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Der Artikel Tourismus gehört zur Kategorie: Tourismus
Die Gesamtheit des Fremdenverkehrs bezeichnet man auch als Tourismus. Der Begriff "Tourismus" steht zwar schon seit etwa 1810 in den deutschen Wörterbüchern, er wurde jedoch erst Ende des 19. Jahrhunderts in den allgemeinen Sprachgebrauch aufgenommen.
Begriff
Die französischen Wörter tourisme und touriste wurden als offizielle Begriffe erstmals von der Société des Nations verwendet, um Reisende zu beschreiben, die länger als 24 Stunden im Ausland verbringen.
Heute unterscheidet man wissenschaftlich in folgende Reiseformen:
- Tagesausflüge (maximal 24h ohne Übernachtung)
- Kurzreisen (Reise von 2 bis 4 Tagen Dauer)
- Urlaubsreisen (alle Reisen mit mehr als 4 Tagen Dauer)
- Langzeitreisen (alle Reisen mit mehr als 3 Monaten Dauer)
Allerdings wird unter Tourismus mittlerweile auch das inländische Reisen subsumiert. In Deutschland beispielsweise verreisen mehr Menschen innerhalb des Landes als ins Ausland. Daneben müssen auch Geschäftsreisen zum Tourismus gezählt werden, so dass 24 Stunden nicht länger der Maßstab sind. Auch kürzere Aufenthalte zählen dazu.
Motivation
Unter der Bezeichnung Tourismus versteht man alle Reisen, kürzer als 12 Monate, aus den verschiedensten Motivationen heraus:
- Zum Einen reisen viele Menschen, um sich zu erholen und zu entspannen, also aus physischer Motivation.
- Zum Anderen gibt es solche, die zur Entlastung, Selbstfindung oder aus Abenteuerlust reisen. Dies bezeichnet man als psychische Motivation.
- Ein weiteres Motiv ist die interpersonelle Motivation, d.h. gesellige Menschen gehen auf Reisen, um Gruppenerfahrungen zu sammeln.
- Außerdem gibt es auch eine Menge von Menschen, die sich während ihres Reisens bilden und an dem Kennenlernen fremder Kulturen interessiert sind, also aus kultureller Motivation reisen (speziell: Studienreise).
- Ferner sind dort solche, die durch ein bestimmtes Reiseverhalten ihr Ansehen oder ihre Anerkennung steigern wollen. Dies wird als Status- oder Prestigemotivation bezeichnet. Schon 1873 übertrieb Theodor Fontane: "Zu den Eigentümlichkeiten unserer Zeit gehört das Massenreisen. Sonst reisten bevorzugte Individuen, jetzt reist jeder und jede."
Kritik
Zunehmende Mobilität, Kaufkraft und Freizeit in den Ländern der „Ersten Welt“ führen zu stetig steigender Reiseintensität und Reisehäufigkeit. Dieser Massentourismus hat in den bereisten Ländern und Regionen oft gravierende Folgen für Natur und Kultur.
Für die Masse der Touristen muss die entsprechende Infrastruktur (Hotelanlagen, Straßen, Transportmöglichkeiten bis hin zu eigens errichteten Flughäfen) errichtet werden. Auf Natur, Kultur und traditionelle Strukturen wird dabei oft keine Rücksicht genommen. Je stärker die Anpassung an die Erfordernisse des Massentourismus ist, desto eher werden lokale kulturelle Traditionen nur noch als Show und Inszenierung für die Touristen weitergeführt. Der Tourismus wird so zur Monokultur, der sich ganze Landstriche aus Profitgründen unterordnen.
Der Tourismus ist damit, wie auch die Unterhaltungsindustrie, Teil der ökonomischen Globalisierung, die in vielen Teilen der Welt zu einer „Verwestlichung“ führt. Touristen reisen in als solche beworbene und wahrgenommene „exotische (Urlaubs-)Paradiese“ und tragen gerade dadurch mit dazu bei, dass die kulturellen Eigenheiten dieser Länder zurückgedrängt werden. Das „Fremde“ wird den Wünschen und Vorstellungen der Gäste angepasst und damit zur Kulisse.
Ein Beispiel aus dem Alpintourismus für Eingriffe in die Natur im Namen der Tourismusförderung ist die stetige Erweiterung und Neuanlage von Skipisten. Ganze Wälder werden gerodet und somit der natürliche Erosionsschutz zerstört.
Demgegenüber entstand seit Beginn der 1980er Jahre eine Gegenbewegung, der so genannte „Sanfte Tourismus“. Dabei sollen Vorstellungen eines umwelt- und sozialverträglichen Reisens zu einer Lösung, zumindest aber Entschärfung, der mit dem Tourismus verbundenen Probleme beitragen. Er fördert die nachhaltige Nutzung touristischer Gegebenheiten, Respekt vor den kulturellen Traditionen der bereisten Länder und einen schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen.
Während viele Kritiker vor allem die Folgen des Tourismus beschreiben, stellte der französische Filmemacher und Situationist Guy Debord (1931-1994) in „Die Gesellschaft des Spektakels“ den Tourismus selbst in Frage. Er beschrieb das „Wesen des Tourismus“ in folgender Weise: "Das Nebenprodukt der Warenzirkulation, die als Konsum betrachtete menschliche Zirkulation, d.h. der Tourismus, läßt sich im wesentlichen auf die Muße zurückführen, das zu besichtigen, was banal geworden ist. Die wirtschaftliche Erschließung des Besuchs verschiedener Orte ist bereits von selbst die Garantie ihrer Äquivalenz. Dieselbe Modernisierung, die der Reise die Zeit entzogen hat, hat ihr auch die Realität des Raums entzogen."
Wachstumsgründe
Die Reiselust in den letzten hundert Jahren ist grundsätzlich auf die technischen und sozialen Veränderungen der Gesellschaft zurückzuführen. Durch den technischen Fortschritt ist die Welt, im übertragenden Sinne, kleiner geworden.
Freizeitverhalten
Einer der wesentliche Gründe des steigenden Tourismus ist das veränderte Freizeitverhalten der Bevölkerung, der sogenannte sozialen Fortschritt der Verkürzung der Tages-, Wochen- und Lebensarbeitszeit, die mehr Freizeit mit sich zog und damit das Bedürfnis, diese zur Erholung zu nutzen. Dies kann man an folgendem Überblick der Entwicklung der gesetzlichen Wochenarbeitszeit in Deutschland erkennen:
- 1900 10-Stunden Arbeitstag/6-Tage Woche
- 1918/19 8-Stunden Arbeitstag gesetzlich eingeführt
- 1955/56 5-Tage Woche schrittweise eingeführt
- 1965 40-Stunden Woche eingeführt
- 1990 35-Stunden Woche schrittweise eingeführt
Noch nie hatte eine Generation soviel Freizeit. In den letzten 40 Jahren steigerte sich die werktägliche Freizeit von 1,5 auf 4,1 Stunden, die Wochenendfreizeit steigerte sich von 1,5 auf 2 Tage und die Urlaubsdauer hat sich von 9 Tagen auf 31 Tage verdreifacht. Mit der Freizeitentwicklung ging eine rapide Motorisierung und steigender Wohlstand einher, die beide die Reiselust der Deutschen an die Weltspitze stellten. Dazu kommt der Trend immer häufiger und immer kürzer in den Urlaub zu fahren.
Neben dem veränderten Freizeitverhalten haben Einkommensteigerungen, Wirtschaftswachstum, höhere Lebenserwartung und die zunehmende individuelle Mobilität zu einer explosionsartigen Zunahme des Reiseverkehrs geführt.
Industrialisierung
Die stützende Kraft des Tourismus war die Industrialisierung, die wiederum die technische Voraussetzungen wie Eisenbahn, Automobil, verstärkter Schiffs- und Flugverkehr und den Ausbau des Straßennetzes ermöglichte. Die niedrigen Preise und die hohe Effizienz der Verkehrsmittel ermöglichten eine Zunahme des Tourismus.
Mit der infrastrukturellen Erschließung der Tourismusziele wird eine Region industrialisiert, und Bedürfnisse der Bewohner werden geweckt bzw. verstärkt. Zu dieser Erschließung gehört der Ausbau der Bettenkapazität, der Restauration, der verkehrstechnischen Voraussetzungen (Straßen, Schienen, Flughäfen, Häfen) und der entsprechenden Verkehrsmittel und Versorgungsstrukturen (Energie, Kanalisation, Fernmeldeeinrichtungen, Krankenversorgung, Ausbildungsstätten, Kultureinrichtungen etc. ). Damit verbunden sind ein intensiver Landschaftsverbrauch und eine Landschaftsbelastung bis hin zur Überlastung und den entsprechenden Umweltschäden.
Der Ausbau der Infrastruktur ist damit Teil eines Teufelskreises: Weitere Erschließung der Urlaubsgebiete nach wirtschaftlichen und technischen Kriterien ziehen weitere Urlauber nach sich und diese rechtfertigen wiederum noch mehr infrastrukturelle Verbesserungen. Dazu zählt auch die Bebauung der Landschaft mit immer neuen Freizeit- und Sporteinrichtungen.
Das Wirtschaftswachstum und der gestiegene Wohlstand verstärken die Bedürfnisse der Bevölkerung und den Zuzug von Arbeitsuchenden aus weniger entwickelten Regionen. Durch die Entwicklung zur einer modernen Industriegesellschaft und durch die Konfrontation von Einheimischen mit dem Lebensstil der Reisenden, verlieren schlimmsten Fall zu Folklore, die des abends in der Hotellounge den Chartertouristen vorgeführt wird.
Statistik
Zahlen der letzten 30 Jahre zeigen einen rapiden Anstieg der Reiseintensität und -häufigkeit, die mit zur Entstehung des Massentourismus in seiner heutigen Form beigetragen haben.
So hat sich der Anteil der Reisenden an der Gesamtbevölkerung über 14 Jahre von 1954 bis 1989 von 24% auf 66,8% erhöht. Das entspricht einer Steigerung der Reisenden von 9,3 Mio auf 32,6 Mio jährlich. Dabei sind aus statistischen Gründen die Reisen der ostdeutschen Bürger nicht berücksichtigt. Jedoch zeigt hier die Entwicklung nochmal eine erhebliche Steigerung.
Bildungsreisen
Der ursprüngliche Anspruch an das Reisen war es, sich zu bilden (siehe z.B. Goethes „Italienische Reise“). Bereits im 19. Jahrhundert kam der Aspekt der Erholung dazu. Mit dem Aufkommen des Massentourismus ab Mitte des 20. Jahrhunderts trat der Erholungsanspruch vollends in den Vordergrund, der im Allgemeinen wenig Interesse an einer bewussten Auseinandersetzung mit der Kultur des bereisten Landes zeigt.
Zugleich gab es aber auch immer Reisende, für die eine Beschäftigung mit anderen Kulturen und Lebensweisen und der Natur des Gastlandes das wesentliche Element der Reise war. Auch Sprachreisen zählen zu den Bildungsreisen. In der Tourismuswirtschaft sind Studienreisen und der Kulturtourismus allerdings ein verhältnismäßg kleines Segment.
In einer erweiterten Betrachtung können auch naturbezogene Erholungsaktivitäten im Urlaub zu den Bildungsreisen gezählt weren. Damit kann für viele das Verhältnis zur Umwelt und das Verständnis für Flora und Fauna wieder verbessert werden, auch umweltfreundliche Sportarten wie Wandern, Fahrradfahren, Segelsportarten und Schwimmen können dazu beitragen.
Wirtschaft
Die Fremdenverkehrswirtschaft (Tourismuswirtschaft, Tourismusindustrie, Reisebranche) zählt weltweit zu den größten Wirtschaftszweigen und ist für viele Regionen zur wichtigsten Beschäftigungsgrundlage geworden. Hinweise auf aktuelle Entwicklungen des Deutschen Outgoing-Tourismus finden sich unter Reiseveranstalter und Reisebüro. Zentrale Informationsstelle für Konsumenten und Tourismuswirtschaft ist in Deutschland die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT).
Für Konsumenten und Tourismuswirtschaft in Österreich ist die Österreich Werbung zentrales Portal und Anlaufstelle.
In der Schweiz gibt es zwei Dachverbände, welche die Interessenvertretung des Tourismus wahrnehmen. Schweiz Tourismus als Marketingorganisation. Auf politischer und wirtschaftlicher Ebene betreibt der Schweizer Tourismus-Verband (STV) das Lobbying.
Tourismus kann in Deutschland meist als Schwerpunkt innerhalb der BWL, im Rahmen der Geographie oder als eigener Studiengang Tourismus/Touristik oder Tourismus-BWL studiert werden. An der Fachhochschule Eberswalde existiert ein Studiengang nachhaltiger Tourismus.
Wetterbedingungen
Für den Tourismus, insbesondere für Kurzaufenthalte oder Tagesreisen spielt die Wetterlage am Zielort eine wesentliche Entscheidungsgrösse. Es ist deshalb wichtig das Angebot der Touristiker für die Gäste entsprechend auszulegen. Steigende Unwetterzahlen schaden natürlich dem Tourismus in hohem Masse, jedoch muss gesagt werden, dass sich der Personenverkehr nach teilweise relativ kurzer Zeit wieder erholt.
Siehe auch
- Portal:Tourismus und Sehenswürdigkeiten
- Übersicht Tourismus
- Geschichte des Tourismus
- Verkehrswirtschaft
- Fakultät Verkehrswissenschaften "Friedrich List"
- Wikitravel
Weblinks
- World Tourism Organisation Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen
- www.tourism-watch.de Informationsdienst Dritte-Welt-Tourismus
simple:Tourism
Diskussion der Autoren über den Artikel: Tourismus
Bonsoir
Wer hat etwas zu sagen über den Tourismus - und die Geschichte der Tourismus in Deutschland ? über die Ferien des Arbeiters ? über Reisen, Jugend-Auberge und so weiter ? Ich schreibe den Artikel "Tourisme" für die franzöziche Wikipedia, und ich brauche solche "renseignements". Schuldigung über mein so schleschtes deutschschreibung ... und danke für die Antworte.
zazou de toulouse
Sieht irgendwie fleißig aus, aber was soll das?
- Was soll was? Ist doch eine gute Einladung, um die entsprechenden Artikel zu schreiben! - Thommy
Oh, Asche auf mein Haupt; ich habe den "Tourismus" mal auf "Fremdenverkehr" gelegt und den ersten Satz etwas umgestellt (wegen des Ringverweises im ersten Satz und der Aufforderung aus "wie schreibe ich einen guten Artikel" bei vorhandenen gleichbedeutenden deutschen Wörtern Fremdwörter zu vermeiden), aber jetzt sind die alten Versionen nicht mehr zu sehen, watt nu?
Struktur
ch habe vor, den Gesamtbereich Tourismus ein wenig zu strukturieren. Der Begriff Tourismus wurde irgendwann auf Fremdenverkehr gelegt, d.h. bei Tourismus existiert jetzt lediglich ein redirect zu Femdenverkehr, wenn ich das richtig verstehe. Wie im Artikel selbst zu lesen ist, hat sich der Begriff "Tourismus" durchgesetzt. (Der Einwand des Autors "Tourismus", dass Fremdworte vermieden werden sollten, greift hier nicht mehr, kein Mensch studiert z.B. Fremdenverkehr, sondern Tourismus, Aufbaustudium Tourismus etc.)Da ich hier noch nicht so richtig fit bin und Sorge um all die schönen Links habe, folgende Bitte:
bitte den weiteren Text lesen/abrufen unter:
Wikipedia:Ich brauche Hilfe, Punkt 2.64
--Lienhard Schulz 23:59, 26. Mär 2004 (CET)
- Toll, dass da endlich jemand dran arbeiten will! Ich habe den Artikel wieder zurückverschoben nach Tourismus. Zu deinen Fragen: Ein Portal lohnt sich nur dann, wenn es auch betreut werden kann (ich selbst könnte höchstens ein bisschen helfen dabei). Der Text liesse sich mit Sicherheit stark ausbauen. Ausserdem könnten Dinge ausgelagert werden, zum Beispiel könnte man eine Liste der Reiseformen erstellen, auf die dann hier wieder hingewiesen werden könnte. Mein Tipp: Einfach mal irgendwo anfangen, es wird dann schon rechtzeitig gemeckert, wenn es in eine falsche Richtung geht ;-) Ich jedenfalls helfe gerne mit soweit ich das kann. --Napa 09:05, 28. Mär 2004 (CEST)
- Da muss ich doch mal einen Kommentar zu ablassen: Dass kein Mensch Fremdenverkehr studiert liegt selbstverständlich nicht daran, dass kein Mensch den Ausdruck Fremdenverkehr angemessen findet, sondern dass der Studiengang nun mal offiziell so heißt, nur weil es zu einem Thema einen Studiengang gibt heißt das aber noch nicht, dass ein Lexikonartikel dann nur oder hauptsächlich dieses Studium oder dessen Inhalt behandeln muss und folglich muss er auch nicht unbedingt so heißen, in Behörden zum Beispiel heißen die betreffenden Ämter meißt Fremdenverkehrsämter und nicht Tourismusämter, wäre genau so ein Argument. Ähnliches gilt für Wirtschaft wo nun mal die Chemie auch ohne in BWL berücksichtigt zu werden einen im Vergleich mit dem Tourismus nicht unbedeutenden Anteil hat. Das Rückumbenennen ist natürlich schon in Ordnung wenn es hin auch einfach ohne Diskussion umbenannt wurde, allerdings sollte der Rückumbenenner dann m.E. wenigstens auch die dadurch entstandenen (nicht funktionierenden) Doppelweiterleitungen auf diese Seite ändern. Auch den ersten Satz hätte man dann wieder in die letzte Version vor der Umbenennung in Fremdenverkehr zurückändern sollen. (Wie der Artikel nu heißt ist mir einerlei, das sollte jetzt nur ein Bisschen Kritik an der Vorgehens- und Argumentationsweise sein.)--134.169.10.4 17:06, 31. Mär 2004 (CEST)
Internet
Ich habe diesen Satz In Zeiten des Internets trat eine neue, virtuelle, Form des Tourismus hinzu - der virtuelle Stadtrundgang. mal aus dem Artikel herausgenommen. Ich halte das für keine Form des Tourismus. --Raymond 22:49, 1. Apr 2004 (CEST)Wirtschaftliche Bedeutung?
Struktur und insbesondere wirtschaftliche Bedeutung fehlen hier. Vielleicht könnte hier jemand was machen. --Thomas G. Graf 19:26, 21. Okt 2004 (CEST)
Bezeichnung Tourismus
Seit Mitte der 80er Jahre verwendet man - vor allem in der Branche - den neutraleren Begriff Tourismus. Ich würde vorschlagen, das auch in Wikipedia nachzuvollziehen. Insbesondere, da ja die meisten anderen Seiten ohnehin schon den Begriff Tourismus verwenden. Falls hier kein massiver Widerspruch auf mein Posting kommt, dann werde ich die Verschiebung in den nächsten Tagen durchführen. --Austronaut 13:48, 11. Dez 2004 (CET)
- Von mir aus sehr gerne. Früher war der Artikel schon mal unter 'Tourismus', irgendwer hat ihn mal verschoben. --Napa 14:00, 11. Dez 2004 (CET)
- Im Frühjahr hattest Du ihn auf meine Bitte nach Tourismus verschoben, im Herbst ging es wieder zurück. Es gab eigentlich eine Diskussion dazu an dieser Stelle und Du hattest laut Versionsgeshichte diese Diskussion auch seinerzeit mit zum Tourismus gesetzt - beim Rückverschieben ist die Diskussion dann offensichtlich nicht mitgenommen worden. Schade eigentlich - ich habe leider keine Ahnung, wie man da jetzt dran kommt, sonst könnte man sie einfach hier reinkopieren. Zum Thema: ich bin nach wie vor für "Tourismus" - noch wichtiger scheint mir, dass man eine dauerhafte, tragfähige Lösung findet, denn es scheint ja irgendwo eine pro-Fremdenverkehr-Fraktion zu geben. Noch etwas: ich hatte seinerzeit die - aus heutiger Sicht - recht unbrauchbare weil schwer zu Handhabende Übersicht Tourismus angelegt. Wenn sich jetzt hier Leute einfinden sollten, die am Thema arbeiten wollen (ich nicht mehr), wäre zu empfehlen, aus dieser Übersicht ein Portal zu machen. --Lienhard Schulz 14:52, 11. Dez 2004 (CET)
- Jetzt sollte es wieder vollständig sein. --Napa 15:13, 11. Dez 2004 (CET)
Eigentlich wollte ich den letzten Satz im Beitrag ergänzen. Da hier aber sich doch ein Nutzer um die Struktur kümmern wollte, belaß ich es hier mit dem folgenden Hinweis. An der Hochschule Görlitz/Zittau [LINK] gibr es seit 15 Jahren den Studiengang Tourismus. Vielleicht hift das weiter? Viel Erfolg beim Strukturieren!
Frage: Warum ist hier die Zitierfunktion ausgeschaltet?
--Lillianne 01:10, 27. Dez 2004 (CET)
Begriff
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Touristik und Tourismus? Wenn einer besteht, mal bitte in den Artikel einarbeiten - Danke -- Matt1971 12:27, 10. Jan 2005 (CET)Links
Die drei Links zu den Tourismusverbänden führen nach meiner Erkenntnis nicht zu Informationen über Tourismus als solchen sodern zu Deutschalnd bzw. Österreich bzw. Schweiz als touristischen Zielen. Das ist ungefähr so, als ob ich in einem Artikel über Raketen eine Webseite über den Mond verlinke: Es hat schon etwas mit dem Thema zu tun, aber es erläutert es nicht. Es würde also in eine Yahoo-Kategorie zu dem Thema passen, nicht aber unter einen Wikipedia-Artikel. --Skriptor Skriptor 19:22, 6. Sep 2005 (CEST)
NPOV der Ergänzungen von Corcoran
Es geht um folgenden Passage:
- "Als Gegenreaktion veränderte sich zunehmend auch die Einstellung der Einheimischen gegenüber dem Touristen: Dieser wird oft nicht mehr als Gast und somit als Objekt traditioneller Gastfreundschaft angesehen. Stattdessen wird er als notwendiges Übel wahrgenommen, als Kunden, der lediglich nach dem ökonomischen Grundsatz der Gewinnmaximierung mit so wenig Aufwand wie nötig zufriedenzustellen ist, so dass im Idealfall eine geschäftsfördernde Kundenbindung entsteht. Bei einem Teil der Einheimischen gilt der Tourist sogar als eine Art "naiver Dukatenesel", dem keinerlei menschlicher Respekt entgegengebracht wird, und den es mit allerlei Tricks so effektiv wie möglich zu "melken" gilt."
@Corcoran: Da du diesen Text einfügen möchtest, erwarte ich Quellen zu unabhängigen Studien, die deine Aussagen stüzen. In der jetzigen, für mich unbelegten, Form, beleidigst du sämtliche in Tourismusbranche arbeitene Menschen - das ist unakzeptable und ohne Belege, deine peröhnliche Meinung. --Taschenrechner 13:12, 7. Sep 2005 (CEST)
- Ach weißt du was? Du kannst mich mal. Elitäre Klugscheißer wie du sind es, die eine Mitarbeit an der Wiki immer unmöglicher machen. Ich könnte genauso sagen: Ich möchte unabhängige Studien sehen, dass Tourismus reine Gastfreundschaft ist und nichts mit Wirtschaftlichkeit zu tun hat. Im übrigen beleidige ich niemanden, ich stelle lediglich fest, dass es "oft" (nicht "immer") so ist wie von mir beschrieben. Und dafür gibt es genug Belege. Aber meinetwegen lassen wir den Artikel so: Der böse, böse Tourist, der alles zerstört (wo sind dafür eigentlich die Belege) und der edle Einheimische. So, das war's für mich mit der Wikipedia. User wie der superschlaue "Taschenrechner" können den Laden hier in Zukunft alleine schmeißen. Tschüssi! Corcoran 13:27, 7. Sep 2005 (CEST)
- Hallo Corcoran, Du hast recht, der organisierte Nepp ist ebenfalls Teil des Tourismus und sollte durchaus erwähnt werden. Vielleicht fällt Dir noch eine sachlichere Formulierung ein. --Suricata 14:27, 7. Sep 2005 (CEST)