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USS Grayling 1909 Bildherkunft |
Ein U-Boot, die Kurzform für Unterseeboot (im militärischen Sprachgebrauch Uboot ohne Bindestrich), ist ein Boot, das für die Unterwasserfahrt gebaut wurde. Moderne große U-Boote, die ein Gewicht von bis zu 35.000 Tonnen haben können, werden auch U-Schiffe genannt.
Der Begriff U-Boot bezeichnet speziell militärische Unterwassereinheiten. Zivile U-Boote, ob kommerziell oder für die Forschung, werden meist Tauchboote genannt. Auch die im Zweiten Weltkrieg eingesetzten U-Boote werden zur Unterscheidung gegenüber den heutigen U-Booten, die monatelang unter Wasser bleiben können, in der Fachliteratur eher als Tauchboote bezeichnet, da sie im Unterwassereinsatz eher leistungsschwach waren (zu kurze Tauchzeiten und -tiefen) und somit hauptsächlich aufgetaucht zum Einsatz kamen.
Geschichte
Der Wunsch des Menschen, länger und tiefer zu tauchen, als es die Atemluft zulässt, ist etwa genauso alt wie der Wunsch zu fliegen. Aus der Antike gibt es entsprechende Berichte von Aristoteles und Plinius dem Älteren. Selbst Alexander der Große soll bereits Tauchversuche im Mittelmeer unternommen haben. Das bekannteste und auch heute noch verbreitetste "Instrument" dafür ist ein Schnorchel in der richtigen Länge. Mit einem Schnorchel über 30 cm Länge zu tauchen ist lebensgefährlich, denn mit einem solchen würde man nur mehr seine eigene verbrauchte Luft einatmen; man spricht hier von "Pendelluft". Zudem kann ab einer Tiefe von etwa einem Meter die Atemmuskulatur den Wasserdruck nicht mehr überwinden, wodurch ein Einatmen ohne Überdruck-Luftversorgung unmöglich wird. Ebenfalls sehr alt sind Gewichtsgürtel, die es vor allem gut trainierten Tauchern (z. B. Schwamm- oder Perlentaucher) erleichterten, länger unter Wasser zu bleiben, ohne ständig gegen den Auftrieb ankämpfen zu müssen.
15. bis 18. Jahrhundert
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Querschnitt durch Bushnells "Turtle" Bildherkunft |
19. Jahrhundert
Der Amerikaner Robert Fulton entwarf 1801 das U-Boot "Nautilus". Es besaß einen Handkurbelantrieb für eine Schraube, neu hinzu kamen jedoch Ruder zur Seiten- und Tiefensteuerung sowie ein Druckluftsystem zur Versorgung der dreiköpfigen Besatzung mit Atemluft. Die "Nautilus" erregte sogar die Aufmerksamkeit Napoleons, galt aber schließlich für militärische Einsätze als zu langsam. 1850 ließ der bayerische Artillerie-Unteroffizier Wilhelm Bauer das erste von August Howaldt in Deutschland gebaute U-Boot zu Wasser, den so genannten "Brandtaucher". Da der Entwurf unter enormem Kostendruck gebaut wurde, verzichtete man sowohl auf Tauchzellen als auch auf verschiebbare Trimmgewichte. Der Tauchvorgang sollte durch das Fluten von Wasser in das Boot erfolgen. Beim ersten Tauchversuch am 1. Februar 1851 in der Kieler Innenförde verschob sich jedoch der Ballast nach achtern, wobei das geflutete Wasser ebenfalls ins Heck floss. Das Boot sackte daraufhin durch, und weiteres Wasser drang durch die Nähte der Außenhaut und das Einstiegsluk. Das Boot sank bis auf den Grund bei ca. 20 Metern Wassertiefe. Die dreiköpfige Besatzung, unter ihnen Wilhelm Bauer, wartete, bis der Innendruck so groß war wie der Außendruck, öffnete das Einstiegsluk und trieb an die Oberfläche, wo sie gerettet wurde. Der verunglückte "Brandtaucher" wurde erst im Jahr 1887 geborgen. Nach verschiedenen Museums-Stationen hat das älteste erhaltene Tauchboot der Welt nun seine Heimat im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden gefunden. Eine Kopie des Modells steht im Deutschen Museum für Technik in München.
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Ictineo II: Erstes maschinell angetriebenes U-Boot Bildherkunft |
1889 veranstaltete das amerikanische Marinedepartement einen Konstrukteurswettbewerb für U-Boote. Als Vorgaben wurden folgende Werte verlangt:
- Geschwindigkeit über Wasser: 15 Knoten
- Geschwindigkeit unter Wasser: 8 Knoten
- Tauchtiefe: ca. 45m (150 foot)
- ununterbrochene Betriebsdauer: 30 Stunden
Als einziger Entwurf erfüllte das von dem Ingenieur John Philip Holland (1883 - 1924) gebaute Modell die gestellten Bedingungen, so dass es auch bald gebaut und erprobt werden konnte. In der Erprobung zeigte es jedoch noch zahlreiche Schwächen, so dass John P. Holland es ständig weiter verbesserte. Das siebente Modell erreichte dann endlich die Praxisreife. Nach seinem Konstrukteur wurde es Hollandboot genannt. Im Gegensatz zum ersten Modell, das noch mit reinem Dampfantrieb versehen war, besass es einen kombinierten Antrieb, für die Oberwasserfahrt Verbrennungsmotoren und unter Wasser Elektromotoren. Es war 15 Meter lang, der Maximaldurchmesser betrug 3 Meter. Die Höchstgeschwindigkeit über Wasser betrug 15 Knoten, unter Wasser 8 Knoten.
Neben den USA war Frankreich um diese Zeit im U-Boot-Bau sehr erfolgreich. Der französische Ingenieur Gustave Zédé konstruierte 1888 das erste funktionstüchtige französische U-Boot "Gymnote". Es war 18 Metern lang, 1,80 Meter breit und wurde durch Elektromotoren angetrieben. Dies war dann auch der Schwachpunkt des U-Bootes, weil es so nur eine Geschwindigkeit von 2 Knoten erreichte. Nach dem Muster des "Gymnote" wurde dann ein zweites, grösseres und etwas schnelleres U-Boot gebaut, das nach dem ersten Konstrukteur "Gustave Zédé" genannt wurde. Aber auch hier war die durch die Elektromotoren erzielte Reichweite und Geschwindigkeit noch zu gering, so dass man beim nächsten U-Boot, dem "Narval", zu einem kombinierten Antrieb überging. Über Wasser wurde der "Narval" ganz konventionell mit Dampfkraft angetrieben und unter Wasser weiterhin mit Elektromotoren. Zur Erzielung grösserer Reichweiten trieb bei Überwasserfahrten die Dampfmaschine nicht nur die Schiffsschraube an, sondern auch einen Dynamo, der dann wiederum Akkumulatoren für die Unterwasserfahrt zumindest teilweise wieder auflud. Der Antrieb mittels Dampfkraft brachte es auch mit sich, dass der "Narval" einen kleinen Schornstein besass, der beim Tauchen umgeklappt und wasserdicht verschlossen wurde; ein kleines Kuriosum, das leider auch die Zeit zum Untertauchen sehr verlängerte. Die erzielte Reichweite betrug immerhin über Wasser schon etwa 200 Seemeilen, die Geschwindigkeit unter Wasser 6 Knoten. Der "Narval" benutzte auch als erstes U-Boot ein Periskop. 1901 wurde dann ein noch weiter verbessertes U-Boot, der "Morse", im Hafen von Cherbourg eingeweiht. Das U-Boot war 36 Meter lang, hatte einen Durchmesser von 2,70 Meter und eine Wasserverdrängung von 146 Bruttoregistertonnen. Zum Untertauchen benötigte es ca. 2 Minuten.
1900–1930 Erster Weltkrieg
Spätestens mit dem Einsatz der Hunley 1864 war das Interesse der Militärs geweckt. In den folgenden Jahrzehnten, insbesondere während der beiden Weltkriege, trieb daher vor allem das Militär die Entwicklung voran. Im Artikel U-Boot-Krieg finden sich dazu weitere interessante Informationen.
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Propagandaplakat aus dem 1. Weltkrieg Bildherkunft |
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Das deutsche U-Boot U 16 des Ersten Weltkriegs Bildherkunft |
Im Jahre 1902 wurde schließlich in Deutschland der Prototyp eines 200-Tonnen schweren Experimental-U-Boots namens Forelle gebaut und ausführlich getestet. Das kleine U-Boot stellte sich als durchaus interessant und kriegstauglich heraus, und drei weitere Boote der gleichen Klasse wurden für den Export nach Russland angefertigt. Nun wurde in Deutschland über den Einsatz militärischer U-Boote nachgedacht, und schließlich erteilte nach langem Zögern am 4. April 1904 das Reichsmarineamt dem Marineingenieur Gustav Berling den Auftrag, ein U-Boot für den Seekrieg zu entwerfen und zu bauen. Berling wandte sich daraufhin an die Germaniawerft in Kiel. Sein Entwurf lehnte sich an die drei zuvor nach Russland exportierten U-Boote an. Da es allerdings einige bedeutsame Änderungen gab, verzögerte sich die Auslieferung des U-Boots, und so wurde erst im April 1905 mit dem Bau begonnen. Die wesentlichen Neuerungen betrafen hauptsächlich den Druckkörper, die horizontale Anordnung der Torpedorohre sowie den Antrieb, da man anstatt eines gefährlichen Benzinmotors einen Petroleumantrieb einsetzen wollte, der aber noch nicht fertig war. Schließlich wurde am 14. Dezember 1906 nach mehreren Testfahrten das erste deutsche Militär-U-Boot von der Kaiserlichen Deutschen Marine als U1 in Dienst gestellt. Heute befindet sich U 1 im Deutschen Museum in München.
Mit Beginn des Ersten Weltkriegs (1914-1918) wurden U-Boote erstmals in größerem Umfang zu Handels- (Handels-U-Boot) oder Kriegszwecken eingesetzt, und zwar vor allem bei der Kaiserlichen Deutschen Marine, aber auch bei der britischen. Zahlreiche Schiffe wurden durch U-Boot-Angriffe versenkt. Das erste per Torpedo-Schuss versenkte Schiff war die HMS Pathfinder, die durch das deutsche U-Boot U 21 abgeschossen wurde. Besonders spektakulär war die Versenkung des zum Munitionstransporter umgebauten britischen Passagierdampfers Lusitania am 7. Mai 1915 durch U 20 unter Kommando von Kapitänleutnant Walther Schwieger. Die zahlreichen amerikanischen Opfer gelten als ein Grund für den Kriegseintritt der USA 1917. Nach Ende des Ersten Weltkrieges verlangsamte sich die Entwicklung militärischer U-Boote, die als zu teuer und zu wirkungsschwach galten. Doch neue Technik ermöglichte schließlich längere Tauchfahrten, und 1930 lebte die Entwicklung wieder auf.
1930–1945 Zweiter Weltkrieg
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U 995 / Typ VII C - der häufigste Typ im 2. Weltkrieg Bildherkunft |
Erst im Zweiten Weltkrieg (1939-1945) konnten sich die U-Boote als überzeugende und wirksame Waffe beweisen (näheres dazu im Artikel U-Boot-Krieg).
Obwohl mehrere der kriegführenden Nationen über U-Boote verfügten, wurde der 2. Weltkrieg nicht unwesentlich durch die Geschichte der deutschen U-Boote geprägt. Das lag hauptsächlich daran, dass die deutsche Überwasseraufrüstung (dazu gehörten auch Uboote) nach Ende des 1. Weltkrieges durch den Versailler Vertrag Einschränkungen unterworfen war. Bereits Anfang der 1930er Jahre wurden allerdings U-Boote nach deutschen Plänen z. B. in Spanien und anderen Ländern gebaut und wurden dann, in den meisten Fällen, zunächst offiziell diesen Nationen übergeben. Tatsächlich wurden dort die U-Boote zur Ausbildung deutscher Mannschaften oder zur Erprobung durch deutsche U-Boot-Kommandanten genutzt.
Als ab 1935 der Versailler Vertrag seitens Deutschland unerlaubterweise faktisch aufgekündigt wurde, wurden auch etwas ungenierter größere Schiffe (Schlachtschiffe) mit besserer Bewaffnung gebaut, oder es wurde die Bewaffnung der in Dienst befindlichen Schiffe, durch Veränderung der Geschützlängen oder Kaliber, verstärkt.
Die U-Boot-Waffe musste hier, ähnlich wie die Luftwaffe, die wiederum in Russland mit russischen Einheiten geheime Erprobungsmissionen/Testflüge durchführte, im Verborgenen operieren und aufrüsten, da U-Boote, laut diesem Vertrag, eigentlich gar nicht hätten in Dienst gestellt werden dürfen.
Zu Kriegsbeginn 1939 sahen sich die Deutschen, trotz forcierter Aufrüstung ab 1935, im Besitz einer relativ kleinen Flotte, verglichen mit z.B. den englischen oder amerikanischen Seestreitkräften. Die U-Boot-Führung sah ihre Aufgabe anfangs darin, mit den vergleichsweise kostengünstig herzustellenden U-Booten maximale Versenkungserfolge zu erzielen, während hingegen die Seekriegsleitung die U-Boote zunächst nicht als kriegsentscheidende Waffengattung ansah, sondern als Waffe, die die schweren Übersee-Einheiten unterstützen könnte. Zur Verfolgung von Überwasserstreitkräften fehlte den U-Booten wie schon im Ersten Weltkrieg die nötige Geschwindigkeit. Insbesondere unter Wasser war diese zusätzlich stark herabgesetzt, da hier einerseits mit batteriegespeistem Elektroantrieb operiert wurde und andererseits die damaligen U-Boote noch nicht hydrodynamischen Gesichtspunkten nach zur optimalen Tauchfahrt konstruiert wurden. Langsam fahrende Konvois konnten zwar (aufgetaucht - unter Nutzung des Dieselantriebs) überholt werden, um so eine optimalen Schussposition einzunehmen, doch diese Manöver dauerten manchmal Tage. Nach den anfänglichen Erfolgen der deutschen U-Boote spürte die britische Wirtschaft bald die Auswirkungen der vielen tausend Tonnen versenkten Schiffsraumes und es wurden umfangreiche Gegenmaßnahmen, zum einen taktischer/logistischer Art als auch rein technischer eingeleitet.
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Ehrenmal für die gefallenen deutschen U-Boot-Fahrer beider Weltkriege in Möltenort bei Kiel (Schleswig-Holstein) Bildherkunft |
Dies führt dazu, dass fortan Handelsschiffe nur noch bei technischen Problemen oder Unterschreiten einer Mindestgeschwindigkeit alleine fahren durften, ansonsten mussten sie sich zu von Kriegsschiffen eskortierten Konvois mit später sogar über 100 Schiffen zusammenschließen. Weiterhin wurden zu den (anfangs wenigen) vorhandenen Sicherungskräften (vor allem Zerstörer und Korvetten), im späteren Kriegsverlauf (vor allem nach dem offiziellen Kriegseintritt der USA) so genannte Eskort-Gruppen (Escort Groups) zum Schutz der Konvois gebildet. Darüber hinaus wurden Geleitträger und andere schwere Überwassereinheiten (z.B. Kreuzer) solchen Gruppen zugeteilt, die dann teilweise auch als "Hunter-Killer Group" freie Jagd auf einzelne U-Boote machten, oder die Aufgabe hatten, ganze Rudel von einem Konvoi abzudrängen. Durch den Lend-Lease-Act und umfangreiche Neubauprogramme (industrielle Großfertigung einfacher Frachter, und Hilfskreuzer) der Amerikaner gelang es den Briten, nach den ersten sehr verlustreichen Jahren, verlorenen Schiffsraum zumindest teilweise zu ersetzen, was im späteren Verlauf dazu führte, dass wesentlich mehr Kriegsschiffe/Handelsschiffe zur Verfügung standen als zu Beginn des Krieges. Außerdem wurde versucht, jedes beschädigte Schiff - solange es denn schwimmfähig blieb - einzuschleppen und wiederzuverwerten. Um die Sicherheit der Konvois zu erhöhen wurde schließlich auch der gesamte Nordatlantik bis auf wenige Korridore durch Flugzeuge überwacht, und es wurden umfangreiche Forschungen in den Bereichen Funkortung (Radar) und Sonar betrieben, was zur Entwicklung einer Vielzahl fortschrittlicher Über- und Unterwasserortungsgeräte führte. Unter anderem kam ein Huff Duff (HFDF - High Frequency Direction Finding) genanntes System zur Einpeilung von U-Booten durch deren Funkverkehr mittels Kreuzpeilung sowie eines namens A.S.D.I.C. zur Unterwasserortung zum Einsatz. Letzteres war wegen seiner Effektivität und der psychischen Wirkung (auf Grund der zermürbenden Geräuschkulisse unter Wasser) auf die U-Boot-Besatzungen berühmt-berüchtigt. Auch die Wasserbombe, die Hauptwaffe gegen getauchte U-Boote, wurde massiv weiterentwickelt, und führte zur zur Entwicklung des so genannte Hedgehog, der ganze Salven kleinerer Wasserbomben so abfeuern konnte, dass sie ein relativ großes dreidimensionales Areal in einer vorbestimmten Tiefe bestreichen konnten. Auch auf dem Bereich der kryptografischen Methoden wurde gearbeitet und man versuchte mit allen Mitteln in den Funkcode, den die U-Boote bei der (Funk-)Kommunikation mit dem Oberbefehlshaber der U-Boote verwendeten, einzubrechen. Die deutsche Kriegsmarine benutzte zur Ver- und Entschlüsselung, die so genannte Enigma, von der die Briten 1941 ein Exemplar erbeuten konnten. Von da ab war es dem "Submarine Tracking Room" in Bletchley Park möglich innerhalb kürzester Zeit deutsche U-Boot-Positionsmeldungen sowie Konvoi-Sichtmeldungen zu entschlüsseln, die Konvois um die U-Boot-Rudel herumzulenken, und sogar gezielt Jagd auf die U-Boote zu machen (z.B. auf "Milchkühe" -> Versorgungs-U-Boote, siehe unten). Durch die zunehmenden Erfolge der alliierten Maßnahmen und die steigenden Verluste auf deutscher Seite, verschob sich das Gleichgewicht, denn gerade die technisch veralteten VII-Boote hatten dem technischen Fortschritt der Alliierten, vor allem in Sachen Geschwindigkeit immer weniger entgegen zu setzen. Die U-Boot-Kommandanten sahen sich immer mehr in die Defensive gedrängt, Alarm-Tauchfahrten auf dem Weg zum Operationsgebiet waren an der Tagesordnung, und aufgrund der massiven Luftüberwachung wurden die U-Boote (die noch immer keine reinen Unterseeboote waren) zunehmend unter Wasser gedrückt - sie verloren somit die Offensive. Der Bau neuer Typen, gerade die Klassen XXI und XXIII - die teilweise selbst die sehr großen und mit relativem Komfort ausgestatteten amerikanischen U-Boote bzgl. Geschwindigkeit (vor allem getaucht) und Tauchzeit fast in den Schatten stellten - wurde jedoch durch gezielte Bombardierung der Werften (vor allem durch die Amerikaner) immer wieder verzögert, und konnte den Krieg zur See nicht mehr beeinflussen.
Veränderungen im U-Boot-Krieg
Aus dieser Zeit stammen teilweise kurios anmutende technische Notlösungen gegen immer stärker werdende alliierte Gegenmaßnahmen bzw. Erfassungsgeräte. Andere Lösungen galten aber durchaus als Umsetzung/Verfeinerung theoretischer Überlegungen seitens des Militärs (z.B. die von Dönitz schon in den Dreißigerjahren umrissene "Rudeltaktik"), oder als technische Weiterentwicklung, die ihrer Zeit (zu) weit voraus waren wie z.B.:
- Rudelangriff: mehrere U-Boote griffen einen Konvoi an (zumindest in den ersten Jahren) - Überwasser-Angriff bei Nacht und führten sich gegenseitig per Sichtmeldung wieder an den Feind.
- Torpedos: seit jeher Hauptwaffe der U-Boote und unterlag er ständigen Weiterentwicklungen, bis hin zur Entwicklung akustischer Torpedos wie den sogenannten "Zaunkönigen".
- Radarabsorbierende Beschichtungen: dies führte z.B. ab 1944 zur Ummantelung des Periskops mit Buna.
- "Flak-Fallen": hier handelte es sich um eine erweiterte Flak-Bewaffnung die deutlich mehr (und teilweise getarnte) Fla-Waffen als Standardboote aufwiesen. Diese U-Boote sollten bei Sichtung eines Flugzeuges - im Gegensatz zur üblichen Taktik - keinesfalls tauchen, sondern das Flugzeug durch Beschuss stark beschädigen oder vernichten.
- Walter-U-Boot: hier handelte es sich um ein U-Boot, das auf Wasserstoffperoxidbasis arbeitete, und dadurch weit höhere Unterwassergeschwindigkeiten aufwies und viel länger getaucht bleiben konnte.
- "Milchkühe": so wurden die Versorgungs-U-Boote genannt, die die Kampfboote auf See mit Treibstoff, Torpedos und Vorräten versorgten, um dadurch die Einsatzdauer der Kampfboote zu erhöhen, da der Anmarsch in die Einsatzräume und die Rückreise entfielen, und die Operationsgebiete bis nach Süd- und Mittelamerika, Afrika und sogar in den indischen Ozean ausgedehnt werden. Deswegen wurden diese Versorger bald zum bevorzugten Ziel der Alliierten.
- Kleinst-U-Boote kamen einem von Menschenhand (teilweise war nur ein Mann nötig) gesteuerten Torpedo gleich und wurden hauptsächlich gegen wertvolle militärische Ziele in Küstennähe eingesetzt.
- Bolde : diese aus dem Torpedorohr ausstoßbaren Täuschkörper konnten mittels chemischer Reaktion unter intensiver Gasbildung ein Sonargerät mit Phantomechos stören. Es wurden auch zuweilen Uniformteile, Maschinenöl und andere Gegenstände ausgestoßen, um eine Versenkung vorzutäuschen.
- Biscaya-Kreuz: diese Vorrichtung diente zur Detektierung feindlicher Radarwellen.
- U-Boot-Schnorchel: die Einführung des "Schnorchels", erlaubte den bedingten Einsatz der Dieselmotoren unter Wasser, indem es diese während der Unterwasserfahrt über einen umklappbaren Mast mit aufgesetztem Schwimmerventil mit Luft versorgte. Diese Lösung war aber bei stärkerem Wellengang für die Besatzung unangenehm, weil der Antriebsaggregat bei geschlossenem Ventil die benötigte Luft aus dem Innenraum sog und somit Druckschwankungen verursachte, die den Besatzungen oftmals große Schmerzen bereitete, da Trommelfellverletzungen oder Gefäßschäden im Auge häufig die Folge waren.
Die Entwicklung einiger dieser Technik zog sich teilweise bis zum Kriegsende hin, insbesondere das Walter-U-Boot kam niemals über ein Prototypenstadium hinaus.
Nach 1945
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Angriffs-U-Boot der Los Angeles-Klasse Bildherkunft |
Obwohl sich der U-Boot-Krieg als sehr verlustreich herausgestellt hatte, gewann der strategische Wert der U-Boot-Waffe mehr und mehr an Bedeutung im Kalten Krieg. Ziel der U-Boot-Entwicklung war es nun, die Schwächen der Modelle des Zweiten Weltkriegs zu vermeiden. Dies zielte besonders auf extrem lange - und auch schnelle - Unterwasserfahrten sowie große Tauchtiefen ab. Die Entwicklung gipfelte in der Konstruktion von Atom-U-Booten, die die geforderten langen Tauchzeiten erfüllen. Die USA waren bei dieser Entwicklung führend, und am 21. Januar 1954 lief das erste atomgetriebene U-Boot, die USS Nautilus vom Stapel. Am 3. August 1958 passierte sie als wahrscheinlich erstes Wasserfahrzeug bei einer Tauchfahrt unter der Arktis den geographischen Nordpol. Am 23. Januar 1960 erreichte das Forschungs-U-Boot Trieste mit 10.916 Metern Tiefe einen der tiefsten Punkte des Meeres.
Im Kalten Krieg entwickelten sich die U-Boote stark weiter. So wurden so genannte Boomer entwickelt, Raketen-U-Boote, deren Aufgabe es war, als Teil der nuklearen Abschreckung mit bis zu 24 Atomraketen völlig autark zu patrouillieren.
Währenddessen entwickelten sich die Angriffs-U-Boote eher in Richtung Spionageboote. Sie lauschten vor der Küste des jeweiligen Feindes auf den Hafen verlassende Boomer, um diese auf ihrer Patrouille zu beschatten. Von diesem für den Kalten Krieg so typischen Katz- und Mausspiel bekam die breite Öffentlichkeit wenig mit, U-Boot-Operationen waren als Streng Geheim eingestuft. Von den zahlreichen Unfällen und Zusammenstößen gelangten jedoch einige an die Öffentlichkeit und sind heute gut dokumentiert.
So kam es beispielsweise am 9. April 1963 zu einem Unfall im Atlantik. Die USS Thresher zerbrach bei einem Tieftauchversuch in sechs Teile. Man geht heute davon aus, dass eine Hochdruckleitung platzte und so die Ballasttanks nicht mehr rechtzeitig ausgeblasen werden konnten. Am 8. März 1968 ereignete sich an Bord des sowjetischen U-Boots K-129 eine Explosion, worauf das U-Boot sank. 98 Besatzungsmitglieder fanden dabei den Tod. Dies war gleichzeitig der Auftakt zum Jennifer-Projekt, dem geheimen Versuch der CIA, ein sowjetisches U-Boot aus über 5.000 Metern Tiefe zu bergen. Im Mai 1968 verschwand die atomgetriebene USS Scorpion bei einer Fahrt von Gibraltar nach Norfolk nahe der Azoren. Bis heute gibt es verschiedene Spekulationen über das Verschwinden, ausgehend von einer Kollision bis hin zu einem unkontrolliert losgelaufenen Torpedo. Die Aufzeichnungen des Kurses zeigen, dass letztere Möglichkeit der Wahrheit vermutlich am nächsten kommt. Am 6. Oktober 1986 sank das sowjetische U-Boot K-219 mitten im Golfstrom, wobei eine Kernschmelze nur knapp vermieden werden konnte.
Am 2. Mai 1982 wurde der argentinische Kreuzer Belgrano im Falklandkrieg durch einen Torpedo des britischen U-Boots HMS Conqueror versenkt. Am 12. August 2000 sank das russische U-Boot Kursk (K-141) infolge mehrerer Explosionen eigener Torpedos mit seiner gesamten, 118 Mann starken Besatzung.
Im März 2004 wurde das deutsche U-Boot U 31 an die Deutsche Marine übergeben. U 31 verfügt als erstes U-Boot über einen Hybridantrieb aus Elektro- und Brennstoffzellen-Antrieb und ermöglicht so monatelange Tauchfahrten mit einem deutlich reduzierten Sicherheitsrisiko gegenüber atomgetriebenen U-Booten. Die U-Boote der Klasse 212 gelten zur Zeit als die modernsten konventionellen der Welt.
Die größten jemals gebauten U-Boote sind diejenigen des Projektes 941 Typhoon, die in einer modifizieten, fiktiven Version im Tom-Clancy-Roman "Jagd auf Roter Oktober" bzw. dem gleichnamigen Spielfilm ein Rolle spielen.
Technik
U-Boote unterscheiden sich durch einige Besonderheiten von gewöhnlichen Schiffen: Sie schwimmen nicht nur, sondern schweben (Tauchfahrt). Hierbei entspricht ihre gesamte Masse dem des verdrängten Wassers (Verdrängungsmasse; siehe auch Archimedisches Prinzip).
Dieser Zustand wird allerdings nur annähernd erreicht. Einerseits wirken sich selbst kleinste Ungenauigkeiten aus, andererseits verändert sich die Dichte des umgebenden Wassers laufend durch Wasseraustausch. Diese Effekte sind jedoch sehr gering, und so kann das U-Boot durch dynamischen Auftrieb mit Hilfe der waagerechten Tiefenruder seine Tiefe beibehalten. Dies funktioniert allerdings nur bei Fahrt.
Schiffsrumpf
Die ersten Unterwasserfahrzeuge aus dem 15. bis 18. Jahrhundert waren nahezu ausnahmslos aus Holz und wurden - wenn überhaupt - nur durch Eisenzargen oder Nägel zusammengehalten. Oftmals wurde einfach auf ein Holzboot ein zweites kielaufwärts montiert. In der Regel wurden die Holzspanten durch Pech versiegelt und das Boot zur Abdichtung mit einer Haut aus Leder überzogen. Bei diesen "U-Booten" handelte es sich meist um so genannte "Einhüllenboote", bei denen die Tauchzellen innerhalb des Druckkörpers angebracht waren. Da die Zellen mit dem Außenwasser in Verbindung standen, mussten auch sie druckfest gebaut werden bzw. entsprechende Pumpen vorhanden sein.
Die Bauweise des Rumpfes änderte sich erst, als die U-Boote Mitte des 19. Jahrhunderts selbständig angetrieben und gesteuert wurden und auf ein Begleitschiff verzichten konnten. Nun wurden die Hüllenkonstruktionen vermehrt durch Metall verstärkt, und Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die ersten U-Boote mit komplettem Eisenrumpf gebaut. Aber auch ein Eisenboot sollte gut über Wasser fahren können. Und so wurden um den zylindrischen Druckkörper die - zunächst bootsähnlichen - Tauchzellen herumgelegt: Das "Zweihüllenboot" entstand. Diese zweite Hülle musste nicht besonders stark sein, da sie bei Tauchfahrt innen wie außen unter gleichem Druck stand. Gewichtsveränderungen durch Treibstoffverbrauch glich man aus, indem man die Ölbehälter einfach unten offen und damit Seewasser nachkommen ließ.
Die technische Entwicklung ab dem Zweiten Weltkrieg rückte die Überwasserfahrt in den Hintergrund. Das Zweihüllenboot erhielt zunächst eine hydrodynamisch saubere, geglättete Form, und amerikanische Entwicklungen rund um das Versuchs-U-Boot Albacore führten schließlich zur heute vorherrschenden Tropfenform.
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Los Angeles Klasse Bildherkunft |
Die Druckkörper moderner militärischer U-Boote halten normalerweise einem Wasserdruck von 600 Meter stand (zum Beispiel die Los Angeles-Klasse, siehe Bild). In Anbetracht der Tiefe der Ozeane bedeutet dies eigentlich ein Operationsgebiet knapp unter der Wasseroberfläche, auch wenn einige sowjetische Atom-U-Boote Druckkörper aus Titan besitzen und damit ca. 900 Meter tief tauchen können. U-Schiffe des Typs Alfa kommen angeblich sogar unter 1.200 Meter. Spezielle zivile Tiefsee-U-Boote sowie Bathyscaphen sind in der Lage, jeden Punkt des Meeresbodens zu erreichen.
Bei modernen Booten werden die Einbauten, etwa Mannschaftsunterkünfte, Kommandozentrale, Antrieb usw. zunehmend akustisch entkoppelt, d. h., mit passiver und aktiver Dämpfung und Zwischenträgern am Rumpf angebracht. Mehrere konventionelle Propeller wurden durch einen einzigen vielflügeligen Propeller mit sieben (gelegentlich auch sechs) sichelförmigen Flügeln bzw. eine Propeller-Düse ersetzt. Ziel ist, das Boot so leise wie möglich zu machen; ein lautloses Boot wäre quasi unsichtbar (vergl. Stealth). Berichte über magnethydrodynamische Antriebe ("Raupenantrieb" bzw. MHA-ähnliche Technik) dürften allerdings eher der Belletristik zuzuordnen sein.
Steuerung
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U-Boot-Zentrale der USS Muskallunge (SS 262) Bildherkunft |
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Blick in eine moderne U-Boot-Zentrale (USS Seawolf SSN 21, in Dienst seit 1997) Bildherkunft |
U-Boote müssen in drei Dimensionen manövrieren können.
- Tauch- und Regelzellen: Tanks, die zur Gewichtserhöhung beim Tauchen mit Wasser und zum Auftauchen mit Luft gefüllt werden. Die Tauchzellen übernehmen dabei die Hauptlast, die verschiedenen Regelzellen dienen zur genaueren Abstimmung und Trimmung im getauchten Zustand. Das Füllen der Auftriebszellen mit Luft wird anblasen (oder ausblasen) genannt.
- Untertriebszellen: Aufgabe dieser besonderen Tauchzellen ist es, das Gewicht des U-Bootes so schnell wie möglich zu vergrößern, um schnellere Alarmtauchzeiten zu erreichen. Diese betrugen bei Kampfbooten im Zweiten Weltkrieg teilweise weniger als 30 Sekunden. Da die Untertriebszellen keinem großen Wasserdruck ausgesetzt werden konnten, mussten sie, nachdem das Boot unter der Wasseroberfläche verschwand, wieder angeblasen werden. In modernen Atom-U-Booten findet diese Technologie keine Verwendung mehr, da sie in der Regel nur einmal während ihres Einsatzes tauchen müssen und erst nach Monaten wieder auftauchen. Sie benötigen daher zum Tauchen teilweise mehrere Minuten.
- Tiefenruder: Sie übernehmen die Feinabstimmung im getauchten Zustand. Die Anordnung der vorderen Tiefenruder variiert bei modernen U-Booten sehr stark. Am Turm angebrachte Tiefenruder sind nicht in der Lage, den Tauchvorgang zu unterstützen, und erschweren das Auftauchen in vereistem Wasser. Kleine U-Boote haben manchmal eine dynamische Tiefensteuerung, d.h. sie steuern nur mit Tiefenrudern. Diese Technik wird vor allem bei unbemannten U-Booten und im Modellbau verwendet.
Antrieb
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Maschinenraum in einem deutschen U-Boot (Erster Weltkrieg) Bildherkunft |
Gewöhnliche Schiffsaggregate (Dieselmotoren, Gasturbinen) sind Verbrennungsmotoren und benötigen Luftsauerstoff für den Verbrennungsvorgang. Da im getauchten Zustand keine Luft zur Verfügung steht, kommen prinzipiell luftunabhängige Antriebe zur Anwendung. Die meisten U-Boote haben dennoch einen Verbrennungsmotor an Bord, der bei Überwasserfahrt den Generator zum Aufladen des Akkumulators für den elektrischen Antrieb antreibt.
- Handantrieb: Die ersten U-Boote wurden von Hand mit Fußkurbel, Tretrad oder Handkurbel angetrieben. Zu nennen wären hier etwa der Brandtaucher, Bushnells Turtle, Fultons Nautilus und die Hunley der Südstaaten im amerikanischen Bürgerkrieg.
- Dampfantrieb: Experimente mit einem auf Chemikalien basierenden bzw. nur für den Überwasserantrieb gedachten Dampfantrieb beim sog. Flotten-U-Boot auf Kolbenmotor bzw. Turbinenbasis wurden als Irrweg bald aufgegeben. Dieser Antrieb findet sich allerdings in abgewandelter Form bis heute beim Torpedo.
- Petroleumantrieb: Erster Versuch, das U-Boot anders als durch Handantrieb zu betreiben. Im Ersten Weltkrieg fuhren einige U-Boote mit Petroleummotoren. Auch dieser Antrieb wurde bei Torpedos verwendet.
- Elektrischer Antrieb: Kleine U-Boote, beispielsweise Forschungs-U-Boote und Tauchertransportmittel, Unterwasser-Roboter und Torpedos werden mit Elektromotoren angetrieben, die elektrische Energie dafür wird von Akkumulatorenbatterien geliefert.
Bei größeren U-Booten der Marine werden die Akkumulatoren während der Überwasserfahrt von Dieselmotor-getriebenen Generatoren aufgeladen. Bei geringer Akku-Ladung erfolgt auch ein direkter Antrieb mit der vom Generator gelieferten Energie. Mit dem Schnorchel kann das U-Boot den Dieselmotor auch unter Wasser benutzen. Die Kopplung von Dieselmotor mit Generator, Akkumulator und Elektroantrieb ist bei kleinen und mittleren Booten der am meisten verwendete Antrieb.
- Walter-Antrieb/hochkonzentriertes Wasserstoffperoxid: Während des Zweiten Weltkriegs gab es auf deutscher Seite Versuche mit einem außenluftunabhängigen Turbinenantrieb auf der Basis von hochkonzentriertem Wasserstoffperoxid als Sauerstofflieferant. Es handelte sich um die sog. Walter-U-Boote, benannt nach ihrem Konstrukteur Hellmuth Walter. Als Vorteile waren längere Tauchzeiten und wesentlich größere Unterwassergeschwindigkeit zu nennen. Der Antrieb wurde nicht in die Serienproduktion übernommen; wesentliche Ergebnisse der Bootsentwicklung, etwa die glatte Rumpfform, kamen allerdings noch im Krieg zum Einsatz und beeinflussten merklich sämtliche Nachkriegsentwicklungen. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte Großbritannien die Forschung am Walter-Antrieb fort, auf Grund der Gefährlichkeit der verwendeten Chemikalien und des hohen Treibstoffverbrauchs wurde dieser extrem leistungsfähige Antrieb jedoch bald aufgegeben. Ein Fehler im Wasserstoffperoxid-Antrieb eines Torpedos soll zum Untergang des russischen U-Bootes Kursk geführt haben.
- Kreislauf-Diesel-Antrieb: Der Dieselmotor (bzw. ein anderer Verbrennungsmotor) wird mit einen Sauerstofflieferanten (etwa Flüssig-Sauerstoff / LOX oder Wasserstoffperoxid) unter Wasser betrieben. Die Verbrennungsgase werden gewaschen und der fehlende Sauerstoff vor der erneuten Verbrennung wieder zugesetzt. Eine Entwicklung, die während des Zweiten Weltkrieges begann und später im unten aufgeführten Stirling-Motor einen vorläufigen Höhepunkt fand.
- Nuklearantrieb: Hier werden als Hauptantriebsmaschinen Dampfturbinen eingesetzt. Der Dampf wird wiederum von einem Atomreaktor erzeugt. Für Manöverfahrten kann oft auch ein elektrisch betriebener Hilfsantrieb auf die Schraubenwelle gekoppelt werden. Hilfsdampfturbinen erzeugen über Generatoren Strom, die wiederum der Versorgung der elektrotechnischen Einrichtungen dient. Da durch Elektrolyse auch Sauerstoff aus dem Meerwasser gewonnen werden kann, können U-Boote mit Nuklearantrieb monatelang unter Wasser bleiben.
- Stirling-Motor: In einigen U-Booten der schwedischen Marine kommen außenluftunabhängige, ihr Abgas gegen den Seedruck nach außen ausstoßende Stirlingmotoren zum Einsatz, die durch besondere Laufruhe die Geräuschtarnung verbessern.
- MESMA-Antrieb: Eine französische Entwicklung stellt dieser Kreislaufdampfturbinenantrieb dar. Der eigentliche Dampfkreislauf ist vom Ethanol-Verbrennungskreislauf analog der großen Kessel-Turbinen-Schiffsantriebe getrennt. Flüssigsauerstoff (LOX) ersetzt das frühere Wasserstoffperoxid der Walter-Antriebe, die Turbine wirkt nicht mehr direkt auf die Schraubenwelle, ein Generator sorgt für die akustische Entkoppelung.
- Brennstoffzellen: Die Entwicklung dieser Technologie begann bereits gegen Ende des Zweiten Weltkrieges. Das Interesse, Brennstoffzellen für U-Boote zu benutzen, ist also wesentlich älter als das der Automobilindustrie. Heute stellt diese Antriebsform wohl die fortschrittlichste dar. Sowohl die Unabhängigkeit vom Luftsauerstoff als auch ein Minimum an beweglichen Teilen, die Geräusche verursachen und die geringe Betriebstemperatur entsprechen den Anforderungen an moderne militärische U-Boote. Derzeit ist mit U 31 ein von NSWE und HDW entwickeltes und gebautes U-Boot mit Brennstoffzellenantrieb im aktiven Dienst. U 31 ist ein U-Boot vom Typ U 212a.
Militärische U-Boote
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russisches Patrouillen-U-Boot in Dänemark Bildherkunft |
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Schallschatten eines U-Boots Bildherkunft |
Viele Staaten besitzen militärische U-Boote, genaue Daten über die Zahlen sind jedoch oft geheim.
Die Stärke von U-Booten gegenüber Überwasserschiffen liegt darin, dass sie versteckt operieren und nur schwer entdeckt werden können.
Da U-Boote nicht optisch erfassbar sind, weil das Meer in größeren Tiefen dunkel ist und Radar unter Wasser nicht funktioniert, können sie auf größere Entfernungen nur akustisch oder mit Hilfe eines Sonars lokalisiert werden, auf kurze Entfernungen auch durch die Erwärmung des Wassers durch den Antrieb oder eine Verzerrung des Magnetfeldes durch die Stahlhülle.
Deshalb wird bei der Konstruktion besonders darauf geachtet, dass ein U-Boot so leise wie möglich ist. Dies wird durch einen stromlinienförmigen Bootskörper und speziell geformte Schiffsschrauben ermöglicht.
Aufgaben und Arten von U-Booten
Die ursprüngliche Aufgabe von U-Booten war es, Überwasserschiffe zu bekämpfen. In dieser Rolle erlangten die U-Boote in beiden Weltkriegen ihre Bedeutung. Mit Beginn des Nuklearzeitalters kamen zwei weitere Hauptaufgaben hinzu: Strategische U-Boote wurden mit nuklearen Raketen ausgerüstet und dienten der nuklearen Abschreckung. Sie bildeten einen Teil der so genannten Erstschlagkapazität, konnten aber auch zur Zweitschlagkapazität gerechnet werden, die einen gegnerischen Angriff auf das eigene Land überleben und für einen Gegenschlag bereitstehen sollten. Gleichzeitig wurden zur Jagd auf gegnerische strategische U-Boote spezielle Jagd-U-Boote entwickelt. Für beide Aufgaben verwendete man in erster Linie, aber nicht ausschließlich, atomgetriebene U-Boote. In jüngster Zeit wurden Jagd-U-Boote mit nicht-nuklearem, außenluftunabhängigem Antrieb entwickelt. Bei der deutschen Marine und einigen Verbündeten werden derzeit Boote mit dem in Deutschland entwickelten Brennstoffzellen-Antrieb beschafft. In der Deutschen Marine sind es die U-Boote der Klasse 212, die nach und nach in Dienst gestellt werden.
Neben diesen klassischen Aufgaben hat die Aufklärung mit U-Booten an Bedeutung gewonnen. Aufgrund ihrer Fähigkeit, ungesehen zu operieren und mit akustischen Sensoren sehr weit zu horchen, können U-Boote gerade in Szenarien unterhalb der Schwelle offener Konflikte wichtige Erkenntnisse sammeln. Eine weitere Sonderaufgabe ist der Einsatz von Kampfschwimmern vom U-Boot aus. Beide Aufgaben können von herkömmlichen oder speziellen U-Booten wahrgenommen werden.
Man kann unterschiedliche Typen von militärischen oder zivilen U-Booten unterscheiden, je nachdem welcher Zweck und welcher Auftrag dem jeweiligen U-Boot zukommt. Da U-Boote heute jedoch überwiegend militärisch eingesetzt werden, überwiegt in der nachfolgenden Liste der Anteil der diversen militärisch genutzten U-Boot-Typen:
- Atom-U-Boote können lange Strecken zurücklegen und sind oft sehr groß (bis zu 35.000 Tonnen Verdrängung).
- Strategische Raketen-U-Boote (SSBN) dienten der nuklearen Abschreckung (Siehe Ohio-Klasse und Vanguard-Klasse). Erste U-Boote dieser Art entstanden durch Umbauten von Angriffs-U-Booten (vgl. U.S.S. Washington-Klasse). Die ersten Planungen gingen noch auf die deutschen A4-Raketen bzw. dem vorbereitetem Einsatz von amerikanischen V1-Nachbauten gegen Japan zurück. Im Zuge der Abrüstung gab es Überlegungen, einige Boote für konventionelle Lenkflugkörper bzw. dem Transport von Spezialkräften zu nutzen.
- Angriffs-U-Boote / Jagd-U-Boote (auch taktische U-Boote) sind gewöhnlich mit Torpedos bewaffnet, um andere Schiffe oder U-Boote anzugreifen. Daneben können sie auch mit Marschflugkörpern für den Angriff auf Landziele oder lohnende Seeziele (wie Trägerkampfgruppen (CVBG)) bestückt sein. Sie existieren mit einer Vielzahl von Antriebsformen. Atomar getriebene Jagd-U-Boote dienen der Bekämpfung gegnerischer U-Boote. Jagd-U-Boote stellen die wirkungsvollste Waffe gegen U-Boote mit ballistischen Raketen dar, da diese oft getaucht unter dem Eis operieren. Außerdem ist die Sensorenreichweite getauchter U-Boote weit größer als die von Überwasserschiffen oder Flugzeugen. Jagd-U-Boote zeichnen sich vor allem durch ihre hohe Geschwindigkeit aus. So gehören die russischen Alfa-Klasse-U-Boote wohl zu den schnellsten existierenden U-Booten.
- Versorgungs-U-Boote bzw. U-Boot-Tanker (Zweiter Weltkrieg): Aufgabe dieser Boote war es im Zweiten Weltkrieg, andere U-Boote auf See mit Nachschub zu versorgen (Milchkühe). Diese großen, aber auch schwerfälligen Boote waren ein leichtes Ziel und wurden, soweit noch intakt, bald anders eingesetzt. Die U-Boote waren vom Typ XIV und mit nur leichter Flak (2 bis 3,7 cm) bewaffnet. Sie hatten eine Verdrängung von bis zu 2300 t bei einer Länge von 67 Metern. Zusätzlich zu den 432 t Dieselöl die für die Betankung anderer U-Boote bereit standen, wurden noch 4 Torpedos in druckfesten Behältern an Oberdeck mitgeführt. Die insgesamt 3200 PS starken Motoren verliehen den U-Booten eine Überwasser-Geschwindigkeit von 14,9 kn. Es gab 10 U-Boote dieses Typs.
- Minenleger: Im Zweiten Weltkrieg kamen spezialisierte U-Boote als Minenleger (Schachtminen) zum Einsatz. Heute wird diese Funktion über die Torpedorohre bzw. spezielle äußere Minengürtel sichergestellt.
- U-Kreuzer wurden im Ersten Weltkrieg und in der Zwischenkriegszeit für den Handelskrieg nach Prisenordnung entwickelt. Sie waren daher neben Torpedos auch mit starker Artillerie bewaffnet, trugen Beiboote und sogar Beobachtungsflugzeuge. Das größte U-Boot vor dem Zweiten Weltkrieg, die französische Surcouf, war ein solcher U-Kreuzer. Flugzeuge dienten auf japanischen U-Booten zur Erkundung großer Gebiete, Pläne zur Bombardierung des Panama-Kanals im Zweiten Weltkrieg durch 6 Seiran Flugzeuge der U-Boote I-400 und I-401 bestanden zwar, wurden jedoch nicht ausgeführt, da die beiden U-Boote erst im Frühsommer 1945 einsatzbereit waren. Die wenig erfolgreichen Flotten-U-Boote waren primär dazu gebaut, mit Dampfantrieb aufgetaucht im Verband der regulären Flotte mitzufahren.
- Küsten-U-Boote sind in der Regel kleiner und damit wendiger gebaut. Sie operieren primär mit konventionellem Antrieb im Bereich des Kontinentalschelfes.
- Andere militärische U-Boot-Aufgaben:
- Aufklärung: Küstenaufklärung, Aufklärung mit Schlepptragschrauber (Bachstelze) bzw. Bordflugzeug (s. o.)
- Entwicklung: Erprobung neuer Techniken, vgl. U.S.S. Albacore, die deutschen Walter-Boote und die französische Gymnote
- Transport: Kampfschwimmer, bemannte Torpedos, Versorgungsmittel, Kurierdienste etc.
- Rettung: Rettung oder Bergung verunglückter U-Boot-Besatzungen
Sensoren
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Periskop auf einem U-Boot Bildherkunft |
Für getauchte U-Boote ist das Sonar der wichtigste Sensor. Hier bei spielt vor allem das Passivsonar eine wichtige Rolle, da es der Crew eines Boot ermöglicht, Schallwellen wahrzunehmen, die von anderen Fahrzeugen ausgestrahlt werden. Dafür bedient man sich mehrerer Ketten von Hydrophonen, die einerseits am Rumpf des Bootes angebracht sind, andererseits aber auch mittels eines Kabels hinter dem Boot hergeschleppt werden können. Der Vorteil dieses Schleppsonar oder Towed Array genannten Systems liegt darin, dass die Antriebsgeräusche des eigenen U-Bootes das Ergebnis nicht mehr oder zumindest sehr viel weniger verfälschen können, außerdem werden die Strömungsgeräusche des Wassers am Rumpf des U-Bootes nicht mit aufgezeichnet. Der Nachteil des Systems besteht in seiner Länge (die Kette kann bei zu einem halben Kilometer lang sein). In Notsituationen, bei denen das U-Boot schnell manövrieren muss, wäre das Schleppsonar hinderlich, weshalb es gekappt werden müsste.
Das Gegenteil des passiven Sonars ist das aktive Sonar. Hierbei werden über einen Sonarwandler im Bug des U-Bootes starke Schallwellen in das Wasser übertragen (das so genannte Ping) und auf Grund des von Objekten erzeugten Echos deren Position bestimmt. Der Vorteil dieser Methode ist eine schnelle, klare Peilung (Richtung und Entfernung werden mit hoher Genauigkeit bestimmt), das Nachteil ist jedoch, dass auch weit entfernte Lauscher das oder die Pings wahrnehmen können, wodurch die häufig gebotene Heimlichkeit aufgehoben wird.
Zur Orientierung kann, wenn das U-Boot knapp unter der Wasseroberfläche schwimmt, ein Periskop ausgefahren werden, mit dem die Umgebung über Wasser erkundet werden kann.
Für die Überwasserfahrt haben U-Boote heute Radar.
In Krisensituationen eine große Rolle spielen würde der so genannte ESM-Mast für Fernmelde- und Elektronische Aufklärung. Hierbei wird ein Mast über die Wasseroberfläche geschoben, der jegliche Radarsignale von Schiffen und Flugzeugen in der Umgebung feststellen kann, was wichtig ist, um ein klares Bild der taktischen Situation zu bekommen. Er ergänzt das Passivsonar, da er ebenfalls keine Emissionen sendet, jedoch auch stillliegende Schiffe finden kann.
Ortungsschutz
Passiver Ortungsschutz
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U-Boot-Bunker an der Adria in Albanien Bildherkunft |
Grundsätzlich gilt, dass ein U-Boot um so schwerer zu lokalisieren ist, je kleiner und leiser es ist. Dieselelektrisch betriebene U-Boote haben deswegen im getauchten Zustand oft Vorteile gegenüber den wesentlich größeren Atom-U-Booten. Der Hauptvorteil von Atom-U-Booten sind ihre Ausdauer und Geschwindigkeit. Hohe Geschwindigkeiten verringern allerdings die Sensorenreichweite erheblich und vergrößern den Geräuschpegel. Zusätzlich verursacht die hohe Temperatur des Reaktors zahlreiche Probleme. Bei modernen Kernreaktoren kann bei geringer Leistungsabgabe die Kühlung allein durch Konvektion bewerkstelligt werden. Ansonsten sind Kühlwasserpumpen notwendig, welche Geräusche erzeugen, die sich über den Schiffskörper bis ins Wasser fortpflanzen und dort zu lokalisieren sind. Die Abwärme aus dem Kühlwasser von Kernreaktoren ist sogar durch Satelliten zu orten. Eine weitere Möglichkeit, die Eigengeräusche eines U-Bootes zu dämpfen, besteht darin, alle Maschinen auf einer freischwingenden, gummigelagerten Plattform aufzubauen, um so die Geräuschübertragung auf den restlichen Schiffskörper zu vermindern. Speziell geformte Propeller sorgen für eine Minimierung von Kavitationsgeräuschen.
Neben der Dämpfung der Eigengeräusche kommen auch Maßnahmen zum Einsatz, welche die Ortung durch feindliches Sonar erschweren sollen. So dämpft eine Opanin-Hülle, eine ca. 4 mm dicke Gummibeschichtung, die Schallrückstrahlung im Frequenzband zwischen 10 und 18 kHz bis auf 15 %. Die Wirkung des Schutzmittels ist dabei stark abhängig von Salzgehalt, Luftgehalt und Temperatur des Wassers.
Aktiver Ortungschutz, aktive Gegenmaßnahmen
Ein Schutzmittel besteht im Ausstoßen von Täuschkörpern ("Bolden"). Ein Täuschkörper ist ein Auftriebskörper, der Calciumhydrid (CaH2) enthält und vom U-Boot ausgestoßen werden kann. Er schwebt im Wasser und erzeugt dabei Wasserstoffblasen,CaH2 + 2 H2O --> Ca(OH)2 + 2 H2
die für die Sonarortung ein Scheinziel vortäuschen sollen, hinter dem das gefährdete U-Boot ablaufen kann. Ein anderes Mittel ist das Ausstoßen oder Nachschleppen von Täuschkörpern, die die Geräusche des U-Bootes bzw. dessen Antriebs imitieren und so herannahende Torpedos in die Irre führen sollen.
Gegen fliegende U-Boot-Jäger sind zwischenzeitlich torpedorohrgestartete Flugkörper in der Entwicklung bzw. im Einsatz, analog etwa zur früheren Flak. Über den möglichen zukünftigen Einsatz von "intelligenten" Torpedos als weitreichende Minen, als selbstlaufende Störkörper, als Minenräum-, Kommunikations- bzw. Aufklärungsmittel kann ebenso nur spekuliert werden wie über den Einsatz raketengetriebener "Kavitationsblasentorpedos" auch gegen gegnerische Torpedos.
Kommunikation
Die Kommunikation mit getauchten U-Booten ist sehr problematisch. Ausschließlich die Supermächte verfügen über die Technologie, wenige Daten zwischen U-Booten und Flugzeugen über große Entfernungen auszutauschen, indem beide sehr lange Antennen hinter sich herziehen. Um große Datenmengen auszutauschen, sind U-Boote gezwungen, sich der Wasseroberfläche zu nähern und sie mit konventionellen Antennenmasten zu durchdringen. Dies wiederum erleichtert ihre Ortung. Versuche, das Kommunikationsproblem durch satellitengestützte Laser zu lösen, wurden wahrscheinlich nach dem Ende des Kalten Krieges aufgegeben. Mit einem getauchten U-Boot zu kommunizieren ist fast unmöglich, da nur extrem langwellige Radiosignale das Wasser durchdringen können. Die USA benutzen extrem leistungsstarke Längstwellensender mit Frequenzen um 20 kHz, um Nachrichten an getauchte Boote auszusenden. Die Datenrate ist extrem gering. Es können nur einige Zeichen pro Stunde übertragen werden. Meistens wird das U-Boot dadurch zum Abrufen von Nachrichten vom Satelliten aufgefordert. Längere Nachrichten an ein U-Boot werden auf einen Satelliten gespeichert und heruntergeladen (in Sekundenschnelle!), wenn das Boot knapp unter der Meeresoberfläche einen Antennendraht hinter sich herzieht. Ansonsten gibt es für ein getauchtes U-Boot noch die Möglichkeit, eine Funkboje mit der gespeicherten Nachricht aufsteigen zu lassen, die dann zum Beispiel an einen Satelliten gesendet wird. Das ist das übliche Verfahren bei Notsituationen, in denen das Boot auf den Meeresgrund gesunken ist und Hilfe von außen benötigt wird.
Über sehr kurze Entfernungen können akustische Unterwassertelefone (Gertrude) zum Einsatz kommen. Außerdem lassen sich Informationen durch Sonar in Form von Morse-Nachrichten austauschen. Bei zivilen Tauchbooten bietet es sich oft an, auf eine Kabelverbindung zurückzugreifen.
Bewaffnung
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Virginia-Klasse feuert einen Torpedo (Grafik) Bildherkunft |
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Ohio-Klasse feuert zwei Trident Interkontinentalraketen ab (Grafik) Bildherkunft |
Torpedos sind die bekannteste Waffe militärischer U-Boote. Es gab im Zweiten Weltkrieg 2 bekannte Torpedoarten der deutschen WK-II U-Boote. Der G7a und der G7e. Der G7a wurde mit einem Alkoholdampfmotor angetrieben und der G7e besaß schon einen kleineren Elektromotor. Die Laufstrecke des G7a (12.500 m bei 30 kn) war bei gleicher Geschwindigkeit des G7e (5000 m bei 30 kn), erheblich höher. Der G7a war mit 44 kn (bei 6000 m Laufstrecke) wesentlich schneller, als der G7e mit nur 30 kn, hatte aber den Nachteil, dass er eine deutliche Blasenspur hinter sich herzog.
Aus den Torpedorohren moderner U-Boote können aber auch Flugkörper gestartet werden. Das gängigste Prinzip hierbei ist es, einen Flugkörper, der auch von Überwasserschiffen gestartet werden kann, in einen zylindrischen Container zu verstauen. Dieser Container verlässt das U-Boot auf die gleiche Art und Weise wie ein Torpedo und durchstößt die Wasseroberfläche; danach gibt er den Flugkörper frei. Solche Flugkörper werden überwiegend gegen Schiffe eingesetzt. Es gibt aber auch Flugkörper (z. B. die amerikanische SUBROC), die einen Torpedo mit sich führen, der gegen gegnerische U-Boote eingesetzt werden kann. Hierdurch werden wesentlich größere Reichweiten erreicht, als wenn das gegnerische U-Boot direkt mit Torpedos beschossen würde.
Auch Marschflugkörper gegen Landziele können aus Torpedorohren gestartet werden. Allerdings werden sie überwiegend aus senkrechten Startschächten abgefeuert, um die Anzahl der mitgeführten Torpedos nicht reduzieren zu müssen.
Ballistische Flugkörper werden grundsätzlich aus senkrechten Schächten gestartet, da sie wesentlich größere Durchmesser als Torpedos haben.
Überwasserbewaffnung haben moderne U-Boote nicht oder kaum (verschiedene Flugabwehr-Raketenstarter z. B. zum Einbau in den Turm existieren), da sie ausschließlich unter der Wasseroberfläche operieren. Die Tatsache, dass sich U-Boote fast nicht gegen U-Jagd-Hubschrauber und -Flugzeuge (siehe ASW) verteidigen können, bedingt die Entwicklung von Flugabwehrwaffen, die von getauchten U-Booten aus einsetzbar sind. Ein Beispiel hierfür sind die konventionellen U-Boote der russischen Kilo-Klasse, die torpedorohrgestützte Luftabwehrraketen kurzer Reichweite der Strela- (SA-N 5, SA-N 8) und Igla- (SA-N 10) Reihe zum Einsatz bringen können. Für die neue deutsche U-Boot-Klasse 212A wurde ein vergleichbares Flugabwehrsystem konzipiert, aber zum jetzigen Zeitpunkt (August 2005) nicht realisiert bzw. zur Einsatzreife gebracht.
Rettungsmittel
Wie Katastrophen, wie bei der Thresher oder der Kursk, zeigen, kommt es immer wieder zu Unglücksfällen, selbst in Friedenszeiten. Um wenigstens die Besatzung zu retten, hat man verschiedene Rettungsmittel entwickelt:
- Rettungs-U-Boot: kleine, transportable und weitgehend autarke U-Boote, die auf dem Ausstieg des havarierten U-Bootes andocken und die Besatzung evakuieren. Vorgänger waren spezielle Tauchglocken. Taucher bzw. Panzertauchgeräte und Unterwasserroboter unterstützen den Einsatz. (Siehe z.B. die russische Pris-Klasse)
- Rettungsboje: steigt vom Wrack auf, markiert die Unglücksstelle und ermöglicht über das Bojenseil die Verankerung von Hebezeugen.
- Rettungskapsel: Eine größere Rettungsboje, in der die Besatzung Platz findet. Sie dient nach dem Aufstieg als Rettungsinsel.
- Tauchretter: Die Mischung aus Atemgerät und Schwimmweste ermöglicht nach Passieren einer Ausstiegsschleuse oder eines Ausstiegskragens (der das Fluten des U-Bootes notwendig macht) den Notaufstieg bis ca. 100 Meter Wassertiefe (bei kleinen U-Booten oft der einzige Rettungsweg).
- Andere Rettungsmaßnahmen: Bei Wassereinbruch begrenzen wasserdichte Schotten den Wassereinbruch. Notausblasen (Emergency Blow) der Tauchzellen und ein dynamischer Notaufstieg zur Oberfläche sind eventuell noch möglich.
- Resus-Flaschen: Die Hydrazin-Gaserzeuger, sind modular aufgebaute, identische Systeme, die auf einen elektrischen Impuls das zum Ausblasen der Tauchzellen benötigte Arbeitsgas durch katalytische Zersetzung des Hydrazins erzeugen. Die Starteinrichtung der "Resus"-Systeme kann manuell und voll automatisch in Abhängigkeit von einer bestimmten Tauchtiefe betätigt werden.
U-Boote der Bundeswehr
Die Deutsche Marine als Teilstreitkraft der Bundeswehr verfügt über U-Boote mit Diesel- und mit Brennstoffzellenantrieb, nicht jedoch über Atom-U-Boote. Vertragliche Beschränkungen nach dem Zweiten Weltkrieg erlaubten Deutschland zunächst nur Boote mit maximal 500 Tonnen Verdrängung. In dem vorgesehenen Operationsgebiet Ostsee und Nordsee waren derartige sehr kleine, leise und auch für den Einsatz auf flachem Wasser ausgelegte U-Boote eine sehr wirksame Waffe. Die seinerzeit 24 U-Boote der Bundesmarine - im NATO-Bündnis ergänzt durch sechs ähnliche Boote der dänischen Marine - spielten während der Zeit des Ost-West-Konflikts eine wichtige Rolle bei der Verteidigung der deutschen und dänischen Ostseeküste gegen amphibische Landungen der Marinen des Warschauer Pakts. Die Bedeutung der U-Boote kann man daran erkennen, welchen Aufwand die Marinen des Warschauer Pakts betrieben, um ihre Landungsverbände gegen diese U-Boote zu schützen. Sie unterhielten etwa 150 U-Jagdflugzeuge und 75 Schiffe mit der Hauptaufgabe U-Jagd; 800 U-Bootfahrer im Westen banden etwa 15.000 Marinesoldaten im Osten.
Mit den veränderten politischen Verhältnissen haben sich auch die Aufgaben der Deutschen Marine verändert. Die neuen Boote mit Brennstoffzellenantrieb (U-Boot-Klasse 212) dienen vornehmlich der Bekämpfung anderer U-Boote und der unbemerkten Aufklärung. Sie sind für den weltweiten Einsatz vorgesehen. Auf den Bau von Atom-U-Booten wird verzichtet, da dies in Deutschland politisch nicht akzeptabel und viel zu teuer ist. Die Einführung und Fortentwicklung der Brennstoffzellentechnologie verhilft der deutschen Werftindustrie zu neuen Exportaufträgen (Typ 214 für Griechenland und Südkorea).
Zivile U-Boote
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US-Forschungs-U-Boot Pisces IV wird von ihrem Versorgungsschiff herabgelassen Bildherkunft |
- Tiefsee-U-Boote wie z.B. die Trieste dienen Forschungszwecken und können wesentlich tiefer tauchen als militärische U-Boote. Meist sind sie um einen kugelförmigen Druckkörper herum konstruiert, haben Batteriebetrieb und können sich nicht besonders schnell fortbewegen. Ihre Tiefensteuerung erfolgt oft durch vertikale Schraubenantriebe.
- Forschungs-U-Boote werden oftmals zur systematischen Untersuchung der Meeresböden oder bestimmter Meeresströmungen mit archäologischen, biologischem oder geologischem Auftrag eingesetzt oder sie agieren als Such-U-Boote (oftmals unbemannt), die Objekte auf dem Meeresgrund aufspüren und untersuchen sollen (z. B. Wrack der Titanic (siehe Alvin) oder Bismarck).
- Touristen-U-Boote werden verwendet, um die Unterwasserwelt für Touristen zu erschließen. Sie besitzen große Panoramafenster und können daher nicht sehr tief tauchen (nur wenige Meter). Meist werden sie in der Nähe von Riffen eingesetzt wie z. B. auf den Azoren oder den Kanarischen Inseln.
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Tauchroboter KRAKEN MAX ROVER Bildherkunft |
- Unbemannte U-Boote (auch Tauchroboter) dienen vor allem zur Forschung und sind meist mit Kameras, oft auch mit Greifarmen ausgestattet. Sie können extrem tief tauchen und sind wesentlich kleiner als bemannte U-Boote, da sie keinen Sauerstoffvorrat und keine Passagiere transportieren müssen.
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Handels-U-Boot Deutschland (U "Deutschland") Bildherkunft |
- Handels-U-Boote: Sie wurden nur im ersten Weltkrieg eingesetzt, die einzigen je gebauten und eingesetzten Handels-U-Boote, die einer zivilen Reederei gehörten, waren das U "Deutschland" und U "Bremen". Im Zweiten Weltkrieg wurden lediglich militärische U-Boote des Typs IX D, die sog. Monsun-Boote, die im Indischen Ozean operierten, für die Rückreise nach Deutschland in Penang mit Kautschuk, Wolfram, Zinn, Chinin und Opium beladen. Sie durchbrachen die alliierte Seeblockade. In den 70er Jahren bestanden Pläne, große U-Boote für den arktischen Rohöltransport einzusetzen. Kleinere U-Boote werden heute auch für den Drogenschmuggel verwendet.
- Andere zivile Aufgaben:
- Rettung: Bergung oder Rettung verunglückter U-Boot-Besatzungen
- Reparatur/Wartung: Reparatur oder Wartung von bestimmten Objekten unter Wasser wie z. B. Pipelines, Bohrinseln, Unterwasserstationen oder -kabeln werden oftmals durch spezielle Reparatur-U-Boote ausgeführt, die über dafür notwendige Vorrichtungen/Werkzeuge wie z. B. Greifarme, Schweißgeräte, Schraubenschlüssel etc. verfügen. Häufig werden hierfür auch Tauchroboter eingesetzt.
Literatur
- Ulrich Gabler: Unterseebootbau, Bernard & Graefe Verlag, ISBN 3-763-75958-1
- Jeffrey Tall: Unterseeboote und Tiefseefahrzeuge, Neuer Kaiser Verlag, 2002, ISBN 3-704-39016-X
- Florian Lipsky & Stefan Lipsky: Faszination U-Boot. Museums- Unterseeboote aus aller Welt, Koehlers Verlag 2000, ISBN 3-78220-792-0
- Chris Chant: Moderne Unterseeboote - Technik - Taktik - Bewaffnung, Motorbuch Verlag, ISBN 3-613-30522-4
- Eminio Bagnasco: U-Boote im 2. Weltkrieg - Technik-Klassen-Typen, Eine umfassende Enzyklopädie, Motorbuch Verlag Stuttgart, ISBN 3-61301-252-9
- Eberhard Rössler: Geschichte des deutschen U-Bootbaus Band 1+2, 1996, ISBN 3-86047-153-8
- David Miller: Deutsche U-Boote bis 1945. Ein umfassender Überblick, Motorbuch Verlag Stuttgart, Gebundene Ausgabe, ISBN 3-72767-134-3
- Klaus Herold: Der Kieler Brandtaucher/Wilhelm Bauers erstes Tauchboot - Ergebnisse einer Nachforschung., Verlag Bernard & Graefe, ISBN 3-76375-918-2
- Eckard Wetzel: U 995 - Das U-Boot von Laboe/Der Typ VIIC - Entwicklung und Technik/Der U-Boot-Krieg 1939-1945, Motorbuch Verlag Pietsch, ISBN 3-61302-425-X
- Richard Lakowski: U-Boote, Zur Geschichte einer Waffengattung der Seestreitkräfte, Militärverlag der DDR, 1985, ISBN 3-32700-290-8
- Antony Preston: Submarine Warfare - An illustrated history, Thunder Bay Press, ISBN 1-57145-172-2
Siehe auch
- Schiffstypen
- Liste der U-Boot-Klassen
- Liste deutscher U-Boote (bis 1945)
- Liste deutscher U-Boote (nach 1945)
- Liste der NATO-U-Boot-Bezeichnungen
- Atom-U-Boot
- U-Bootmuseum Hamburg
- Irrer Iwan
- Werften
- Tauchglocke
- Bathysphäre
- Bathyscaph
- Tiefsee-U-Boot
Weblinks
- Deutsche U-Boote 1935–1945
- Privatseite zur Geschichte der (deutschen) U-Boote
- Übersichtsseite über die Japanischen U-Boote im Zweiten Weltkrieg (engl.)
- Übersicht über alle U-Boote der US-Marine (engl.)
- Lokalisation und Ortung — gibt es einen Unterschied? Sekundäre Funk-Ortung und primäre Schall-Lokalisation (PDF)
- Übersicht über ausgestellte U-Boote in Deutschland
- Das Funktionsmodell eines Tauchboots im Deutschen Museum
- Community die sich mit U-Boot-Simulationen auseinander setzt.
- Das Archiv für technische Dokumente 1900 - 1945 (enthält das Verzeichnis der Vorschriften der Kriegsmarine)
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Diskussion der Autoren über den Artikel: U-Boot
revert war imo nötig - bitte Änderungen nochmal und nicht-anonym posten ;)
Gruß --KomA 00:05, 24. Mai 2005 (CEST)
(ps: und nüchtern vor allem :D)
HILFE !!! ich weiß nicht, wo ich das sonst schreiben soll... das Vorschaubild auf der Seite 'U-Boot' wird nicht angezeigt... hab schon versucht, es nochmal hochzuladen - Fehlermeldung! Mache ich irgendwas falsch?
- Eine 0 hat im Bildlink gefehlt. Die Vorschaubilder sind leider alle unterschiedlich groß. Vielleicht könntest Du noch die Größe anpassen?--El 22:02, 7. Okt 2003 (CEST)
Brandtaucher
Wo bitte ist das Original
Ich bin mir nicht sicher, ob man den Brandtaucher wirklich als das erste funktionsfähige U-Boot bezeichnen darf. Siehe "Turtle" und "Nautilus". Habe den entsprechenden Passus daher mit einem "(?)" versehen.
Da das Original und der Nachbau in deutschen Museen stehen: Ist hier jemand aus Dresen oder München, bzw. jemand der plant eines dieser Museen zu besuchen? Ein Foto von dem Boot könnte ja nicht schaden. --Fook 10:37, 12. Jun 2005 (CEST)
Schnaps im Bier > U-Boot?
Ich habe schon desöfteren gehört, dass Jugendliche den Begriff »U-Boot« auch verwenden, wenn sie ein Stamperl Schnaps in ein Bier kippen. Wird das auch in anderen Teilen Deutschlands verwendet?- Zumindest in .at schon. Ich stell's mir aber eklig vor ;-) DerSchim 13:33, 14. Sep 2004 (CEST)
- In Österreich wird bei einem U-Boot ein Stamperl Schnaps in einem großen Bier "versenkt"; D.h. das Glas sollte so vorsichtig wie möglich in das Bier untergetaucht werden, denn der Sinn ist, dass man zuerst das Bier ex nimmt und als letzten Schluck den Schnaps trinkt. (Was aber praktisch sowieso schwer möglich ist, da sich das Bier und der Schnaps eigentlich immer mischen). Übrigens: Die Hardcore-Version nennt sich Atom U-Boot und dabei wird ein Stamperl Bier in einem Großen Glas Schnaps versenkt (das ist kein Scherz, das wird bei uns wirklich getrunken!!!!)
Irrer Iwan
Hallo, bin mir nicht sicher, aber ich dachte, "irrer Iwan" wird das Manoever genannt, wenn ein U-Boot ohne Vorwarnung einen Kurswechsel um 90 Grad vornimmt, um Verfolger im toten Winkel, hinter den Schiffschrauben, zu entdecken. Zumindestens bin ich der Meinung, dies so in verschiedenen Romanen gelesen zu haben. Gruss Uwe
-> Keine wirklich sinvolle Information, eher Hollywood blabla. Weiterhin würde es keinen Sinn machen, da in einer Gefechtssituation wenn dann die Schrauben in einem solchen Fall gestoppt werden würden um sich "umzuhören". Ein Boot das "dreht" um nach hinten zu hören, haette sich damit nicht geholfen, es haette nur gezeigt das es weiß das es verfolgt wird. Faktisch ein sinnloses Manöver.
-> Stimmt. Dem kann man sich nur anschließen. Seit "Hunt for Red October" glaubt jedermann, dass der "irre Iwan" jenes Manöver sei, bei dem ein U-Boot eine plötzliche 360 Grad Drehung einleitet, um eventuelle Verfolger aufzuspüren. Tatsächlich wurde dies Manöver im kalten Krieg wie im Text beschrieben durchgeführt, jedoch mit dem zusatz, dass das U-Boot versuchte, unter dem herannahmenden Torpedo durchzutauchen und nach Passierung auf Schleichfahrt zu gehen. Dies sollte bezwecken: a.) eine (eher ungefährliche) Kollision mit einem eventuell noch nicht scharfgeschaltetem Torpedo, wenn er tatsächlich trifft, und b.) durch die beschleunigte Kavitation der Schraube wurden ältere Zielsuchsysteme auf die hinter dem U-Boot laufende Kaviationsspur (Verwirbelungen, Blasen, etc) gezogen, die dann ein stilles Boot nach Passieren nicht mehr orten können. In der US Navy und den meisten westlichen Marinen wird hingegen gelehrt, dass ein Ablaufen vor dem Torpedo an die Wasserobergläche a.) mehr Zeit zum Ausstoss von Täuschkörpern b.) aufgrund der akkustischen Oberflächenverzerrung ein Ablenken des Suchkopfes bewirken kann, und c.) bei einem doch nicht zu vermeidendem Treffer durch massives Anblasen eine Evakuierung der Besatzung an der Wasseroberfläche noch mehr Handlungsspielraum einbringt. Über die "Selbstmordattaken" ihrer Gegenspieler konnte nur der Kopf geschüttelt werden, deshalb wurde dieses Manöver auch als "irre" (ins deutsche übersetzt) bezeichnet.
-> Das hier beschriebene Manöver klingt auch nach Hollywood-Blabla, wird es doch ebenfalls in Hunt for Red October angewandt...Das Kopfschütteln hat sicher kaum stattgefunden, denn ich glaube nicht, dass im Kalten Krieg irgendein "Gegenspieler" auf den anderen einen Torpedo abgefeuert hat.
-> Die englische Wikipedia hat einen eigenen Artikel für Crazy Ivan, der sehr vernünftig klingt. Sinnlos ist eine Kursänderung (wenn auch nicht gleich um 90°) keineswegs, denn normales Sonar kann wegen durch die Schrauben erzeugten Rauschens und Verzerrungen nicht "nach hinten" benutzt werden, das U-Boot hat einen toten Winkel (sicher, Schleppsonar mag hier Abhilfe schaffen). Mit der Kursänderung sollte nicht unbedingt eine Gefahr für den Verfolger erzeugt werden. Das gegenseitige Verfolgen war im kalten Krieg durchaus Praxis, da dieser ja kein Angriffskrieg war. Alle U-Boote haben sich lediglich ständig gegenseitig überwacht, ausspioniert. Crazy Ivan soll ja eben nicht in einer Gefechtssituation verwendet werden, sondern ist nur ein Maneuver, um zu prüfen, ob nicht vielleicht jemand anderes im toten Winkel mitfährt.
http://en.wikipedia.org/wik...
In einem Artikel über die Kursk wird ein crazy ivan ebenfalls als dieses Kurswechselmanöver beschrieben.
http://www.deepspace4.com/p...
Nachfolgender Absatz aus dem eigentlichen Artikel entfernt Sonnenwind 14:02, 6. Feb 2005 (CET)
- Anmerkung zu häufig beschriebenen Manövern / "Irrer Iwan" (vgl. Jagd auf Roter Oktober von Tom Clancy) und "Nimitz Class" von Patrick Robinson:
- Russischen Käpitänen wird nachgesagt, dass sie (zumindest früher bzw. fiktional) ein Manöver durchführten, bei dem das U-Boot mit voller Geschwindigkeit auf den zielsuchenden Torpedo zuläuft statt wie üblich von ihm weg. Die Verkürzung der Torpedolaufstrecke könnte bei diesem Manöver im günstigsten Falle zum Einschlag des Torpedos mit inaktiven Zünder führen (Sicherheitslaufstrecke); auch wäre primär wohl der eher "unempfindliche" Bug des Bootes betroffen. Ein möglicher schallschluckender Effekt des kompletten Rumpfes vor dem Maschinenraum bzw. der Schraube könnte weiter den Suchkopf des Torpedos verwirren, insbesondere, falls das Bootssonar bzw. Störkörper als Gegenmaßnahme eingesetzt werden. Man kann aber davon ausgehen, dass dieses Manöver bei modernen Torpedos (z.B. Mark (MK) 48 ADCAP oder Spearfish) nicht (mehr) zum Erfolg führen.
- Mit dem ebenfalls beschriebenen und oft verwechselten Wendemanöver "Irrer Iwan" horcht im selben Buch der russische Kapitän nach Booten im eigenen Kielwasser.
Antrieb von U-Booten
Unter Nuklearantrieb steht, dass durch den erzeugten Strom des Reaktors E-Motoren angetrieben werden. So weit ich weiß werden Atom U-Boote aber über Dampfturbine und nich durch E-Motoren angetrieben.
Der Druckwasser-Reaktor erhitzt Wasser, weil es aber unter Druck steht, beginnt es viel später zu sieden. Der heiße Dampf strömt in einen Generator. In einem zweiten Kreislauf wird Wasser unter normalem Druck erhitzt. Es verdampft und wird zwei Turbinen geleitet. Die eine um Strom zu erzeugen, die andere treibt die Schraube an.
Lieg ich falsch oder stimmt der Text auf der Page nich?!?
Ich bin mir fast sicher, dass du richtig liegst, aber trotzdem haben Atom-U-Boote auch Batterien (für Unterwasserfahrt ohne Atomkraft und zum Wiederhochfahren des Reaktors) und Dieselmotoren (für überwasserfahrt ohne Atomkraft und zum Wiederaufladen der Batterien)
Aber hier wird gar nicht der "Jetstream" Antrieb erwähnt, den die Briten benutzen.
Düppel
Der Begriff Düppel wird nur für Radarscheinziele verwandt, nicht für Unterwassertäuschkörper.--KuK 10:49, 10. Okt 2004 (CEST)
In der Tat, der Unterwassertäuschkörper heißt auf "altdeutsch" Bold. Genau genommen unterscheidet man wie im Überwasserbereich zwischen Decoys und Jammern. Decoys gauckeln dem Sonar des Ubootes oder besonders dem Sonar des angreifenden Torpedos ein Scheinziel vor. Dabei können Blasen in das Wasser gebracht werden, die dem Aktivsonar ein Falschecho erzeugen, oder es werden Geräusche erzeugt, die das Passivsonar täuschen. Diese Art von Täuschkörpern können stationär oder mobil sein. Jammer empfangen das Aktivsonarsignal eines angreifenden Torpedos, bearbeiten es und strahlen es verändert wieder ab, um die Zieldaten des Torpedos zu verfälschen und ihn vom Zieluboot abzuziehen. Auch sie können stationär oder mobil sein.
Vielleicht sollte man lieber die deutschen Bezeichnungen verwenden: Decoy heißt auf deutsch wörtlich Köder, im Militärischen Bereich "Scheinziel". Jammer sind "Störer", die aktiv eine fremde Ortungsanlage stören. Beides gilt über und unter Wasser.--KuK 16:09, 4. Feb 2005 (CET)
Rettungsaktion bei Unfällen anderen Notlagen
Nach dem was ich weiß ist ein Notausstieg nur bis zu einer Teife von etwa 30m möglich (zumindest wird es so bei der der deutschen Marine angewand), kann auch falsch liegen, wenn ja bitte ich darum mich zu berichtigen.
30 Meter ist die Tiefe, aus der man auftauchen kann, ohne die Nullzeit zu überschreiten, wenn man nur kurzfristig dem auf der Tiefe herrschenden Druck von 4 Bar ausgesetzt ist. Überschreitet man die Nullzeit, ist mit dem Auftreten von Taucherkrankheiten zu rechnen. Ursache der Taucherkrankheit ist, daß das Blut über einen längeren Zeitraum unter hohem Druck mit Stickstoff gesättigt ist und bei abfallendem Druck eine Übersättigungssituation eintritt, die dazu führt, daß der Stickstoff ausperlt (Analog dem CO2 das ausperlt, wenn man eine unter Druck stehende Selterflasche öffnet). Die Symptome können - soweit mir bekannt - sein: leichtes Schwindelgefühl, Schwindelgefühl, Kribbeln, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen bis hin zur Gehirnschädigung und zum Herzversagen.
Der freie Aufstieg, also mit UBootrettungskragen (URK) oder t auchretter, ist bis zu Wassertiefen von 80 Metern, ggf. auch tiefer realisierbar, dann allerdings unter Inkaufnahme von z.T. schwersten körperlichen Schäden. Die Nationen, die dieses Rettungsverfahren bevorzugen (überwiegend Klasse 206, 209, 211, 212, Dolfin und 214 Nutzer), hoffen jedoch, davon keinen Gebrauch machen zu müssen, weil man davon ausgeht, daß ein spezielles Notanblase- bzw. Auftauchsystem das verunglückte UBoot in jedem Fall so lange an die Wasseroberfläche bringen kann, daß die Besatzung dort das Boot verläßt.
Darüber hinaus gibt es spezielle Rettungsanzüge, mit denen man havarierte UBoote auch aus größeren Tiefen verlassen kann. Hiermit wurde bereits ein Aufstieg aus Tiefen von über 160 Metern durchgeführt. Voraussetzung ist allerdings, daß das UBoot mit einer Emergency Escape Chamber ausgestattet ist. Diese ist aber nur sinnvoll, wenn das UBoot über mindestens 2 unabhängige, druckfeste Abteilungen verfügt.
Weitere Rettungsmittel sind Rettungsglocken, die von einem Rettungsfahrzeug zum Havaristen hinunter gelassen werden oder Rettungsuboote (bemannt oder unbemannt, z.B. DSRV, , URF, SRV 300, LR 5, RAMORA, ...) die an einem DSRV-Sitz andocken können, um dann die Besatzung zu übernehmen. Diese Systeme sind bis zu Tiefen von ca. 350 Metern einsetzbar. Auch diese Systeme sind nur sinnvoll, wenn das UBoot in mindestens 2 druckfeste Abteilungen gegliedert ist.
Als letzte Möglichkeit bieten sich Rettungskugeln an, die in den Rumpf des Ubootes integriert sind und der Besatzung oder Teilen der Besatzung Platz bieten. Diese Kugeln lösen sich dann vom Havaristen und steigen an die Oberfläche, wo die Besatzung abgeborgen werden kann.
Strategische Raketen-U-Boote
Hier sind nur amerikanische U-Boote aufgeführt ich würde es noch gut finden wenn auch U-Boote anderer Nationen aufgeführt werden (Typhon,sowjetisches U-Boot nach auflösung dieser von russland weitergeführt,größtes je hergesteltes U-Boot)
Außer den USA und Rußland verfügen auch noch Großbritanien und Frankreich über einsatzfähige Uboote mit strategischer Bewaffnung. China verfügt über 2 völlig veraltete SSBN (1 Typ 092, XIA, ein GOLF Klasse ähnlicher Typ aus den 60ger Jahren), baut aber mit dem TYP 094 (DAQINGYU-Klasse) 4 voraussichtlich ab 2009 einsatzfähige SSBN (16 Flugkörper JL-2, Reichweite ca. 14000 Km) und steigt damit in die erste Liga der ubootfahrenden Nationen auf.
Diskussion aus dem Review
Von Priwo auf der Hauptseite eingetragen. -- Dishayloo [ +] 17:29, 29. Jan 2005 (CET)
- Der Artikel besteht zum grossen Teil aus listenartigen Aufzaehlungen.
- Die Geschichte der U-Boote sollte vielleicht besser einen eigenen Artikel bekommen
- wenn U-boot die militaerische Bezeichnung ist, die zivilen Aspekte lieber in einen anderen Artikel.
- --Nemonand 12:20, 1. Feb 2005 (CET)
Ich wollte nur mal auf U-Boot-Krieg hinweisen und dessen Zustand, eigentlich darf man den kaum einen zeigen. In der Hoffnung es finden sich ein paar eifrige...DarkoneDarkone 13:39, 10. Feb 2005 (CET)
Exzellenten Abstimmung/Diskussion
Unterseeboot (Kurzform U-Boot) Am 11.04.05 auf Diskussionsseite bei Wikipedia gestellt :
Korrigenda 2005-05-09 : Gegen Ende des 2.Weltkrieges sollte begleitet von 2 japanischen Offizieren Uran 235 (Uranoxid-Erz) in Holzkisten mit dem Hinweis U 235 via U-Boot (U 234 - XB-Klasse) - "...guck mal, die Japse können nicht mal die Kisten richtig beschriften...") auf den Weg nach Japan gebracht werden, um dort auch an der A-Bombe bauen zu können - von Boot und seiner -nicht bekannten, aber- wichtigen Fracht wusste die US-Armee; in kandischen Gewässern versuchte der Kapitän, die Kanadier auf eine falsche Spur zu lenken, um den USA in die Hände zu fallen (die begleitenden japanischen Offiziere begingen an Bord Selbstmord) und so wurde die brisante Fracht in die USA gebracht, die erst dadurch in den Besitz genügender Mengen des begehrten Stoffes (Uran) kamen, um den von Einstein angeregten A-Bomben-Bau realisieren zu können; so fiel denn die von Japan bei Erfolg sicher skrupellos eingesetzte Waffe auf sie selbst zurück...
Quelle: zdf - Bericht sowie Aufbereitung bei pro7 - Wunderwelt Wissen am 08./09.05.05 berichtete von der streng geheime Mission des deutschen U-Boots U-234. http://www.prosieben.de/lif...
Gesucht, gefunden - sogar im Wikipedia ! Nachtrag 2005-04-20 : Atomwaffe →Geschichte→Manhattan-Projekt→deutsches Fern-U-Boot (U 234) [Enzyklopädie: Atomwaffe. DB Sonderband: Wikipedia Frühjahr 2005, S. 27973]
Dazu ist in der „Liste deutscher U-Boote bis 1945“ lediglich eine Klasse XB angegeben... (U 233 & 234) - ohne Verweis, dass es Uran 235 nach Japan bringen sollte...
mickie@gmx.info <mailto:mickie@gmx.info>
U-Boot, 1. Februar
Aus dem Wikipedia:Review.
- pro - Nach mehrmaligen Durchlesen muß ich sagen, daß ich sich hier um einen hervoragenden, sehr gut bebilderten, informativen und aufklärenden Artikel handelt, der meiner Meinung nach nicht in die Review muß. Das Thema wird sowohl geschichtlich abgeklopft, als auch der moderne Einsatz und die technischen Veränderungen detailliert erklärt. Sonnenwind 13:30, 1. Feb 2005 (CET)
abwartend- zumindest die Geschichte sollte schon ausformuliert werden, diese Stichwortliste ist nciht sonderlich gut zu lesen. Weniger wichtig aber die gleiche Kritik gilt auch bei den Antriebsarten. Achja, gelesen habe ich noch nicht viel -- Achim Raschka 13:41, 1. Feb 2005 (CET)- Dann war die Nichtstimme ja schon fast prophetisch ;O). Konzentriert gelesen habe ich den Artikel allerdings immer nioch nicht, dauert also noch ein wenig mit dem Votum -- Achim Raschka 20:17, 1. Feb 2005 (CET)
- Gut Ding will Weile haben und dies ist zumindest für mich als Laien mittlerweile ein gut Ding. Ich fühle mich umfassend informiert, deshalb pro -- Achim Raschka 08:21, 18. Feb 2005 (CET)
- contra: Geschichte in Listenform ist nicht. Dazu ist vieles nur Lueckenhaft: die Krupp-Werft in Kiel sollte schon Erwaehnung finden, ebenso reicht ein Link auf U-Boot-Krieg hier nicht wirklich aus. --DaTroll 14:25, 1. Feb 2005 (CET)
contra: Ich finde dass sich die Geschichte nicht gut lesen lässt. Das liegt, meine ich an der Liste. Es fehlen teilweise, soweit ich es beurteilen kann, die Zusammenhänge (bei der Geschichte). -- John N. John N. 14:34, 1. Feb 2005 (CET)Da die Geschichte jetzt umgeschrieben ist Pro -- John N. John N. 22:15, 1. Feb 2005 (CET)- contra: Wenn sich nicht mal die Muehe gemacht wird, auf meine (zugegeben sehr kurzen) Anmerkungen im Review zu antworten... --Nemonand 14:50, 1. Feb 2005 (CET)
- contra: Aufgrund der listenartigen Geschichte ergeben sich heftige Ausdrucksschnitzer (un)freiwilliger Art, wie z.B. " Besonderes Aufsehen erregte die Versenkung des britischen Passagierdampfers Lusitania" Schaulustige? Sicherlich nicht, aber erklärt das bitte einem 12-jährigen Schüler, der noch nicht zur Seekriegsführung des Ersten Weltkriegs vorgedrungen ist!
- Hallo Unbekannter! Die geschichtlichen Listen wurden jetzt stilistische überarbeitet, korrigiert und ergänzt. Übrigens zur Seekriegsführung mit U-Waffen ist wohl mehr der Artikel U-Boot-Krieg zuständig.Sonnenwind 16:21, 2. Feb 2005 (CET)
contra: Neben der Geschichte sind einige Dinge im Aufbau zu verbessern (Bewaffnung vor den Aufgaben macht wenig Sinn zum Beispiel). --Einbayer 15:11, 1. Feb 2005 (CET)
- Ich fand die listenhaft aufgeführte Geschichte eigentlich ganz gut, doch die Geschmäcker sind ja verschieden :-) Kein Problem, ich habe es nu also entsprechend umgeschrieben und gegliedert! Sonnenwind 17:51, 1. Feb 2005 (CET)
- Gefällt mir schon besser so. Was mir jetzt allerdings deutlicher aufgefallen ist, ist, dass der Technik-Abschnitt sich nur mit den heutigen Booten beschäftigt (?). Toll fände ich, evtl. bereits im Geschichtsabschnitt, evtl. erst im Technikabschnitt, das müsste man sehen, ein paar Ausführungen zu den technischen Besonderheiten der historischen U-Boote, ähnlich wie beim Abschnitt über den Antrieb. Oder waren deren Steuerungsmöglichkeiten und Hüllenkonstruktionen mit den beschriebenen vergleichbar? --Einbayer 09:01, 2. Feb 2005 (CET)
- Contra fachliche und inhaltliche Mängel. (Wie funktioniert ein Petroleummotor, in der neueren Geschichte fehlen bis auf Trieste zivile Boote, dynamisches Tauchen wird nirgendwo vernünftig erklärt, immernoch zuviele Listen und noch vieles mehr). Zurück in den Review. Hadhuey 21:07, 2. Feb 2005 (CET)
- Ich denke auch, daß der Petroleumantrieb in einen eigenen Artikel gehört und daß im Artikel U-Boot lediglich kurz beschrieben wird, daß es ihn als Antriebsalternative gibt. Das ist doch schließlich auch das Prinzip der Wiki weiterzuverlinken ;-) Wo kämen wir hin wenn wir alle Links in jedem Artikel integrieren würden? Was die zivielen Boote angeht, so gibt es hier wirklich nicht viel spektakuläres zu sagen, was nicht prinzipiell auch bei den militärischen U-Booten schon erzählt wurde. Aber solltest du noch einige interessante tatsachen dazu wissen, bitte füge sie hinzu. Danke. Sonnenwind 10:16, 3. Feb 2005 (CET)
- Habe jetzt den zivilen U-Boot-Teil verschoben und ausgebaut! Sonnenwind 11:18, 3. Feb 2005 (CET)
- pro ein ausführlicher und anschaulicher Artikel zum Thema, die Funktion eines Petroleummotors sollte wohl eher in einem eigenen Artikel erklärt werden, es gibt halt viel mehr militärische U-Boote als zivile Priwo 07:27, 3. Feb 2005 (CET)
- nach überlegen noch contra. wahrscheinlich schnell zu ändern, sind ein paar stilistische kleinigkeiten die im Zweiten Weltkrieg zum Einsatz gekommenen U-Boote werden offiziell als Tauchboote bezeichnet offiziell - von wem? der kriegsmarine damals? der heutigen marine? der internationalen behörde zur u-boot-standardisierung? Deswegen beschäftigten sich schon immer Menschen damit, entsprechende Vorrichtungen oder Instrumente zu entwickeln - mmh, für mich fängt "schon immer" irgendwie nicht im 15. jahrhundert an. am überlegen war ich, ob der Bereich "Kultur" (gab's keine sagen dazu, "das boot", tom clancy kommt an einer eher überraschenden stelle vor, deutschr propaganda) wirklich nötig ist. nachdem aber ganz oben im artikel bereits ein bild ist, dass nicht etwa ein u-boot zeigt, sondern ein deutsches ehrenmal, scheint es mir dringend nötig. ein kleines bißchen wirtschaft (in sh liegt immerhin HDW) hätten was für sich. zumindest eins, zwei sätze zum thema "was passiert, wenn ein atomreaktor ausversehen auf dem meeresgrund versenkt wird", wären vielleicht auch nicht schlecht. zumindest 'ne überlegung wäre vielleicht auch noch der punkt "besonderheiten des lebens auf u-booten" wert. -- Southpark 12:55, 3. Feb 2005 (CET)
- Deine Einwände wurden weitestgehend umgesetzt ;-) Sonnenwind 16:25, 3. Feb 2005 (CET)
- Noch sehr abwartend! Es ist zwar fast alles drin, was man über U-Boote so sagen kann, aber stilistisch gefällt mir Manches noch nicht. Ein Beispiel: "Grundsätzlich gilt, dass ein U-Boot um so schwerer zu lokalisieren ist, je kleiner und leiser es ist. Dieselelektrisch betriebene U-Boote haben deswegen im getauchten Zustand oft Vorteile gegenüber den wesentlich teureren Atom-U-Booten." Der Gegensatz zu kleiner und leiser muss doch größer und lauter sein und nicht teurer. Zwar weiß jeder, was gemeint ist, aber es passt nicht in einen guten Artikel.
- Auch enthält der Artikel noch eine Anzahl technischer Ungenauigkeiten. Auch hierfür ein Beispiel: "Passive Sonaranlagen können auch an mehreren hundert Meter langen Kabeln hinter dem U-Boot hergezogen werden (Schleppsonar). Dies vergrößert die Reichweite der Hydrophone erheblich, da durch den Abstand zum Antrieb des U-Bootes die Störgeräusche reduziert werden." Das ist zwar nicht falsch, jedoch liegt der wesentliche Vorteil nachgeschleppter Antennen in der Antennengröße, die zu einer erheblich gesteigerten Empfindlichkeit und damit auch Reichweite und Peilgenauigkeit führt. Das Abkoppeln von den Störgeräuschen des Rumpfes ist nur der kleinere Effekt.
- Schließlich noch etwas zu dem unsäglichen "Irren Iwan": Unter Wasser gab es vor allem im Kalten Krieg ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen U-Booten und ihren Verfolgern über und unter Wasser. Dabei wurden die verschiedensten Tricks und Listen erdacht und ausprobiert. Sicherlich haben solche Manöver auch manchmal einen inoffiziellen Namen erhalten, der für eine Reise oder auch länger, auf einem oder auf mehreren Booten in Gebrauch gewesen sein mag. Um eine solche Bezeichnung handelt es sich auch beim "Irren Iwan", nur hat sie durch Clancy und andere einen gewissen dramatischen Ruhm erlangt. Eine enzyklopädische Bereicherung stellt die Geschichte vom "Irren Iwan" jedenfalls nicht dar und sollte aus einem ernsthaften Artikel verschwinden.--KuK 18:45, 5. Feb 2005 (CET)
- Deine Einwände wurden aufgenommen und eingearbeitet. Danke für die Tips Sonnenwind 14:04, 6. Feb 2005 (CET)
- Habe ich gerade gesehen, vielen Dank. Meine Frage (die vielleicht eher auf die Seite Diskussion:U-Boot gehört als hierher) ist aber, woher die Info über die Schleppantenne kommt. Dass sie nur bei Schleichfahrt benutzt werden kann, bezweifle ich ebenso wie die Aussage, sie sei innerhalb einer halben Minute einzuholen. Eine beispielsweise 600m lange Antenne in 30 sec einzuholen, erfordert eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 20 m/sec, also 72 km/h. Rechnet man noch eine langsamere Anfangs- und Endgeschwindigkeit ein, so müsste das Gerät mit hundert Sachen auf die Trommel sausen! Das geht wohl nicht.
- Noch eine weitere Anregung: Das Thema U-Bootbekämpfung oder U-Jagd zieht sich logischer Weise durch den ganzen Artikel, sollte aber vielleicht entweder an einer Stelle im Überblick behandelt werden oder (m.E. besser) in einen eigenen Artikel ausgegliedert werden. --KuK 14:18, 6. Feb 2005 (CET)
- Das mit dem Irren Iwan hat mir in den Artikel auch icht "so getaugt" aber ich habe es mal dringelassen gehabt weil es eh unter "Anmerkung" lief. Das mit den Schleppsonar bei 600m länge ist richtig, aber nicht jedes SS ist 600m lang. die Länge des Sonars beeinflußt natürlich die Einholdauer. Was die U-Boot Bekmäpfung angeht, finde ich es gerade gut, daß es sich durch den Artikel durchzieht. Ist halt Geschmackssache Sonnenwind 14:41, 6. Feb 2005 (CET)
- pro - Ich denke, der Artikel deckt das Thema gut ab. Die Bilder sind sehr schön, sprachlich ist er auch in Ordnung und die Bilder sind mindesten puplic domain. --Zahnstein 01:29, 10. Feb 2005 (CET)
- Inzwischen wurde der Artikel zahlreich überarbeitet, um viele weitere Details ergänzt, auch wurden noch einige m.E. nach sehr gute und aussagekräftige Bilder (v.a. im Geschichtsteil) hinzugefügt. Der Artikel wurde außerdem in Teilen umstrukturiert und nahezu jeder "rote Link", sofern Informationen verfügbar waren, als eigenständiger Artikel angelegt. Ich bin der Meinung, daß das Thema nun rundum und in sich schlüssig abgehandelt wurde. Sonnenwind 08:43, 16. Feb 2005 (CET)
- Nachdem der Artikel überarbeitet und ergänzt wurde, auf jeden Fall pro --Alkuin 08:44, 18. Feb 2005 (CET)
- pro, aber ein paar Kleinigkeiten hätte ich da noch:
- Der Teil zw. 1900 und 1930 kommt mir ein bissl kurz vor. Vielleicht kann man da noch ein wenig hinzufügen.
- Sobald ich mehr dazu habe füge ich es noch hinzu allerdings geschah zwischen 1918 und 1935 nicht wirklich viel aufregendes! Sonnenwind
- Naja, war ja nur n kleiner Weltkrieg und uneingeschränkter U-Bootkrieg. Vielleicht ist dort noch erwähnenswert, dass man noch viel auf Artillerie setzte, anstatt auf die Torpedowaffe. Gab es keine Entwicklungen im Krieg (?), normalerweise bringen Kriege sowas doch rasant vorran. DarkoneDarkone
- Frage: Wieso hat die Bundesmarine keine Atom-U-Boote und nur solchen kleinen? Vielleicht kann man das noch in dem Abschnitt klären.
- das habe ich soeben nachgetragen ;-) Sonnenwind
- Gab es da nicht irgendein Verbot, das die militärische Nutzung der Atomkraft untersagte? DarkoneDarkone
- Wie siehts aus mit einem -Abschnitt? Kam das schon zur Diskussion?
- meinetwegen gerne, aber so wirklich viele "gute" filme (wie z.b. das boot) gibt es ja nicht! Sonnenwind
- Stimmt auch wieder, außer Jagd auf Roter Oktober als weiteren fallen mir auch nur noch die Ami-Schinken ein. DarkoneDarkone
- Ein Bild von einem beschriftetem Schnittmodell wäre auch noch super. Aber sowas ist schwer zu finden. :(
- ich habe schon welche aber die sind nicht gemeinfrei :-/ Sonnenwind
- Naja vielleicht irgendwann...DarkoneDarkone
- Außerdem wäre als erstes Bild im Artikel vielleicht ein modernes U-Boot welches im Trockendock liegt/steht am besten (irgendwo hatte ich mal ein gutes gesehn, finds nur nicht mehr.).
- das gerade finde ich schön, daß in der dt. wiki mal ein bild aus der zeit der anfänge drin ist. wir haben zig bilder moderner U-boote ja im ganzen artikelverlauf. Sonnenwind
- Naja, das braune etwas sticht eher ins Auge...ich habe btw. auch noch eine Postkarte mit U9 auf der Rückseite. Aber die ist eher etwas für den U-Boot-Krieg-Artikel. DarkoneDarkone
- Aber ansonsten sehr gute Arbeit! :) Gruß DarkoneDarkone 16:38, 19. Feb 2005 (CET)
- modernes U-Boot welches im Trockendock liegt? - was haltet ihr von diesem Bild? --Pandat 18:58, 20. Feb 2005 (CET)
- Ich finds gerade gut, daß es mal mit einem alten U-Bott losgeht und sich dann systematisch steigert. Eben einfach anders wie in den anderen Wikis. Noch eine Ohio oder Los Angeles Klasse im T-Dock muß ja nun nicht sein. Davon haben wir doch schon zig bildchen ;-) Sonnenwind 08:13, 21. Feb 2005 (CET)
Was, bitte schön, ist an den technischen Neuerungen für Uboote kurios? Die Magnetpistole wurde übrigens bereits vor dem Krieg entwickelt. Kretschmer, Prien und Schepke wurden 1941, nicht 1942, gefangen bzw. fielen. Es gab aber dutzende erstklassiger Kom- mandanten, wie Lüth, Suhren, Schnee, Topp u.a., die ebenfalls sehr erfolgreich waren. Der Ubootkrieg wurde erst im Mai 1943 zu Gunsten der Alliierten entschieden, als die Ubootverluste drastisch anstiegen (Fernbomber mit Radar, Geleitträger, Hunter-Killer- Gruppen). Die größte technische Neuerung in Form der revolutionären "Elektro-Boote" der Typen XXI und XXIII wird überhaupt nicht erwähnt. Mit welchen Quellen wird da gearbeitet? vir militaris
Geschichte nach 1945
Hallo, lässt sich zur Geschichte nach 1945 nicht mehr aussagen? Ich würde mir Informationen zu weiteren U-Boot-Ländern wünschen. Die genannten Informationen sind ja schon gut, aber doch nur die, die auch in die Medien kamen? Wer baute noch U-Boote? Wo wurden die eingesetzt? Danke vorab! Klugschnacker 10:51, 1. Mär 2005 (CET)U-Boot, 1. Februar bzw. 21. Februar
- Ich bleib nach wie vor bei pro! -- John N. John N. 16:20, 21. Feb 2005 (CET)
- neutral - Die Beschreibung der geschichtlichen Entwicklung, die Bebilderung (im Großen und Ganzen) und die technischen Beschreibungen finde ich sehr gut und interessant. Persönlich habe ich allerdings ein Problem mit der allzu neutralen Beschreibung militärischer Geräte. Aber das ist meine persönliche Ansicht, deshalb auch kein Grund für ein Contra. Merkwürdig erscheint mir aus diesem Grund z.B. das Kriegerdenkmal an so prominenter Stelle am Anfang des Artikels. Der Satz "Der Wunsch des Menschen, länger und tiefer als es die Atemluft zulässt zu tauchen, ist etwa genauso alt wie der Wunsch zu fliegen." erscheint mir eher essayistisch. Klingt zwar plausibel, lässt sich aber kaum verifizieren. Eine andere solche Formulierung ist &;;quot;Dennoch hat die Idee, ein funktionstüchtiges Unterwasserfahrzeug zu bauen, inzwischen weltweit Tüftler motiviert", da im Artikel ausschließlich europäische und US-amerikanische "Tüftler" genannt werden. Gab es tatsächlich weltweit solche Bemühungen? Kann ich mir gut vorstellen. In China gab es beispielsweise auch sonst eine Reihe recht schlauer Tüftler und Erfinder. "Im Artikel U-Boot-Krieg finden sich dazu weitere interessante Informationen." - hoffentlich sind sie interessant für Leser, aber hier schwingt schon der Stolz des Autors mit?! Genannt werden die Opferzahlen unter den deutschen U-Bootbesatzungen des 2. Weltkriegs. Ich würde mir wünschen, dass neben den kurz erwähnten materiellen Verlusten der Gegenseite auch Zahlen über die durch U-Boot-Angriffe Getöteten angeführt würden. Die Literaturliste spiegelt auch ein wenig den Interessenschwerpunkt des Artikels: die deutschen Kriegs-U-Boote des zweiten Weltkriegs. Insgesamt ein wirklich interessanter Artikel, aber für einen exzellenten - in meinen Augen - noch da und dort verbesserungsfähig. --Tsui 22:25, 21. Feb 2005 (CET)
- Immer noch pro --Alkuin 08:38, 23. Feb 2005 (CET)
- contra Der Artikel ist m.E. zu einseitig auf die Technik fixiert und geht wenig bis gar nicht auf die militärischen und politischen Auswirkungen ein, die das Aufkommen der U-Boot-Waffe insbesondere im 1. Weltkrieg nach sich zog. Ein Artikel der im Kapitel über den 1. Weltkrieg nicht einmal den Begriff des "Uneingeschränkten U-Boot-Kriegs", geschweige denn seine enorme Bedeutung für den Verlauf dieses Konflikts erwähnt, kann nicht exzellent sein. Delos 12:08, 23. Feb 2005 (CET)
- Ist dafür nicht der Artikel U-Boot-Krieg zuständig? Sicher ist dieser techniklastig, denn darum geht es ja auch primär! Sonnenwind 12:18, 23. Feb 2005 (CET)
- Wenn der Artikel selbst eine Gliederung vornimmt die sich am Militärischen orientiert, was bei dem Thema ja auch Sinn macht, dann muss er wenigstens die wichtigsten militärischen und politischen Implikationen anschneiden. Für die ausführliche Behandlung ist natürlich der Artikel U-Boot-Krieg da. Aber sie völlig ignorieren? Das geht wirklich nicht. Delos 12:36, 23. Feb 2005 (CET)
- contra Ich habe mal den Artikel "quergelesen" und ich finde ihn recht solide. Die Geschichte, technische Beschreibung und die Bebilderung sind gut. Aber erstens sind da einige offene Fragen und zweitens sollte der Teil zu den militärischen U-Booten ausgebaut werden. Viele Staaten besitzen militärische U-Boote, genaue Daten über die Zahlen sind jedoch oft geheim. -> Also, das ist wirklich etwas zu wenig. Genaue Daten und Zahlen sind allgemein bekannt und wenn nicht, gibt es relativ gute Expertenschätzungen. Der Absatz "U-Boote der Bundeswehr" (Der selbst aber nicht präzise genug ist) sollte man auch für andere U-Boot-Nationen wie USA, Russland, Großbritannien, Frankreich, Schweden und China übernehmen. Der Leser hätte somit eine kurze und knappe Übersicht über die U-Boot Strategie (auch Änderung seit Ende des Kalten Krieges), Bestände, Einsätze, Art der U-Boote, zukünftige Erwerbungen, usw. Mich würde z.B. interessieren was aus den ganzen U-Booten der ehemaligen Sowjetunion geworden ist. Wieviele der einst mächtigen Flotte sind überhaupt einsatzfähig. Wie sieht es mit der Sicherheit aus, wenn aus Geldmangel alte Atom-U-Boote in Russland die ganze Zeit im Hafen "rumliegen"? Gut für den Artikel wäre eine Tabelle zu den wichtigsten U-Boot-Nationen mit Anzahl der U-Boote und Art der U-Boote. Welche Firmen produzieren denn militärische und zivile U-Boote? Können diese Firmen U-Boote auch an andere Nationen verkaufen? Gibt es sowas wie Technologietransfer vom Militärischen zum Zivilen? Wieviel kosten denn die U-Boote? Vor kurzem habe ich z.B. gelesen, dass der neueste Seawolf erstaunliche 3,2 Mrd $ gekostet hat! Im März 2004 wird das deutsche U-Boot U31 als modernstes U-Boot der Welt an die Deutsche Marine übergeben. U31 verfügt als erstes U-Boot über einen Hybridantrieb aus Elektro- und Brennstoffzellen-Antrieb und ermöglicht so monatelange Tauchfahrten mit einem deutlich reduzierten Sicherheitsrisiko gegenüber atomgetriebenen U-Booten. -> Abgesehen davon, dass März 2004 in der Vergangenheit liegt, ist mit dem Hybridantrieb das U31 tatsächlich das "modernste" U-Boot der Welt? Haben die Schweden eigentlich nicht schon was ähnliches gebaut? Ist das U31 damit moderner als z.B. ein Virginia oder ein Seawolf? Welche weitere technologischen Entwicklungen sind in der Zukunft zu erwarten? Werden auch militärische U-Boote für zivile Zwecke verwendet, z.B. für Forschung? Das wären schon mal ein paar der von mir offenen Fragen. --Kenneth 21:38, 23. Feb 2005 (CET)
- Du hast vollkommen Recht, es sind alles berechtigte Einwände Deinerseits. Ich habe den Artikel also rausgenommen und werde ihn mal als Dissertationsthema vorschlagen, vielleicht kann das Thema so angemessen untersucht werden. Aber selbstverständlich gibt es bei diesem Thema sogar noch etliche Aspekte mehr zu behandeln, da gebe ich Dir vollkommen recht. Zum Beispiel fehlt gänzlich die Diskussion um U-Boot Exporte. Dürfen moderne U-Boote an Länder wie Südafrika oder Isreal exportiert werden. Wenn ja, warum an diese aber an Syrien oder Saudi Arabien nicht? Was sind die politischen Konsequenzen des U-Boot Exports? Sind Atom-U-Boote Erstschlagwaffen und wenn ja was bedeutet das für die strategische Positionierung einer Marine der betreffenden Länder? Sind die neuen Brennstoffzellen-U-Boote der Marine Verteigigungswaffen oder Angriffswaffen? Wer ist verantworltich für die technische Entwicklung eines U-Boots? Sind nur die bauenden Wertfen beteiligt oder handelt es sich um globale Joint Ventures? Sind die kosten von rund 500 Mio. Euro je neuer U-Boot-Klasse 212A bzw. 214 realistisch oder wurde im Bundeshaushalt geschummelt? Wer trägt die politische Verantwortung dafür? Wieviel U-Boote braucht eine Nation? Gibt es Kennzahlen, Größen Statistiken darüber wie sich die U-Boot-Tonnage prozentual zur Überwasserflotte verhält? Wirkt U-Boot-Fahren auf den menschlichen Organismus gesundheitsschädlich? Gibt es Langzeitstudien dazu wie es sie in der Luft- und Raumfahrt gibt? Ist die technologische Entwicklung der U-Boot Antriebe wirklich mit dem theoretischen Modell des MHA abgeschlossen? Über welche Technologien verfügt die chinesische Marine oder die japanische? Welche U-Boote besitzt Indonesien? Welche die Philippinen, welche Mikronesien?Einen Technologietransfer hat es niemals gegeben zwischen militärischen U-Booten und zivilen, das wird auch in dem Artikel sehr deutlich gemacht. Beide haben sich völlig isoliert voneinander parallel und autark entwickelt. Es mangelt auch deutlich an Informationen über die derzeit verwendete Abhör- und Ortungstechnick. Funktionsweise und -prinzip eines Sonargerätes reichen nicht aus, es fehlen Bedienungsanleitung, beschreibung der Unterschiede der Sonargeräte der einzelnen Nationen oder Militärblöcke und einige Codes sollten ebenfalls erwähnt werden. Was passiert wenn das Sonar ausfällt? Fährt ein U-Boot dann blind oder taub? Wie wird ein U-Boot gesteuert, da es sich ja in drei Dimensionen bewegt? Wer ist dafür verantwortlich? Ein Pilot oder drei für jede Dimension einer? Außerdem fehlt eine vollständige Liste der ca. 1200 U-Boote die Dtl. im 2. Weltkrieg gebaut und eingesetzt hat inklusive genauer Anzahl und Namen mit Dienstgrad der Besatzung. Ebenso betrifft dies die Kaiserliche Marine und die Bundeswehr, wenn schon von den Alliierten kaum Daten erhältlich sind. Gab es Unterschiede der U-Bootflotten während des Kaltenkrieges im Vergleich zu heute? Hat Polen eingene U-Boote? ;-)
- Du hast recht es ist ein grundsolider Artikel, den man am besten nur querlesen sollte, dann erfaßt man das unwesentliche. Lassen wir es daher einfach nur bei einem grundsoliden Artikel, und ich denke das ist allemal besser so. Nichts für ungut! Sonnenwind 09:22, 24. Feb 2005 (CET)
- weiterhin pro, Priwo 20:40, 28. Feb 2005 (CET)
- pro - --Zahnstein 00:20, 7. Mär 2005 (CET)
- contra Ulme 14:30, 11. Mär 2005 (CET)
pro In meinen Augen ein sehr umfassender Artikel, wobei aber die Darstellung m.E. zu sehr aus der Sicht eines Fans von U-Booten erfolgt. Es heißt zwar: Die Verluste aus dem U-Boot-Krieg sind enorm. Von den 41.300 Mann der deutschen U-Boot-Truppe sterben bis zum Ende des Krieges 28.728 Mann. Hinweise zu den im 1. und 2. Weltkrieg durch U-Boot-Angriffe getöteten (ermordeten!), darunter auch eine hohe Zahl von Zivilisten, fehlen gänzlich und gehören unbedingt noch rein, auch wenn unter U-Boot-Krieg schon ein wenig steht. Auch ein Wort wie "Versenkungserfolg", das einen Massenmord umschreibt, finde ich unangebracht. Diese Punkte sollten noch ergänzt bzw. geändert werden. Ansonsten gibt´s aber einige "Exzellente", die deutlich weniger bieten. Deshalb pro. Pasinger 00:38, 12. Mär 2005 (CET)
contra Sollte nicht "exzellent" heißen bei den stilistischen Schwächen dieses Artikels und der kühlen Versessenheit aufs Technische. Saum 14:44, 12. Mär 2005 (CET)
Namen der Handels-U-Boote
Unter U-Boot#Aufgaben und Arten von U-Booten werden als Namen der gebauten Handels-U-Boote "Deutschland" und "Oldenburg" angegeben, im Artikel Handels-U-Boot ist allerdings von der "Deutschland" und der "Bremen" als einzige gebaute Exemplare die Rede. Außerdem finden sich die Handels-U-Boote sowohl unter "militärische" als auch unter "zivile" U-Boote. Ich werde das hier im Artikel mal von "Oldenburg" auf "Bremen" ändern und den ganzen Abschnitt nach zivile U-Boote verschieben da sie ja wohl mit ziviler Mannschaft fuhren und nicht Teil der Kriegsmarine waren. Thedude0001 00:02, 7. Apr 2005 (CEST)
Da hast du Recht. Gute Idee! Sonnenwind 10:46, 7. Apr 2005 (CEST)
Lesenswerte-Diskusion
U-Boot, 9. April
Dieser Artikel scheiterte zweimal bei der Exzellenz-Abstimmung, trotz sehr guter Beschreibung der geschichtlichen Entwicklung und der Technik sowie guter Bebilderung. Insbesondere die unzureichende Beschreibung der militärischen und politischen Auswirkungen, offene Fragen, Fehlen der Beschreibung der U-Boote von USA, Russland, Großbritannien, Frankreich, Schweden und China analog des Kapitels "U-Boote der Bundeswehr" und stilistische Schwächen verhinderten, dass der Artikel exzellent wurde. Ist aber in der jetzigen Form mehr als lesenswert. --Kenneth 20:30, 9. Apr 2005 (CEST)- pro --Kenneth 20:30, 9. Apr 2005 (CEST)
- pro, sowhat von DarkoneDarkone 22:09, 9. Apr 2005 (CEST)
- pro --Kurt seebauer 00:16, 10. Apr 2005 (CEST)´
- contra Dieser Artikel ist interessant und informiert diejenigen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen (wollen/müssen). Er ist aber definitiv nicht lesenwert im Sinne von unterhaltend oder gar allgemeinbildend, denn das ist das, was ich unter "lesenswert" verstehe. Ich empfehle niemand diesen Artikel, nur weil er "gut beschreibend" (nicht: gut geschrieben!) sein mag. Für den Normalbürger ist der Artikel ein Greul! Er ist totlangweilig, extrem trocken, außerdem militaristisch und er ist nur für Technikfreunde geeignet und für Leute die dem Thema Seefahrt bzw. technischen Entwicklungen in der Seefahrt usw. ganz allegmein etwas abgewinnen können. Es gibt in der Wiki weiß Gott viele, viele andere Beiträge, die diese Würdigung weitaus mehr verdienen und die auch weitaus bildender, faszinierender und besser sind. "Lesenwert" ist für mich übrigens keine billige Vorstufe von "exzellent", diese beiden Wertungen unterscheiden sich für mich ganz eindeutig. Leider werden jedoch einige Artikel hier sozusagen mit dem "Lesenwert-Orden" behängt, frei nach dem Motto: "hast es nicht zu den Exzellenten geschafft, aber für deinen guten Willen und all den Fleiß soll der Artikel trotzdem eine kleine Würdigung bekommen". Und im übrigen Kenneth, meine Anmerkungen zum Artikel selbst, kennst du, sie sind in der 2. Abstimmung (falls du sie überhaupt je gelesen hast). Du gehörtest zu einem der Abstimmer, der nach rund 1,5 Monaten wenige Tage vor dem 2. Stimmende mit einem Megacontra aufgefahren ist, aber anschließend nicht mehr Stellung bezog auf die Antworten deiner "Kritik". Und du gehörtest auch zu denen, die nur große auf die Krtikpauke geschlagen haben mit unzähligen Vorschlägen, aber kein Iota zur Verbesserung des Artikels beigetragen haben. Und destruktive Kritik...
- Und nun abermals zu deinen Anmerkungen oben: Es ist nicht Sinn des Artikels "U-Boot" Listen mit allen U-Boot (militärisch und natürlich zivil) führenden und/oder besitzenden Nationen sowie deren Anzahl an Booten, Typen, Klassen, Aussattungen etc. p.p. zu führen. Wenn dem so wäre, bestünde die Wikipedia aus nur einem einzigen Artikel, um alles am besten in einem Artikel unterzukriegen und damit alle sofort und möglichst umfassend informiert sind. Der Artikel ist weiterhin auch nicht lesenswert, wenn er so viele Stilschwächen besitzt! Kenneth, empfiehlst du tatsächlich Menschen einen Artikel zu lesen, wenn du selbst ihn für "stilistisch" schwach hältst? Das würde mich enttäuschen. Wenn mir in unserer Firma jemand einen Artiekl zum Lesen empfiehlt und mir anschließend "reindrückt", daß er ihn im Prinzip unvollstä#dnig und sogar stilistisch schlecht findet, dann bekommt er aber was zu hören von mir - für seine "tolle Empfehlung" und die Verschwendung "meiner" Zeit! Außerdem: wir wäre es mit korrigieren, wenn du ihn schon so genau liest und so viele Stilschwächen findest? Es ist im übrigen ein Artikel, der stark militärisch geprägt ist, wie so viele Artikel über technische Errungenschaften des 19. und 20. Jahrhunderts. Deshalb ist er bei vielen "durchgefallen", die kategorisch jedem mil. Thema ein "contra" geben ohne, daß sie ihn je richtig gelesen haben. Manche (selbst nachlesen im Verlauf der Exzellentdiskussionen) haben nur contra gestimmt; ohne Begründung ohne irgend einen Kommentar. Mal unabhängig von diesem Artikel, findet sich solch ein verhalten leider immer wieder. Im Prinzip kann es das aber doch nicht sein, oder? Sonnenwind 17:52, 10. Apr 2005 (CEST)
Hallo Sonnenwind! Ich persönlich finde den Artikel ganz und gar nicht langweilig oder zu trocken für die Liste der Lesenswerten. Aber selbst wenn du meinst der Artikel sei zu trocken oder zu technisch geschrieben, dann kann man oben unter "Was bei lesenwerten Artikeln toleriert wird" lesen, dass die Liste der Lesenswerten schließlich auch genau für solche Artikel gedacht ist, die vielleicht etwas zu trocken oder zu technisch geschrieben sind. Mir ist aber ein Rätsel warum gerade du für diesen Artikel in der ersten Exzellenten-Abstimmung mit pro abgestimmt hast und ihn dann noch einmal vorgeschlagen hast, wenn du offenbar selbst diesen Artikel nicht einmal für lesenswert-würdig hälst. Ja, es gibt viele Artikel, die durchaus noch als lesenswert eingestuft werden sollten, aber es gibt auch Exzellente, die sicherlich nicht so gut sind wie dieser Artikel.
Es tut mir Leid, dass ich nicht auf deine Antwort zu meinem Kommentar in der Abstimmung geantwortet habe, da ich darauf wegen einer persönlichen Situation zeitlich sehr eingespannt war und die Seite der Kandidaten für eine Weile vernachlässigt habe und somit diesen Artikel auch. Du hättest mich doch aber auch auf meiner Diskussionsseite wieder darauf aufmerksam machen können, wenn es dir anscheinend so wichtig war. Es stimmt aber nicht, dass ich "nach rund 1,5 Monaten wenige Tage vor dem 2. Stimmende mit einem Megacontra aufgefahren" bin. Du hast ihn am 21.02 zur zweiten Abstimmung eingestellt und ich habe zwei Tage später diesen Artikel entdeckt und gleich einen Kommentar abgegeben. Bei einer 20-tägigen Abstimmungzeit ist das doch nicht wenige Tage vor dem Abstimmungsende. Was ist daran problematisch, dass ich auf der Kandidatenseite Kritik ausübe, aber selbst keine Verbesserungen vornehme? Ich habe weder die maßgebliche Literatur zur Hand, um entsprechend verifizierte Änderungen vorzunehmen. Das ist aber doch kein Hinderungsgrund meine Meinung zum Artikel zu sagen und Kommentare und Verbesserungsvorschläge abzugeben, insbesondere dann wenn der Artikel zu den besten 0,165% der Artikel der Wikipedia gehören sollte. Das ist auf der Kandidatenliste völlig üblich. Warum das destruktiv sein sollte ist mir ein Rätsel.
Ich stimme mit dir völlig überein, dass es nicht Sinn eines Artikels "U-Boot" sein sollte umfangreiche Listen zu U-Booten zu führen, höchstens sollten diese verlinkt werden und der Artikel "U-Boot" dann als Übersichtsartikel dienen, wo von jedem Abschnitt aus weiterführende Hauptartikel ausgehen. Ich habe lediglich vorgeschlagen, dass es "Gut für den Artikel wäre eine Tabelle zu den wichtigsten U-Boot-Nationen mit Anzahl der U-Boote und Art der U-Boote." einzubauen. Eine Tabelle mit USA, Russland, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Schweden und China mit Anzahl deren militärischen U-Boote unterteilt nach Brennstoffzellen, Nuklear bzw. SSBN, Jagd-U-Boot, etc. oder einer Einteilung in der Form. Eine kleine, übersichtliche Tabelle - mehr war damit nicht gemeint.
Stilistische Schwächen war nicht ein Kritikpunkt von mir, wurde aber bei der Exzellenzabstimmung von anderen geäussert und ich habe es deswegen hier noch einmal erwähnt als Grund warum der Artikel nicht exzellent wurde. Gerade bei lesenswerten Artikeln wird sowas toleriert, solange das Verständnis dabei nicht erschwert wird, was bei diesem Artikel nicht der Fall ist. Fehlende oder lückehafte Teilaspekte werden bei Lesenswerten auch toleriert, deswegen stimme ich hier mit pro. Ich habe nichts gegen militärische Artikel, ganz im Gegenteil, die Wikipedia könnte mehr gute davon gebrauchen. Es war schließlich ein Kritikpunkt von mir, dass es noch eine Beschreibung der militärischen U-Boote von USA, Russland, Großbritannien, Frankreich, Schweden und China analog des Kapitels 'U-Boote der Bundeswehr'" geben sollte. --Kenneth 21:49, 10. Apr 2005 (CEST)
- pro Von mir gibt es ein pro, wie ich auch bei beiden exzellenz-Abstimmungen ein pro gegeben habe. Als Mitautor von Windenergieanlage und als Hauptautor von Bundessicherheitsrat und Terrorismusabwehrzentrum habe ich auch nichts gegen Technisches und Militärisches. Ich hatte kürzlich hier sogar Bundeswehr vorgeschlagen! Kurz um, ich finde den Artikel unterhaltsam und informativ und fände es bedauerlich, wenn er hier nicht aufgelistet werden soll. --Zahnstein 19:05, 10. Apr 2005 (CEST)
- Mir ist beim ersten flüchtigen Lesen prompt ein Fehler ins Auge gesprungen, der seit dem 3. Februar unentdeckt geblieben ist. Ich habe "Dies funktioniert allerdings nur, wenn das Boot ganz langsame Fahrt macht." geändert in "Dies funktioniert allerdings nur, wenn das Boot fährt. " — Martin-vogel Martin-vogel 02:16, 13. Apr 2005 (CEST)
Am 11.04 stellte ich einen Hinweis zu (bei U-Boot) fehlendem Verweis auf einen Uran-Transport auf die U-Boot Diskussions-Seite; hier nun weitere Hinweise mit einer Korrigenda : Gegen Ende des 2.Weltkrieges sollte begleitet von 2 japanischen Offizieren Uran 238, in Holzkisten mit dem Hinweis U 235 via U-Boot (U 234 – XB-Klasse) - "...guck mal, die Japse können nicht mal die Kisten richtig beschriften...") auf den Weg nach Japan gebracht werden, wahrscheinlich, um dort auch an der A-Bombe bauen zu können - nach Entdeckung durch Kanadier im Atlantik, die das U-Boot der US-Marine überließen, wurde die brisante Fracht in die USA gebracht, die erst dadurch in den Besitz genügender Mengen des begehrten Stoffes (Uran) kamen, um den von Einstein angeregten A-Bomben-Bau realisieren zu können; so fiel denn die von Japan bei Erfolg sicher skrupellos eingesetzte Waffe auf sie selbst zurück...
Gesucht, gefunden – sogar im Wikipedia ! Nachtrag 2005-04-20 : Atomwaffe →Geschichte→Manhattan-Projekt→deutsches Fern-U-Boot (U 234) [Enzyklopädie: Atomwaffe. DB Sonderband: Wikipedia Frühjahr 2005, S. 27973]
Dazu ist in der „Liste deutscher U-Boote bis 1945“ lediglich eine Klasse XB angegeben... (U 233 & 234) – ohne Verweis, dass es Uran 235 nach Japan bringen sollte...
mickie@gmx.info
Ich finde den Artikel viel zu lang und zu ausführlich. Was mich aber interessiert hat - wo kriegt das U-Boot die Luft zum Anblasen her? -, habe ich leider nicht erfahren. Und was genau ist der Druckkörper?
Hier fehlt eine gute Schnittdarstellung mit Bezeichnung der wichtigsten Teile und eine grafische Darstellung von Ab- und Auftauchen. Stilistisch verträgt der Text Überarbeitung. Auch wenn Sonnenwind etwas diffus argumentiert, hat er in vielem recht, was die Lesbarkeit betrifft. Der U-Boot-Artikel soll den Laien grundlegend informieren und dabei nur das Wichtigste bringen. Einzelheiten gehören dann in eigene Artikel. Rontrus
- Die Luft zum Anblasen wird in Druckluftbehältern mitgeführt. Nach dem Auftauchen werden diese Behälter wieder aufgefüllt. Der Druckkörper ist die druckfeste Hülle des Uboots, also der eigentliche Rumpf. Außerhalb des Druckkörpers kann es eine zweite, nicht druckfeste Hülle geben, die sich beim Tauchen mit Wasser füllt, innerhalb derer also der gleiche Druck herrscht wie im umgebenden Wasser. Eine solche Hülle dient einerseits dem Schutz des Druckkörpers gegen mechanische Beschädigungen und beherbergt zum anderen Anlagenteile, die nicht im Druckkörper untergebracht werden können. Dazu kann zum Beispiel eine Schleppsonaranlage gehören. Derartige Boote nennt man Zweihüllenboote.--KuK 17:16, 30. Sep 2005 (CEST)
"so fiel denn die von Japan bei Erfolg sicher skrupellos eingesetzte Waffe auf sie selbst zurück..." Um aus Uran waffenfähiges Material herzustellen brauchten die Amerikaner wesentlich mehr Zeit, ca. 1-2 Jahre, dies war also auf keinen Fall innerhalb des bekannten Zeitfensters (Entdeckung/Entladen des U-Bootes -> Abwurf der 2 Bomben auf Japan) zu schaffen. In diversen TV-Magazinen wird dies zwar immer wieder spekulativ in den Raum gestellt, ist oder war zumindest damals weder technisch noch physikalisch machbar. Dass die Amerikaner diese unerwartete "Spende" mit Freude ;) in späteren Waffen verbaut haben, dürfte ausser Frage stehen. --GeeGee 17:39, 30. Okt 2005 (CET)
Historische U-Boote
FYI: Spiegel-Artikel: ÜBERRASCHUNGSFUND - 141 Jahre altes U-Boot könnte "Nautilus"-Vorbild sein - Bilderstrecke 9 Bilder, die natürlich dem Copyright unterliegen. --C4g3t4 11:36, 8. Jun 2005 (CEST)
- Artikel zum selben Thema in der Süddeutschen:
- http://www.sueddeutsche.de/...
- -- Stefan 2005-06-08T20:09
Das EURONAUT U-Boot-Projekt
FYI: Euronaut-Homepage - Jede Menge detaillierte Info, inkl. Pläne etc., Presseberichte. Könnte mir vorstellen, dass der Erbauer Material freigibt --C4g3t4 11:59, 8. Jun 2005 (CEST)
U-Boote der Bundeswehr
Kann mir mal jemand folgende Aussage erklären:
"800 U-Bootfahrer im Westen banden etwa 15.000 Marinesoldaten im Osten."
Etwas genauer steht es unter http://de.wikipedia.org/wik... :
"Den 30 westlichen Ubooten (24 deutschen und sechs dänischen) mit zusammen weniger als 1.000 Mann Besatzung wurden 75 U-Jagd-Schiffe und 150 spezielle Flugzeuge und Hubschrauber mit etwa 15.000 Mann entgegengestellt."
Das ganze scheint mir etwas absurd, da natürlich nicht nur in der Ostsee stationierte U-Boote in der Ostsee operieren können, sondern im Prinzip jedes U-Boot.
D.h. selbst ohne ein einziges in der Ostsee stationiertes U-Boot müßte man U-Jagd-Kräfte unterhalten, wenn man sich vor Überraschungen schützen will.
Des weiteren hängt der Aufwand für U-Jagd-Kräfte nicht von der Anzahl der U-Boote (und schon gar nicht von der Anzahl der U-Bootfahrer) ab, sondern vom Seegebiet welches man zu überwachen gedenkt. -- 213.254.56.68 06:55, 19. Jun 2005 (CEST)
- Da ich diesen Text eingefügt habe, möchte ich ihn hier auch erläutern.
- Zunächst zu dem Satz: Das ganze scheint mir etwas absurd, da natürlich nicht nur in der Ostsee stationierte U-Boote in der Ostsee operieren können, sondern im Prinzip jedes U-Boot.
- Das ist eben nur im Prinzip so. Ursache sind die ozeanographischen Verhältnisse in der Ostsee, die neben einigen tiefen Stellen auch über ausgedehnte Zonen mit weniger als 100 m Wassertiefe verfügt. Zum Tauchen reicht das, aber nur wenige Uboote können unter solchen Umständen taktisch eingesetzt werden, d.h. den dreimensionalen Raum unter Wasser wirklich nutzen. Große Atomuboote mit einer Länge von über 100 m und einer Höhe von etwa 20 m (Unterkante Kiel bis Oberkante Turm) können keine Manöver mit starker Lastigkeit fahren, ohne sofort auf Grund zu geraten oder die Oberfläche zu durchbrechen. Sie sind in der Ostsee taktisch nicht einsetzbar.
- Die Boote der Ostseeanrainerstaaten, die für den dortigen Einsatz bestimmt sind oder waren, sind auch erheblich kleiner (Kl. 205: 46 m, Kl. 206: 49 m). Deshalb kann man auch klar zuordnen, welche Boote für die Ostseekriegführung vorgesehen waren und welche nicht. Im Bereich der NATO waren es nur die dänischen und deutschen Boote, für die die Angaben (30 Boote, weniger als 1.000 Mann) gelten. Insofern widerspricht auch die richtige Feststellung Des weiteren hängt der Aufwand für U-Jagd-Kräfte nicht von der Anzahl der U-Boote (und schon gar nicht von der Anzahl der U-Bootfahrer) ab, sondern vom Seegebiet welches man zu überwachen gedenkt nicht diesen Aussagen. Es geht konkret um das Seegebiet Ostsee, dem sowohl bestimmte Uboote auf der einen Seite und Ujagdkräfte auf der anderen Seite zugeteilt waren. --KuK 11:34, 19. Jun 2005 (CEST)
- Danke für deine schnelle Antwort. Überzeugt hat sie mich aber nicht. Die Verbände zur U-Boot-Abwehr sind garantiert gegen alle U-Boote aufgestellt gewesen. Das sich eher nicht riesige Atom-U-Boote in der Ostsee rumtreiben ist mir durchaus klar. Aber es gibt jede Menge anderer U-Boote die in der Ostsee operieren können und es auch getan haben.
- Und übertrag deine Rechnung doch einfach mal auf die Luftabwehr a la 'Einige dutzend NVA Piloten haben tausende...'. Ich halte solche Rechnungen nicht für sinnvoll, zumindest nicht in dieser Formulierung.
- Es ist schon ok zu sagen wieviel U-Boote es in der Ostsee gab und welche U-Boot-Abwehrkräfte dort standen. Nur diese ins Verhältnis zu setzen ist m.E. unzulässig. Denn dann kommt die Aussage zustande, das es ohne diese 30 U-Boote auch keine U-Boot-Abwehr des Warschauer Vertrages gegeben hätte. -- 213.254.56.68 22:08, 20. Jun 2005 (CEST)
- Auf Deine Einwände, die ich teilweise nachvollziehen kann, möchte ich noch folgendes hinzufügen:
- "Jede Menge andere Uboote" haben sich nicht in der Ostsee herumgrtrieben. Es geht ja nur um westliche, nicht um deren eigene. Tatsächlich dürften in Friedenszeiten zeitweise einige Boote größerer westlicher Marinen zu Aufklärungszwecken in der Ostsee gewesen sein. Für Operationen im Krieg waren sie aber aus den oben genannten Gründen nicht geeignet.
- Umgekehrt waren die meisten Ujagdmittel der Warschauer-Pakt-Marinen in der Ostsee für Operationen außerhalb kaum geeignet. Insofern bildeten die westlichen Uboote einerseits und die WP Ujäger andererseits in der Ostsee zwei recht isolierte Waffendispositive, die man gegeneinander aufrechnen kann.
- Dass eine solche Aussage nicht absolut im Raum stehen kann, ist auch klar. Wenn es aber keine westlichen Uboote in der Ostsee gegeben hätte, hätte der WP seinen Aufwand zumindest erheblich kleiner halten können. Das veranschaulicht exemplarisch, wie man durch eine gezielte Rüstung im Frieden den möglichen Gegner zu sehr viel größeren Anstrengungen zwingen kann. Darum ging es mir in erster Linie. Eine ähnliche Aussage findet sich übrigens (nicht von mir) im Artikel Militärluftschiffe über den Ersten Weltkrieg: "Die Entente Cordiale musste zur Bekämpfung der deutschen Militärluftschifffahrt mit ihren rund 15.000 Mann und durchschnittlich etwa 25 Luftschiffen Waffen, Material und Personen im Verhältnis von fast 1 zu 33 abstellen. Dieses Verhältnis blieb selbst von den deutschen U-Booten, die ebenfalls effizient gegnerische Streitkräfte banden, unerreicht."
Erster Weltkrieg
Vor einigen Jahren hab ich auf uboat.net herumgesurft und festgestellt, daß die versenkten Tonnagen der Spitzenboote im ersten Weltkrieg doppelt so hoch waren wie im zweiten, und das bei vermutlich kleineren versenkten Schiffen. Daher gehe ich davon aus, daß sich im Vergleich dieser beiden Epochen die U-Boote im WK1 eine sehr viel effektivere Waffe waren. Ich werde versuchen, das zu belegen und einzubauen.
--Blauer elephant 18:45, 18. Aug 2005 (CEST)
Zweiter Weltkrieg, Japan
Unter anderem in Churchill, "The 2nd world war" wird beschrieben, daß US-amerikanische U-Boote ein sehr großer Faktor zum Erreichen des Siegs im Pazifik waren, und mehr als einmal drückt er aus, daß er anhand dieses Beispiels froh war, im "Atlantikkrieg" die Oberhand behalten zu haben. Diese Sache fehlt im Artikel völlig. Wenn ich Zeit hab, schreib ich was. Da Churchill sowohl im WK2 als auch im kalten Krieg "Partei" ist, muß das allerdings mit anderen Quellen geprüft werden.
--Blauer elephant 18:45, 18. Aug 2005 (CEST)
Nein, ist belegt und auch von mir bereits in den Artikel eingebaut. Ich hatte irgendwo eine Dokumentation die dies belegte. Leider habe ich sie im Moment nicht vorliegen, und zitiere Zahlen pi*Daumen aus dem Gedächtnis, ich versuche genaue Zahlen nachzureichen. Fakt ist daß die US-amerikanischen Boote den Großteil (ca. 7 Millionen BRT ???) der japanischen Flotte (also Kriegsschiffe (auch Flugzeugträger,Schlachtschiffe,schwere Kreuzer) und Handelsschiffe) versenkt haben. Da zum Schluß nicht wirklich viel übrig blieb (von ca. 10-11 Mill. BRT), dürfte der Rest durch Schiffe und Flugzeuge der US Navy / der Air Force oder durch Selbstversenkung seitens der Japaner vernichtet worden sein.
--GeeGee 05:51, 30. Aug 2005 (CEST)
Zweiter Weltkrieg
Musste mich mal wieder kurz auslassen ;) - kann mir mal jemand sagen, wie man ordentlich Absätze in Listen macht, die üblichen 2 Zeilenvorschübe (neudeutsch: Return) machen die Einrückung kaputt? Oder muss das so sein, sieht IMO extrem häßlich aus?Gruß "srydiewikipediahattemichausgeloggtundderletzteubooteditistauchvonmir" KomA 21:33, 23. Aug 2005 (CEST)
- IMHO sollte der ganze Absatz neu formatiert werden, im derzeitigen Zustand ist er unleserlich und schwer editierbar. Da müssen Zweilenumbrüche rein und zwischenüberschriften, das Listenformat sollte nicht beibehalten werden. --Trublu Trublu 21:47, 23. Aug 2005 (CEST) PS: was du suchst, sollte durch erreicht werden können.
- Ich bin da jetzt mal dabei ein wenig aufzuräumen. Einige Themen sollte vielleicht auch ausgelagert werden oder in passendere Artikel einsortiert werden. --Trublu Trublu 14:08, 24. Aug 2005 (CEST)
Die Auslagerung bestimmter Passagen ist generell kein schlechter Gedanke. Teilweise sehr detaillierte Passagen können natürlich gekürzt werden. Einige lange (langatmige? ;p) Passagen kamen von mir, zeigten aber auch eindeutig, daß der Original-Verfasser leider teilweise(!) nur Halbwissen zum Besten gab, was mich und andere dazu bewegte Passagen einzufügen. Allerdings sind andere Artikel (in die ausgelagert wurde/werden könnte) wenig belegt und sachlich (in wichtigen Details) nicht unbedingt korrekt, und daher wohl eher ungeeignet um Details aus diesem Artikel, ohne vorherige Prüfung und Anpassung der in anderen Artikeln stehenden vermeintlichen Fakten, zu "schlucken", imho. Außerdem sprengt dieser "Export" in andere Artikel evtl. den von den jeweiligen Verfassern anvisierten Rahmen.
Listen-Stil in einer enzyklopädischen Sammlung finde ich (nach erneuter Betrachtung) eigentlich gar nicht so schlecht: Kurze Listen mit Fakten können dort, wo es Sinn macht, durchaus hilfreicher (weil übersichtlicher) für den Leser sein, als ausformulierte und evtl. lange Passagen. Dass ein Eintrag in Wikipedia tatsächlich immer lange und vollständig ausformulierte Textpassagen beinhalten muss, ist nicht einzusehen. Natürlich sollte ein Artikel niemals ausschließlich aus Listen bestehen.
Gerade die letzten Änderungen von Sonnenwind empfinde ich als störend. Er hält Zeitformen nicht ein, reduziert (zugegebenermaßen) lange Passagen zu Aussagen die so nicht stimmen.
Bsp.: "Die deutsche Kriegsmarine benutzte zur Ver- und Entschlüsselung, die so genannte Enigma, von der die Briten 1941 ein Exemplar erbeuten konnten. Von da ab war es dem "Submarine Tracking Room" in Bletchley Park möglich innerhalb kürzester Zeit deutsche U-Boot-Positionsmeldungen sowie Konvoi-Sichtmeldungen zu entschlüsseln.............."
Dies ist sachlich falsch (Einbruch in den Funkcode und relativ zeitnahe Entschlüsselung war bereits mithilfe der Kryptologen/"Bomba" vorher möglich, und wurde auch praktiziert), und erweckt den Eindruck, dass die Erbeutung der Enigma kriegsentscheidend im U-Boot-Krieg war (was so nicht stimmt, da Polen die Pläne der Ur-Enigma vor/bei Kriegsausbruch den Briten zur Verfügung stellte - interessant für die Briten war hier eigentlich nur die Anzahl der Walzen --- erbeutete Codebücher waren hier, als Einstiegshilfe in noch schnellere Entschlüsselungsabläufe, sehr viel hilfreicher). Leider ist dies nicht die einzige fehlerhafte Aussage. Vorherige Absprache im Diskussionsteil wäre wünschenswert. Der Artikel hat in vielen Unterbereichen an Qualität hinzugenommen, und wird nun durch (grundsätzlich nicht unberechtigte aber fahrig durchgeführte) Kürzungspläne wieder auf recht niedriges und fehlerhaftes Niveau zurückgefahren. Schade. Vorläufig noch kein Revert, da ich gerne weitere Meinungen lesen würde. --GeeGee 18:46, 30. Okt 2005 (CET)
Schleppsonar
Hallo,
ich möchte an dieser Stelle einen Einwand anbringen bzgl. der Wirkungsweise des Schleppsonars oder auch TASS (Towed Array Sonar System). Der Vorteil des TASS liegt darin, das langwellige/tieffrequente Signale, die mit den üblichen Sonarplattformen im Bug der U-Boote nicht bzw. nur schlecht, aufgenommen werden können. Grund: Die Sonarplattform im Bug ist allein schon durch ihre physikalischen Merkmale (Antennenlänge) der Hydrophonanordnung eine Fehlanpassung zu der sich im Wasser ausbreitenden langwelligen Geräusches. Daher schleppt man Hydrophone in verhälnismäßig hohem Abstand zueinander hinter dem Boot her und nimmt somit tieffrequente Geräusche von Fahrzeugen auf. Soweit so gut. Dadurch kann man zwar viele charakteristisch interessante Geräusche auch noch auf weite Distanzen hören aber kaum einpeilen. Vergleicht nur mal ein Basssubwoofer. Der steht irgendwo im Raum in der Ecke aber der Bass ist raumfüllend und schwer ortbar.
- soweit ich weiß, kann das TASS zwar die Richtung orten, aber auf dem Wasserfall entstehen 2 gleiche Freuquenzlinien, eine echte und eine "Phantomspur" gespiegelt auf der anderen Seite der Antenne, oder nicht? --Schlendrian Schlendrian 23:34, 10. Okt 2005 (CEST)
- Ich glaube, hier geraten zwei Dinge durcheinander. Auf den Wasserfall, so wie ich ihn kenne (Zeit über FFT) hat das keinen Einfluß. Da gibt es zwar auch Spiegelungen, aber die ergeben sich aus der Mathematik und das hat nichts mit der Quelle zu tun. Und stören tun die auch nicht, sind nämlich entweder bei sehr hohen Frequenzen (Aliasing) oder negativen Frequenzen, und beides interessiert da nicht so sehr. Zumal die negativen Frequenzen sowieso nur ein Konstrukt sind.
- Richtig ist aber, dass die mathematische Positionslösung eines (eindimensionalen) idealen (also schnurgeraden) Towed Arrays mit ungerichteten Hydrophonen nicht eindeutig ist, da es ja rotationssymmetrisch ist. Aber durch Tricks kommt doch zur Lösung, z.B. wenn man einfach einen kleinen Schwenker fährt. Zum einen "biegt" sich dann das Array und die Hydrophone sind nicht mehr in einer Linie, und zum anderen kann man sich die Lösungen rauspicken, deren Winkeländerungen am besten mit der Kursänderung des Bootes übereinstimmt.
- Nochmal zum Funktionsprinzip der Ortung: Das ganze basiert ganz einfach darauf, dass die Hydrophone in unterschiedlichen Entfernungen zur Quelle sind und daher zu unterschiedlichen Zeiten bzw. mit unterschiedlichen Phasen ankommen. Mit Zwei Hydrophonen lassen sich die möglichen Position der Quelle auf einen Kegelmantel um das Array beschränken. Mit drei Hydrophonen erhält man schon drei Kegelmäntel (drei paarungen) und aus deren Schnitt die Lösung. Je weiter entfernt die Hydrophone voneinander sind, desto stumpfer schneiden sich die Kegelmäntel und umso besser die Lösung.
- Sind die Hydrophone in einer Reihe wie beim towed-array, dann ist das ein Kreislinie um das Array. Naja, wenn man sich das einfach mal zweidimensional aufmalt, wird das sofort klar, dann gibt sich rechts und links neben dem Array je eine völlig gleichwertige Lösung. Ist dasselbe Verfahren, dass auch zur Lokalisierung von Blitzen oder Erdbebenherden verwendet wird, nur weil man da die Sensoren nicht in einer Linie anordnen muss, erhält man auch eindeutige Lösungen. (Oder zweideutig, wenn sie alle in einer Ebene angeordnet sind. Nur eine Lösung ist unter bzw. über der Erdoberfläche und fällt daher weg). - Alureiter 07:25, 19. Nov 2005 (CET)
U-Boot-Klasse 212
Im März 2004 wurde das deutsche U-Boot U 31 als modernstes U-Boot der Welt an die Deutsche Marine übergeben. Kann man das wirklich so stehen lassen? Warum ist die U212A-Klasse die modernste der Welt? Woran kann man messen, wie modern etwas ist? Es gibt deutlich leistungsfähigere Atom-U-Boote und es gibt auch neuere/jüngere Entwicklungen. Auch außenluftunabhängige diesel-elektrische U-Boote sind nichts neues. Das einzig wirklich neue ist, in diesem Zusammenhang, doch die Brennstoffzelle, oder? Aus dem Artikel U-Boot-Klasse 212 ist die Bezeichnung modernstes U-Boot übrigens bereits verschwunden. Gruß Albion 22:43, 19. Okt 2005 (CEST)
- Gute Frage, aber Fakt ist es wird so in Film/Funk und Fernsehen verbreitet, ich hoffe mal nicht es ist nur Propaganda. Ich habe es im Artikel ein klein wenig umgeschrieben. Darkone (¿!) 00:22, 20. Okt 2005 (CEST)
Exzellenz-Diskussion 9.10.-1.11.2005
Nachdem der Artikel zwei Mal vor vielen Monaten hier gescheitert ist, würde ich ihn gern hier ein drittes Mal prüfen lassen. Gruß Darkone (¿!) 20:42, 9. Okt 2005 (CEST)
- abwartend -
Der Abschitt nach 1945 ist schlicht ein Witz, auch die Abschnitte zu Militärischen U-Booten danach sind teilweise halb gut, halb schlecht (Sensoren als Beispiel). Ich guck mal, was ich heute Nachmittag daran verbessern kann--Schlendrian Schlendrian 07:26, 11. Okt 2005 (CEST)
- ich habe jetzt Sensoren und nach 1945 überarbeitet, aber irgendwie kommt mir der Artikel noch nicht als ganzes Vor, sondern mehr als einzelne Teile. Man merkt ihm einfach an, dass er im laufe der zeit immer Größer wurde, aber die Übersicht verloren ging. ich werd mal sehen, wie ich weiter Helfen kann --Schlendrian Schlendrian 13:32, 11. Okt 2005 (CEST)
- abwartend - Ich würde den Artikel in Unterartikel unterteilen. --Thierry Gschwind 09:11, 11. Okt 2005 (CEST)
- abwartend
- Kapitel Torpedos herausnehmen, haben schon einen eigenen Artikel (einen guten)
- Kapitel Verluste haben eigentlich nichts in diesen Artikel zu suchen mehr in einen Artikel U-Boot-Krieg
- Kapitel Kleinst-U-Boote mißdeutend, eine Waffe wird beschrieben Seebeer 16:27, 11. Okt 2005 (CEST)
- abwartend - Torpedo belegt hier zwei Abschnitte, gibt aber einen eigenen Artikel. der Enigma wird hier zuviel Platz gewidmet, hat auch bereits einen eigenen Artikel, Priwo 19:29, 19. Okt 2005 (CEST)
- abwartend - bitte kürzen, der Artikel ist schlichtweg zu lang. Dagegen ist zivile Nutzung - etwa als Forschungs-U-Boot - nur stiefmütterlich behandelt, ein Abschnitt Kulturelles zur Rolle des U-Boots in Literatur und Film (von Jules Verne bis Das Boot) wäre auch noch interessant, zu den Lebensumständen der Mannschaften erfährt man zu wenig bis gar nichts. --Elian Elian 17:54, 20. Okt 2005 (CEST)
- abwartend Mit deutlicher Tendenz zum pro.
- Der Artikel war ja bereits zweimal in der Exzellenz-Auswahl (2x weil es einmal Probs mit dem Server gab). Damals war der Artikel kürzer und straffer, da hieß es der Artikel muß länger sein ;-). Auch ich finde, daß inzwischen die Kriegs-Teile zu lang und auch zu detailliert sind (Bsp. Auszüge aus dem Versailler Vertrag usw.), weswegen es ja auch den Artikel U-Boot-Krieg gab und gibt, wo alles ausführlich behandelt werden sollte. Dadurch, daß der Kriegsteil nun deutlich überwiegt, hat es den Anschein, daß nichts anderes mehr enthalten ist. Prinzipiell jedoch bin ich der Ansicht, daß dieser Artikel - wenn auch einige Abschnitte ausgegliedert werden sollten - das Thema U-Boot sehr, sehr umfangreich und detailliert vorstellt. Er ist darüber hinaus anschaulich bebildert, erklärt auch technische Details sehr gut und verständlich und verfügt über eine große Menge an weiterführenden und/oder tiefergehenden Links zu Detailfragen, genau das, was die Wiki m.E. nach auch ausmacht. Sonnenwind 12:31, 24. Okt 2005 (CEST)
- So, habe den Artikel jetzt mal entsprechend überarbeitet, gekürzt, umstrukturiert und Teile ausgelagert. Sonnenwind 15:17, 24. Okt 2005 (CEST)
- contra irgendwie noch ungeschickt organisiert bzw. strukturiert; wesentliches und unwesentliches ist kaum unterscheidbar. Geschichtsteil neigt zudem stark zur Verlistung. -- Southpark 02:13, 28. Okt 2005 (CEST)
- Geschichtsteil wurde überarbeitet. Es wurde außerdem gekürzt, gestrafft und ausgelagert! Sonnenwind 13:48, 29. Okt 2005 (CEST)










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