Tsunami

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Der Artikel Tsunami gehört zur Kategorie: Lesenswert, Beben, Ozeanologie, Wellenlehre, Vulkanismus
Ein Tsunami (jap. 津波, Hafenwelle; aus 津 tsu, Hafen, und 波 nami, Welle) ist eine sich schnell fortpflanzende Meereswoge, die überwiegend durch Erdbeben auf dem Meeresgrund (oft auch als „Seebeben“ bezeichnet) ausgelöst wird.

Tsunamis werden oft als Flutwellen bezeichnet; ihre Entstehung hat jedoch nichts mit den tageszeitlichen Wechseln zwischen Ebbe und Flut (Gezeiten) zu tun; ebensowenig werden Tsunamis durch Wind verursacht. Tsunamis sind nicht mit sogenannten Riesen- oder Monsterwellen (Kaventsmänner) zu verwechseln.

Auf offenem Meer werden Tsunamis kaum bemerkt, in Ufernähe jedoch können starke Tsunamis weiträumige katastrophale Schäden verursachen und ganze Küstenstriche verwüsten. Solche Erscheinungen zählen zu den Naturkatastrophen.

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Auftreffen des Tsunami vom 26. Dezember 2004 auf die Küste Thailands
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Etymologie

Der Begriff Tsunami wurde durch japanische Fischer geprägt, die vom Fischfang zurückkehrten und im Hafen alles verwüstet vorfanden, obwohl sie auf offener See keine Welle gesehen oder gespürt hatten. Das liegt daran, dass Japan eine Tiefseesteilküste hat. Die Riesenwellen bilden sich quasi erst kurz vor dem Strand und schlagen deshalb über die Hafenmauer in den Hafen, wo sie die Schiffe zertrümmern.

Eine Reihe verheerender Tsunamis zwischen 1945 und 1965 machte dieses Naturphänomen weltweit bekannt und bildete die Grundlage für wissenschaftliche Arbeiten, in deren Folge sich die japanische Bezeichnung als Internationalismus durchsetzte.

Entstehung

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Entstehung und Fortpflanzung eines Tsunami
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Etwa 86 % aller Tsunamis werden durch Erdbeben verursacht, die restlichen entstehen durch die abrupte Verdrängung großer Wassermassen, bedingt durch Vulkanausbrüche, küstennahe Bergstürze, Unterwasserlawinen oder Meteoriteneinschläge. Auch Nuklearexplosionen können Tsunamis auslösen. Tsunamis treten am häufigsten im Pazifik auf: Am Rand des Stillen Ozeans, in der Subduktionszone des Pazifischen Feuerrings, schieben sich tektonische Platten der Erdkruste (Lithosphäre) übereinander, wodurch Vulkanismus, See- und Erdbeben verursacht werden.

Ein Erdbeben kann nur dann einen Tsunami verursachen, wenn alle drei folgenden Bedingungen gegeben sind:

  • es eine Magnitude von 7 oder mehr auf der Richterskala erreicht,
  • sein Hypozentrum nahe der Erdoberfläche am Meeresgrund liegt und
  • es eine vertikale Verschiebung des Meeresbodens verursacht, welche die darüber liegende Wassersäule in Bewegung versetzt.

Nur ein Prozent der Erdbeben zwischen 1860 und 1948 verursachten messbare Tsunamis. Da sich die leichte Erdbewegung aber über das Medium Wasser weit ausbreiten kann, sind größere Schäden als bei gleich starken Beben an Land möglich.

Möglich ist auch, dass nicht die unmittelbar durch das Erdbeben bedingte Bewegung des Meeresbodens, sondern ein durch das Erdbeben ausgelöster unterseeischer Hangrutsch den Tsunami verursacht. In einem solchen Fall können schon relativ kleine (Magnitude 7) Erdbeben einen Tsunami nach sich ziehen.

Ausbreitung

Tsunamis unterscheiden sich grundlegend von Wellen, die durch Stürme entstehen, denn bei diesen kann das Wasser zwar unter außerordentlichen Bedingungen bis zu 30 Meter hoch aufgeworfen werden, die tieferen Wasserschichten bleiben dabei jedoch unbewegt. Bei einem Tsunami bewegt sich dagegen das gesamte Wasservolumen, also die gesamte Wassersäule vom Meeresboden bis zur Meeresoberfläche.

Tsunamis sind Schwerewellen

Grundsätzlich repräsentiert eine Welle keine Bewegung von Wasser, sondern Bewegung von Energie durch Wasser. Aus physikalischer Sicht ist Wellenausbreitung immer dann möglich, wenn eine Auslenkung aus einer Gleichgewichtslage, in diesem Fall ein Anstieg oder Abfall des Wasserspiegels, eine entgegengerichtete Rückstellkraft zur Folge hat. Bei Ozeanwellen wirkt als Rückstellkraft die Schwerkraft, die auf eine möglichst horizontale Wasseroberfläche hinarbeitet. Aus diesem Grund werden Tsunamis zu den Schwerewellen gezählt. Ein Tsunami ist also insbesondere keine Druck- und keine Schallwelle; Kompressibilität, Viskosität und Turbulenz sind nicht relevant. Um die Physik eines Tsunami zu verstehen, genügt es, die Potentialströmung einer idealen, also reibungsfreien, inkompressiblen und wirbelfreien Flüssigkeit zu betrachten. Mathematisch werden Tsunamis durch die Soliton-Lösungen der Korteweg-de Vries-Gleichung beschrieben.

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Bei der Fortpflanzung eines Tsunami bewegt sich die gesamte Wassersäule (Größenordungen übertrieben).
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Die Theorie der Schwerewellen vereinfacht sich in den beiden Grenzfällen der Tief- und der Flachwasserwelle. Normale Wellen, die beispielsweise durch Wind, fahrende Schiffe oder ins Wasser geworfene Steine verursacht werden, sind meist Tiefwasserwellen, da sich ihre Wellenbasis in der Regel über dem Grund des Gewässers befindet, also dort, wo die Welle keine Auswirkungen mehr hat. Ein Tsunami hingegen ist auch im tiefsten Ozean eine Flachwasserwelle, da die gesamte Wassersäule bewegt wird und sich auch am Ozeanboden eine langsamere Bewegung in Richtung der Wellenausbreitung feststellen lässt. Dieser Charakter ergibt sich daraus, dass bei Tsunamis die Wellenlänge (Entfernung von einem Wellenberg zum nächsten) viel größer ist als die Wassertiefe. Dadurch wird auch eine wesentlich größere Wassermenge transportiert.

Ein Tsunami wird vereinfacht durch zwei Grundparameter beschrieben:

  • seine mechanische Energie [Formel];
  • seine Wellenperiode [Formel]: die Zeit, die vergeht, in der zwei Wellenberge denselben Punkt passieren.

Während der Ausbreitung eines Tsunami bleiben diese beiden Parameter weitgehend konstant, da wegen der großen Wellenlänge die Energieverluste durch Reibung vernachlässigbar sind.

Tsunamis seismischer Natur weisen lange Wellenperioden auf, die sich zwischen zehn Minuten und zwei Stunden bewegen. Durch andere Ereignisse als Erdbeben erzeugte Tsunamis haben oft kürzere Wellenperioden im Bereich von einigen Minuten bis zu einer Viertelstunde. Andere Eigenschaften wie die Wellenhöhe und -länge oder die Ausbreitungsgeschwindigkeit hängen neben den beiden Grundparametern nur von der Meerestiefe ab.

Wellenlänge

Die meisten Tsunamis haben, trotz der viel geringeren Meerestiefe, eine Wellenlänge von über 100 Kilometern und können damit als Flachwasserwellen betrachtet werden. In diesem Fall hängt die Wellenlänge [Formel] nur von der Wellenperiode [Formel] und der Meerestiefe [Formel] ab:
[Formel],
wobei [Formel]. Dies ergibt:
[Formel].

Typische Wellenlängen bei Tsunamis liegen damit zwischen 100 und 500 km. Die Wellenlängen von winderzeugten Wellen erreichen dagegen nur zwischen 100 und 200 Meter.

Je größer die Wellenlänge, desto geringer sind die Energieverluste während der Wellenausbreitung. Bei kreisförmiger Ausbreitung ist die Energie, mit der eine Welle auf einen Küstenstreifen auftrifft, in erster Näherung umgekehrt proportional zum Abstand vom Entstehungsort des Tsunami.

Amplitude

Die Wellenhöhe (Amplitude) hängt vom Energiegehalt des Tsunami und der Wassertiefe ab. Bei Tsunamis mit großer Wellenlänge gilt:
[Formel].
Dies bedeutet, dass die Amplitude bei geringerer Wassertiefe zunimmt. Sie nimmt mit größerer Entfernung um den Faktor [Formel] ab, da die Energie sich über einen größeren Wellenkamm verteilt. Bei Tsunamis kleinerer Wellenlänge – meist nicht von Erdbeben verursacht – kann die Amplitude mit der Entfernung wesentlich schneller abnehmen.

Auf dem offenen Ozean beträgt die Amplitude selten mehr als einige Dezimeter. Der Wasserspiegel wird somit nur langsam und nur um einen geringen Betrag angehoben und wieder abgesenkt, weshalb das Auftreten eines Tsunami auf offener See meist gar nicht bemerkt wird.

Die Zerstörungskraft eines Tsunami wird nicht grundsätzlich durch seine Amplitude, sondern durch die Wellenperiode sowie durch die transportierte Wassermenge bestimmt.

Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeit eines Tsunami hängt von der Meerestiefe ab; je tiefer das Meer, desto schneller, und je flacher, desto langsamer ist der Tsunami. Seine praktische Höchstgeschwindigkeit erreicht er bei einer Meerestiefe von etwa 6000 Metern. Die Geschwindigkeit u einer Tsunamiwelle (genauer: die Phasengeschwindigkeit) ergibt sich aus der Wurzel des Produktes von Erdbeschleunigung g und Wassertiefe h; also
[Formel] oder [Formel].

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Ausbreitung des Tsunami vom 26. Dezember 2004
Bildherkunft

Die Ausbreitungsgeschwindigkeit liegt somit auf offenem Meer zwischen 800 und 1100 km/h. Das ist vergleichbar mit der Reisegeschwindigkeit eines Flugzeuges; Tsunamis können binnen einiger Stunden ganze Ozeane durchqueren und sich bis zu 20.000 km ausbreiten, ohne dabei unmittelbar bemerkt zu werden. Winderzeugte Wellen erreichen nur Geschwindigkeiten zwischen 8 und 100 km/h. Bei niedriger Wassertiefe, also in Küstennähe, verlangsamt sich die Welle, wie auf nebenstehender Animation zu sehen ist. Dadurch kommt es zur Brechung der Welle, was eine nicht-kreisförmige Ausbreitung zur Folge hat.

Schwerewellen kommen durch die gleichtaktige Bewegung großer Wassermassen zustande. Jedes einzelne Teilvolumen des Wassers bewegt sich dabei nur um winzige Beträge. Für eine Flachwasser-Schwerewelle mit der Amplitude a in einem Gewässer der Tiefe h kann man das sogar quantitativ angeben: Die Geschwindigkeit, mit der sich die an der Welle beteiligte Materie zirkulär bewegt, ist um einen Faktor a/h kleiner als die Phasengeschwindigkeit der Welle. Für einen großen Tsunami liegt dieser Faktor in der Größenordnung 10-5: Wenn sich eine Welle im offenen Meer mit u = 200 m/s ausbreitet, bewegen sich die Wasserelemente nur mit 2 mm/s, was gegenüber Strömungen und Windwellen völlig vernachlässigbar und nicht direkt beobachtbar ist.

Auftreffen auf die Küste

Erhöhung der Amplitude

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Beim Auftreffen auf die Küste erhöht sich die Amplitude; die Wellenlänge und Geschwindigkeit des Tsunami nimmt ab
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In Küstennähe wird das Wasser flach. Das hat zur Folge, dass Wellenlänge und Phasengeschwindigkeit abnehmen (proportional zu h1/2), die Amplitude der Welle und die Geschwindigkeit der beteiligten Materie aber zunehmen (proportional zu h-1/4 respektive h-3/4). Die Energie der Tsunamiwelle wird dadurch immer stärker konzentriert, bis sie mit voller Wucht auf die Küste auftrifft. Der Energiegehalt eines Wellenzuges ergibt sich als Querschnitt mal Wellenlänge mal Teilchengeschwindigkeit-zum-Quadrat und ist in erster Näherung unabhängig von h.

Typische Amplituden beim Auftreffen eines Tsunami auf die Küste liegen in einer Größenordnung von 10 Metern; am 24. April 1971 wurde in der Nähe der japanischen Insel Ishigaki von einer Rekordhöhe von 85 Metern in flachem Gelände berichtet. In Ufernähe einer Tiefseesteilküste kann die Amplitude auf etwa 50 Meter ansteigen. Läuft ein Tsunami in einen Fjord, so kann sich die Welle auf weit über 100 Meter aufstauen.

In einem Fjord in Alaska wurden mehrere Wellen mit rund 150 Metern und sogar eine mit bis zu 530 Metern Höhe nachgewiesen (Megatsunami). Diese gigantischen Wellen entstanden jedoch nicht als Fernwirkung eines Erdbebens, sondern durch Wasserverdrängung im Fjord selbst: Heftige Erdbeben ließen Berghänge in den Fjord rutschen und brachten diesen schlagartig zum Überlaufen.

Brechungseffekte

Die Änderung der Wellenausbreitungsgeschwindigkeit bei Annäherung des Tsunami an die Küste hängt vom Tiefenprofil des Meeresbodens ab. Je nach örtlichen Gegebenheiten kann es zu Brechungseffekten kommen: So wie Licht beim Übergang von Luft in Wasser oder Glas seine Richtung ändert, so ändert auch eine Tsunamiwelle ihre Richtung, wenn sie schräg durch eine Zone läuft, in der sich die Meerestiefe ändert. Je nach Ursprungsort des Tsunami und Unterwassertopographie kann es dabei zur Fokussierung des Tsunami auf einzelne Küstenbereiche kommen. Dieser Effekt ist von der Trichterwirkung eines Fjords nicht scharf zu trennen und kann sich mit dieser überlagern.

Zurückweichen des Meeres

Wie ein akustisches Signal, so besteht auch ein Tsunami nicht aus einer einzelnen Welle, sondern aus einem ganzen Paket von Wellen mit unterschiedlichen Frequenzen und Amplituden. Wellen unterschiedlicher Frequenz breiten sich mit leicht unterschiedlicher Geschwindigkeit aus. Deshalb addieren sich die einzelnen Wellen eines Paketes in von Ort zu Ort und von Minute zu Minute unterschiedlicher Weise. Je nach Ursache kann ein Tsunami an einem Punkt der Küste zuerst als Wellenberg oder zuerst als Wellental beobachtet werden. Ist die Ursache des Tsunami ein Hangabrutsch oder Herunterbrechen einer Kontinentalplatte, so wird Wasser zur Sohle hin beschleunigt. Wasser wird komprimiert, und es entsteht zunächst ein Wellental. Danach expandiert das Wasser wieder auf sein ursprüngliches Volumen, und der Wellenberg entsteht. Beim Eintreffen der Welle an der Küste zieht sich zunächst die Küstenlinie zurück, unter Umständen um mehrere 100 Meter. Wenn der Tsunami eine unvorbereitete Bevölkerung trifft, kann es geschehen, dass die Menschen durch das ungewöhnliche Schauspiel des zurückweichenden Meeres angelockt werden, statt dass sie die verbleibenden Minuten bis zur Ankunft der Flutwelle nutzen, um sich auf höher gelegenes Gelände zu retten.

Stokes-Strömung

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Darstellung eines Tsunami beim Auftreffen auf die Küste
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Wenn die Amplitude eines Tsunami in der Nähe der Küste nicht mehr gegen die Wassertiefe vernachlässigbar ist, so wandelt sich ein Teil der Schwingung des Wassers in eine allgemeine horizontale Bewegung um, genannt Stokes-Strömung. In unmittelbarer Küstennähe ist eher diese schnelle Horizontalbewegung als das Ansteigen des Wasserspiegels für die Zerstörung verantwortlich.

In Küstennähe hat die Stokes-Strömung eine theoretische Geschwindigkeit von:

[Formel], also
[Formel].

Die Stokes-Strömung erreicht somit mehrere Dutzend km/h.

Gefahren und Schutz

Tsunamis zählen zu den verheerendsten Naturkatastrophen, mit denen der Mensch konfrontiert werden kann, denn ein mächtiger Tsunami kann seine zerstörerische Energie über Tausende von Kilometern weit mitführen oder sogar um den ganzen Erdball tragen. So wird ein Tsunami als Auslöser für die biblische Sintflut vermutet. Ohne schützende Küstenfelsen können schon drei Meter hohe Wellen mehrere hundert Meter tief ins Land eindringen. Die Schäden, die ein Tsunami beim Vordringen verursacht, werden noch vergrößert, wenn die Wassermassen wieder abfließen. Die Gipfelhöhe eines Tsunami hat nur bedingte Aussagekraft über seine Zerstörungskraft. Gerade bei niedrigen Landhöhen kann auch eine niedrige Wellenhöhe von nur wenigen Metern ähnliche Zerstörungen wie ein großer Tsunami mit über 31 Metern anrichten.

In den letzten zehn Jahren wurden weltweit 82 Tsunamis registriert, wobei zehn von ihnen zusammen mehr als 4000 Menschenleben kosteten. Am 26. Dezember 2004 wurden durch den wohl bisher größten Tsunami in Südostasien mindestens 328.000 Menschen getötet. Ausgelöst wurde die Welle durch eines der stärksten Erdbeben seit Beginn der Aufzeichnungen. Die verheerende Wirkung beruhte hier vor allem auf dem großen Wasservolumen, das pro Kilometer Küstenlinie auf das Land traf, während die Wellenhöhe mit zumeist nur wenigen Metern vergleichsweise niedrig war.

Gefahrenzonen

Die häufigsten Tsunamis entstehen am westlichen und nördlichen Rand der pazifischen Platte, im Pazifischen Feuerring.

Japan musste aufgrund seiner geografischen Lage in den letzten tausend Jahren die meisten Todesopfer durch Tsunamis beklagen; in dieser Zeit starben über 160.000 Menschen. In den letzten 100 Jahren richteten jedoch nur 15 Prozent der 150 registrierten Tsunamis Schäden an oder kosteten Menschenleben. Heutzutage verfügt Japan über ein effektives Frühwarnsystem, und für die Bevölkerung finden regelmäßig Trainingsprogramme statt. Viele japanische Küstenstädte schützen sich durch das Errichten riesiger Deiche, z. B. ein 10 Meter hoher und 25 Meter breiter Wall auf der Insel Okushiri.

In Indonesien dagegen wirkt heute noch die Hälfte der Tsunamis katastrophal, denn die meisten Küstenbewohner sind über die Anzeichen, die einen Tsunami ankündigen, nicht informiert. Meistens ist auch das Land sehr flach und die Wassermassen fließen bis ins Landesinnere (siehe auch Erdbeben im Indischen Ozean 2004).

Ein besonders großes Potenzial für das Auslösen eines Tsunamis besteht bei Inseln mit vulkanischem Ursprung, wie etwa den Kanarischen Inseln oder Hawaii. Dass die Kanarischen Inseln eine Gefahr darstellen, zeigte sich vor rund 300.000 Jahren, als ein Teil der Insel El Hierro ins Meer rutschte, einen Megatsunami auslöste und an der Ostküste der heutigen USA hausgroße Felsen mehrere hundert Meter ins Landesinnere trug. Die Gefahr eines derartigen Inselrutsches wird von Wissenschaftlern heutzutage besonders bei der kanarischen Insel La Palma gesehen, auf der sich eine Woche nach dem letzten Vulkanausbruch 1949 beinahe die Hälfte des Berges auf einer Länge von 20 km um bis zu vier Meter westwärts in Richtung Meer verschob und einen großen Riss im vulkanischen Basalt entstehen ließ. Bei einer erneuten Eruption könnte sich aufgrund verschiedenartigen Gesteins und diverser Wasserdepots innerhalb des (aktiven) Vulkanberges ein massiver Teil des Vulkans lösen und ins Meer stürzen, so dass vor allem die dicht besiedelte amerikanische Ostküste massiv bedroht wäre. Ähnliche Voraussetzungen weist ein großer Bruch auf Hawaii auf, mit dem Unterschied, dass dieser nahezu senkrecht verläuft, also kein allzu großes Gefahrenpotenzial besitzt.

Nicht nur die Anrainerstaaten der Pazifikküste sind von Tsunamis betroffen. Auch an den europäischen Küsten treten diese Riesenwellen auf, wenn auch wesentlich seltener. Da die Afrikanische Platte sich nach Norden unter die Eurasische Platte schiebt, können durch Erdbeben im Mittelmeer und im Atlantik ebenfalls Tsunamis entstehen.

Auch ein Meteoriteneinschlag kann einen Megatsunami auslösen. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Himmelskörper auf dem Meer aufprallt, ist relativ groß, denn 71 % der Erde sind von Wasser bedeckt. Ein solcher Aufprall würde zuerst eine riesige Staubwolke aufwirbeln und dann eine gigantische Flutwelle von über 100 Metern Höhe. Nicht nur die Küstenländer, sondern auch das Binnenland würde überschwemmt werden. Die Zerstörungen wären verheerend und die Zahl der Toten kaum abschätzbar.

Auswirkungen

  • Ertrinken: Menschen werden durch die starken Strömungen ins Meer gespült. Andere ertrinken, weil sie nicht schwimmen können, oder durch Erschöpfung.
  • Unterkühlung: Bei niedriger Wassertemperatur kühlt der Körper im Wasser sehr schnell aus. Hierdurch können Menschen durch Erfrieren umkommen oder erkranken.
  • Schnittwunden, Prellungen, Quetschungen, innere Blutungen: Menschen werden mitgerissen und von Gegenständen, die im Wasser mittreiben, oder solchen, die fix bleiben (z. B. Felsen, Steinmauern), verletzt.
  • Verschüttetwerden in Gebäuden, die unter dem Druck des Wassers zusammenbrechen.

Außer den unmittelbaren Folgen für die betroffenen Menschen gibt es bei großen Tsunamis auch erhebliche Spätfolgen:

  • Hunger, Durst: Eine zerstörte Infrastruktur beeinträchtigt die Grundversorgung mit sauberem Wasser und Nahrungsmitteln.
  • Krankheiten, Epidemien: Wenn Leichen nicht schnell genug bestattet werden können und die ärztliche Versorgung zusammenbricht, können Krankheiten/Seuchen entstehen und sich ausbreiten.
  • Armut: Die breite Zerstörung beraubt viele Menschen ihrer Lebensgrundlagen und Erwerbsmittel.
  • Nach dem Tsunami überwältigt die Menschen der Schock. Wer der Flut entkommen ist, wird die seelischen Wunden nicht mehr los (Belastungsstörung).

Schutzmaßnahmen

Viele Staaten haben Frühwarnsysteme eingerichtet, die durch das Aufzeichnen seismographischer Plattenbewegungen Tsunamis schon bei der Entstehung erkennen können, so dass durch den gewonnenen Zeitvorsprung die Küstengebiete evakuiert werden können. Leider besitzen einige von der Gefahr betroffene Staaten diese Systeme nicht, und deren Informationsnetz ist so schlecht ausgebaut, dass eine Vorwarnung nur eingeschränkt oder überhaupt nicht möglich ist. Zudem kommt es vor, dass Behörden aus Angst des Verlustes der Einnahmequelle Tourismus Tsunami-Warnungen nicht weiterleiten.

Ein „natürliches“ Frühwarnsystem stellt die einheimische Tierwelt dar. Werden Tiere unnatürlich stark unruhig, droht Gefahr. Dies zeigte sich z. B. auf Inselstaaten, wo sich etwa Elefanten rechtzeitig vor dem Eintreffen von Tsunamis auf höher gelegene Gebiete zurückzogen.

Einige Küstenstädte in Japan (wie zum Beispiel die Stadt Taro auf der Insel Okushiri) schützen sich durch bis zu 10 Meter hohe und 25 Meter breite Deiche, deren Tore innerhalb von wenigen Minuten geschlossen werden können. Außerdem beobachten Leute vom Küstenschutz mit Kameras den Meeresspiegel auf Veränderungen. Ein Frühwarnsystem gibt bei Erdbeben der Stärke 4 (Richterskala) automatisch Tsunamialarm, so dass die Einwohner evakuiert werden können.

Um die Tsunami-Schäden einzuschränken, wurden überall auf der Erde Seismographen unter Wasser installiert, bisher jedoch kaum im Indischen Ozean. Eine wichtige Rolle bei der Auswertung der Daten spielt das Pacific Tsunami Warning Center (PTWC) in Honolulu auf Hawaii, das zwischen 1950 und 1965 schrittweise aufgebaut wurde. Fehlalarme können allerdings bei einer unnötigen Evakuierung hohe Kosten verursachen und das Vertrauen der Menschen in die Prognosen untergraben.

Ein neues, weltweites System soll Mitte 2005 in Betrieb gehen. Für die Erkennung von den Erdbeben werden die seismologischen Auswertungen der UNO herangezogen werden, die normalerweise für die Überwachung des Atomsperrvertrages verwendet werden. Dazu müssen nur die Meldesysteme in die nationalen Alarmsysteme integriert werden, da die Erkennungsmöglichkeiten schon vorhanden sind. Die Meldungen dieser künstlichen durch Nuklearexplosionen hervorgerufenen oder natürlichen Erdbeben laufen in Wien bei der IAEA zusammen.

Wenn man von einem Tsunami betroffen ist, sollte man unbedingt folgende Sicherheitsmaßnahmen beachten:

  • Sich ins Landesinnere begeben
  • Nicht in Ufernähe schlafen oder leben (Mindestabstand 300 Meter)
  • Sich auf eine Anhöhe begeben (mindestens 30 Meter Höhe)
  • Dort, wo vorhanden, Alarmsirenen beachten (da Tsunamis selten sind und gelegentlich Fehlalarm ausgelöst wird, kommt es vor, dass viele Menschen die Alarmsirenen ignorieren)
  • Mit mehreren Wellen rechnen und nicht nach der ersten oder zweiten Welle zurückkehren (zwischen den Wellen weicht das Meer sehr weit zurück, was ein Alarmzeichen darstellt)
  • Sich auf einem starken Baum in Sicherheit bringen
  • Sich auf etwas Schwimmfähigem aufhalten (Dach, große Tür, Tor)

Megatsunamis

Megatsunamis werden Tsunamis genannt, deren Höhe im Küstenbereich 100 Meter übersteigt. Würde ein Megatsunami sich frei im Ozean ausbreiten, so könnte er große Schäden auf mehreren Kontinenten anrichten. Da Erdbeben nach heutiger Kenntnis nicht in der Lage sind, derartige Wellen zu erzeugen, könnten nur katastrophale Ereignisse wie der Einschlag eines großen Meteoriten oder der Zusammenbruch eines Bergs im Meer derartige Megatsunamis verursachen. Abgesehen von derartigen Vorstellungen bestehen folgende Tatsachen:
  • In der Geschichte der Menschheit ist kein nicht lokal begrenzter Megatsunami bekannt; der Ausbruch des Krakatau 1883 beispielsweise hat keinen bewirkt.
  • Die möglichen Ursachen eines Megatsunami sind sehr seltene Ereignisse, die im Abstand von mindestens 10.000, wenn nicht Millionen von Jahren auftreten.
  • Erdrutsche verursachen Tsunamis von sehr kurzer Wellenlänge, die sich nicht über tausende von Kilometern fortpflanzen können, ohne ihre Energie zu verbrauchen. Während der Erdrutsche auf Hawaii (1868 auf Mauna Loa und 1975 auf Kilauea) kam es zu großen lokalen Tsunamis, ohne dass die amerikanische oder die asiatische Küste gefährdet waren.

Die größten Tsunamis

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Großer Tsunami von 2004 beim Auftreffen auf die maledivische Küste
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21. Jahrhundert

20. Jahrhundert
  • 17. Juli 1998: An der Nordküste von Papua-Neuguinea werden 2000 Menschen von einer Flutwelle getötet, die von einem Beben ausgelöst wurde.
  • 2. September 1992: An der Pazifikküste von Nicaragua werden etwa 180 Menschen von einer zehn Meter hohen Flutwelle getötet, die von einem Beben 120 km vor der Küste ausgelöst wurde.
  • 16. August 1976: Ein Tsunami im Morogolf fordert auf den Philippinen mehr als 5.000 Menschenleben.
  • 28. März 1964: Am Karfreitag löst ein Erdbeben vor Alaska an der gesamten Westküste der USA eine Flutwelle aus. In Alaska kommen 107, in Oregon vier und in Kalifornien elf Menschen ums Leben.
  • 22. Mai 1960: Eine elf Meter hohe Welle im Pazifik tötet in Chile 1000 Menschen. Auf Hawaii kommen 61 Menschen ums Leben, doch kann durch ein erstes Warnsystem der Ort Hilo rechtzeitig evakuiert werden.
  • 9. Juli 1958: In der Lituya Bay (Alaska) entsteht durch einen Erdrutsch ein Tsunami, der auf dem gegenüberliegenden Uferhang der engen fjordähnlichen Bucht bis in eine Höhe von 520 m aufgespült wird ([LINK], [LINK]).
  • 1. April 1946: Vor Alaska reißt eine Springflut infolge eines Erdbebens die fünfköpfige Besatzung eines Leuchtturmes in den Tod. Stunden später erreicht die Welle das fast 3700 km entfernte Hawaii, wo 159 Menschen sterben.
  • 1936: Bei einem erneuten Felsabsturz des Ramnefjell in den Lovatn-See entsteht eine 70 m hohe Flutwelle und zerstört wiederum zwei Dörfer. Ein Ausflugsschiff wird 350 m weit ins Land getragen. Die Dörfer werden daraufhin aufgegeben, so dass bei einem weiteren Erdrutsch mit Flutwelle im Jahre 1950 keine Opfer entstehen.
  • 28. Dezember 1908: In Messina/Italien wird die Stadt fast vollständig durch ein Erdbeben und einen darauffolgenden Tsunami zerstört. Mehr als 75.000 Menschen finden den Tod.
  • 31. Januar 1906: Die Küsten Kolumbiens und Ecuadors werden von einer verheerenden Flutwelle überschwemmt, 500 bis 1500 Menschen kommen ums Leben.
  • 15. Januar 1905: Bei einer durch einen Felsabsturz des Ramnefjell in den Lovatn-See (Norwegen) verursachten 40 m hohen Flutwelle sterben am 10 km entfernt gegenüberliegenden Ufer 63 Einwohner der Dörfer Bodal und Nesdal.
19. Jahrhundert
  • 15. Juni 1896: Der so genannte Saraiko-Tsunami, eine Wasserwand von 23 Metern Höhe, überrascht Japan während religiöser Feierlichkeiten. 26.000 Menschen ertrinken.
  • 27. August 1883: Nach der Detonation des Vulkans Krakatau entsteht ein großer Tsunami, der im nahen Umkreis 40 Meter hohe Flutwellen auslöst. Ungefähr 36.000 Menschen sterben. Selbst an der Küste Großbritanniens steigt der Meeresspiegel um etwa einen halben Meter. Eine von der Vulkanexplosion verursachte Luftdruckwelle rast siebenmal um die Erde und löst im 8000 km entfernten Lake Taupo in Neuseeland einen Mikrotsunami aus.

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Großbrand und Tsunami in Lissabon 1755
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18. Jahrhundert

  • 1. November 1755: Die portugiesische Hauptstadt Lissabon wird von einem Brand zerstört, der infolge eines Erdbebens ausbricht. Als die Einwohner vor den Flammen an das Ufer des Tejo flüchten, werden sie von haushohen Flutwellen überrascht. Zwei Drittel der Stadt werden zerstört, 60.000 Menschen sterben. Der Tsunami macht sich noch in Irland und jenseits des Atlantiks auf den kleinen Antillen bemerkbar, Madeira wird von 15 Meter hohen Wellen erreicht. (Das Erdbeben ist auch in Venedig deutlich zu spüren und wird sogar in Casanovas Memoiren erwähnt.)
17. Jahrhundert
  • 18. November 1601: Ein Erdbeben mit Zentrum in Unterwalden in der Zentralschweiz fordert angeblich acht Tote. Erschütterungen sind in der ganzen damaligen Schweiz zu spüren. Die durch das Erdbeben ausgelösten Erdrutsche führen zu einer vermutlich bis zu 4 Meter hohen Flutwelle im Vierwaldstättersee, die in der Stadt Luzern beträchtliche Schäden anrichtet. Das Ereignis wird vom damaligen Stadtschreiber Renward Cysat ausführlich beschrieben. Es handelt sich um einen der ersten durch einen Augenzeugen gut dokumentierten Tsunami ([LINK]).
Antike und Prähistorie
  • 1628 v. Chr.: Eine Vulkanexplosion auf Santorin führt zu 60 Meter hohen Wellen im gesamten östlichen Mittelmeer. Dies soll zur Auslöschung der minoischen Kultur geführt haben.
  • In prähistorischer Zeit kommen gewaltige Tsunamis mit unvorstellbaren Höhen von 300 bis 400 m vor. Sie entstehen durch gewaltige Hangrutsche oder Einstürze ganzer Berge, die aufgrund von vulkanischen Tätigkeiten ins Meer brechen, zum Beispiel auf den Inseln Hawaiis vor 110.000 Jahren, oder durch Unterwasserlawinen, wie vor 8000 Jahren vor der norwegischen Küste. Solche Tsunamis können heutzutage durch Ablagerungen von so genannten Tsunamiten und Felsproben rekonstruiert werden.

Literatur

Bücher:
  • Landau und Lifschitz: Theoretische Physik Bd. VI: Hydrodynamik, Paragraph 12: Theorie der Schwerewellen

Aufsätze:

  • Erwin Lausch: Tsunami: Wenn das Meer aus heiterem Himmel tobt. GEO 4/1997, S. 74
  • Angelo Rubino: Anregung und Ausbreitung von Tsunami-Wellen, die durch untermeerische Erdrutsche verursacht werden. Universität Hamburg, Institut für Meereskunde, 1994
  • G. Margaritondo: Explaining the physics of tsunamis to undergraduate and non-physics students European Journal of Physics 26, 401-407 (2005)
  • Pascal Bernard: Tsunamis im Mittelmeer? Spektrum der Wissenschaft, April 2005, S. 34 - 41 (2005),

Siehe auch

Weblinks

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no:Mal:Anbefalt

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Diskussion der Autoren über den Artikel: Tsunami


Grammatik und Aussprache

Heißt es im Plural wirklich Tsunamis, oder ist der Plural nicht auch Tsunami? Elton

Tsunamis [LINK] - Tsu|na|mi durch Seebeben erzeugte, plötzlich auftretende Flutwelle im Pazifik, die an den Küsten oft große Verwüstungen anrichten kann [

Wenn man tsunami eindeutscht, kann man im Deutschen den Plural bilden. Im Japanischen heißt auch der Plural tsunami. Das ist dann ähnlich wie mit "die E-Mail". Im Englischen gibt es keinen weiblichen Artikel vor "E-Mail". Genauso kann man fragen, ob tsunami wirklich "große Welle im Hafen" bedeutet. Das ist eben ein sehr freier Umgang mit dem japanischen Original (tsu - Hafen, nami - Welle). Warum verwenden eigentlich die Leute, welche die Fremdsprachen nicht verstehen, nicht einfach deutsche Begriffe? Wie wäre es zum Beispiel mit "Flutwelle"? Doch die Frage ist schon deshalb sinnlos, weil man gegen die Masse derer, die von "Tsunamis" reden, ohnehin nicht ankommt. 80.144.248.53 22:36, 27. Dez 2004 (CET)

Für die Bildung des Plurals sind beide Schreibweisen korrekt:
Als Tsunami bezeichnet man sowohl eine als auch mehrere Wellen. Es ist im Deutschen aber ebenso erlaubt durch das Anhängen eines s an den Singular den Plural zu bilden. Tsunamis sind daher nicht nur genauso gefährlich sondern auch genauso korrekt. Auf Lehnwörter findet die deutsche Grammatik ebenso Anwendung wie auf deutsche Wörter selbst.
Ähnlich, allerdings mit einer anderen Auswirkung, verhält es sich bei den italienischen Spaghetti. Hierbei handelt es sich ebenfalls schon um die Mehrzahl. Spaghettis gibt es aber dennoch nicht, da es sich bei einer einzelnen Nudel um ein Spaghetto handelt. Richtig wären folglich die beiden Wörter: Spaghetti oder Spaghettos, wobei letzteres in der Umgangssprache keine Anwendung findet. -- DerCobold 22:54, 5. Jan 2005 (CET)

Im Artikel steht jetzt als Ausspracheempfehlung: "zu Naa mi". Ich nehm das jetzt mal als Scherz. Besonders weil man das Wort einfach genau so spricht, wie es im Artikel geschrieben ist. Eine Aussprachehilfe ist daher völlig überflüssig. Im Japanischen sind alle drei Silben genau gleich lang und werden auch gleich betont. Die vorletzte Silbe in die Länge zu ziehen und die letzte dann womöglich noch zu verschlucken ist für die Aussprache des Deutschen eine ganz gute Regel, aber für das Japanische eine Gaaaanz schlächtö ;-) 80.144.228.219 12:14, 28. Dez 2004 (CET)

Die Frage nach der Verwendung des Begriffes "Tsunami" ist recht leicht zu beantworten: Es gibt für das Phänomen keinen passenden deutschen Begriff, wohl vor allem deshalb, weil Tsunamis in Deutschland praktisch unbekannt sind. Eine Flutwelle beruht auf fließendem Wasser, zum Beispiel in einem Fluss, oder wenn nach einem Gewitterguss Wasser ein Tal verwüstet. Ein Tsunami ist etwas ganz anderes! Eine Schockwelle wandert durch das Meer, und dort sieht man nichts davon. In Ufernähe wird das Wasser flach, aber dieses wenige Wasser (im Vergleich zur offenen See) muss dieselbe Schockwelle verarbeiten und wird von ihr zu einem Berg aufgetürmt, der sich aufgrund der Schwerkraft über das Land ergießt. CU Tanja

warum wurde japanisch つなみ zu chinesisch 津波 geändert?

Auf die Gefahr hin dich zu enttäuschen. Beides ist japanisch. Chinesisch wäre 海啸. ---Guenny Guenny 03:54, 29. Dez 2004 (CET)

nami heisst einfach nur Welle, unabhängig von ihrer Größe. Im Wörterbuch findet man für "hohe Welle" takanami und auch Zusammensetzungen wie naminori Wellenreiten. --Fuzzy 11:35, 29. Dez 2004 (CET)

Hangrutsche und Tsunamis

Im Bezug auf folgende Zitate aus dem Artikel und die verlinkten Websites wie [LINK] sind mir Widersprüche aufgefallen.

"Diese gigantischen Wellen nahmen ihren Ursprung allerdings keineswegs im Meer, sondern entstanden, weil heftige Erdbeben Berge in Seen rutschen ließen und diese schlagartig zum Überlaufen brachten. Auch wenn solche Bergrutsche in einer Meeresbucht enden und an der gegenüber liegenden Seite das Wasser den Hang hoch jagen, handelt es sich nicht um einen Tsunami, da es in solchen Fällen um echte Wasserverdrängung geht, während ein Tsunami auf einer Energiewelle basiert. Würde bei einem starken Seebeben der Meeresboden ruckartig angehoben und dann wieder genau an seinen alten Platz abgesenkt, gäbe es den Tsunami trotzdem, weil das Wasser die Kraft der Meeresbodenbewegung als Stosswelle weiterleitet."

"Echte Tsunamis von mehreren 100m Höhe sind zwar denkbar, jedoch reicht die Kraft von Erdbeben nicht aus, sie hervorzurufen. Ursache für solche Monster sind sehr grosse Hangrutsche, wie sie zum Beispiel auf Hawaii möglich sind, oder Einschläge von Meteoriten in das offene Meer."

Werden Tsunamis denn wirklich danach definiert ob sie aus dem Meer kommen oder nicht? Sind Hangrutsche in Fjorden anders als Hangrutsche in Inseln, am Kontinentalrand oder anderswo? Welche Ursachen haben denn die "Energiewellen" und wie unterscheiden sie sich von mechanischen Massenbewegungen die ihre Energie auf das Wasser übertragen?

In der obigen Webadresse werden die Fjordhangrutsche in der Lituya Bay zu den Tsunamis gezählt. Das ist meiner Ansicht nach auch logisch, da auch hier die Energieübertragung der sich bewegenden Gesteinsmassen an das Wasser massgeblich ist. Die Unterscheidung im Artikel wirkt künstlich, ist schlecht nachvollziehbar und passt nicht einmal zu den verlinkten Websites. Jeder Tsunami hat eben auch eine mechanische Ursache in Form von Energieübertragung an das Wasser (Erdbeben, Meteoriten, Vulkanismus) und zu sagen das ein Phänomen keinen Tsunami darstellt, indem man es mit einem von dieser Ursache entfremdeten mystisch 'energetischen' Beispiel vergleicht, ist irreführend. Ganz abgesehen davon müsste man dann auch erklären warum ein Hangrutsch bei Hawaii ein Tsunami ist und ein Hangrutsch in einem Fjord eben nicht. --Saperaud 20:38, 27. Dez 2004 (CET)

In dem Artikel wird es doch sehr anschaulich verglichen: Eine Schockwelle, die durch das Meer wandert und in Küstennähe das vergleichweise wenige Wasser zu einem Berg aufbaut, der dann als Welle bricht, ist wie Schall. Strömendes Wasser dagegen ist wie Wind. Den Unterschied kann man "fühlen". Daher finde ich das sehr anschaulich. ÜBRIGENS: Am Ende stand eine Liste von Links. Jetzt steht da "Parser Fehler". Kann das jemand reparieren? CU Tanja

Ach so, und wegen Hawaii: Da donnern alle paar Jahrtausende riesige Felsmassen in's Meer, die eine Schockwelle auslösen UND natürlich, genauso wie in einem engen Fjord die relativ viel kleineren Erdrutsche, sehr viel Wasser verdrängen. Davon aber merkt die andere Seite des Ozeans nichts, während die Schockwelle dort riesige Tsunamis auslösen kann. Es ist wie "Pusten" und "Klatschen". Aus 10cm Entfernung kannst Du jemandem in's Gesicht pusten, und er fühlt es. Steht der andere 100m von Dir weg, ist das unmöglich, aber ein Händeklatschen hört er. Die Schallwellen reichen so weit, nicht aber die Bewegung der Luft. CU Tanja

Um meine Position noch einmal zu verdeutlichen siehe folgenden Link. [LINK] --Saperaud 02:17, 29. Dez 2004 (CET)

Hydrodynamik

Bin kein Physiker, aber die Begriffe "Schockwelle", "Stoßwelle" und "Energiewelle" hören sich für mich in diesem Kontext daneben an: Wasser ist eine inkompressible Flüssigkeit und Tsunamis sind Seichtwasserwellen (Wellenlänge > Wassertiefe) mit sehr großer Wellenlänge und sehr niedriger Frequenz, aber hoher Ausbreitungsgeschwindigkeit. Natürlich bewegt sich bei einem Tsunami durch die Welle ein enormes Wasservolumen (zirkulär), wie soll die Energie denn sonst transportiert werden? Man kann also nicht einfach sagen, dass keine Wasserbewegung stattfindet. Seichtwasserwellen werden in Küstennähe durch die geringere Wassertiefe langsamer, wodurch die Wellenlänge abnimmt und der Wellenamplitude zunimmt, bis solche meterhohen Riesenwellen entstehen. usw. Könnte bitte jemand mit Fachkompetenz den Artikel prüfen? --82.83.197.149 09:17, 29. Dez 2004 (CET)

100%ige Zustimmung. Habe den Artikel entsprechend geändert. Um Missverständnisse zu vermeiden, habe ich nachgerechnet: die Geschwindigkeit des Wassers ist um Größenordnungen geringer als die Geschwindigkeit der Wellenfront. -- Frau Holle 14:03, 29. Dez 2004 (CET)

Entstehung

Muss es bei der Liste der Bedingungen fuer die Entstehung einer signifikanten Tsunami nicht heissen "- sein Hypozentrum nahe der Erdoberflaeche hat" statt "- sein Epizentrum nahe der Erdoberflaeche hat" ? Denn das Epizentrum ist nunmal definitionsgemaess immer genau der Punkt auf der Oberflaeche ueber dem Hypozentrum, die Bedingung macht so also nicht wirklich Sinn.

wieder was gelernt: Danke ! -- Frau Holle 19:05, 29. Dez 2004 (CET)

Dieser Satz gefällt mir nicht

Huhu zusammen, der folgende Satz gefiel mir nicht, weshalb ich ihn erst einmal auskommentiert habe: "Kurzfristig ist das nicht wahrnehmbar, innerhalb von Jahrmillionen könnte sich das jedoch auf das Erdklima auswirken." Begründung: Die Auswirkung auf das Erdklima in Jahrmillionen ist definitiv nicht vorherzusagen. Das sind so viele andere Faktoren. Diese Aussage halt ich persönlich für nicht haltbar. Was meint Ihr? Viele Grüße --Taube Nuss 17:33, 30. Dez 2004 (CET)

Du hast recht - diese Erweiterung (ab "Und obwohl die Katastrophe...") ist von mir, aber dieser letzte Satz ist der Tat so nicht allzu sinnvoll, wie Du richtig ausführst. Habe den Satz daher komplett entfernt. Gruß, KarolSibielak 19:12, 30. Dez 2004 (CET)

Quelle zu Zahlen bei "Entstehung" ?

Bitte keine Zahlen ohne Quelle.. Könnte man zu den 86% bei "Entstehung" auf eine Quelle verweisen? Eventuell mit Bezug zu den Weblinks. Grüße VegaS 17:47, 30. Dez 2004 (CET)

geologische Auswirkungen

Das Beben hat laut NASA-Experten sogar geologische Auswirkungen: Durch seine enorme Stärke beschleunigt es die Erdrotation um 3 µs/Tag. Das Erdbeben eine geologische Auswirkung haben, dürfte jedem klar sein, oder nicht? Dass sie eine astronomische Auswirkung haben ist nicht so bekannt? Es kann schon sein, dass sich die Erdrotation durch Verlagerung großer Landmassen ändert, aber nicht durch die stärke des Bebens (jedenfalls nicht direkt). 3µs/Tag hört sich an, als wenn es jeden Tag mehr wird. Uberhaupt hat das dann nichts mit Tsunamis zu tun. Habe den Satz gestrichen und auf den artikel verwiesen. Hoffe, dass ich niemandem auf die Füße getreten bin. --67.181.120.242 04:16, 1. Jan 2005 (CET)
Danke. -Guety 04:19, 1. Jan 2005 (CET)

Soliton & Kaventsmann

Ich vermisse den Bezug zu Solitonen, und es ist im Abschnitt Monsterwellen einiges Redundant zum Artikel Kaventsmann, was man vielleicht abgleichen sollte.

Link Tsunami Detektion

Allen ist die verheerende Erdbeben- und Flutkatastrophe, vom 26. Dezember 2004 im Indischen Ozean, noch im Gedächtnis. Damals kam mir die Idee, das Wellenradar der Universität Hamburg als Tsunami Warnsystem einzusetzen.

Dies bietet die Möglichkeit ein Preiswertes Tsunami Frühwahnsystem zu bauen und hätte tausenden von Menschen das Leben retten können. (The Tsunami at Phuket) Momentan laufen Gespräche mit der Industrie, das System in größerem Umfang zu bauen.

Über diese Links bekommt man auch weitere Informationen zur Wellen-Physik und Ausbreitungsgeschwindigkeit von Tsunamis.

Gruß H.Wacker

wie erkenne ich, dass eine Tsunami anrollt, wenn ich am Strand stehe

blöde Überschrift, sagt aber das aus, was ich meine :-) Irgendwie bin ich schon seit Tagen der Meinung, dass es vielleicht irgendwann mal das eine oder andere Leben retten könnte, wenn man hier auch mal beschreibt, wie sich eine ankommende Tsunami unmittelbar äußert. In der Literatur dazu habe ich es bereits gelesen, und die zurückkommenden Urlauber berichten dann auch übereinstimmend, dass bevor die Tsunami anrollte, das Wasser unerwartet und sehr schnell vom Strand ablief. Eine Urlauberin beschrieb den Effekt sehr treffend, "als ob man den Stöpsel aus dem Meer gezogen hätte". Das Wasser lief so schnell ab, dass Fische ins trockene fallen und liegen bleiben. Dann ist eigentlich noch Zeit, die Beine in die Hand zu nehmen.

Auch sollte vielleicht noch beschrieben werden, dass nicht nur die eigentliche, ins Land dringende Welle tödliche Zerstörungen hervorbringt, sondern dass es mindestens genauso gefährlich (wenn nicht sogar noch erheblich gefährlicher ist) wenn das eingedrungene Wasser wieder abläuft und durch seinen Sog das zuvor zerstörte Material mit sich zurück reißt, welches dann schon alleine in der Lage ist, Zerstörungen zu verursachen. --Wuffff 07:40, 4. Jan 2005 (CET)

Das ergibt sich aus der Enstehung der Tsunamis selbst. In Küstennähe empfielt es sich schon bei Erdbeben auf höher gelegenes Niveau zu gehen. Der Rückzug des Wassers ist schon ein zeitlich ziemlich enges Signal und meist wohl nicht ausreichend um sich in vollständige Sicherheit zu begeben. Kritisch wird es bei Sandbänken und Riffinseln. Diese sind sehr flach und flüchten kann man hier höchstens aufs offene Meer, was jedoch nur Sicherheit bringt, wenn man wirklich bis in tiefere Gewässer kommt. Auch in Umgebung von Vulkaninseln mit rutschgefährdeten Hängen (oder rutschgefährdeten Hängen generell) würde ich Vorsicht walten lassen, es empfiehlt sich der Kontakt zum nächsten Geophysiker bzw. den Vorwarneinrichtungen. Dies ist aber selten und eher eine omnipotente Gefahr für Küsten. Im Vergleich zu Erdbeben und vielen anderen Naturkatastrophen hat man aber meist bessere Reaktionszeiten und die schlichte Unkenntnis des Phänomens ist die größte Gefahr, die wohl auch die meisten Todesdopfer fordert. Ach ja und bestes Erkennungszeichen für einen Tsunami, wenn man in Strandnähe steht, ist wohl schlichtweg: die Welle. Sie bewegt sich in Küstennähe langsamer als auch offener See und man kann vor ihr wegrennen. Also nicht lange starr hinschauen sondern Füße in die Hand. Der Rückstrom ist in der Tat gefährlich und sehr schnell, jedoch ist es dann für eine Flucht schon zu spät. Vorbildlich in der Tsunamievorsorge ist Deutschland aber auf jeden Fall, so viele Mittelgebirge und ozeanabgeschirmte Küsten hat sonst kaum einer. --Saperaud 20:53, 5. Jan 2005 (CET)

Es gibt noch weitere Möglichkeiten einen Tsunami vom Land aus zu erkennen: 1. Das Meer weicht schon einige Zeit bevor der Tsunami die Küste erreicht weit zurück und es werden Teile des Meeresbodens freigelegt, die sonst nicht sichtbar wären. 2. Die Welle ist sehr laut und schon zu hören, bevor sie sichtbar ist. Ich hoffe ich konnte helfen, das war das erste Mal, dass ich bei Wikipedia mitgemacht habe.

1. gilt nur, wenn das Wellental vor dem Wellenberg kommt. Das ist nicht immer der Fall. Wenn man sich die Simulationen des Tsunami von 2004 anschaut, sieht man, daß das nur für die Küsten östlich des Epizentrums zutraf. Vor Indien und Sri Lanka lief zuerst die erste Welle und danach erst das Tal auf.
Es soll aber auch Augenzeugenberichte geben, nach denen auch in Sri Lanka das Meer zunächst zurück gewichen ist, obwohl, wie du richtig schreibst, die Simulationen dies nicht erklären. Das liegt sicher an Ungenauigkeiten bei den zuglunde liegenden Modellen. Aber gibt es denn keine Filmaufnahmen dieses Zurückweichens des Meeres in Sri Lanka, wie aus Thailand?--up2date 18:40, 12. Mai 2005 (CEST)
2. hört man die Welle erst, wenn sie sich bricht. Das ist erst im flacheren Wasser der Fall und dann ist es oft schon zu spät zum Fliehen.

Die Tiere bringen sich in Sicherheit --Jonathan Hornung 09:39, 8. Sep 2005 (CEST)

Die "Riesenwelle" von Lituya Bay

Wie man leicht recherchieren kann, wenn man sich die angegebenen Weblinks anschaut, war die Welle mitnichten eine 524 m hohe Riesenwelle. Es war eine große Welle, die 524 m weit an einem Berghang hochschwappte, der der Stelle des die Welle verursachenden Bergfalls in einer relativ engen Bucht mehr oder weniger direkt gegenüber lag. Vielleicht sollte man das im Artikel etwas weniger missverständlich formulieren. Dort wird der Eindruck einer sich frei bewegenden 524 m hohen Welle erweckt. — Daniel FR Daniel FR 13:04, 5. Jan 2005 (CET)

Anmerkungen

Ist es, in Anbetracht der späteren Darstellungen, angebracht am Anfang einen Tsunami als "seismische Meereswoge" zu bezeichnen? Widerspricht das nicht u.a. den Hangrutschbeschreibungen?

"Tsunamis treten am häufigsten im Pazifik auf: Am Rand des "Stillen Ozeans", in der Subduktionszone des Pazifischen Feuerrings, schieben sich Kontinentalplatten übereinander, wodurch Vulkanismus, See- und Erdbeben verursacht werden."

Nun finde ich es merkwürdig das hier Kontinentalplattenzusammenstöße und Subduktion rund um den gesamten Pazifik stattfinden sollen. Relativbewegungen beispielsweise bei Kalifornien, aber auch Subduktion ozeanischer Kruste unter kontinentale Kruste tauchen nicht auf.

"Ein Tsunami hingegen ist auch im tiefsten Ozean eine Flachwasserwelle, da seine Wellenlänge deutlich größer als die Wassertiefe ist."

Eine vielleicht unverständliche Formulierung. Besser, jedoch nur allgemein, wurde es schon zu Beginn des Abschnitts dargestellt (Zitat unten), weshalb ich die erste Formulierung umschrieb und etwas ergänzte. Der Link zum Artikel Wasserwelle erscheint mir aufgrund der dort etwas merkwürdigen Formulierungen unangebracht ("Oberflächenwellen", auch werden Tief- und Flachwasserwelle garnicht richtig behandelt).

"Bei einem Tsunami bewegt sich dagegen das gesamte Wasservolumen, also die gesamte Wassersäule vom Meeresboden bis zur Meeresoberfläche." (bessere Erklärung)

"Der Energiegehalt eines Wellenzuges ergibt sich als Querschnitt mal Wellenlänge mal Teilchengeschwindigkeit-zum-Quadrat und ist in erster Näherung unabhängig von h."

Wäre es nicht besser dies in einer Formel auszudrücken?

Zum Lituya Bay und Mega Tsunami Problem. Es findet sich im Netz üebrall eine Angabe eines 524 Meter hohen Tsunamis im Lituya Bay und auch der Begriff "Mega Tsunami" ansich bedarf vielleicht einer Klärung. Ist es fachlich üblich Tsunami und Megatsunami nach deren Enstehungsursache zu unterscheiden? Müsste man dann bei Megatsunamis nicht auch Dinge wie Meteoriteneinschläge mit aufführen? Einen Wikipedia Sonderweg für solcherlei Definitionen halte ich für fragwürdig, falls er hier vorliegt (was ich jedoch als Laie nicht wirklich beurteilen kann). Wie schon Anfangs erwähnt existieren derartige Monsterzahlen für die Welle im Lituya Bay überall, was zum kopieren einlädt. Eine gewisse Vorsicht in Bezug darauf was da wirklich passiert ist wäre deshalb empfehlenswert. Ich war 58 nicht dort und möchte mich auch nicht voreilig einer Position anschließen. Die seriöse Quellenlage im Internet (siehe hierzu [LINK], ein guter und vielleicht implementierwürdiger Link) spricht aber eher für eine 500 m hohe Hangausbreitung, die freien Wellen waren wohl niedriger. Es ist natürlich auch schlecht vorstellbar, dass in einem Fjord in Alaska bei einem solchen Extremereignis jemand zugegen war der die maximale Wellenhöhe ermittelte. Anzeichen hierfür waren wohl eher die Baumschädigungen am Rand, womit ich mich Wuffff anschließe. Auch wäre ein deutschsprachiger und aussagekräftiger Link zu diesem Thema schön, sollte jemand einen solchen kennen. Da der Lituya Bay Megatsunami ein derartiges Exremereignis darstellt und ansich recht untypisch ist würde ich ihn auch lieber auf einen extra Artikel legen. Dort kann man einen solchen Einzelfall besser beschreiben und zum didaktischen Verständnis im allgemeinen Tsunami-Artikel sind Extrembeispiele sowieso nicht gut. Am Ende wird von manchem Leser des Artikels noch behauptet Tsunamis über 100 Meter wären kein Problem und üblich. --Saperaud 14:58, 6. Jan 2005 (CET) (nachgefügt)

"Dieser Charakter ergibt sich daraus, dass bei Tsunamis die Wellenlänge kleiner ist als die Wassertiefe, wie im unteren Beispiel dargestellt." Ist die Wellenlänge nicht größer als die Wassertiefe?

In der Tat war das ein Wortdreher. Habe das mal korrigiert. Danke für den Hinweis. --Saperaud 14:58, 6. Jan 2005 (CET)

Auslöser: Erdbeben 24.12.04 zwischen Australien und Antarktis?

Kann das Erdbeben vom Freitag, 24.12.04, unter dem Meeresboden zwischen Australien und der Antarktis, also am anderen Ende der indo-australischen Platte, das Beben vom 26.12. ausgelöst haben?

  • Stärke 8,1, rund 500 Kilometer nördlich von Macquarie Island, Angaben des geologischen Dienstes der USA.
  • Cvetan Sinadinovski, Institut Geoscience Australia in Canberra: stärkstes Beben in der Region seit 1924. "Man kann vermuten, dass das Beben auf der einen Seite der Platte eine unausgeglichene Situation auf der anderen Seite verursacht hat, was zu diesem riesigen Seebeben in Asien geführt hat", sagte Sinadinovski.
  • Quelle: Sydney (AP) nach Yahoo Nachrichten und taz, 28.12.04 --Wally 00:17, 10. Jan 2005 (CET)

Erdbeben der Stärke 9 auf der Richterskala

Im Artikel (ziemlich gegen Ende) ist zweimal von Erdbeben der Stärke 9 die Rede. Beim ersten mal wird allerdings gesagt, dass es davon bisher nur 4 gab, während es beim zweitem Mal schon fünf sind. Was stimmt denn nun, hat jemand vergessen die 4 zu aktualisieren? --Ventrue Ventrue 21:57, 12. Jan 2005 (CET)

Hi. Ich habe mal die Opferzahlen "oben" und "unten" angepasst und auch die Zählung "vier => fünf" korrigiert. Außerdem ist die Quelle http://neic.usgs.gov/neis/e... dazugekommen. Dort ist ersichtlich, dass die 2004-9.0-Welle zwar durch das viert-stärkste Erdbeben entstanden ist, es aber chronologisch das fünfte mit einer Stärke über 9.0 ist.

Sicherheitsmaßnahmen

Wenn man von einem Tsunami betroffen ist, sollte man unbedingt folgende Sicherheitsmaßnahmen beachten:

    * sich ins Landesinnere begeben
    * nicht in Ufernähe schlafen oder leben (Mindestabstand 300 Meter)

Mal etwas sarkastisch: Wer legt sich bei einem anrauschenden Tsunami schlafen oder beschließt dort zu leben? Oder anders: Alle Pkte bis auf den einen (nicht in Ufernähe schlafen oder leben ...) bennen konkrete Rettungsmaßnahmen - vielleicht sollte man dort doch noch ein wenig differenzieren, oder sehe ich dies zu eng? Jwiki 16:39, 14. Jan 2005 (CET)

Rettungsmaßnahmen ist da unangebracht. Es geht wohl eher in Richtung Sicherheitsempfehlung. Für solcherlei Späße ist unser Globus dann aber auch zu klein. Was hier noch fehlt ist hingegen die rechtzeitige Rettung auf das offene Meer. Was mir Stirnunzeln bereitet ist das einige Formate wie "Kulturzeit" (3Sat) auf irgendwelches indigene Wissen hinweisen. Nach dem Motto wir leben in einer Wissensgesellschaft aber sind darauf angewiesen irgendwelche Indianervölker als Tsunamiwarndienst zu verdingen, anstatt den Anwohnern die simpelsten Grundlagen der Tsunamikenntnis zu vermitteln. Auch eine Methode um Verantwortung für die hohen Opferzahlen abzuwälzen: wir konnten dies ja nicht vorhersehen, nur die "Indianer" mit ihrem Jahrtausende alten Wissen waren in der Lage die Zeichen richtig zu deuten und sich in Sicherheit zu begeben. --Saperaud 21:45, 23. Jan 2005 (CET)

richtiger Begriff?

muss es in diesem Satz "Normale Wellen, die beispielsweise durch Wind, fahrende Schiffe oder ins Wasser geworfene Steine verursacht werden, sind meist Tiefwasserwellen, da sich ihre Wellenbasis in der Regel über dem Grund des Gewässers befindet, also dort wo die Welle keine Auswirkungen mehr hat." nicht Flachwasserwellen anstelle von Tiefwasserwellen heißen? --Bjm 20:10, 14. Jan 2005 (CET)

Tiefwasserwellen ist schon richtig, da es hier darum geht dass die Wassertiefe groß gegenüber der Wellenlänge ist. Daher "Tiefwasser". — Daniel FR Daniel FR 21:11, 14. Jan 2005 (CET)

Warum keine Tsunamiwelle in Australien?

Nirgendwo finde ich eine Auskunft darüber, warum Australien von der Welle verschont wurde. Da müsste doch auch etwas angekommen sein, schließlich sind ja auch hohe Wellen im weiter entfernten Afrika angekommen!

Weil die Welle überall dort Schaden anrichtete, wo sie senkrecht auf die Küsten traf. Auch die Bucht von Bangladesh ist glücklicherweise verschont geblieben, während die Küsten von Somalia zwar mit großer Verzögerung aber senkrecht getroffen wurden. Außerdem ist West-Australien so gering besiedelt, dass nur wenige Menschen betroffen gewesen wären. Hilfreich kann die Karte des Indischen Ozeans sein. --Anwiha 19:11, 27. Jan 2005 (CET)

Diskussion aus dem Review

  • Dies ist einer der Artikel, die im Rahmen der aktuellen Naturkatastrophe massiv ausgebaut wurden. Ich denke, viel fehlt dem Artikel nicht mehr, um in die Exzellenten zu kommen, deshalb hoffe ich, dass sich an diesem Review und an der Bearbeitung viele beteiligen. Mich persönlcih stört die listenhafte Aufzählung der "größten Tsunamis" sowie das MIßverhältnis zwischen Weblinks und Literatur. Gruß -- Achim Raschka 22:33, 2. Jan 2005 (CET)
  • Ich finde ebenfalls: viel zuviele Weblinks-aktuelle Ereignisse können z.B. unter dem Spezialartikel verlinkt werden. Bereits in der Einleitung wird reißerisch von 30 m hohen Wellen geredet. Wir haben alle gerade gelernt, dass auch viel kleinere Wellen über 100.000 Menschen umbringen können. Solche Formulierungen halt ich für populärwissenschaftliche Effekthascherei. Den Begriff "untermeerisch" habe ich noch nie gehört. Warum ist ein Bergrutschtsunami automatisch ein Megatsunami? Der Abschnitt "andere Riesenwellen" ist dafür, dass er nicht zum Tsunami gehört, zu lang, dafür gibts doch bestimmt einen eigenen Artikel. Hadhuey 20:36, 13. Jan 2005 (CET)
  • Ich habe den Artikel sehr interessiert gelesen und halt ihn schon jetzt für sehr gelungen. Aufgefallen ist mir jedoch, dass der Lesefluss beginnend mit dem Satz Grundsätzlich repräsentiert eine Welle ... sondern Bewegung von Energie durch Wasser im Abschnitt 'Ausbreitung' bis zum Satz Der Energiegehalt eines Wellenzuges ... Teilchengeschwindigkeit-zum-Quadrat und ist in erster Näherung unabhängig von h im Abschnitt 'Auftreffen auf die Küste' stark leidet. In diesem kurzen Abschnitt wird versucht, die detaillierteren physikalischen Grundlagen eines Tsunami sehr kurz und knackig zu beschreiben, was die Lesbarkeit und das Verständnis stark einschränkt. Für einen an diesen Details interessierten Leser ist das zu wenig, um es wirklich zu verstehen. Für einen daran nicht interessierten Leser wird der Artikel hier zur Qual. Besser wäre es vielleicht einen eigenen Abschnitt Physikalische Grundlagen eines Tsunami zu erstellen.
Im Übrigen teile ich die Ansicht von Hadhuey, dass der Abschnitt Andere Riesenwellen vielleicht besser einen eigenen Artikel erhalten sollte. Darüber würde ich gerne mehr erfahren. --Frank Jacobsen 21:15, 13. Jan 2005 (CET)
  • Eine kleine Inkonsistenz: Einmal wird von 160.000 Toten und einmal von 200.000 Toten geschrieben und beide Male der gleiche Tag zur gleichen Uhrzeit als Referenz angegeben.
  • Zu oft wird das Unglück vom Dezember mitten im Text erwähnt. Besser separat beschreiben und einen Link dorthin setzen. --Dirk Busche 22:35, 13. Jan 2005 (CET)
  • Gefällt mir auch noch nicht, schon die Definition ist noch etwas unglücklich. Die Gliederung ist zu überarbeiten: Etymologie und Entstehung gehören gleich nach oben, dann kriegt man auch ein bessere Definition als "seismische Meereswoge". Physikalische Phänomene zusammenfassen, dann die Auswirkungen, und dan der Verweis auf The Three Sisters und ähnliche Monsterwellen, Zentrales Thema ist nämlich die Meereswelle, die unter Wasserwelle behandelt wird. Verweis und Unterschied sind hier wichtiger und gehören nach oben. Gruß --Brummfuss 19:41, 14. Jan 2005 (CET)

Beben von Tangshan 1976

Im Artikel findet sich der Satz: Juli 1976: Von der westlichen Öffentlichkeit nahezu unbemerkt verwüstet ein Tsunami die Region Tangshan China. Mehr als 750.000 Menschen kommen dabei ums Leben. Habe weder im Wikipedia-Artikel zum Beben noch in einer anderen Quelle auch nur einen Satz zu einer Flutwelle gelesen. Es ist stets nur die Rede von einem Beben. Kann jemand bestätigen, ob es in Folge des Bebens zu einer Flutwelle kam? Ansonsten sollte der Eintrag gelöscht werden. Grüße! --NiTenIchiRyu 18:28, 6. Feb 2005 (CET)

Ich weiß auch nichts von einer Flutwelle, kann jedoch im einzelnen nicht sagen was hier vielleicht peripher irgendwo als Folge des Bebens entstand. Zentraler Aspekt ist aber auf jeden Fall das Beben selbst und nicht die eventuelle Flutwelle. Auch falsch ist die Opferzahl, genaue Angaben liegen nicht vor und 750000 ist dann schon eine sehr hohe Zahl. --Saperaud Saperaud 06:20, 11. Mär 2005 (CET)

Wei ji?

Habe den folgenden Satz aus dem Artikel hierherverschoben:
Sie rollt dann als Wei ji heran, ein weißes Band, über dessen Höhe und Gewalt man sich täuschen kann.
Wei ji bedeutet zumindest im (Mandarin-)Chinesischen "Chance/Krise" - aber nicht Welle oder Brandung oder Tsunami-der-an-einem-Riff-gebrochen-wurde. Ich konnte auch im Web keinen Hinweis auf eine solche Deutung finden.--Tsui 01:53, 8. Mär 2005 (CET)

Artikel in Telepolis

Es gibt einen Artikel in Telepolis zu Tsunamis, die nicht von Seebeben ausgelöst wurden. Interessant daran ist, dass auf viele weitere Seiten mit Informationen verlinkt wurden. Ich stelle den Link zu dem Artikel daher mal hier rein, das kann ja durchaus noch als Quelle dienen: [LINK]. -- Dishayloo [ +] 00:55, 18. Mär 2005 (CET)

==Flutwelle = Tsunami? ==

Ist eine Flutwelle immer ein Tsunami? Flutwelle ist eine Weiterleitung, ich bin aber von einem anderen Artikel drauf gekommen, nämlich Tungnaáy, wo Flutwelle in anderem Zusammenhang erwähnt wird. axeljaeger

Ausbreitung

Kann jemand in dem Satz

"Winderzeugte Wellen erreichen Geschwindigkeiten zwischen 8 bis 100 km/h bei Wellenlängen zwischen 100 bis 200 Meter und Wellenperioden ..."
die 100 km/h belegen?

Außerdem ist bei den Wellenlängen die Zahl 100, so wie sie da steht, inkorrekt, da es auch kürzere gibt - eine bessere Formulierung wäre nötig. Ich will da aber vorerst nicht eingreifen, aber wenn keine Einwände kommen, werde ich sie samt "zwischen" löschen. --KaHe 14:09, 3. Mai 2005 (CEST)

Erdbeben statt Seebeben

Die Bezeichnung Seebeben ist irreführend. Bitte statt dessen den Begriff Erdbeben verwenden, siehe Diskussion zu Erdbeben --up2date 10:41, 23. Mai 2005 (CEST)

Ich weiß zwar nicht, was an "die überwiegend durch Erdbeben auf dem Meeresgrund (Seebeben)" irreführend ist, irgendwo wurde das auch schon mal diskutiert, aber änder meinetwegen was du willst. Der Artikel ist wieder freigegeben, der Entlinkungs-Edit-War von vor 7 Tagen dürfte ja eingeschläfert worden sein. --BLueFiSH.as BLueFiSH.as 16:59, 23. Mai 2005 (CEST)

Bilder

http://www.ngdc.noaa.gov/se... Müssten laut http://www.ngdc.noaa.gov/ng... verwendbar sein. Aber diese Quelle ist sicher schon bekannt oder? --Historiograf 22:37, 3. Jun 2005 (CEST)

Erdbeben von Lissabon

Liebe Tsunami-Experten, ich habe heute morgen mal einen Vorschlag für die nächste Qualitätsoffensive im Portal Frühe Neuzeit eingestellt. Das "Erdbeben von Lissabon" fand 1755 statt und wurde von einem Tsunami begleitet ... Vielleicht hat ja jemand hier Lust, sich ab Juli daran zu beteiligen. Beste Grüße --Frank Schulenburg 11:41, 4. Jun 2005 (CEST)

Doppeltes

Viele japanische Küstenstädte schützen sich durch das Errichten riesiger Deiche, z. B. ein 10 Meter hoher und 25 Meter breiter Wall auf der Insel Okushiri.

Einige Küstenstädte in Japan (wie zum Beispiel die Stadt Taro auf der Insel Okushiri) schützen sich durch bis zu 10 Meter hohe und 25 Meter breite Deiche, deren Tore innerhalb von wenigen Minuten geschlossen werden können.

grüße, Hoch auf einem Baum 02:12, 12. Jul 2005 (CEST)

Überarbeiten

Achtung Geheimtipp :-) Der Artikel :fr:Tsunami der französischen Wikipedia ist ein exzellenter Artikel mit hübschen Formeln und Animationen und sollte als Inspiration dienen. Evtl. werde ich mich an die Übersetzung machen. Phrood 00:31, 12. Aug 2005 (CEST)

Lesenswert-Diskussion

Ein Tsunami ist eine sich schnell fortpflanzende Meereswoge, die überwiegend durch Erdbeben auf dem Meeresgrund (oft fälschlicherweise als „Seebeben“ bezeichnet) ausgelöst wird.

  • pro - sehr ausführlich, obwohl einige Listungen etc. noch gegen Exzellenz sprechen. -- Achim Raschka 01:37, 24. Aug 2005 (CEST)
  • Pro - eindeutig lesenswert. --Zinnmann Zinnmann 01:43, 24. Aug 2005 (CEST)
    • Pro mit Potenzial „nach oben“ --Schwalbe 16:15, 25. Aug 2005 (CEST)
      • Pro, ich habe zwei Siehe-auchs zugegeben. -- €pa 18:21:42, 25. Aug 2005 (CEST)

        • Neutral a) hier ist noch ne Klasse Animation : :Bild:2004 Indonesia Tsunami Complete.gif und b) Was fehlt eigentlich zur Exzellenz? --Huebi 21:19, 25. Aug 2005 (CEST)
          Wenn ich Zyniker wäre würde ich sagen ein Tsunami der den Artikel nochmal so richtig aufmischt. Naja nein aber beim Überfliegen musste ich feststellen das Megatsunamis seit ich den Artikel mal mitbearbeitet hatte ziemlich eingedampft wurde und mE problematisch ist. Ich habe aber gerade keine Zeit dem genauer nachzugehen. --Saperaud ☺ 23:40, 26. Aug 2005 (CEST)

          • Pro, würde ich auch als Exzellent wählen --Kingruedi 20:09, 28. Aug 2005 (CEST)

            Werbung

            IP 84.154.255.183 hat Werbung für ein Warnsystem per Mobiltelefon eingefügt. Ich halte das nicht für enzyklopädiewürdig und habe das daher gelöscht. --Phrood 10:35, 9. Okt 2005 (CEST)

            Staubwolke bei Meteoriteneinschlag?

            Im Artikel steht: "Auch ein Meteoriteneinschlag kann einen Megatsunami auslösen. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Himmelskörper auf dem Meer aufprallt, ist relativ groß, denn 71 % der Erde sind von Wasser bedeckt. Ein solcher Aufprall würde zuerst eine riesige Staubwolke aufwirbeln und dann eine gigantische Flutwelle von über 100 Metern Höhe."

            Vielleicht kann mir jemand erklären wie ein Meteorit beim Einschlagen in's Meer eine Staubwolke aufwirbeln soll. Im Artikel Meteoriteneinschlag kann ich auch nichts über eine Staubwolke finden. Gruß --Saibo 18:01, 23. Okt 2005 (CEST)

            Keine Ahnung :) Ich denke mal dass der Staub vom Meteoriten selber stammt und nicht aus dem Wasser. Wie sich ein derartiger Aufprall bei derartigen temperaturen und Geschwindigkeiten verhält lässt sich aber kaum beweisen :) Vielleicht ist es ein Wasserdampf-Staub-Gemisch der dann als Fallout niederregnet.--Matze6587 Matze6587 18:15, 23. Okt 2005 (CEST)
            Erstmal müsste man wissen wie groß und schnell der Impaktkörper ist und wie tief das Meer an der Impaktstelle. Es würden freilich enorme Mengen an Wasser verdampfen, eine "Staubwolke" im eigentlichen Sinn ist aber wenig wahrscheinlich. Auch die Höhe der Flutwelle kann sich da extrem unterscheiden, das kann man also nicht mit einem Satz abtun. --Saperaud ☺ 22:44, 23. Okt 2005 (CEST)


            Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Tsunami und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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