufstellung in dieser Detailtiefe hier vorhanden sein ? Reicht nicht eine textlixhe Zusammenfassung und ein Link aufs statistische Landesamt o.ä.

Nein das reicht nicht aus. Ein Link auf das Statistische Landesamt bringt hier nichts. Dort müsste man die Daten mühsam suchen ("durchklicken") und man findet womöglich diese Angaben nicht oder wenn, dann womöglich nur nach dem heutigen Gebietsstand und keine historische Entwicklung des tatsächlichen Stadtgebiets. Man sollte die Tabelle jedoch möglichst zweispaltig umwandeln, wie dies z.B. bei Stuttgart der Fall ist. Dann sieht das optisch besser aus. 84.161.178.188 21:47, 11. Feb 2005 IP nachgetragen --Caterham 20:59, 24. Aug 2005 (CEST)

m.E. sollten wir jedenfalls in der Tabelle nicht alle drei Monate die neue Zahl anfügen, insb. bei nur maginalen Veränderungen. Sonst ist die Tabelle bald länger als der Artikel... --Caterham 20:59, 24. Aug 2005 (CEST)

Genau so ist es. Die aktuallsten Zahlen, die zur Verfügung stehen und dann frühere Zahlen im Abstand von 2-3 Jahren (evtl. auch nur 5 Jahre) reicht völlig aus. So hatte ich die Tabelle auch ursprünglich mal angelegt. Bear 21:08, 24. Aug 2005 (CEST)

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1870 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst.
Abbildung
Bevölkerungsentwicklung
Bildherkunft
Jahr Einwohnerzahlen
1455 etwa 2.500
1807 3.743
1843 6.233
1871 11.067
1. Dezember 1875 ¹ 12.901
1. Dezember 1890 ¹ 18.242
1. Dezember 1900 ¹ 22.111
1. Dezember 1910 ¹ 27.416
8. Oktober 1919 ¹ 29.020
16. Juni 1925 ¹ 30.787
16. Juni 1933 ¹ 32.736
17. Mai 1939 ¹ 40.269
13. September 1950 ¹ 38.787
6. Juni 1961 ¹ 49.404
31. Dezember 1970 57.600
30. Juni 1975 116.800
30. Juni 1980 112.500
30. Juni 1985 107.500
1. Januar 1989 106.160
30. Juni 1997 111.000
30. Juni 2003 106.142
30. September 2004 105.589

¹ Volkszählungsergebnis

Bilder für den Artikel

Hi,

habe beim Blättern durch Wiki Commons gesehen, dass da Bilder von Siegen eingestellt wurden, aber nicht in den Artikel eingebunden wurden. Sollte man das nicht mal machen? Dann kommt der Artikel auch besser rüber!

Dazu dient eigentlich der Verweis auf die Commons unter „Weblinks“. Aber du hast Recht, vereinzelt kann der Artikel sicherlich noch Bilder gebrauchen. --St-fl st-fl 21:08, 2. Aug 2005 (CEST)

Habe mal ein Bild des Apollo-Theater (dem ich auch gleich einen eigenen Artikel spendiert habe) zur Auflockerung des Kultur-Abschnittes eingefügt. Recht so?


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Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Siegen und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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