Sozialdemokratische Partei Deutschlands

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Vorsitzender Logo

Basisdaten
Gründungsdatum: 23. Mai 1863 (ADAV)
7. August 1869 (SDAP)
Gründungsort: Leipzig (ADAV)
Eisenach (SDAP)
Vorsitzender: Matthias Platzeck
stellvertretende
Vorsitzende:
Kurt Beck, Ute Vogt,
Peer Steinbrück,
Bärbel Dieckmann,
Elke Ferner
Generalsekretär: Hubertus Heil MdB
Schatzmeisterin: Inge Wettig-Danielmeier
Bundesgeschäfts
führer:
Martin Gorholt
Mitglieder: 597.540
(Stand: Ende März 2005)
Frauenanteil: ca. 30 Prozent
Staatliche
Parteienfinanzierung:
46.355.406,84 €
(2004)
Parteigliederung:
20 Bezirke
350 Unterbezirke
ca. 12500 Ortsvereine

Hausanschrift: Willy-Brandt-Haus
Wilhelmstraße 141
10963 Berlin
Website: www.spd.de
E-Mail-Adresse: pressestelle@spd.de

Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) ist eine der beiden deutschen Volksparteien.

Sie stellt momentan den Vizekanzler in Person von Franz Müntefering, der derzeit zugleich Bundesminister für Arbeit und Soziales im Kabinett Merkel ist. Insgesamt gehören acht Bundesminister der SPD an.

Inhaltliches Profil

Programm

Das aktuelle Parteiprogramm der SPD, das sogenannte "Berliner Programm", wurde im Jahr 1989 verabschiedet. Zunächst war die älteste deutsche Partei eine reine Arbeiterpartei und wandelte sie sich mit dem 1959 verabschiedeten Godesberger Programm in eine Volkspartei.

Die SPD benennt soziale Gerechtigkeit als einen ihrer vorrangigen politischen Leitwerte. Die Wirtschaft soll gestärkt werden, ihre Erträge dabei fair verteilt werden, da dies als notwendig für den Wohlstand der Gesamtbevölkerung angesehen wird. Da die SPD auch in der Zukunft einen starken und sozialen Staat für notwendig erachtet, um schwächere Bevölkerungsgruppen schützen zu können, legt sie Wert auf eine Finanzpolitik, die nicht auf Kosten zukünftiger Generationen ausgestaltet ist. Um dieses Ziel erreichen zu können, vertritt die SPD auch Reformen, welche verschiedene Bevölkerungsteile betreffen, wie z.B. neben der Reichensteuer auch die Agenda 2010.

Gesellschaftspolitisch tritt die SPD für Bürgerrechte, Öffnung der Gesellschaft und Bürgerbeteiligung ein. Sie fühlt sich den Grundgedanken der Freiheit, der Gerechtigkeit und der Solidarität verpflichtet. Außenpolitisch strebt sie eine Welt in Frieden an und tritt für eine Vertiefung der Europäischen Einigung ein.

Richtungen

Intern lässt sich die SPD in eher linke Sozialdemokraten, die sich im Forum Demokratische Linke 21 und der Parlamentarischen Linken organisieren, und eher "rechte" Sozialdemokraten, die sich im Seeheimer Kreis beziehungsweise dem Forum Nürnberger Mitte treffen, unterteilen. Zuletzt hat sich mit dem Netzwerk Berlin zudem eine neue Generation zusammengeschlossen, die sich gegen die traditionalistische Flügelbildung stellt. Während die rechten Sozialdemokraten den von Gerhard Schröder eingeleiteten Reformkurs weitgehend vorbehaltlos mittragen und sich generell an der politischen Mitte orientieren, kämpfen die linken Sozialdemokraten für das linke Profil der Partei, das in ihren Augen in den letzten Jahren vor allem durch die Agenda 2010 und den allgemein wirtschaftsfreundlichen Kurs an Kontur verloren hat.

Innere Struktur

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Mitgliederentwicklung 1946 bis 2003
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Mitglieder

Zurzeit (Stand: April 2005) hat die SPD 597.540 Mitglieder. Damit ist sie die mitgliederstärkste Volkspartei in Deutschland, wobei CDU und CSU zusammengenommen mehr Parteimitglieder aufweisen können. SPD-Mitglied kann jeder ab 14 Jahren werden, der sich zu den Zielen der Partei bekennt; das bedeutet, auch Deutsche, die dauerhaft im Ausland leben, oder Ausländer, die in Deutschland leben, können Mitglied werden. 43 % der SPD-Mitglieder sind älter als 60 Jahre, 8 % sind jünger als 35. Knapp drei Viertel der Mitglieder sind männlich. Etwa die Hälfte sind Arbeiter oder Angestellte, weitere 12 % Hausfrauen oder Hausmänner und weitere 11 % sind Beamte.

Gleichstellung

Um Frauen und Männer innerhalb der SPD gleichzustellen, wurde 1988 eine Geschlechterquote eingeführt, die im Jahre 2017 endet. Diese Quote besagt, dass alle Ämter und Mandate jeweils zu mindestens 40 % von jedem Geschlecht besetzt werden müssen. Da überwiegend die Männer in der Überzahl sind, wird zumeist von einer "Frauenquote" gesprochen.

Die Jusos forderten eine ähnliche Quote, die sogenannte Jugendquote. 10 % der Mandate für den Bundestag sollten von Unter-35-Jährigen besetzt werden. Dieser Vorschlag wurde jedoch vom Bundesparteitag abgelehnt.

Verankerung

Wähler und Mitglieder der SPD konzentrieren sich im Wesentlichen auf Großstädte, besonders aber auf Bremen und das Ruhrgebiet. Außerhalb des großstädtischen Bereichs sind Ostfriesland, Nordhessen, Neunkirchen (Saar), das Nordpfälzer Bergland, Rheinhessen, Brandenburg, Mecklenburg und Nordost-Westfalen Wählerhochburgen der Partei.

Politische Gremien

Oberstes Entscheidungsgremium der Partei ist der Bundesparteitag. Dieser setzt sich zusammen aus Delegierten, die von den Regionalorganisationen bestimmt werden sowie aus den Mitgliedern des Parteivorstands. Bei der Wahl der Delegierten muss, wie bei allen anderen SPD-Gremien, eine Quotenregel eingehalten werden, die bestimmt, dass beide Geschlechter mit mindestens 40 Prozent in einer Delegation repräsentiert sein müssen.

Der Parteitag wählt unter anderem den Parteivorstand, der in der Zeit zwischen den Parteitagen die Geschäfte führt.

Die SPD gliedert sich in Bezirke, die weitestgehend den Grenzen der Bundesländer entsprechen. Nur in Hessen und Niedersachsen gibt es noch die traditionellen Bezirke auf Regionalebene – in diesen Ländern ist der Landesverband ausschließlich für landespolitische Fragen zuständig.

Der SPD nahe stehende Organisationen

Als SPD-nahe Organisationen gelten die Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK), der Kinder- und Jugendverband SJD - Die Falken (Sozialistische Jugend Deutschlands), die Naturfreunde, die Arbeiterwohlfahrt (AWo), der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) sowie die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES).

Die WebSozis sind eine unabhängige Gemeinschaft aus deutschsprachigen Mitgliedern der sozialdemokratischen Parteien SPD, SPS und SPÖ, die für Webmaster dieser Parteien ein Forum betreiben. Ein „Virtueller Ortsverein“ bietet SPD-Aktivitäten im Internet an.

Die SPD ist Mitgliedspartei der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE) und der Sozialistischen Internationalen (SI).

Unternehmensbeteiligungen

Über die Medienholding deutsche druck- und verlagsgesellschaft (dd_vg) unterhält die SPD viele Medienbeteiligungen und gibt ihre traditionsreiche Mitgliederzeitung "Vorwärts" heraus und ist an verschiedenen regionalen Verlagshäusern, deren Zeitungen einen knapp zweiprozentigen Marktanteil haben, zumeist mit einem Minderheitsanteil beteiligt. Außerdem hält die dd_vg seit Mai 2004 einen 90-prozentigen Anteil an der "Frankfurter Rundschau". Die Übernahme war umstritten, da Kritiker eine Einflussnahme auf die Berichterstattung fürchteten.

Geschichte der SPD

1863 bis 1914: Gründung, Sozialistengesetze

Die SPD hat kein exaktes Gründungsdatum. Sie selbst beruft sich zumeist auf die Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins (ADAV) durch Ferdinand Lassalle, die am 23. Mai 1863 in Leipzig stattfand. Oftmals wird das Jahr 1875 als das eigentliche Konstituierungsdatum genannt, als am Ende des Vereinigungsparteitages vom 22.-27. Mai in Gotha der ADAV mit der von August Bebel und Wilhelm Liebknecht 1869 in Eisenach gegründeten Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP) zur Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (SAP) zusammenschloss. Nach dem Außerkrafttreten des Sozialistengesetzes im Herbst 1890 änderte die Partei ihren Namen in "Sozialdemokratische Partei Deutschlands".

Die frühe SPD stand den Gewerkschaften nahe und war ideologisch wie die meisten sozialistischen und sozialdemokratischen Parteien Europas im 19. Jahrhundert am revolutionären Marxismus ausgerichtet. Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts stellte Eduard Bernstein seine Revisionismustheorie dem noch mehrheitlich revolutionär gesinnten Lager der SPD entgegen. Die Revisionismustheorie setzte sich bis spätestens nach dem ersten Weltkrieg in der Partei durch. Im Wesentlichen beinhaltet diese Theorie die angestrebte sozialistische Umwandlung der Gesellschaft durch Reformen nach einer demokratisch legitimierten Regierungsübernahme durch Wahlen.

Die historischen Auseinandersetzungen um die Sozialdemokraten (Verfolgung, Repressionen vor allem unter der Reichskanzlerschaft Otto von Bismarcks – siehe Sozialistengesetz) führten dazu, dass die Parteistruktur der SPD sich am intensivsten entwickelte und hohe Effizienz erlangte. Der riesigen Bevölkerungsgruppe der Arbeiter wohnte durch ihre kritische soziale Lage ein hohes politisches Potenzial inne. Sie machte die SPD bald zur mitgliederstärksten Partei in Deutschland.

Die SPD gewann – unter anderem wegen ihrer Gewerkschaftsnähe – trotz Verfolgung und Unterdrückung während der Bismarck-Ära immer mehr an Einfluss bei den Arbeitern und deshalb auch im Reichstag. Im Jahre 1890 kam die Partei schon auf 27,2 Prozent der Stimmen, und 1912 war sie mit 34,8 Prozent die stärkste Fraktion im Reichstag. Nach dem Tode Bebels 1913, der als Integrationsfigur und Vermittler zwischen dem revolutionären und dem reformistischen Flügel der SPD galt, übernahm der deutlich gemäßigte Friedrich Ebert die Führung der Partei, die er sich mit Hugo Haase teilte.

1914 bis 1919: Erster Weltkrieg, Novemberrevolution, Spaltung der SPD

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Wahlplakat um 1920
Bildherkunft

Als der Erste Weltkrieg ausbrach, stimmte die SPD-Reichstagsfraktion der Gewährung von Kriegskrediten zu. Einzig Karl Liebknecht (Sohn Wilhelm Liebknechts) und Otto Rühle, die für die SPD mit im Reichstag saßen, stimmten 1915 gegen die Kredite. Nach einer Antikriegsdemonstration wurde Liebknecht 1916 verhaftet und zu Zuchthaus verurteilt, aus dem er erst unmittelbar vor Kriegsende wieder entlassen wurde. Viele Mitglieder der SPD waren im Verlauf des Krieges zunehmend mit der kriegsbilligenden Haltung ihrer Partei, der so genannten Burgfriedenspolitik, nicht einverstanden und gründeten die USPD (Unabhängige SPD).

Der linksrevolutionäre Spartakusbund, der 1916 unter Federführung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg nach dem Ausschluss Liebknechts und anderer aus der SPD als "Gruppe Internationale" gegründet worden war und gegen den Krieg agitiert hatte, schloss sich ebenfalls der USPD an und bildete deren linken Flügel.

Zur USPD wanderten nicht nur die linken "Antirevisionisten" um Rosa Luxemburg ab, sowie Karl Kautsky, der langjährige Herausgeber der Zeitschrift "Die Neue Zeit", sondern auch führende Theoretiker des Reformflügels wie der Vater des Revisionismus, Eduard Bernstein. Statt Kautsky und Bernstein beeinflussten ab 1915 die ehemaligen linken Antirevisionisten der Lensch-Cunow-Haenisch-Gruppe, die dem deutsch-russischen Publizisten Alexander Parvus nahestanden, die theoretischen Debatten in der verbliebenden MSPD. Ihr Ziel war, den erhofften deutschen Sieg im Ersten Weltkrieg zur Durchsetzung der sozialistischen Gesellschaftsordnung in Europa und zur Befreiung der osteuropäischen Völker vom Joch des Zarismus zu nutzen. Heinrich Cunow, Völkerkundler und Dozent an der Parteischule der SPD, löste 1917 Kautsky als Herausgeber der "Neuen Zeit" ab, und sollte später Mitautor des Görlitzer und Heidelberger Programms der SPD sein. Konrad Haenisch war nach 1918 preussischer Kultusminister und später Regierungspräsident in Wiesbaden und einer der Begründer des Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold. Ab 1917 schwand der Einfluss dieser Gruppe, als den meisten Sozialdemokraten bewusst wurde, dass der Krieg in eine Niederlage führen würde.

Zum Ende des Krieges, als die militärische Führung des Kaiserreichs die deutsche Niederlage schon eingeräumt hatte, kam es 1918 im Anschluss an die Meuterei der Matrosen in Wilhelmshaven und Kiel zur Novemberrevolution, in deren Folge der Kaiser abdankte und nach Holland floh. Die MSPD unter Friedrich Ebert, dem im Zuge der revolutionären Ereignisse die Regierung von Prinz Max von Baden übergeben worden war, gab mehr dem Druck der Ereignisse nach, als dass sie auf eine Regierungsübernahme vorbereitet gewesen wäre. Überlegungen Eberts, auf eine Abschaffung der Monarchie zunächst zu verzichten, um einen Bürgerkrieg zu verhindern, erwiesen sich als illusorisch.

Der Spartakusbund und Teile der USPD verfochten die Bildung einer Räterepublik, wie sie ein Jahr zuvor in Russland durchgesetzt worden war. Doch von den die Revolution tragenden aktiven revolutionären Soldaten- und Arbeiterräten hatte nur eine Minderheit das Vorbild der russischen Oktoberrevolution im Auge. Sie strebten mehrheitlich vor allem ein Ende des Krieges und die Entmachtung der Militärherrschaft an. Mit diesem Ziel stellten sie sich zuerst hinter die SPD-Führung, der sie vertrauten, und forderten die Wiedervereinigung der Mehrheits-SPD mit der unabhängigen SPD. Die SPD-Führung bot daraufhin der USPD die Bildung eines Rates der Volksbeauftragten als neuer Regierung an. Diese paritätisch mit MSPD- und USPD-Mitgliedern besetzte Revolutionsregierung unter der Führung von Ebert und Haase verstand sich als Provisorium für die revolutionäre Umbruchphase und legte sich auf eine aus baldigen allgemeinen Wahlen hervorgehende Nationalversammlung als verfassungsgebendes Organ fest.

Schon Ende 1918 scheiterte die Koalition zwischen Mehrheits- und Minderheits-Sozialdemokratie am Streit um den Einsatz von Militär gegen revoltierende Matrosen. Die nun allein die Regierung stellende MSPD empfand das eigenmächtige Vorgehen einzelner Räte als Verrat an den demokratischen Prinzipien der Arbeiterbewegung. Versuche, eine demokratische Volkswehr aufzubauen oder mehrheitssozialdemokratischen Freiwilligenverbänden eine Chance zu geben, scheiterten. Als während des Spartakusaufstandes im Januar 1919 die Volksbeauftragtenregierung angegriffen wurde, fiel die Entscheidung, dem Militär der alten Offiziere und den neuen Freikorpsführern zu vertrauen.

Mit der blutigen Niederschlagung des Spartakusaufstandes und der Münchner Räterepublik durch von Gustav Noske rekrutierte rechtsnationalistische Freikorps bis Mitte 1919 setzten sich die Mehrheitssozialdemokraten durch. Dabei erhielt der spätere erste Reichswehrminister der Weimarer Republik Gustav Noske den Beinamen "Bluthund", den er sich im Grunde selber gab, als er bei der Anforderung, die Revolution niederzuschlagen, sagte: „Einer muss den Bluthund abgeben“. Unter seiner politischen Verantwortung standen zahlreiche Morde, die von den Freikorps an vielen bekannten und unbekannten auch vermeintlichen Revolutionären begangen wurden, darunter auch der Mord an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht am 15. Januar 1919, ausgeführt von Freikorpssoldaten unter Führung von Waldemar Pabst.

Die Rolle Eberts, Noskes und Scheidemanns während der Monate der Novemberrevolution und ihrer Niederschlagung führte bis in die Gegenwart zum historischen Vorwurf verschiedener parlamentarisch und vor allem auch außerparlamentarisch aktiver „linker“ Gruppen und Parteien an die SPD, die Revolution und damit zu einem großen Teil gerade auch ihre eigenen Anhänger verraten zu haben. Aus dem Spartakusbund und weiteren linksrevolutionären Gruppierungen wurde bis zum 1. Januar 1919 die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) gegründet. Damit war es zur endgültigen Trennung zwischen dem revolutionären und reformistischen Flügel der Sozialdemokratie gekommen.

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Otto Braun (links), Otto Wels (mitte) und der preußische Innenminister Carl Severing, SPD, 1932
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1919 bis 1933: Weimarer Republik

In der jungen Weimarer Republik stellte die SPD von 1919 bis 1925 mit Friedrich Ebert den Reichspräsidenten und war bis 1920 in allen Reichsregierungen vertreten. Danach – insbesondere nach dem Linksruck infolge der Wiedervereinigung mit der Rest-USPD 1922 – beteiligte sich die SPD nur noch an wenigen Reichsregierungen, zuletzt 1928 bis 1930 an der großen Koalition unter Hermann Müller, während sie in Preußen mit Otto Braun von 1920 bis 1932 fast durchgehend den Ministerpräsidenten stellte.

Die SPD versuchte als "konstruktive Opposition" ihren Einfluss auf die Reichspolitik zu wahren, da sie fürchtete, durch häufige Regierungsbeteiligungen noch mehr enttäuschte Arbeiter-Wähler an die KPD zu verlieren. Ihre soziale Basis während der Weimarer Republik stellten vor allem die gewerkschaftlich organisierten Facharbeiter dar.

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SPD-Plakat der 30er Jahre
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SPD-Plakat zur Wahl 1932
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Während des Aufstiegs der NSDAP konnte die SPD zwar ihren Wählerstamm halten, den Stimmengewinnen der Nationalsozialisten, die zu einem Gutteil auch aus dem Nicht- und Jungwählerreservoir kamen, hatte sie allerdings wenig entgegenzusetzen. Aufgrund ihrer organisatorischen Verkrustung, der Unmöglichkeit einer Zusammenarbeit mit der KPD, von der die SPD als „sozialfaschistisch“ bezeichnet wurde, und – mit Ausnahme des Zentrums – der Marginalisierung der bürgerlichen Parteien fand sie für den Widerstand gegen den heraufziehenden Nationalsozialismus keine Bündnispartner.

Durch den „Preußenschlag“ ihrer letzten Bastion beraubt, konnten ihre Nein-Stimmen bei der Abstimmung über das Ermächtigungsgesetz symbolischen Widerstand darstellen und die Ehre der demokratischen Parteien wahren, nach dem alle anderen bürgerlichen Parteien diesem Gesetz zustimmten.

Nachdem die Einrichtungen der Partei bereits beschlagnahmt waren und ein großer Teil des Parteivorstandes emigriert war, stimmte am 17. Mai 1933 eine Rumpfgruppe der SPD-Reichstagsfraktion unter dem Eindruck von Morddrohungen für die außenpolitische Erklärung Hitlers. Am 21. Juni wurde der SPD ein Betätigungsverbot erlassen, am 14. Juli wurde die Partei verboten.

1933 bis 1949: Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg, Nachkriegszeit

Auch die Sozialdemokraten wurden während der Zeit des Dritten Reiches verfolgt. Viele Mitglieder, die sich nicht ins Exil flüchten konnten oder wollten, starben in Konzentrationslagern und Zuchthäusern. Die Exilorganisation SoPaDe wurde in Prag gegründet und verlegte ihren Sitz später nach Paris, danach nach London.

Nach dem Krieg begann der Wiederaufbau der Partei mit der Gründung eines Zentralausschusses am 15. Juni 1945 in der Berlin und örtlichen Initiativen in allen Landesteilen. Vorsitzender des Zentralausschusses war Otto Grotewohl, andere prominente Vertreter waren Gustav Dahrendorf, Erich W. Gniffke und Max Fechner. Kurt Schumacher arbeitete von Hannover aus gegen die Anerkennung des Zentralausschusses in Berlin als nationalem Sammelpunkt und strebte eine ausschließlich auf die Westzonen beschränkte SPD an; Kontakte mit Sozialdemokraten in der SBZ hatte sein Büro nicht. Auf der Wennigser Konferenz in Wennigsen vom 5. bis 8. Oktober 1945 setzte Schumacher durch, dass der Zentralausschuss nur für die Sowjetische Besatzungszone zuständig sein solle, und er als "Beauftragter für die Westzonen" eingesetzt wurde.

Die KPD, deren neue, aus Moskau heimgekehrte Führung zunächst scharf gegen die spontanen Initiativen zur Bildung einer einheitlichen Arbeiterpartei vorgegangen war, änderte gegen Ende 1945 ihre Haltung und drängte die SPD zu einer Vereinigung der beiden Parteien, was durch Repressalien seitens der sowjetischen Besatzungsmacht bestärkt wurde. Die KPD wollte die Macht in Ostdeutschland, und die SPD hatte die erforderliche Basis von 600.000 Mitgliedern dazu. Otto Grotewohls Bemühen um einen deutschlandweiten Parteitag der SPD, der über dies Ansinnen einer Vereinigung beraten und entscheiden sollte, wurde von Schumacher entschieden zurückgewiesen. Die Wiedererrichtung der Partei im nationalen Rahmen sei erst möglich, nachdem eine gesamtdeutsche Regierung gebildet worden sei, so Schumacher. Stattdessen forderte er den Zentralausschuss auf, die SPD in der Sowjetischen Besatzungszone aufzulösen, und eine separate SPD in den Westsektoren von Berlin zu bilden. Ersteres erreichte er nicht, letzteres organisierte er dann selber zusammen mit einigen Kreisvorsitzenden aus den Westsektoren.

Am 21. April 1946 kam es zu einer Zwangsvereinigung zwischen SPD und KPD zur SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) in der SBZ. Dies geschah auf einem sogenannten "Vereinigungsparteitag", auf dem manche Delegierte der SPD aus der SBZ und Delegierte der KPD aus ganz Deutschland unter Kontrolle der Sowjets standen. Zahlreiche ostdeutsche Sozialdemokraten, die sich dem Druck nicht beugen wollten, flohen in die Westzonen. Gemäß den Anordnungen der Westalliierten durfte die SED in den Westzonen nicht unter diesem Namen antreten, es wurde weiterhin der Name KPD benutzt. Im Zuge der Umwandlung der SED in eine "Partei neuen Typs", bei der die nicht im Statut des SED vorgesehenen "Parteikonferenzen" eine entscheidende Rolle spielten, wurden die in der SED verbliebenen Sozialdemokraten immer weiter in den Hintergrund gedrängt. Viele fielen den von Josef W. Stalin angeordneten Säuberungen zum Opfer.

Vom 9. bis 11. Mai 1946, trat auf Einladung Kurt Schumachers in Hannover ein Parteitag der SPD zusammen, der als Reaktion auf die Gründung der SED eine auf die Westzonen beschränkte Partei unter dem alten Namen SPD gründete.

1949 bis 1966: Opposition im Bundestag

Bei den ersten Bundestagswahlen 1949 in der westdeutschen Bundesrepublik Deutschland lag die SPD unter Führung Kurt Schumachers nur knapp hinter der CDU/CSU unter der Führung Konrad Adenauers, ging jedoch als Konsequenz aus diesem Ergebnis in die Opposition.

In Westdeutschland stand die SPD der von der Bundesregierung entworfenen sozialen Marktwirtschaft zunächst äußerst kritisch gegenüber und forderte die Verstaatlichung aller Grundstoffindustrien. Im Gegensatz zu Adenauers Politik der Westbindung stellte die SPD das Ziel der Wiedervereinigung über eine zu enge Anlehnung an die USA und Westeuropa. SPD-Konzeptionen zur Deutschlandpolitik aus dieser Zeit halten eine politische Neutralität Deutschlands für möglich und sprechen sich strikt gegen eine Wiederbewaffnung des Landes aus.

Nach für die Sozialdemokraten enttäuschenden Wahlergebnissen bei den Bundestagswahlen 1953 und 1957, bei welchen Erich Ollenhauer beide Male als Kanzlerkandidat Bundeskanzler Adenauer unterlag, deutete sich ein Politikwechsel an. Die SPD akzeptierte und befürwortete schließlich die Westbindung. Das Godesberger Programm von 1959 markierte auch programmatisch den praktisch längst vollzogenen Wandel von einer marxistischen Arbeiterpartei zur Volkspartei.

Diese Öffnung wirkte sich bei den Bundestagswahlen 1961 und 1965 positiv auf die Ergebnisse aus; ein weiterer Grund war, dass mit Berlins Regierendem Bürgermeister Willy Brandt ein neuer Kanzlerkandidat aufgestellt wurde.

1966 bis 1969: In der großen Koalition

Im Rahmen der großen Koalition von 1966-1969 stellte die SPD erstmals in der Nachkriegszeit Regierungsmitglieder, sie war unter Bundeskanzler Kiesinger Juniorpartner mit Willy Brandt als Außenminister. Mit aufgrund einer fehlenden beziehungsweise nur der äußerst schwachen FDP-Opposition im Bundestag, entwickelte sich die zunehmend sozialistisch-revolutionär gesinnte außerparlamentarische Opposition der Studentenbewegung (auch 68er-Bewegung und APO genannt), die organisatorisch vor allem vom Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) getragen wurde. Vor allem in den Jahren 1967 und 1968 kam es im Zuge der studentischen Proteste unter anderem gegen die geplante Notstandsgesetzgebung zu massiven Demonstrationen und teilweise auch militanten Krawallen gegen die Regierung der großen Koalition.

1969 bis 1982: Bundeskanzler Willy Brandt und Helmut Schmidt

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Willy Brandt (links im Bild)
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Auf Grund des Ergebnisses der Bundestagswahl 1969 war die SPD zum ersten mal soweit, dass sie den Bundeskanzler stellen konnte. Willy Brandt bildete unter dem Motto „Mehr Demokratie wagen“ eine sozialliberale Koalition mit der FDP und wurde daraufhin zum Bundeskanzler gewählt. Unter Willy Brandt und, nach dessen Rücktritt 1974 in Folge der Guillaume-Affäre, unter Helmut Schmidt folgte im Rahmen der Ostverträge eine Entspannungspolitik mit den Staaten des Warschauer Paktes sowie ein umfangreiches Reformprogramm in der Rechtspolitik, der Bildungspolitik und der Familienpolitik.

Der Versuch der Opposition, Willy Brandt 1972 durch ein konstruktives Misstrauensvotum zu stürzen, misslang. Bei den darauf folgenden Neuwahlen errang die SPD den größten Erfolg ihrer Geschichte und wurde erstmals stärkste Bundestagsfraktion.

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Helmut Schmidt
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Aufgrund der Guillaume-Affäre, in der der enge Brandt-Mitarbeiter Günther Guillaume als DDR-Spion im Kanzleramt enttarnt wurde, trat Willy Brandt 1974 als Kanzler zugunsten Helmut Schmidts zurück, blieb aber Parteivorsitzender.

Schmidt setzte sich bei den Bundestagswahlen 1976 gegen Helmut Kohl und 1980 gegen Franz-Josef Strauß durch.

Aufgrund einer wirtschaftlichen Krise in der Bundesrepublik, steigenden Arbeitslosenzahlen und weil Helmut Schmidt seine eigene Fraktion nicht mehr geschlossen hinter sich bringen konnte (zum Beispiel beim NATO-Doppelbeschluss), kündigte die FDP jedoch 1982 die Koalition auf.

1982 bis 1998: Wieder in der Opposition

Mit Hilfe eines konstruktiven Misstrauensvotums wählten große Teile der FDP zusammen mit der CDU/CSU Helmut Kohl zum neuen Bundeskanzler.

Die folgenden Jahre verbrachte die SPD in innerer Zerstrittenheit und dem Versuch, sich inhaltlich an die neue Zeit anzupassen.

Bei den Bundestagswahlen 1983 und 1987 unterlagen ihre Kanzlerkandidaten Hans-Jochen Vogel und Johannes Rau gegen Helmut Kohl.

Am 7. Oktober 1989 wurde in Schwante bei Berlin eine Sozialdemokratische Partei der DDR (SDP) gegründet, die am Vereinigungsparteitag am 26./27. September 1990, also noch vor der Vereinigung der beiden deutschen Staaten, in der SPD aufging. So konnte sich die SPD leichter im Osten etablieren. Zu den Gründungsmitgliedern der SDP gehörten Angelika Barbe, Martin Gutzeit, Markus Meckel, Stephan Hilsberg und Ibrahim Böhme. Bei den Volkskammerwahlen am 18. März 1990 erhielt sie entgegen den Prognosen jedoch nur 21,7 Prozent der Stimmen.

Auf Grund ihrer uneinheitlichen Linie in Bezug auf die deutsche Einheit unterlag die SPD mit ihrem Spitzenkandidaten Oskar Lafontaine bei der Bundestagswahl 1990 deutlich. Insbesondere Lafontaines skeptische wirtschaftliche Prognosen und Einschätzungen zur Notwendigkeit von Steuererhöhungen fanden beim Wähler keinen Anklang, obwohl sich selbige nach der Wahl als richtig erweisen sollten.

Auch 1994 schaffte es Kanzlerkandidat Rudolf Scharping trotz deutlicher Stimmengewinne nicht, Helmut Kohl abzulösen.

1998 bis 2005: Rot-grün und Bundeskanzler Gerhard Schröder

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Gerhard Schröder bei einer Wahlkampfrede zur Bundestagswahl 2005
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SPD-Plakat zur Bundestagswahl 2005
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Erst bei der Bundestagswahl 1998 gelang der SPD mit dem damaligen Ministerpräsidenten Niedersachsens, Gerhard Schröder, als Kanzlerkandidat die Rückkehr an die Regierung, diesmal in einer Koalition mit Bündnis 90/Die Grünen.

Bei der Bundestagswahl 2002 konnte sich Bundeskanzler Schröder gegen Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) durchsetzen. Die Koalition gewann mit nur noch 1,2 Prozentpunkten Vorsprung gegenüber der Union und der FDP, die SPD stellt auf Grund von Überhangmandaten knapp die stärkste Bundestagsfraktion.

Nach einer Reihe von deutlichen Niederlagen bei Landtagswahlen erhielt die SPD bei der Europawahl am 13. Juni 2004 mit 21,5 Prozent das niedrigste Ergebnis in einer bundesweiten Wahl seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland. Stammwähler fühlten sich durch die Politik der "Agenda 2010" verprellt und blieben der Wahl fern, da es der Bundesregierung bislang nicht gelungen war, ihre entsprechenden Maßnahmen so zu vermitteln, dass sie positiv oder auch nur als notwendig angenommen wurden. Viele andere nehmen den Kurs der SPD, der nicht nur in anderen Parteien, sondern auch in der Mitgliederschaft der SPD selbst auf Kritik stieß, als zerstritten wahr. Der seit Anfang der 1980er anhaltende Mitgliederschwund beschleunigte sich.

Am 25. Mai 2005, unmittelbar nach der von der SPD verlorenen Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen (NRW), trat der ehemalige Parteivorsitzende Oskar Lafontaine wegen der nach seiner Auffassung mit den Grundsätzen der Sozialdemokratie nicht zu vereinbarenden Regierungspolitik (Agenda 2010, Hartz IV) aus der SPD aus und wurde wenige Wochen später Mitglied der WASG, nachdem diese ein Linksbündnis mit der PDS für die Bundestagswahl im Herbst 2005 eingegangen war. Die WASG (Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit) ihrerseits, eine Abspaltung der SPD, hatte sich schon mehrere Monate zuvor als eigene Partei konstituiert.

Eine vorzeitige Bundestagswahl war vom Bundeskanzler und der SPD-Parteispitze nach der Niederlage bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen angekündigt worden. Die Ziele der SPD für die Wahlen am 18. September 2005 waren: Weiterführung der Reformen unter Berücksichtigung sozialer Aspekte.

Seit 2005: SPD geht zweite große Koalition ein

Nachdem die SPD bei der herbeigeführten Bundestagswahl annähernd so stark wie die Unionsparteien geworden ist und die Union zusammen mit der FDP keine Koalition bilden konnte, haben sich CDU, CSU und SPD nach langen Sondierungsgesprächen auf eine große Koalition unter einer Kanzlerin Angela Merkel geeinigt.

Zuvor waren auch andere Koalitonen im Gespräch. So wurde eine Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP sowie die sogenannte Jamaika-Koaliton zwischen CDU, FDP und den Grünen diskutiert. Eine rot-rot-grüne Koalition aus SPD, PDS und Grünen wurde von allen Parteien ausgeschlossen.

Nach der erfolgreichen Unterzeichnung des Koalitionsvertrages wurden von der von 397 Abgeordneten des deutschen Bundestages gewählten Kanzlerin Angela Merkel acht Minister der SPD vorgeschlagen, die in die Große Koalition gehen, darunter Franz Müntefering als Arbeitsminister und Vizekanzler. Nach der Ernennung durch Bundespräsident Horst Köhler bilden die 8 Bundesminister der SPD nun mit den 7 anderen Bundesministern der Union und der Bundeskanzlerin Merkel das Kabinett Merkel.

Regierungen mit SPD-Beteiligung

Die SPD stellt zur Zeit den Vizekanzler und in den Bundesländern, in denen sie die stärkste Regierungspartei ist (Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz) jeweils den Regierungschef. Darüber hinaus ist sie in Schleswig-Holstein und Sachsen, wo die SPD der Juniorpartner der CDU ist, an Großen Koalitionen beteiligt. Die Partei ist in allen deutschen Länderparlamenten in Fraktionsstärke vertreten.

Prominente Mitglieder

Bundesminister

EU-Kommissar

  • Günter Verheugen, Vizepräsident der EU-Kommission und Kommissar für Industrie und Unternehmen (seit 2004), zuvor Erweiterungskommissar (1999-2004)

Weitere prominente Sozialdemokraten der Gegenwart

Weitere prominente Sozialdemokraten der Vergangenheit

Kanzlerkandidaten
der SPD
1949 Kurt Schumacher
1953 Erich Ollenhauer
1957 Erich Ollenhauer
1961 Willy Brandt
1965 Willy Brandt
1969 Willy Brandt
1972 Willy Brandt
1976 Helmut Schmidt
1980 Helmut Schmidt
1983 Hans-Jochen Vogel
1987 Johannes Rau
1990 Oskar Lafontaine
1994 Rudolf Scharping
1998 Gerhard Schröder
2002 Gerhard Schröder
2005 Gerhard Schröder

Wichtigste Publikationen der SPD

  • Vorwärts, 1876 von Wilhelm Liebknecht u.a. gegründet, zunächst Tageszeitung, später Wochenmagazin, heute monatlich erscheinende Mitgliederzeitung der Partei

  • Die Neue Zeit, 1883-1923, von Karl Kautsky begründete Theoriezeitschrift der Partei, in der Zeit ihres Erscheinens Schauplatz der wichtigsten theoretischen Debatten des Sozialismus und Marxismus (Revisionismusstreit), durch die überragende Bedeutung der SPD in der internationalen Arbeiterbewegung seinerzeit weltweit stark beachtet und viel gelesen

Literatur

  • Das Archiv der SPD wurde 1969 in das Archiv der sozialen Demokratie integriert.
  • Stefanie Brill, Holger Müller, Holger Noß (Vorwort) Das SPD-Buch. Organisation, Geschichte und Personen im Überblick BoD GmbH, Norderstedt ISBN 383341331X
  • Franz Walter Die SPD ISBN 3828601731
  • Heinrich Potthoff, Susanne Miller Kleine Geschichte der SPD 1848-2002 Dietz, Bonn ISBN 3801203204
  • Wolfgang Abendroth: Aufstieg und Krise der deutschen Sozialdemokratie. Stimme Verlag, 1969

Weblinks

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Diskussion der Autoren über den Artikel: Sozialdemokratische Partei Deutschlands


,,Parteihymne"

Die SPD hat auch eine ,,Parteihymne", mit der sich die Partei identifiziert. Warum kann ich diese hier nicht abrufen?

Und die wäre? Die Jusos singen gern die Internationale, in der SPD wird gelegentlich Glückauf der Steiger kommt. Oder aber aber auch Brüder zur Sonne zur Freiheit. Das vielelciht noch am Meisten. aber eine richtige Hymne gibt es meiner Beobachtung nach nicht. -AndreasF 15:52, 3. Okt 2005 (CEST)
Ich denke, wenn auch Bundeskanzler, Parteichef und Generalsekretär die Hymne singen, dann zählt das schon charakteristisch zur Partei. Welches von den beiden letztgenannten gesungen wird, weiß ich jetzt auch nicht, sicher jedoch nicht die Internationale, die eher zur Die Linkspartei passen würdeAlopex 07:21, 1. Nov 2005 (CET)
Ich habe mal nachgeforscht: Das Lied ,,Wann wir schreiten Seit an Seit" wird meist gesungen. Vielleicht könnte man es ähnlich wie bei den Staaten rechts oben hinsetzen, schließlich gehört es auch zur Identität der SPD?Alopex 13:52, 17. Nov 2005 (CET)
Es gibt da meines Wissens keine satzungsmäßige Regel. Aber vielleicht könnte man einen kleinen Extra -Artikel anlegen: Lieder der SPD, oder man baut das in Arbeiterlied ein. Es wäre schon interessant, zu den hier genannten und vielleicht noch einigen anderen Liedern etwas zu Herkunft, Texter, Komponist und Bedeutung für Arbeiterbewegung und SPD zu erfahren. Bei Brüder, zur Sonne, zur Freiheit wird dieses zusammen mit Wann wir schreiten Seit an Seit (das fehlt uns noch) als Parteihymne der SPD bezeichnet. -- Jordan1976 Jordan1976 Jordan1976 14:15, 17. Nov 2005 (CET)
Das müsste man eigentlich wie bei den Staaten rechts oben machen: Bei der Linkspartei die Internationale, bei der SPD Wann wir schreiten Seit an Seit und auch die CDU hat eine "Hymne".Alopex 14:32, 3. Dez 2005 (CET)
Ich bin anderer Meinung. Mit einer Nationalhymne wäre das nur zu vergleichen, wenn Parteihymnen in der Satzung stehen würden. Hans Schäfer 19:28, 3. Dez 2005 (CET)
Okay, da bin ich kein Experte, ob es in einer der drei Parteien in der Satzung steht. Wenn nicht, dann wenigstens ein Wikilink oder ein Abschnitt, schließlich identifizieren sich sicher einige Parteimitglieder in gewisser Weise damit.Alopex 20:00, 3. Dez 2005 (CET)
Ich habe mal eine ganz gute Internetadresse herausgesucht: http://viadrina.euv-frankfu... 08:28, 4. Dez 2005 (CET)

beschreibung der politik der spd

zuerst "Von einem großen Teil ihrer ehemaligen Wähler wird die Wirtschafts- und Sozialpolitik als eine ungerechte, den "Durchschnittsbürger" belastende Umverteilung von arm zu reich empfunden .",

dann "... da es der Bundesregierung bislang nicht gelungen ist, ihre entsprechenden Maßnahmen so zu vermitteln, dass sie positiv oder auch nur als notwendig angenommen wurden."

beide male wahrnehmungsprobleme beim bürger? ist der zu blöd, um zu merken, dass es ihm jetzt besser geht? wer sagt denn, dass diese politik NOTWENDIG ist? MUSS man hier schönreden? (oder beim bdi/insm abschreiben?)

"Umverteilung zulasten des "Durchschnittsbürgers" ... nicht durch Fakten belegbar"

nicht belegbar? schon mal in den armuts- und reichtumsbericht geguckt?

wenn sich hier schon keiner traut, zu sagen: "schröder hat die wähler verraten.", dann schweigt doch besser komplett zur politik der spd.

Es fehlt eine kurze Darstellung des Berliner Programms!!!!!!

Unvorteilhaftes Bild

Es ist eine Frechheit, dass auf dem Bild Franz Müntefering unvorteilhaft dargestellt ist: Er guckt nach unten. Es gibt ganz sicher bessere Bilder von ihm. Offenbar ist dies eine Art des Wahlkampfes der CDU / CSU, den Vorsitzenden der SPD mittels eines möglichst schlechten Bildes zu verunglimpfen! Pfui, CDU! Pfui, CSU! Leider sehe ich keine Möglichkeit, dies zu ändern, denn die Wikipedia ist als Projekt gescheitert und wird, was politische Themen anbetrifft, bis zur Bundestagswahl 2005 einem Editwar ohnegleichen ausgeliefert sein. --217.245.52.98 23:55, 30. Mai 2005 (CEST)

Sicher gibt es bessere Bilder von uns Münte, nur stehen diese leider nicht unter Freien Lizenzen. Besorg ein besseres Foto (unter GFDL, CC-BY oder CC-BY-SA und wir können es schnell austauschen. -- Akl 00:06, 31. Mai 2005 (CEST)

Dauer der Artikelsperrung

Der Artikel "SPD" ist seit Wochen gesperrt, wie lange, bitte schön, soll dies so bleiben???---217 11:39, 12. Jan 2005 (CET)

Hallo, ja dieses ist ein grosses Problem der WIKIs. Die Pieonierphase und Aufbauarbeit ist geleistet. Manche Artikels idn jedoch sehr schlecht, werden aber von usern blockiert und man kann sie nicht verbessern. Manche müsste man ganz neu schreiben. Auch strukturell verändern. Bei diesem Fall der "SPD": Es fehlen die Ziele und Inhalte der SPD. Sie wurden ja schonmal eingetragen, dann wieder rausgenommen, Was soll das? Ist Wissen nicth additiv? Der Streit geht ja bis auf Linkebene, ob ein Link eingefügt werden darf oder nicht. Die einzelen Gruppen sind absolut zerstritten. Das Aufrüsten an Text ist jetzt abgechlossen, nun geht es um die soziale Macht bei der Strukturierung und inhaltlichen Ausgestaltung. Daran wird wikipedia scheitern. Ist auch ein Thema für die Qualitätsoffensive.

http://de.wikipedia.org/wik...

Es muß andersherum gehen:

SPD->Sozialdemokratische Partei Deutschlands

Warum? Wie meinst Du das?


Vor kurzem wurde hier der Text von [SPD] nach [Sozialdemokratische Partei Deutschlands] geschaufelt; SPD wird jetzt als Abkürzung umgeleitet auf den ausgeschriebenen Namen. Zur Begründung schrieb der Editor in die Bemerkungen: "(analog zur cdu nur den ausgeschriebenen namen als artikel benutzt) ".
Ich meine, anders herum wäre ein Schuh draus geworden, und will dies hier begründen.
Die Konvention für die Namensgebung sagt: >Bei Abkürzungen hat es sich bewährt, den Artikel unter dem gebräuchlicheren Namen zu verfassen und vom weniger üblichen einen Redirect einzurichten [Fragestellung hier: die Abkürzung oder den ausgeschriebenen Namen bzw. Begriff], sodass der Eintrag unter beiden Bezeichnungen zu finden ist. < Wer wird denn nach "S o z i a l d e m o k r a t i s c h e  P a r t e i  D e u t s c h l a n d s" suchen, und wenn doch, wird er fündig, wenn es vom ausgeschriebenen Namen eine Umleitung zum häufiger verwendeten Begriff "SPD" gibt.

Und es macht doppelt Sinn, sich an diese Regel zu halten. Google macht es uns vor:
"Sozialdemokratische Partei Deutschlands" - bringt heute 22.300 Resultate,
"SPD" dagegen 631.000!

Da fällt es sicherlich nicht schwer, sich richtig zu entscheiden. Im Übrigen: die zahlreichen Wiki-Links zeigen fast ausnahmslos noch auf SPD, also steht dem Wiederherstellen des alten guten Zustandes eigentlich nichts im Wege, oder? Und für die CDU sollte die gleiche Aktion gleich nachfolgen. --Fritz 19:39, 9. Mär 2003 (CET)

Das Google-Argument ist wirklich gut und ich bin schon fast überzeugt. Rein interessehalber: wie machen es die gedruckten Enzyklopädien? --Urbanus 21:39, 10. Mär 2003 (CET)

Microsoft Encarta Enzyklopädie hat einen Link von SPD zu Sozialdemokratische Partei Deutschlands.

Mitglieder

Die jüngste Mitgliederzahl wurde folgender Quelle entnommen: http://www.n-tv.de/357555.h...

Personen

Soll es sowas wie ein Personenregister auch für weniger Prominente Sozialdemokraten geben. Was ist beispielsweise, wenn man die Biographie einzelner MdBs einfügen will? Ist es okay das unter Prominente Sozialdemokraten abzustellen oder macht da eine separate Seite sinn?

Kann man nicht auf dieser Seite auf die Aufzählung mehr oder weniger prominenter Sozialdemokraten verzichten und die betreffenden Personen stattdessen als SPD-Mitglieder kategorisieren. So läßt sich viel unkomplizierter ein Überblick gewinnen. Gruß TMFS 11:07, 7. Aug 2004 (CEST)

Inhaltlliches

Eine kleine Spitzfindigkeit meinerseits: Im Artikel steht:

...Knapp drei Viertel der Mitglieder sind männlich. Ungefähr die Hälfte sind Arbeiter oder Angestellte, weitere 12 Prozent Hausfrau oderHausmann und weitere 11 Prozent sind beamtet. Der Anteil der beamteten Funktionsträger ist überdurchschnittlich hoch.

Heisst das, es gibt in der SPD anteilsmäßig mehr funktionstragende Beamte als in der CDU oder der FDP? Danach klingt der Satz nämlich für mich (weil sich der Begriff "Durchschnitt" eigentlich nur auf die Gesamtheit aller Parteien Deutschlands beziehen kann. Was ist "der Durchschnitt der SPD"?). Oder soll damit gesagt werden, dass die die verbeamteten Funktionsträger mehr als 11% aller Funktionsträger der SPD stellen? In diesem Fall würde ich formulieren: "...11% sind beamtet, jedoch stellen die Beamten einen weitaus größeren Anteil der Funktionsträger." -- Panta rhei 12:15, 18. Aug 2004 (CEST)


Einen Hinweis auf die Websozis habe ich unter "Organisation" unter 217.224.146.100 angelegt. Patrick.Scheufen 16:40, 03. Okt 2004 (CEST)

Wer sich über die SPD aktuell informieren will, findet nahezu nichts zur Krise, in der die Partei derzei steckt. Mitglieder rennen in Scharen davon und sterben weg, die Umfragewerte haben Rekord-Tiefs (in Sachsen kommt die SPD nicht mal auf 10% !!!) und ein inhaltlicher Kompass ist nicht erkennbar: Unternehmenssteuern werden gesenkt und gleichzeitig eine Kapitalismus-Kritik vom Zaun gebrochen. Dennoch hat die SPD wohl ein Programm, nur ist davon im Wiki-Artikel nichts zu finden. Eine Partei definiert sich sicher aus ihrer Geschichte heraus, aber sie muß vor allem Antworten auf aktuelle Fragen finden. Dazu fehlt hier einiges...

Bundespraesident

Hi, so, nun mein erster Eintrag auf wikipedia. Hier steht, dass die SPD den aktuellen Bundespraesident stellt. Horst Köhler wird aber der CDU zugeordnet.

Versteh ich ich nicht: Wo soll das stehen?

Oh verdammt, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Sorry, das heißt ja "BundesTAGSpräsident". Passt also schon.

Guten TAG, Herr Bundestagspräsident: Willkommen bei Wikipedia! Du hast auch vergessen, mit einem "Nick"-Namen zu unterschreiben, das machen die meisten hier so, sieh mal unter Anmeldung. , Wenn Du Dir einen Namen ausgesucht,kannst Du Deine Beiträge mit folgender Zeichenfolge unterschreiben: 2x Bindestrich (--) plus 4x Welle (kann ich nicht drucken, da sonst MEIN Name erscheint), gleich oben links neben der Eingabetaste, wenn man gleichzeitig AltGR drückt.

Bei mir erscheint am Artikelanfang der Text links neben dem Logo usw. abgeschnitten, als ob das Bild darüber geschoben ist. Kann das mal jemand ändern, der weiß wie? --Jesusfreund 14:31, 29. Nov 2004 (CET)

Seitensperrung

Wegen fortgesetztem Editwar wurde die Seite gesperrt. Bitte Textänderungen erst auf der Diskussionsseite besprechen. Danke --Aglarech 03:35, 12. Dez 2004 (CET)

ich bin für die Wiederherstellung meiner letzten Version
http://de.wikipedia.org/w/w...
ich kann das sonst nicht weiter ergänzen. Danke
mfg Wikibär
Diese Ergänzungen halte ich für unangebracht, da sie das gesamte Gewicht des Artikels verschieben. Ein, zwei Zeilen sind vielleicht angebracht, mehr auf keinen Fall. --Qualle 03:59, 12. Dez 2004 (CET)
Das Gewicht des Artikels beruht derzeit zu 80% nur im Personen und Friedhofskult, ich finde man könnte ja dieses eher entfernen, dann nimmt der Artikel auch nicht zu. Es steht überhaupt nichts zur Programm, zum Kurs und der internen Krise der letzten Jahre dort, daher also obige Änderungen, Danke --Wikibär
Was Du so abschätzig als Friedhofskult bezeichnest ist die Geschichte der Partei. Das ist der Teil, der auch in einigen Jahern noch in vollem Umfang relevant sein wird. Die von Dir angebrachten Änderungen sind in dieser Ausführlichkeit in einigen Jahren uninteressant. Völlig abgesehen gehört ein Bericht über die Lage der deutschen Gesellschaft nicht in einen Artikel über die SPD, sondern unter Deutschland, Deutsche Gesellschaft oder wie auch immer das Lemma genau heißt.
Ich gebe Dir insofern Recht, daß die Programmatik etas zu kurz kommt. Dies sind allerdings alles Themen, die mit Sicherheit in eigenen Artikeln besser aufgehoben wären (Erfurter Programm, Godesberger Programm, Berliner Programm, SPD-Programmdebatte etc.) --Qualle 04:38, 12. Dez 2004 (CET)
Unsinn, was die Politik der SPD ist, gehört auch hier rein und nicht in Deutschland oder deutsche Gesellschaft und was in ein paar Jahren ist intressiert auch nicht, wenn der Artikel dieses Jahr geschrieben wird. Wir wollen hier schließlich nicht nur die offizielle SPD Homepage kopieren und auch keine SPD-Gedenkstätte mit 1000 Namen. --Wikibär

  1. War das, was Du eingefügt hast, nicht die Politik der SPD, sondern allenfalls die gesellschaftlichen Folgen dieser Politik (wenn man Regierung und SPD gleichsetzen will)
  2. Fügst Du dies ständig im Abschnitt Geschichte der SPD ein. Wenn Du einen eigenen Absatz (besser einen eigenen Unterartikel) aktuelle Politik der SPD aufmachen willst, kannst Du das gerne tun, aber da sehe ich jetzt schon eine dauergesperrte Seite Seite vor mir. Über Geschichte ist immerhin deutlich einfacher ein Konsens über eine gewisse Neutralität herzustellen, als über Tagspolitik.
  3. Schreiben wir hier eine Enzyklopädie. Das heißt, wir sollten alle Artikel so schreiben, daß sie auch in 50 Jahren noch interessant sind oder sein können. Insbesondere heißt das, wir sollten die Tagespolitik allenfalls in zusammengefasster Form hier erwähnen. Erwähnen, nicht diskutieren. --Qualle 05:01, 12. Dez 2004 (CET)
Die SPD-Friedhofsliste wird in 50 Jahren bestimmt nicht intressanter sein, nur länger. Ich hab hier auch keine Folgen eingetragen, sondern nur die gegenwärtige SPD-Politik, die in der Geschichte ganz normal noch am Ende stehen muss, wo soll da jetzt das Problem sein? Geschichte ist alles was bis gestern war. --Wikibär
Ich darf mal gleich aus Deiner letzten Version zitieren:

 So wurden laut dem Armutsbericht den der der Spiegel jetzt veröffentlicht hat
 unter Rot-Grün die Reichen nur reicher und die Armen ärmer.

Nach sechs Jahren rot-grüner Regierung ist der Anteil der Armen von 12 auf 14 Prozent gestiegen: Mehr als jeder 13. Deutsche hat weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens zum Leben. Für eine vierköpfige Familie sind das 1.550 Euro im Monat – oder weniger.

Nun erkläre mir doch einmal bitte, inwiefern das SPD-Politik sein soll. Das es das Ergebnis der Politik ist, kann ich u.U. noch gelten lassen, aber Politik?
Die Politik der SPD ist es durch die Mehrbelastung von Familieneinkommen, Arbeitgebern im internationalen Vergleich steuerliche Vorteil zu verschaffen, das ist keine zufällige Folge von irgendwas sondern das politische Ziel von Harz und Agenda 2010! Wikibär
Kannst oder willst Du meinen Einwand nicht verstehen? Du beschreibst hier die gesellschaftliche Situation in Deutschland. Diese steht zu einem gewissen Grad in einem Kausalzusammenhang mit der Politik der Bundesregierung, ist jedoch keinesfalls mit ihr identisch. Ebensowenig wie übrigens die Bundesregierung mit der SPD identisch ist. --Qualle 14:57, 12. Dez 2004 (CET)
Die Bundesregierung besteht aus 11 SPD Ministern und 3 Grüne im Bündnis, natürlich ist diese mit dem Kurs der SPD identisch, zumindest in jeder Frage hier. Die gesellschaftliche Situation ist demnach auch die Politik der SPD. Die gesellschaftliche Situation von heute wurde so geplannt, die ist kein nur Kausalzusammenhang mit der Politik. Wikibär
Sorry, aber so langsam gleitest Du wirklich in den Bereich der Verschwörungstheorie ab.--Qualle 11:02, 13. Dez 2004 (CET)
Verschwörungstheorie: Genau das war mir dabei auch eingefallen.--Schrapers 23:01, 13. Dez 2004 (CET)
bitte schön: Bundesregierung lesen hilft. Wikibär

 So seien die Chancen eines Kindes aus einem Elternhaus mit hohem sozialem Status,
 eine Gymnasialempfehlung zu bekommen, fast dreimal so hoch wie die eines
 Facharbeiterkindes. Seine Chance, ein Studium aufzunehmen, sei "sogar 7,4-fach
 größer als die eines Kindes aus einem Elternhaus mit niedrigem sozialem Status".

Das ist unzweifelhaft richtig, aber ebenso unzweifelhaft nicht erst seit 1998 so. Alles, was hier über Die Ungleichheiten des deutschen Bildungssystems hat die Bundesregierung bislang nicht verringern können hinausgeht wäre schlicht falsch.
das wäre auch nur eine unbelegbare Behauptung, Tatsache ist nur unter rot-grün ist die Chance für sozialschwache Kinder ein Studium aufzunehmen schlechter als jemals zuvor, ich finde das schon eine Erwähnung wert! Wikibär
  1. Wie Schrapers schon erwähnte ist Bildungspolitik Ländersache
  2. Ist nicht belegbar, daß sich die Bildungschancen von Kindern aus den bildungsfernen Schichten in den letzten Jahren signifikant verändert haben (in beide Richtungen) - Daß verschiedene Kultusminister der Länder (als diese noch SPD-regiert waren) immer wieder vor Elternverbänden eingeknickt sind, ist ihnen persönlich vorzuwerfen, aber nicht der Partei.
  3. Wäre unter rot-grün ist die Chance für sozialschwache Kinder ein Studium aufzunehmen schlechter als jemals zuvor unabhängig vom Wahrheitsgehalt wiederum allenfalls eine Folge von Politik. Trotzdem würde mich interessieren, wie Du da einen Kausalzusammenhang herstellen willst. --Qualle 14:57, 12. Dez 2004 (CET)

Der Bildungsstand ist eine Frage des sozialen Stands (der durch die SPD Reformen festgelegt wird) da Kinder aus sozial schwächeren also gestressten Familien weniger Leistung bringen, die Länder-Bildungspolitik hat damit überhaupt nichts zu tun. Wikibär
Du widersprichst Dir selbst. Erst willst Du, daß Kinder mit geringem sozialem Status bessere Bildungschancen geben und jetzt behauptest Du, diese Kinder seinen weniger leistungsfähig. Daß hieße also diese Kinder würden garnicht benachteiligt, sondern blieben deiner Meinung nach gerechtfertigter Wesei zurück. Erst sagst Du, der Bildungsstand dieser Gruppen müsse verbessert werden, jetzt ist auf einmal der soziale Stand schuld. Du drehst Dir die Argumente so lange, bis sie Dir passen --Qualle 11:02, 13. Dez 2004 (CET)
Wer arm ist hat Existenzängste, ist von vielen Dingen ausgeschlossen und lernt demnach auch fast nichts weil der Schwerpunkt der Probleme nicht mehr in der Schule liegt. Der soziale Stand bestimmt überdurchschnittlich auch den Bildungsstand, was ist daran nicht zu verstehen? Wikibär
Andersrum wird ein Schuh draus: Damit ein armes Kind trotzdem einen guten Bildungsstand erreicht und somit die Chance bekommt, diese Armut hinter sich zu lassen, muß dafür gesorgt werden, daß es in der Schule entsprechend gefördert oder zumindest nicht benachteiligt wird. Das ist die klassische Aufgabe von Bildungspolitik und damit Ländersache. Außerdem krankt Deine Argumentation daran, daß Deutschland einen Sozialstaat hat. Wer keine Arbeit hat, hat Anspruch auf staatliche Unterstützung. Darauf kann man sich nicht ausruhen, aber zum (über)leben reicht es allemal. Der Begriff Existenzangst ist also völlig unangebracht. --Qualle 23:55, 13. Dez 2004 (CET)
Es gibt 3 Millionen verelendete Kinder in Deutschland und viele haben Hunger die um das Pausenbrot der anderen betteln, deswegen gibt es auch die "Hilfe für hungernde Kinder GmbH" in Hannover http://www.zdf.de/ZDFde/inh... da ist nichts mehr mit lernen. Wikibär
"...und Schuld daran ist nur die SPD" ;-) -- Southpark 01:34, 14. Dez 2004 (CET)

>>>>>>der Wikibär-Satz ist ja allein deshalb totaler Quatsch, weil die Kompetenz der rot-grünen Bundesregierung (die hier ja seltsamerweise gleich SPD gesetzt wird) in dieser bildungspolitischen Frage gleich Null ist.--Schrapers 13:06, 12. Dez 2004 (CET)

 Die Reichen und Superreichen hingegen dürfen sich über die rot-grüne Regierungspolitik freuen.

Polemik, allenfalls Argument, keinesfalls NPOV

das sollte man vielleicht auch noch ändern in (nicht alle Gesellschaftschichten müssen durch die SPD-Politik Nachteile in Kauf nehmen) wie wäre das? Allerdings fehlt ja dann die Information, welche. Wikibär

 Die stetige Umverteilung nach oben ist das Geld das für den Sozialstaat
 zunehmend fehlt. Die Regierung besteuert jedoch nicht die Reichen, stattdessen
 wird der Spitzensteuersatz ab Januar 2005 weiter von 45 auf 42 Prozent gesenkt.
 Jedem Einkommensmillionär werden so 30.000 Euro Steuern im Jahr mehr geschenkt.
 Den Staat kostet das 2,5 Milliarden Euro, genauso viel wie bei Hartz IV
 eingespart werden soll.

Reine Argumentation, gehört in dieser Form höchstens in ein Diskussionsforum, hat aber in einer Enzyklopädie nichts verloren--Qualle 06:31, 12. Dez 2004 (CET)
Was heißt Argumentation, das ist die Realpolitik für 30 Millionen Steuerzahler umd demnach mindestens auch eine enzyklopische Randnotiz wert! Wikibär
Der Absatz ist massiv wertend und stellt Forderungen. Das gehört in eine Diskussion, nicht in eine Enzyklopädie. Im übrigen scheint es Dir ja Spaß zu machen, große Menschengruppen für Dich zu vereinnahmen, wenn Du auf Kritik nicht inhaltlich eingehen willst... --Qualle 14:57, 12. Dez 2004 (CET)
Der Absatz wertet garnichts, er stellt nur etwas fest, was gut oder schlecht sein kann.Wikibär
Der Absatz ist deshalb wertend, weil er einseitig die eigene Position stützende Fakten zitiert, ohne auch nur ein Gegenargument zu erwähnen (was ist z. B. mit der Senkung des Eingangssteuersatzes?) und mehrere voneinander unabhängige Dinge in einen Sinnzusammenhang zu rücken versucht. Lass Dir mal den Unterschied zwischen Kausalität und Koinzidenz erklären. (Letztgenannter Artikel gibt leider nicht viel her) --Qualle 11:02, 13. Dez 2004 (CET)
Es gibt diese Eingangssteuersatz-Senkung, die spielt aber keine Rolle weil die durch die Progression im Tarif bedingte relative Mehrbelastung der oberen Einkommensbezieher mit einem höheren Durchschnittsteuersatz durch die simultane Senkung aller Steuersätze im gesammten Einkommensbereich beibehalten wird.
Dadurch werden fast 19% des Steuerentlastungsbetrags durch die Steuerreform von rund 15 Mrd. Euro einer reichen Personengruppe zugute kommen, die nicht einmal 1% der Steuerzahler ausmacht und nicht einmal 1/3% der deutschen Bevölkerung. Netto wird also noch weit mehr nach oben umverteilt als wie nur im Absatz oben gerechnet, ich würd an dem jetzt nichts verändern. Wikibär

Bitte Interwiki-link einfügen. -- Martin-vogel [[Benutzer_Diskussion:Martin-vogel|[Formel]]] 18:35, 16. Dez 2004 (CET)

Dauer der Artikelsperrung

Der Artikel "SPD" ist seit Wochen gesperrt, wie lange, bitte schön, soll dies so bleiben???---217 11:39, 12. Jan 2005 (CET)

Hallo, ja dieses ist ein grosses Problem der WIKIs. Die Pieonierphase und Aufbauarbeit ist geleistet. Manche Artikels idn jedoch sehr schlecht, werden aber von usern blockiert und man kann sie nicht verbessern. Manche müsste man ganz neu schreiben. Auch strukturell verändern. Bei diesem Fall der "SPD": Es fehlen die Ziele und Inhalte der SPD. Sie wurden ja schonmal eingetragen, dann wieder rausgenommen, Was soll das? Ist Wissen nicth additiv? Der Streit geht ja bis auf Linkebene, ob ein Link eingefügt werden darf oder nicht. Die einzelen Gruppen sind absolut zerstritten. Das Aufrüsten an Text ist jetzt abgechlossen, nun geht es um die soziale Macht bei der Strukturierung und inhaltlichen Ausgestaltung. Daran wird wikipedia scheitern. Ist auch ein Thema für die Qualitätsoffensive.

http://de.wikipedia.org/wik...

Aus dem Review

  • bitte beim nächsten mal nicht kommentarlos einstellen, sondern kurz begründen und unterschreiben.
  • die Listen unter "Personen" sind viel zu lang. Ist auch durch die Kategorie:SPD-Mitglied schon abgedeckt. Wenn ein passendes Portal da wäre, würde ich sie dahin auslagern, so aber lieber ersatzlos streichen (außer Bundesregierung und EU-Kommissar).
  • es fehlen die Links zu Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (1945–1990) und benachbarten Artikeln.
  • Bilder von Schröder, Scharping, Brandt, Helmut Schmidt u.a. würden sich sicher gut machen. Das vom nürnberger Parteitag finde ich weniger interessant, ich kann nicht mal erkennen, wer da redet.
  • der Abschnitt zur aktuellen Bundesregierung könnte noch deutlich ausgebaut werden. Allerdings bin ich mir selber nicht ganz klar, inwieweit das in die Geschichte Deutschlands und Unterartikel gehört, und inwieweit in die Kanzlerartikel und die der Parteien.

--Kurt seebauer 14:54, 12. Apr 2005 (CEST)

Ich hab die Liste der Personen jetzt gekürzt und dabei weniger Wichtige rausgeworfen. Der Redner auf dem Bild vom Nürnberger Parteitag ist Christian Ude, OB von München. Ebenso den Link Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (1945–1990) eingefügt sowie bilder von Brandt, Schmidt und Schröder. Antifaschist 666 15:58, 12. Apr 2005 (CEST)

hat die partei ein programm? hat das mal jemand gelesen? -- Southpark 21:50, 12. Apr 2005 (CEST)

Hab jetzt einen Abschnitt "Inhaltliches Profil" eingefügt, der Aussagen über die Programmatik der SPD enthält. Antifaschist 666 11:49, 23. Apr 2005 (CEST)

Immer noch weit von Exzellent entfernt. Das fehlen von Literatur (es gibt Dutzendweise Bücher über die SPD in den letzten Jahren, von Aufsätzen gar nicht zu reden...) macht sich inhaltlich bemerkbar. Inhaltliches Profil ist immer noch schwach, nicht mal das Wort Berliner Programm kommt vor, die derzeitige Programmdebatte nicht, "CDU light" ist zwar ein nettes Schlagwort, erklärt aber auch nicht viel. Nichts zu den Parteifinanzen, nichts zur internen Machtverteilung und Gewichten, nichts zum Elektorat und Stammwählern etc, nichts zur Zusammenarbeit mit anderen Parteien (Sozialistische Internationale etc.) Die Einleitung war auch schon mal aussagekräftiger und ich erinnere mich dunkel, dass mindestens ein Teil der angemahnten Punkte auch schon mal irgendwann im Artikel zu finden war... -- Southpark 15:55, 6. Mai 2005 (CEST)

Zum Layout: Geht das nur mir so oder ist die Tabelle "Kanzlerkandidaten der SPD" nicht etwas arg eingerückt? --Saperaud [@] 06:01, 10. Mai 2005 (CEST)

Hab jetzt die Literatur ergänzt ;-D Antifaschist 666 21:14, 13. Mai 2005 (CEST)

Lesenswert

Pro: Der Artikel war anderthalb Monate lang im Review und ist in dieser Zeit kontinuierlich verbessert worden. Daher hätte er in meinen Augen die Bezeichnung "lesenswert" mehr als verdient!Antifaschist 666 12:16, 29. Mai 2005 (CEST)
  • Pro. Bin derselben Meinung. --Micgot 14:23, 29. Mai 2005 (CEST)
  • Pro Denke der Artikel hat das "lesenswert" auf jeden Fall verdient. Nur ein kleiner Hinweis: Das extrem knallige rot der Leiste der Parteivorsitzenden finde ich beim lesen ziemlich irritierend! Das gleiche gilt für die Kästen zur Mitgliederentwicklung und den Arbeitsgemeinschaften. Kann das vielleicht zumindestens etwas dunkler gemacht werden? --Dororot 19:12 (CEST) 29. Mai 2005
  • pro --Zahnstein 17:15, 2. Jun 2005 (CEST)

Weiterleitung von Vorgängerorganisationen auf SPD

Wenn man die Links einiger Vorgängerparteien der SPD in anderen Artikeln anklickt, wird man auf diesen Artikel auf die SPD geleitet. Passiert ist mir das konkret bei MSPD und Sächsische Volkspartei. Ich weiß grad nicht, ob es noch andere vergleichbare Verlinkungen gibt. Ich denke doch, dass beide Lemmas durchaus einen eigenen Artikel verdient hätten. Sie gehören zwar durchaus zur Geschichte der SPD, haben aber historisch jeweils eigene Detailausprägungen, die im Übersichtsartikel über die SPD insgesamt wohl kaum ausführlicher erwähnt werden. Deshalb bitte ich einen Admin, die entsprechenden Weiterleitungen rückgängig zu machen. Es macht ja erst mal nichts, wenn die entsprechenden Links dann zunächst mal rot bleiben. Wenn jemand die MSPD oder die Sächsische Volkspartei anklickt, wird er wohl kaum die SPD von heute suchen. Ich jedenfalls finde es ärgerlich, dann hier zu landen, und ich nehme mal an, dass es nicht nur mir so geht. --Ulitz 23:04, 24. Jun 2005 (CEST)

die beiden sind auf jeden fall schon mal weg. -- Southpark 23:07, 24. Jun 2005 (CEST)

Danke --Ulitz 23:46, 24. Jun 2005 (CEST)

Wikilink Vereinigungsparteitag

Der Wikilink Vereinigungsparteitag verweist nur auf eine Begriffserklärung, in dem die Daten genannt werden, die auch hier stehen und sonst nichts. Das scheint mir nicht sehr sinnvoll. Daher werde ich das mal reverten. --Dunkeltron 4. Jul 2005 13:16 (CEST)

Wahlplakat

Oh, sieh an, die Linke Wikipedia hat schon wieder zugeschlagen. Jetzt ist noch ein dickes aktuelles Wahlkampfplakat bei einer angeblichen Enzyklopädie mit drin. Natürlich auch noch das, mit dem sie am liebsten Propaganda machen: Mit ihrem Fantasie-Schlagwort ,,soziale Gerechtigkeit". Bei er CDU-Seite nicht. 84.191.181.173 00:21, 24. Aug 2005 (CEST)

Sperrung

Nach andauerndem Vandalismus durch verschiedene IPs habe ich den Artikel gesperrt.--Berlin-Jurist 13:27, 9. Sep 2005 (CEST)
Gerade wieder entsperrt.--Berlin-Jurist 01:16, 20. Sep 2005 (CEST)

Bulmahn

Bitte bei Gelegenheit bei Frau Bulmahn den Ministeriumslink korrekt auf Bundesministerium für Bildung und Forschung setzen. Danke. --Scooter 01:51, 19. Sep 2005 (CEST)
Erledigt.--Berlin-Jurist 01:15, 20. Sep 2005 (CEST)
Jetzt hätte ich's auch selber machen können. ;-) --Scooter 10:19, 20. Sep 2005 (CEST)

Kanzlerkandidaten und Wahlergebnisse der SPD

Erstmal Dank an Alien für seine Mühe mit diesem Edit. In dieser Form können wir die Tabelle meiner Ansicht nach nicht im Artikel belassen, weil beim Leser ein falscher Eindruck erweckt wird, insbesondere durch die Verknüpfung von Kandidat und Wahlergebnis. Der Laie muss nämlich den Schluss ziehen, dass die früheren Kandidaten sämtlich erfolgreicher waren als die Kandidaten jüngerer Zeit und dies mit den Kandidaten selbst zu tun hätte. Tatsächlich ist entscheidend, dass seit den 80er Jahren die Grünen und seit 1990 die PDS/Linkspartei stimmen absorbiert, die früher bezüglich des Wählerspektrums allein von der SPD abgedeckt worden sind. Möglich wäre daher eine Tabelle bezüglich der Stimmergebnise ohne Kandidatenverknüpfung neben einem Abschnitt, der diese strukturellen Veränderungen kurz beschreibt. Dann würde beim Leser kein falscher Eindruck erweckt, wichtig ist nämlich, dass wir dem Leser Informationen an die Hand geben, anhand derer er selber Wertungen vornehmen kann, dies setzt jedoch voraus, dass diese Informationen ihn nicht (ungewollt) in die Irre führen.--Berlin-Jurist 11:23, 25. Sep 2005 (CEST)

POV

Der Programmteil ist leider in höchstem Maße POV. Bitte allgemeine Phrasen, für die jede demokratische Partei steht ("soziale Gerechtigkeit", "sozialen Marktwirtschaft in einem föderalen Rechtsstaat", "Die SPD legt Wert auf eine Finanzpolitik, die nicht auf Kosten zukünftiger Generationen ausgestaltet ist.", etc...) entfernen, ebenso wie die Wertungen. Nehmt doch bitte das Parteiprogramm zur Hand und nennt konkrete Dinge, die sich von anderen Parteien unterscheiden. Zollstock 01:20, 21. Nov 2005 (CET)

Leider verhindert der Benutzer Unscheinbar durch die Sperrung des Artikels, dass der POV entfernt wird. Zollstock 10:58, 21. Nov 2005 (CET)

Ich verhindere durch die Sperrung, dass Du weiterhin einen Editwar führst. Noch einmal erinnere ich Dich daran, dass eine der Bedingungen Achims, den Benutzersperrantrag gegen Dich zurückzuziehen, die Einstelölung Deines Editwar-Verhhaltens war. Du hast dem ausdrücklich zugestimmt und hast eine infinite Sperrung im Verstoßfalle akzeptiert.

Lass die Sache von jemand Anderem bearbeiten. Du bist dafür definitiv ungeeignet. Zaphiro ist ja bereits dran. --Unscheinbar 11:02, 21. Nov 2005 (CET)
Unscheinbar ist an dem Editwar beteiligt und sollte das Feld unbeteiligten Administratoren überlassen. Stimme aus dem Off 11:03, 21. Nov 2005 (CET)
Dieser Punkt ist bereits zur Genüge im Zusammenhang mit dem FDP-Artikel geklärt worden. Was dazu gesagt wurde gilt vollinhaltlich auch hier. Abgelehnt. --Unscheinbar 11:06, 21. Nov 2005 (CET)

Du gibts hier ja sogar zu, dass du nicht wegen der Inhalte revertest sondern wegen meiner Person. Zollstock 11:14, 21. Nov 2005 (CET)

Klar. Nieman würfe dem Unscheinbar besondere Klugheit im Vorgehen vor. Stimme aus dem Off 11:15, 21. Nov 2005 (CET)
Also ich finde den Absatz Programmatik nun einigermaßen neutral, wenn man ihn mit dem Programmteil der CDU vergleicht, dort gibt es übrigens auch Allgemeinaussagen wie :"Die CDU strebt eine Soziale Marktwirtschaft in einem föderalen Rechtsstaat an", man beachte auch den ausführlicheren Programmteil dort, anstatt hier zu streiten macht doch lieber Vorschläge zur weiteren Verbesserung, Gruß --Zaphiro 14:13, 21. Nov 2005 (CET)

Gut, ich kannte den Abschnitt bei der CDU nicht. Um so schlimmer, dass das dann bei der FDP entfernt wird, wenn es den beiden Volksparteien zugestanden wird. Was nun? Zollstock 01:31, 22. Nov 2005 (CET)
gute Frage "Was nun?" ;-), also ich persönlich denke, das ein solcher Satz auch bei FDP stehen könnte, man sagt ja, das die FDP sogar die Partei des Grundgesetz sei/war (also zumindest sehr mitbestimmt hatte), es sind Allgemeinaussagen, die man für nahezu alle Parteien ansetzen könnte, außer evtl APPD, Bayernpartei oder NPD, wobei es mich nicht wundern würde, wenn diese Formulierung in ihren Programmen als Alibi irgendwo auftauchen würde--Zaphiro 13:28, 22. Nov 2005 (CET)

Martin Gorholt

Seit letzter Woche ist Kajo Wasserhövel nicht mehr SPD-Geschäftsführer. --Smit 19:29, 21. Nov 2005 (CET)

Und der ehemalige sollte mit Karl-Josef Wasserhövel verlinkt werden! --Mirer 13:28, 22. Nov 2005 (CET)

Bundeskanzler

Der zweite Satz kann ja nun raus.--Wiggum 18:20, 22. Nov 2005 (CET)

Gerhard Schröder ist nicht mehr amtierender Bundeskanzler. Bitte ändern! --Uwe W. 21:09, 22. Nov 2005 (CET)

die kommissarischen Regierungsmitglieder müssen raus, doppelte Nennungen wie Steinbrück müssen raus. Alles bleibt falsch stehen, weil ein Admin hier meint, er müßte seinen POV durchsetzen. Zollstock 21:29, 22. Nov 2005 (CET)
Gaaaanz ruhig, Brauner! Mitten in der Nacht wird doch keiner den SPD-Artikel lesen, oder? :-)--Nodutschke 22:56, 22. Nov 2005 (CET)

Wiederwahl Lesenswert November 2005

Aufgrund des praktisch nicht vorhandenen inhaltlichen Profils, stelle ich den Artikel zur Wiederwahl. Dies geschieht auf Anregung von WHell.
Würdest Du diese Aussage bitte umgehend entweder belegen oder richtig stellen? Es ist nirgends auch nur ansatzweise eine "Anregung von WHell" zu erkennen, den Artikel zur Wiederwahl zu stellen. --Panter Rei 17:03, 17. Nov 2005 (CET)
Habe ich auch nicht behauptet, dass er diesen Artikel zur Wiederwahl stellen möchte. Er hat lediglich die Anregung dazu gegeben, weil er der Auffassung ist, dass ein ausführliches inhaltliches Profil für einen lesenswert Artikel zwingend notwendig ist. Zollstock 22:11, 17. Nov 2005 (CET)

Hiermit verwahre ich mich gegen die Zuschreibung, ich hätte angeregt, diesen Artikel hier einzustellen. Das ist unabhängig davon, wie dieser Artikel beschaffen ist. Irgendwie kommt mir vor, daß dies ein "Racheakt" dafür ist, daß ich an dem Artikel "Freie Demokratische Partei" inhaltlich wesentliche aber dünnblütige Passagen kritisiert habe. Allmählich kommt mir der Stil hier ausgesprochen kurios vor. -- WHell 09:03, 18. Nov 2005 (CET)

Contra langer Geschichtsteil, zum Inhalt wird fast nichts gesagt; kann nicht lesenswert sein Zollstock 15:51, 17. Nov 2005 (CET)

Pro Der Artikel ist in seinem geschichtlichen (also im nicht aktuellen Teil) sicher interessant. Die aktuellen inhaltlichen Positionen nachzuzeichnen ist eine Herausforderung, an der sich ein exzellenter Artikel messen lassen muss. Abgesehen davon sehe ich nicht, dass sich der Artikel im Vergleich zur Lesenswert-Entscheidung verschlechtert hätte. -- Jordan1976 Jordan1976 Jordan1976 16:24, 17. Nov 2005 (CET)

Kontra - sprachlich und inhaltlich schwach: "War ihr Programm anfangs marxistisch geprägt, so wandelte sie sich mit dem 1959" - Sprung in der Formulierung; "...kämpfen die linken Sozialdemokraten für das linke Profil der Partei..." - hier und an ähnlichen Stellen muß genannt werden, was das "linke Profil" ausmacht. Lit.-Angaben unzureichend. --Keichwa 20:08, 17. Nov 2005 (CET)

Pro nach wie vor lesenswert Antifaschist 666 20:01, 17. Nov 2005 (CET)

Pro Gerade im Geschichtsteil hochinteressant, fraglos weiterhin lesenswert. --Scooter Scooter 13:48, 18. Nov 2005 (CET)
Pro dito scooter --Schlendrian Schlendrian 15:07, 18. Nov 2005 (CET) Pro, da auch Programmteil in der Erweiterung. Reicht zwar noch nicht für *, aber für L.--Bordeaux 15:49, 18. Nov 2005 (CET)
  • Pro ich finde es schade, wenn Artikel und Ideologie durcheinandergeraten. Verbesserungen sind sicherlich noch eine Reihe möglich. Lesenswert erscheint der Artikel mir aber allemale, auch wenn man sich manchmal etwas mehr Distanz zum Objekt wünscht. --Luha 16:17, 18. Nov 2005 (CET)
    • Pro weiterhin L. Ansonsten siehe Bordeaux. --Pischdi Pischdi 13:33, 19. Nov 2005 (CET)


    Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Sozialdemokratische Partei Deutschlands und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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