Vanilla Ninja

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Der Artikel Vanilla Ninja gehört zur Kategorie: Estland, Popband, Schweiz, 2000er Band

Vanilla Ninja sind eine vierköpfige Pop-Rock-Gruppe aus Estland.

Die Band konnte Chart-Erfolge in vielen Ländern Europas, besonders in Deutschland und Österreich, feiern. Gegründet wurde Vanilla Ninja im Sommer 2002 in Estland von der Plattenfirma TOPTEN. Ein Jahr darauf erschien ihr erstes Album "Vanilla Ninja", welches englische und estnische Lieder beinhaltete. Sie nahmen zwei mal an der nationalen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest teil. Während sie beim ersten Versuch(damals noch für Estland) scheiterten, zogen sie beim zweiten Anlauf für die Schweiz mit dem Lied "Cool Vibes" in das Finale ein. Beim Finale des Eurovision Song Contest 2005 erreichten sie den achten Platz, nachdem sie zur Hälfte des Wettbewerbs noch an erster Stelle standen. Vanilla Ninja sind besonders in ihrem Heimatland Estland sehr populär. Dort wurden, aufgrund ihres Erfolges, eine Eissorte und Kohuke nach ihnen benannt.

Vanilla Ninja haben mittlerweile drei Alben in mehreren Ländern Europas herausgebracht; "Vanilla Ninja" erschien 2003, "Traces Of Sadness" 2004 und "Blue Tattoo" 2005.

Das Original-Aufgebot dieser Gruppe bestand aus Maarja Kivi, Lenna Kuurmaa, Katrin Siska und Piret Järvis. Maarja Kivi verließ Vanilla Ninja im Jahr 2004 und wurde durch Triinu Kivilaan ersetzt.

Gründung, Eurolaul und Debüt-Album

Vanilla Ninja wurden 2002 als eine vier-köpfige Girlband gegründet. Das Original-Aufgebot bestand aus Maarja Kivi (Sängerin/Bassgitarre), Lenna Kuurmaa (Sängerin/Gitarre), Katrin Siska (Sängerin/Gitarre) und Piret Järvis (Sängerin/Gitarre). Alle Bandmitglieder waren also auch Sängerinnen, wobei sich die Hauptsängerin von Lied zu Lied unterschied. Kivi und Kuurmaa übernahmen dabei aber den meisten Gesang. Zur Zeit ihrer Gründung war Sven Lõhmus ihr Produzent, welcher in Estland ein sehr bekannter Produzent war.

Anfang 2002 nahm Kivi am Eurolaul, der estnischen Version zum Vorentscheid des Eurovision Song Contest, teil, wo sie auf dem siebten Platz landete. Auch beim estnischen Gesangswettbewerb, ETV - "Laulukarussell", viel sie durch mehrere Siege(1993, 1994 und 1998) in ihrer Altersklasse auf. Aufgrund ihrer Teilnahme am Eurolaul wurde sie vom Manager Peep Vedla zur Frontfrau der Band gewählt. Lenna Kuurmaa wurde von Peep beim Musikwettbewerb "Fizz Superstar 2002", der estnischen Ausgabe von "Deutschland sucht den Superstar", entdeckt und in die Band einberufen. Zu guter letzt komplettierte Peep die Band mit Piret Järvis und Katrin Siska, die vorher allerdings noch keine nennenswerten musikalischen Erfolge verbuchen konnten. Bis auf Piret und Katrin, die beide in die selbe Schule gingen, haben sich die Bandmitglieder vorher nicht gekannt.

2003 nahm die Band,am Eurolaul 2003 teil, wo sie ihren Song "Club Kung Fu" aufführten. In den Telefon-Votings wurden sie mit großem Abstand als Topfavorit gehandelt. Anders als in vielen anderen Ländern, wurde in Estland eine Jury dem Telefonvoting vorgezogen, um über den Song für den Eurovision Song Contest zu entscheiden. Die Jury, unter der auch Michael Ball war, teilte nicht die Meinung der Telefonvoting-Ergebnisse und platzierte die Band nur auf den neunten Platz, von ehemals zehn teilnehmenden Kandidaten.

Die Teilnahme am Eurolaul und die Popularität des Songs half der Band ihr Debüt-Album zu erstellen und schließlich im Mai 2003 zu veröffentlichen. Das Album enthielt die Original-Version von "Club Kung Fu", sowie ein Drum'n'Bass-Remix und dreizehn weitere Pop Lieder in englisch und estnisch. Das Album wurde ein Erfolg in Estland und machte sie populär. Mit dem Eintritt der Gruppe in den Erfolg und der Namensänderung zu "Vanilla Ninja" versuchten sich die Sängerinnen am internationalen Erfolg in Deutschland, Schweiz und Österreich.

Ihren Namen "Vanilla Ninja" begründeten sie damit, dass sie großes Interesse an der orientalischen Kultur hatten und "Vanilla" soll ihre Weiblichkeit und ihre Haarfarbe widerspiegeln. Sie hatten damals alle eine blonde Haarfarbe.

Expansion nach Europa

Nach dem erfolgreichen Debüt in Estland sind Vanilla Ninja nach Deutschland gezogen. In der Stadt Weil am Rhein, in der auch der Sitz ihrer neuen Plattenfirma Bros Music liegt, bezogen sie Quartier. Dort befindet sich auch das Studio, in dem ihre Lieder aufgenommen wurden. Die Band veröffentlichte in Deutschland allerdings nicht ihr Debüt-Album, zu welchem ihre 1. Single "Club Kung Fu" gehört. Stattdessen brachten sie die neue Single "Tough Enough" heraus. Es war auch ein Pop-Rock Lied mit wenigen Neuerungen zu den bisherigen Liedern. In Deutschland erschien die Single am 8. Dezember 2003 und danach in Österreich am 4. Januar 2004 und schließlich am 8. Februar 2004 in der Schweiz. Die Single war ein voller Erfolg und wurde sehr oft auf VIVA gespielt. In Deutschland und in Österreich erreichte sie eine Platzierung in den Top20.

Aufgrund des Erfolges dieser Debüt-Single veröffentlichten sie ihre dritte Single "Don't Go Too Fast" am 4. April 2004 (in Deutschland) und am 5. April 2004 (in Österreich und der Schweiz). In der Schweiz verfehlte diese Single allerdings den Eintritt in die Top100. In Deutschland und Österreich verpassten sie knapp eine Platzierung in den Top20. Im Juni 2004 erschien ihr zweites Album "Traces Of Sadness", in welchem auch die Lieder "Tough Enough" und "Don't Go Too Fast" waren, sowie auch viele weitere Lieder, wie "When The Indians Cry" und "Liar".

Eurovision für die Schweiz

Obwohl Vanilla Ninja in der Schweiz nicht so erfolgreich waren, wie in Deutschland oder in Österreich, wurden sie auch hier zunehmend bekannter in der schweizerischen Bevölkerung. Auch die Chartplatzierungen wurden zunehmen besser. Das Album "Traces Of Sadness" erreichte Platz 14. Trotzdem konnte sich niemand erdenken, dass Vanilla Ninja die Schweiz beim Eurovision Song Contest 2005 vertreten könnte. Die Schweizer beschwerten sich zunehmend über ihre schlechten Resultate in der Eurovision, wie zum Beispiel ihr aller erster "Null Punkte"-Abschneiden von Piero and the Musicstars 2004 im Halbfinale. Die Schweizer-Verantwortlichen entschieden sich 2005 für Vanilla Ninja, da sie in der Schweiz und in einigen Teilen Europas schon sehr bekannt waren. Diese Entscheidung verärgerte viele Menschen, besonders die Estländer, welche hofften, dass sie ihr eigenes Heimatland repräsentieren und nicht ein Land mit dem sie nur eine geringe Verbindung haben. Auch in der Schweiz waren viele dagegen, mit der Begründung, dass keine der Sängerinnen Schweizer sind. Die Schweizer-ESC-Verantwortlichen entgegneten mit dem Argument, dass der Song vom in der Schweiz geborenen David Brandes geschrieben wurde und somit doch was "schweizerisches" enthält. Ironischer Weise ist Brandes zwar in der Schweiz geboren und dort zur Schule gegangen, jedoch ist er tatsächlich Deutscher.

Die Teilnahme am Contest schien allerdings zu wackeln, nachdem Maarja Kivi die Gruppe aufgrund ihrer ersten Schwangerschaft verließ. Als Ersatz kamen Charlene Rennit (estnische Sängerin) und Triinu Kivilaan (estnisches Model) in die engere Wahl. Aufgrund der äußerlichen Ähnlichkeit von Triinu mit Maarja entschied man sich für sie. Triinu Kivilaan war allerdings zu diesem Zeitpunkt erst 15 Jahre alt. Ihre Teilnahme am Contest war gefährdet, da das Reglement besagt, dass alle Teilnehmer 16 Jahre oder älter sein müssen. Dieses Regel wurde eingeführt um solche Teilnehmer, wie die 13 jährige Gewinnerin des Eurovision 1986 Sandra Kim schon vorher auszuschließen. Aus diesem Grund wurde Kivilaan als eine 17 jährige ausgegeben um trotzdem am Contest teilnehmen zu können. Die Schweizer-ESC-Verantwortlichen zweifelten dies an und fanden schließlich ihr richtiges Geburtsdatum(13. Januar 1989) heraus.

Es sah so aus als ob Vanilla Ninja die Schweiz 2005 nicht vertreten wird. Die ESC-Verantwortlichen beschlossen allerdings ihre Entscheidung nicht mehr zu revidieren und die Band trotzdem auftreten zu lassen, mit der Begründung, dass Kivilaan noch vor Beginn des Contests 16 wird. Auch die EBU konnte ihrer Teilnahme nichts entgegen setzen, da die Regeln der EBU nur einen Schnitt am Tag des Contests setzen, wo alle Teilnehmer 16 Jahre sein müssen. Alles was davor kommt können die betreffenden Länder selbst willkürlich bestimmen. Dies verärgerte einige Kritiker, die annahmen, dass die Verantwortlichen die Entscheidung auf einer ungeschickten Art und Weise lösten, indem sie Vanilla Ninja wählten.

Weitere Charterfolge

Nachdem Vanilla Ninja zur Eurovision zugelassen wurden, setzten sie ihren Erfolg in Europa fort. Es wurde die Single "Liar" herausgegeben, welche in den deutschen und österreichischen Charts knapp die Top20 verfehlte. In der Schweiz kam die Single lediglich auf einen enttäuschenden 43 Platz, trotz ihrer Teilnahme für die Schweiz. Die nachfolgende Single wurde zum größten Hit zu diesem Zeitpunkt und kam sogar zum ersten mal für Vanilla Ninja in die deutsche Top10, "When The Indians Cry".

"When The Indians Cry", die fünfte Single in Europa, war der erste langsame, softe balladenähnliche Song von Vanilla Ninja. Es war auch der erste Song in dem die neue Sängerin Triinu Kivilaan auftrat, in den vorherigen Videos war es stattdessen Maarja Kivi. Triinu passte sehr gut in die Gruppe und sah älter aus, als sie mit ihren 15 Jahren eigentlich war. Dies lies viele Kritiker verstummen, die glaubten, dass sie aus dem Rahmen fällt, in einer Band, wo alle anderen Bandmitglieder mehr als fünf Jahre älter sind als die Nachzüglerin. Eines der Gründe warum Triinu als Ersatz für Maarja gewählt wurde, ist ihr ähnliches Aussehen, was es einfach macht die Beiden zu vertauschen. Der Song "When The Indians Cry" war die erste Ballade, langsamer als die meisten vorherigen Songs, die fast alle ziemlich peppig waren. Der Song wurde ein Erfolg. In Deutschland erreichte er im September 2004 Platz acht. In Österreich stieg er sogar auf Platz sieben ein, in der Schweiz nur auf dem 27. Platz.

Mit dieser hohen Platzierung in den Charts und dem dadurch oft auf VIVA gespieltem Video, begannen Vanilla Ninja einer der größten Acts in Deutschland zu werden. Nach "When The Indians Cry" erschien "Blue Tattoo", welches einen ähnlichen Musikstil, wie die vorherige Single aufwies. Auch diese Single ging in die Top10 in Deutschland. In Österreich kam "Blue Tattoo" in die Top20 und in der Schweiz in die Top30.

Das dritte Album

Nach dem Erfolg von "Traces of Sadness" im November und Dezember 2004, nahm die Band eine drei Monatige Auszeit in der sie keine Singles mehr herausgaben, um eine Tour durch Asien zu machen. 2004 nahm sich Vanilla Ninja das Ziel vor "Die Welt zu erobern". Die Asien-Tour sollte helfen dieses Ziel zu erreichen, indem sie neue Fans in anderen Ländern, wie Japan, China, Malaysia und Thailand hinzugewinnen. Vanilla Ninja spielte auch eine große Rolle in VIVAs 2004 "Your Stars For Christmas"-Show, bei dem sie eine umgetextete Version von "When The Indians Cry" mit dem Namen "The Light Of Hope" sangen.

Im März 2005 ist die Band wieder zurück in die Charts gekommen, mit dem Song "I Know", zu dem auch ein etwas umstrittenes Video gehört, in der es um die Misshandlung einer Frau geht. Auch dieser Song war erfolgreich. In Deutschland platzierte er sich auf Platz 13 und in Österreich auf 17. Zwei Wochen später erschien das dritte Album, "Blue Tattoo", welches in mehreren europäischen Ländern heraus gebracht wurde. Dieses Album war ähnlich erfolgreich, wie das zweite Album und erreichte in Deutschland und in der Schweiz Platz 4. Auf diesem ALbum ist auch der Eurovision-Song "Cool Vibes" zu finden.

Während der Lücke, die wegen der Asien-Tour entstand, wurde der Schweizerische Eurovision Song fertig gestellt und mit dem Namen "Cool Vibes" vorgestellt. Es war ein etwas kürzerer Song, um die Eurovision-Regeln einzuhalten. Er hat im Großen und Ganzen eine eher gemischte Resonanz hervorgebracht. Viele empfanden ihn als einen guten Pop-Rock-Song, während andere glaubten, dass dieser Song nicht der beste der Band war und für den Eurovision SOngcontest ungeeignet ist.

Neues Management und Chartsperre

Anfang März, noch vor dem Auffliegen des Chartbetruges, entschied sich die Band den Managerposten an eine andere Person zu übertragen. Es sollte ihr damaliger Tourbegleiter Sebastian Lang werden. Laut Christoph Helbig fühlte sich die Band bei Bros Music nicht mehr wohl und hatte in den Tagen der gemeinschaftlichen Zusammenarbeit mehr Vertrauen in Sebastian Lang aufgebaut. Lang fragte deshalb bei Helbig von Stage Division für eine Zusammenarbeit an, mit dem er schon mehrere Jahre lang tätig war. Helbig willigte dieser Zusammenarbeit ein. Seitdem sind Christoph Helbig und Sebastian Lang von Stage Division Manager von Vanilla Ninja. Der Produzent ist nachwievor David Brandes. Doch seit das neue Management tätig ist, kommen Vanilla Ninja immer öfter in die Kritik von Musik-Fans. Grund dafür sind Aufritte bei Supermarkteröffnungen (Edeka) und anderen kleineren Familienfesten.

Nach Recherchen der SAT.1-Akte-Redaktion sollen die Verkäufe der Single-CD "When the Indians Cry", wie auch der anderen Singles, durch ihren Produzenten David Brandes manipuliert worden sein. So sollen bündelweise Hunderte von CDs gezielt in ganz Deutschland gekauft worden sein, um eine bessere Chartplatzierung zu erreichen, und somit eine erhöhte Bekanntschaft der Band zu gewährleisten. Media Control hat diese Manipulationsversuche rechtzeitig erkannt und entsprechende Verkäufe bei der Chart-Ermittlung nicht berücksichtigt. Am 11. April 2005 wurde vom Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft IFNI eine dreiwöchige Chartsperre auf alle Titel von Vanilla Ninja und Gracia festgelegt. Schon einige Tage später aber wurde die Strafe, auf Grund der besonderen Schwere auf 3 Monate erweitert. Betroffen von dieser Chartsperre waren die Single "I Know" und das Album "Blue Tattoo" auf Seiten von Vanilla Ninja und die Single "Run & Hide" von Gracia.

Am 19. April 2005 gab David Brandes in der ZDF-Talkshow "Johannes B. Kerner" erstmals öffentlich zu, 2.000 CDs seiner eigenen Künstler aufgekauft zu haben. Die Zahl von Media Control, wonach er 31.000 CDs erworben haben soll, wies er entschieden zurück. Laut Brandes' eigenen Angaben, beschäftigte er 6-8 Auftragskäufer, die in ganz Deutschland für ihn CDs aufgekauft haben. Allerdings soll dies nur jeweils in den ersten drei Wochen nach Erscheinen einer CD vonstatten gegangen sein, um so seinen Künstlern einen guten Anlauf in die Charts zu verpassen. Die Hamsterkäufe begründete er damit, dass er, wenn er es nicht getan hätte, seinen Künstlern einen "klaren Wettbewerbsnachteil verschafft" hätte, da laut Brandes das Aufkaufen von CD`s Branchen üblich sei. Brandes gab allerdings nur die Hamsterkäufe zu, die bis zum 24. März 2005 getätigt wurden. Dies war der Tag an dem die Akte-Redaktion den Chartbetrug im Fernsehen veröffentlichte. Alle danach getätigten CD-Aufkäufe wies er zurück und behauptete, dass diese Aufkäufe andere, ihm unbekannte, Personen gemacht haben um ihm weiteren Schaden zuzufügen.

Eurovision Song Contest 2005

Auf Grund des letzten Platzes der Schweiz im Halbfinale vom ESC 2004 mussten Vanilla Ninja am 19. Mai 2005 auch im Eurovision Halbfinale antreten. Es sollte ein schwererer Wettbewerb werden, gegen solch Kontrahenten, wie Wig Wam, Luminita Anghel und Zdob şi Zdub. Vor allem die Tatsache, dass sich viele Länder, wie Skandinavien und Ex-Jugoslawische Länder, sich die Punkte gegenseitig zuschieben, erschwerte das Ganze noch erheblich. Aber Vanilla Ninja erreichten, durch einen 8. Platz im Halbfinale, trotzdem das Finale. Und das obwohl Sängerin Lenna Kuurmaa eine Halsentzündung hatte und somit ihre Stimme leicht angeschlagen war. Ihnen wurden bei Wetten gute Chancen von 10/1 eingeräumt, dass sie den Contest gewinnen werden. Der Auftritt im Finale am 21. Mai 2005 war, gemäß einigen Kritikern, nicht so gut wie es hätte sein können. Es wurde sowohl die Performance als auch der Song kritisiert. Viele glaubten, dass die Songs "When The Indians Cry" oder "Club Kung Fu" besser abschneiden würden.

Beim Voting, als die ersten Ergebnisse bekannt gegeben wurden lag Vanilla Ninja sehr weit vorne. Obwohl sie nicht ihr Heimatland Estland repräsentierten, bekamen sie 12 Punkte von ihnen (Der Beitrag von Estland, Suntribes "Let's Get Loud" flog schon im Halbfinale raus). Lettland gab der Schweiz auch 12 Punkte. Aus Deutschland gab es überraschender Weise nur 4 Punkte. Aus Österreich gab es keine Punkte für Vanilla Ninja.

Obwohl sie bei Bekanntgabe des ersten Drittels der Ergebnisse auf Platz 1 standen, wurden sie beim weiteren Fortschreiten der Show in der Rangliste bis auf Platz 8 herunter gereicht. Mit diesem Resultat hat die Schweiz ihr bestes Ergebnis seit Jahren eingefahren und sind automatisch für das Finale des nächsten Jahres qualifiziert. Für Vanilla Ninja war es jedoch eine Enttäuschung, da sie vorher schon eine gewisse Popularität hatten und auch in den Wetten gut gehandelt wurden.

"Cool Vibes" und Limited Edition vom Album "Blue Tattoo"

In einem Interview mit der Baltic Times im Mai 2005 kündigte die Band an, sich von dem Pop-Musik-Genre zu distanzieren. Piret Järvis sagte der Zeitung, dass die Gruppe mit einem Pop-Rock-Stil begonnen hat und diesem in Zukunft wieder mehr Beachtung schenken wird. Des weiteren kündigten Vanilla Ninja an, dass ihre Musik allmählich härter wird und immer mehr Typisches aus dem Rock-Genre aufzeigen wird. Ihr Lied "Tough Enough" (2004) hat es sogar in die Musik-Video-Spiele "Dance Dance Revolution ULTRAMIX 2" und "In The Groove".

Am 12. Juni 2005 erschien die Single "Cool Vibes" in der Schweiz und kam auf Platz 17. Obwohl sie den Eintritt in die Top 10 nicht geschafft haben, was eine Überraschung darstellte, war es trotzdem die best-platzierte Single in der Schweiz. Die Single wurde aber nicht gleichzeitig auch in Deutschland veröffentlicht, vermutlich wegen der Behauptungen, dass David Brandes die Chart-Platzierungen einiger ihrer Songs manipuliert haben soll, was ein Chartausschluss für Vanilla Ninja bedeutete. Am 2. Juli 2005 schließlich erschien "Cool Vibes" auch in Deutschland und erreichte nur den 42 Platz. In Österreich platzierte sich die Single auf Position 52.

Am 22. Juli 2005 ist die dreimonatige Chartsperre abgelaufen. Aus diesem Grund wurde am 1. August 2005 eine so genannte Limited Edition von ihrem Album "Blue Tattoo" veröffentlicht. Darin befinden sich, neben den schon bekannten Liedern, auf einer zweiten CD Unplugged- und Classic-Versionen der Album-Songs. Des weiteren sind darin auch die Videos zu "Blue Tattoo", "I Know", "I know (unplugged)" und "Cool Vibes" zu finden. Die Limited Edition stieg in Deutschland auf Platz 37 ein.

Differenzen zwischen Bros Music und Stage Division

Am 7. August 2005 wandte sich der frühere Manager von Vanilla Ninja David Brandes mit einem offenen Brief an die Fans. Er beschuldigte Sebastian Lang und Christoph Helbig bei Vanilla Ninja Stimmung gegen Bros Music gemacht zu haben. Woraufhin die Band Brandes den Rücken zugekehrt habe und zum neuen Management von Stage Division gewechselt ist. Er unterstellte Stage Division die Band absichtlich "ausbluten zu lassen und die finanziell nicht unlukrativen Gagen abzuräumen". So soll laut Brandes das neue Management absichtlich die Band zu spät zum Flughafen gebracht haben, um den geplanten Videodreh von "Cool Vibes" zu verhindern. Das gesamte Team sowie ein weißer Tiger befanden sich laut Brandes schon am Drehort in Südafrika. Der Videodreh musste abgesagt werden. Es entstand für Bros Music ein Schaden von 28.000 Euro. Brandes beklagte sich außerdem über den Mangel an TV-Auftritten von Vanilla Ninja. Er behauptet, dass Stage Devision die Band nur ausnutzen wolle und auch nicht vorhat mit Vanilla Ninja eine langfristige Karriere aufbauen zu wollen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Band seit dem ESC 2005 keine lukrativen Auftritte im TV oder auch auf der Bühne gehabt haben.

Einen Tag darauf, am 8. August, entgegnete Christoph Helbig von Stage Division ebenfalls mit einem offenen Brief. Er wies die Vorwürfe von Brandes zurück, wonach Stage Division die Band nur ausnutzen wolle. Die ausbleibenden TV-Auftritte erklärte er damit, dass die Chart-Sperre seitens des Deutschen Phono-Verbandes dies nicht ermöglichte, da die Popmusik-Sendungen eine gute Platzierung der Band in den Charts voraussetzten. Aus diesem Grund habe sich die Band für eine unbestimmte Zeit zurückgezogen. Helbig wies auch die Beschuldigung, über die absichtliche Sabotage des Drehs vom "Cool Vibes"-Video zurück. Laut Helbig habe Bros Music die Visa für Südafrika zu spät beantragt. Die Band soll rechtzeitig am Flughafen gewesen sein, jedoch wurde ihnen die Abreise wegen der fehlenden Visa verweigert. Außerdem soll laut Helbig kein weißer Tiger gebucht worden sein. Er beschuldigte Bros Music außerdem ein Ersatzvideo erstellt zu haben ohne die Band vorher in Kenntnis darüber gesetzt zu haben. Die Band soll, wie auch die meisten Fans, vom Ergebnis bestürzt gewesen sein. Es wurden unerlaubter Weise Teile aus einem Deine Lakaien-Video entnommen und mit früheren Vanilla Ninja-Videos zusammengeschnitten.

Kurze Zeit später erschien ein weitere Statement von Gary Jones (am 9. August 2005), einem freiberuflichen Toningenieur, der unter anderem auch für Bros Music arbeitete. Des weiteren meldeten sich auch der Product Manager von Bros Music Mike Steimle (am 11. August 2005), sowie der selbständige Grafik- & Webdesigner Jan Weskott (am 12. August 2005), welcher für die Homepage und alle Cover der Band zuständig ist, zu Wort. Alle drei bekräftigten die Aussagen von David Brandes und legte weitere Details zu den Beschuldigungen von Stage Division offen. Es wurde außerdem der Band nahe gelegt Stage Division zu verlassen und ein neues Management zu suchen.

Am 12. August 2005 wandte sich Lenna Kuurmaa, ein Bandmitglied von Vanilla Ninja, an die Fans. Sie beteuerte, dass Vanilla Ninja auch in Zukunft weiterhin Musik machen werden. Sie haben sich jedoch im Moment eine kleine Auszeit genommen und werden danach mit Stage Division wieder auf den deutschen Musikmarkt zurück kommen. Lenna beruhigte die Fans, indem sie ihnen zu wissen gab, dass sie sich von niemandem mehr abziehen lassen werden.

Alle diese Statements verunsicherten die Fans sehr. Niemand wusste wem man glauben soll, da alle Personen gegensätzliche aber trotzdem plausible Aussagen lieferten. Alle Fans warten nun geduldig auf ein erstes richtiges Lebenszeichen in Form einer neuen Single oder Albums und hoffen, dass die Anschuldigungen von David Brandes nicht der Wahrheit entsprechen. Denn dies könnte dann tatsächlich das Aus der Band bedeuten.

Musik-Videos

Vanilla Ninja haben zu all ihren veröffentlichten Songs Videos gedreht, wobei einige populärer wurden als andere. Das erste Video in dem Triinu Kivilaan auftrat war "When The Indians Cry". Zuvor war stattdessen Maarja Kivi zu sehen. "When The Indians Cry", "Tough Enough" und "Blue Tattoo" waren die erfolgreichsten Videos von Vanilla Ninja, da sie am meisten auf den Musik-Sendern gespielt wurden.

Zu "Cool Vibes" wurde ein Video veröffentlicht, wo lediglich Ausschnitte aus älteren Videos und aus dem Eurovision-Auftritt gezeigt werden. Laut David Brandes war es ursprünglich geplant gewesen ein Video in Südafrika zu drehen, in dem auch ein weißer Tiger eine Rolle spielen sollte. Aus dem Vorhaben wurde aber nichts, da David Brandes die Einreisegenehmigung von Vanilla Ninja nicht rechtzeitig besorgte. Die Aufnahme-Crew und der Tiger waren schon in Südafrika stationiert. Laut Brandes kam für Bros Music dabei ein finanzieller Schaden von 28.000 Euro auf.

Einen weiteren Rückschlag erlitt die Band, als herauskam, dass im "Cool Vibes"-Video wesentliche Teile aus dem 1994er Video "Mindmachine" von Deine Lakaien ungefragt übernommen wurden. Darin werden verschiedene schwarz-weiß Stadtszenen aus Berlin gezeigt, in denen mehrere Fernsehgeräte verteilt in der Gegend standen. Im originalen "Mindmachine"-Video waren auf diesen Fernsehgeräten die Deine Lakaien-Sänger Alexander Veljanov und Ernst Horn zu sehen. Im "Cool Vibes"-Video jedoch wurden diese Sänger herausgeschnitten und durch die Sängerinnen von Vanilla Ninja ersetzt. Der damalige Regisseur vom "Mindmachine"-Video Nico Beyer zeigte sich überrascht, als er von diesem Missbrauch erfuhr. Zurzeit werden vom Deine Lakaien-Label Chrom Records weitere rechtliche Möglichkeiten gegen das Vanilla Ninja-Management geprüft.

Alle Videos von Vanilla Ninja waren sehr erfolgreich bei den deutschen Musiksendern, hauptsächlich auf dem Sender VIVA. Besonders beeindruckend ist, dass obwohl Vanilla Ninja bei Bros Music, gehörend zu Sony Music, unter Vertrag sind, werden sie trotzdem sehr oft auf VIVA gezeigt, obwohl VIVA dafür bekannt ist eher überwiegend Künstler von dem Konkurrenten Universal zu zeigen.

Zukunft

Ende November bzw. Anfang Dezember 2005 erscheinen die letzten Aufnahmen von ihrem alten Label, eine Art Megamix sowie ein Best-Of-Album. Es bleibt erstaunlich, dass bereits nach zwei normalen Alben, die in Mitteleuropa erschienen sind, schon ein Sampler mit den besten Titeln veröffentlicht wird. Mit diesem Beispiel können die Gesetze des Musikmarktes studiert werden.

Für Februar 2006 wird das Erscheinen der neuen Single mit neuem Label angekündigt. Allerdings steht noch nicht fest, ob es eine Ballade oder ein rockigeres Lied werden soll. Im März erscheint dann das neue Album und 2006 will die Band auf Welttournee gehen.

Bandmitglieder

Katrin Siska

Katrin (* 10. Dezember 1983 in Tallinn) ist die Älteste in der Band, spielt am Keyboard. Sie studiert Buchhaltung an der Wirtschaftsschule in Tallinn. Ihre Schulprüfung machte Katrin zusammen mit ihrer Tischnachbarin Piret an der Schule Nr. 21 in Tallinn. Neben dem Modeln hat sie auch in Chören gesungen und drei Jahre lang Klavier spielen gelernt. Ihre Mutter ist Russin und ihr Vater kommt aus Estland.Ihr Kaninchen heißt Minnie.

Piret Järvis

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Piret Järvis in Castrop-Rauxel, April 2005
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Piret (* 6. Februar 1984 in Tallinn) spielt in der Band Gitarre. Sie studiert Medien an der Internationalen Universität. Zuvor machte sie zusammen mit Katrin (Tischnachbarin) an der Schule Nr. 21 in Tallinn ihre Abschlussprüfung, die sie mit Bestnoten bestand. Sie moderierte die TV-Sendungen "The Crazy World" und "SuveFizz" (2003). Außerdem sang sie 13 Jahre lang in verschiedenen Chören und lernte fünf Jahre lang Klavier. Piret wuchs mit ihren Eltern Enno und Maire auf. Sie hat außerdem noch zwei Geschwister, eine ältere Schwester namens Mari und einen jüngeren Bruder, Peeter. Seit neuestem moderiert Piret die estnische Reality-Show "Malaisia"

Lenna Kuurmaa

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Lenna Kuurmaa in Koblenz, August 2005
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Lenna (* 26. September 1985 in Tallinn) spielt, wie auch Piret, in der Band Gitarre. Schon seit ihrem fünften Lebensjahr singt sie beim ETV-Mädchenchor und lernte sechs Jahre lang Geige. Sie ging auf das deutsche Gymnasium in Tallinn, wo sie in der Schülermannschaft Basketball spielte. Hier lernte sie acht Jahre lang die deutsche Sprache kennen. Allerdings brach sie die Schulausbildung wegen der Karriere ab. Beim Wettbewerb „Fizz Superstar 2002“, der estnischen Ausgabe von "Deutschland sucht den Superstar", erreichte sie das Halbfinale. Außerdem spielte sie bei den Musicals "The King And I" und "The Sound Of Music" mit. Ihre Mutter ist Narkoseärztin und ihr Vater arbeitet als Zimmermann. Lennas Eltern trennten sich noch bevor sie sich heiraten konnten. Das war natürlich ganz gut für die Trennung, denn so konnten sie ohne den ganzen Papierkram anfangen getrennte Wege zu gehen. Lennas Vater meldet sich kaum bei ihr. Doch Lenna sagt, dass sie sich nicht wundert, dass er sich jetzt nicht meldet auch wenn sie Erfolg hat und berühmt ist. Er hat es ja vorher auch nicht getan.

Triinu Kivilaan

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Triinu Kivilaan
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Triinu (* 13. Januar 1989 in Viljandi) ist Mitte 2004 für Maarja in die Band nachgerückt, wo sie als Bassistin auftritt. Ihr Geburtsdatum wird oft auch mit 4. August 1987 angegeben, um die Jüngste der 4 Bandmitglieder älter ausgeben zu können, als sie wirklich ist. Dies hat den Grund, dass in manchen Ländern minderjährige Jugendliche nicht auftreten dürfen. Bis zur 9. Klasse besuchte Triinu das Carl Robert Jakobsoni nimeline Gümnaasium. In Deutschland versucht sie nun ihre Schulausbildung abzuschließen. Während ihrer Schulzeit arbeitete sie als Model und errang bei dem Wettbewerb zur „Miss Estonia“ den dritten Platz. In ihrer Schulzeit hat Triinu sogar mal ein ziemlich freizügiges Fotoshooting gemacht. Doch diese Fotos gehörten zu Triinus Modelwettbewerb. Als Triinu zwei Jahre alt war, haben sich ihre Eltern getrennt. Sie wuchs gemeinsam mit ihrem Stiefvater und ihrer Mutter auf. Ihren Stiefvater sieht Triinu gar nicht als "nur" einen Stiefvater an, sondern er ist ihr schon so sehr ans Herz gewachsen, dass er für Triinu schon ein richtiger Vater ist. Triinu war schon früh bereit für "jugendliche" Dinge. Auf ihre erste Party ging sie mit 9 Jahren. Triinus Mutter machte sich keine Sorgen, da sie schon früh wusste, dass Triinu auf sich aufpassen kann. Triinus Freund ist Fußballer, welchem Chancen auf einen Vertrag mit einem deutschen Verein eingeräumt werden.

Maarja Kivi

Maarja (* 18. Januar 1986 in Tallinn) ist wegen ihrer Schwangerschaft Mitte 2004 aus der Band ausgetreten. Sie war die Erste, die für Vanilla Ninja als Bandmitglied ausgewählt wurde. Wegen ihrer guten Stimme übernahm sie zusammen mit Lenna den Leadgesang. Ihre Tochter Dora-Liisa kam am 27. September 2004 zur Welt. Der Vater des Kindes ist der ehemalige Manager von Vanilla Ninja, Renée Meriste. Ende 2004 heirateten Renée und Maarja, wodurch sich ihr Nachname nun zu Kivi-Meriste geändert hat. Maarja hat nach der Zeit von VN schon einige Solo-Lieder aufgenommen. Aber auch schon vor Vanilla Ninja hat sie als Solo-Künstlerin Erfahrungen gesammelt. So hatte sie zum Beispiel beim Vorentscheid zum Grand Prix von Estland 2002 den siebten Platz mit dem Titel A Dream erreicht. Ob sie zu VN zurück kommen wird, ist allerdings noch ungewiss. Zur Zeit versucht sie sich wieder als Solo-Künstlerin. Im Spätsommer erscheint ihre erste Single "Could you" und kurz darauf ihr Debüt-Album zusammen mit dem Produzenten David Brandes.

Diskographie

Alben

  • 2003: Vanilla Ninja (nur in Estland erschienen)
  • 2004: Traces Of Sadness (auch im 2CD-Digipack als Limited Edition erschienen)
  • 2005: Blue Tattoo (am 1. August 2005 auch im 2CD-Digipack als Limited Edition erschienen)
  • 2005: Best of (2.12. / Es ist nicht das letzte Album!)

DVDs

  • 2004: Traces Of Sadness (Live in Estonia)
  • 2005: Best of - The Video Collection (VÖ: 2.12.)

Singles

  • 2003: Tough enough
  • 2004: Club Kung Fu
  • 2004: Don’t go too fast
  • 2004: Liar
  • 2004: When the Indians cry
  • 2004: Blue tattoo
  • 2005: I know (auch als Unplugged-Version erschienen)
  • 2005: Cool Vibes(mit der Eurovision Song Contest Version)
  • 2005: Megamix (VÖ: 25.11.)

Weblinks

simple:Vanilla Ninja


Diskussion der Autoren über den Artikel: Vanilla Ninja


Chartplazierungen

Wo soll das mit den Chartplazierungen hinführen??? Möchte mir nicht vorstellen wie ein Artikel der Beatles, der BeeGees oder der Stones dann aussieht.

Können wir das ohne Tränenvergießen wieder irgendwie entfernen??? --¡0-8-15! 03:26, 17. Apr 2005 (CEST)

Also ich weiß nicht. Ich finde die Chartplatzierungen eigentlich sehr informativ und würde es nur ungern missen wollen. Außerdem solange die Liste den eigentlichen Text nicht überragt kann man wohl noch darüber hinweg sehen, oder? Wenn die jeweilige CD aus den Charts verschwindet, dann wird auch diese Liste wieder kleiner, weil danach dort nur noch der Eintrag für die höchste Platzierung stehen wird. Eventuell, wenn die Liste irgendwann wirklich arg zu lang wird, kann man auch schon vorher kürzen.
Bis die Veröffentlichung der CD's von Vanilla Ninja die „der Beatles, der BeeGees oder der Stones“ erreicht, was wohl noch lange dauern könnte ;-) , kann man ja was neues überlegen. Zum Beispiel irgendwie in den Text einbauen oder in die Diskographie?
Ging hier eher darum, wie ein Artikel der „der Beatles, der BeeGees oder der Stones“ AUSSIEHT, wenn man dort da sgleiche macht. Weil Wikipedia sollte ja irgendwie bestimmte Formpunkte einhalten ... --¡0-8-15! 14:23, 17. Apr 2005 (CEST)
Naja, dass mit den „bestimmte Formpunkte einhalten“ ist so eine Sache. Wenn man die Wikipedia durchsucht, dann wird man ca. 50-80 weitere Artikel finden, die auch diese Vorlage für „Chartplatzierungen“ nutzen. Das heißt man müsste die Chartplatzierungen auch bei allen anderen Artikeln löschen um gerecht zu sein. Es ist klar, dass so eine Tabelle bei Künstlern, welche sehr viele CD's herausgebracht haben, nicht mehr so gut möglich ist, weil der Artikel dadurch unschön aussehen würde. Man kann das Problem dann aber wie beim Artikel ABBA lösen, indem man die Chartplatzierungen in den Text miteinbaut, so dass keine hässlichen Verzerrungen im Artikel entstehen. Übrigens würden mich auch die Chartplatzierungen „der Beatles, der BeeGees oder der Stones“ interessieren. Da ich mich mit diesen Bands nicht sonderlich gut auskenne, wäre es für mich doch sehr schön zu wissen welche ihrer Lieder gut ankamen, also oben in den Charts waren und welche nicht so gut verkauft wurden. Das ist leider aus diesen Artikeln nicht bzw. sehr schwer ersichtlich. Mindestens so wie beim ABBA-Artikel, würde ich es mir wünschen.--Onoxegy 15:49, 17. Apr 2005 (CEST)
Also was ich damit sagen will, ich wäre erstmal für behalten, stört ja noch nicht sonderlich...
Ich bin mir aber auch durchaus bewusst, dass ich als Initiator und „Pfleger“ dieser Liste, wohl sicher eine sehr subjektiv Meinung zu der Thematik habe. Daher wäre es ratsam, bevor was geschieht, noch weitere unabhängige Stimmen dazu zu hören.--Onoxegy 04:11, 17. Apr 2005 (CEST)
Die Chartplatzierung ist ja in diesem speziellen Fall nicht ohne Ironie... Was sind das eigentlich für Zahlen? Sind da die "Stützkäufe" von Brandes schon rausgerechnet? ;-) --Echoray 10:22, 17. Apr 2005 (CEST)
Das sind die offiziellen, von Media Control aufgestellten, Chartplatzierungen. Laut Media Control wurden die entsprechenden Verkäufe von David Brandes noch vor der Chartermittlung zum Großteil ausgefiltert. Man spricht hier von über 31.000 CD's in einem Jahr. Im Beispiel Gracia's neuer Single, würde die CD bei Einrechnung aller verkauften CD's wohl ein Top5 Platz bekommen, statt dem eigentlichen 20.Platz.
Ob nun die Platzierungen von VN trotzdem im geringen Teil gepusht worden sind, tut nichts zu Sache, da diese Platzierungen nun Bestand haben und auch so bleiben werden. Im übrigen sollen die Charts aus der Schweiz und Österreich(welche ich auch aufgeführt habe) von CD-Hamster-Aufkäufen verschont geblieben sein--Onoxegy 13:58, 17. Apr 2005 (CEST)

Club Kung Fu

Aufgrund des Erfolges dieser Debut-Single veröffentlichten sie "Club Kung Fu" auch in Deutschland - ich will ja keine Verschwörungstheorien herumflüstern, aber war es nicht so, dass VNs altes estländisches Plattenlabel diese Single in Deutschland auf den Markt brachte, nachdem die Gruppe schon einige Zeit bei Meister Brandes unter Vertrag stand, um auf der zwischenzeitlich eingetretenen Erfolgswelle von VN mitzuschwimmen? Ich erinnere mich dunkel, dass es sogar einen Aufruf gab, diese CD nicht zu kaufen, weil niemand die Damen vorher gefragt hatte, ob sie mit einer deutschen Veröffentlichung einverstanden waren. --Echoray 09:11, 7. Aug 2005 (CEST)
Ja, diese Geschichte ist mir auch bekannt. Ich habe allerdings noch keine verlässliche Quelle gefunden, die darüber berichtet und den Wahrheitsgehalt bestärkt. Es ist aber Tatsache, wie du schon berichtest, dass "Club Kung Fu" vom alten Label(ZYX Music) veröffentlicht wurde und nicht von Bros Music. Allerdings fehlt mir noch eine Quelle, die auch offiziell besagt, dass dies entgegen dem Willen von VN gemacht wurde. Wer solch Eine findet oder auch anderweitig davon weiß, der möge bitte diese Stelle berichtigen... Bis dahin habe ich erstmal nur den Abschnitt aus dem englischen Wiki-Artikel übernommen und übersetzt, der im Wortlaut so lautet: [...]Following the success of their debut single the girls released "Club Kung Fu" in Germany[...]. Wer der englischen Sprache mächtig ist, der möge bitte dies auch im englischen Artikel berichtigen... --Onoxegy 18:45, 7. Aug 2005 (CEST)

Musikvideos

Alle Videos von Vanilla Ninja waren sehr erfolgreich bei den deutschen Musiksendern, hauptsächlich auf dem Sender VIVA. Besonders beeindruckend ist, dass obwohl Vanilla Ninja bei Bros Music, gehörend zu Sony Music, unter Vertrag sind, werden sie trotzdem sehr oft auf VIVA gezeigt, obwohl VIVA dafür bekannt ist eher überwiegend Künstler von dem Konkurrenten Universal zu zeigen.

Naja, geht hier nicht bisschen die Neutralität verloren? Sarah Connor gehört auch zu Sony Music, und schliesslich wurde sie ja (trotzdem) gezeigt. Find das ein wenig lustig, da das sehr sehr irrelevant ist. JOnny84 17:30, 28. August 2005 (CEST)

Erstmal vorweg: Die angesprochene Textstelle stammt noch aus der englische Übersetzung(der Artikel hat dort den "Exzellent"-Status). Er lautet wie folgt:
All of the girl's videos have been extremely popular on German video channels, gaining airplay mainly on the popular music channel VIVA. The feat of airplay on VIVA is even more impressive due to the fact that the girls are signed to Bros Records, a division of Sony Music, when the station has been exposed as being biased for the airplay of artists signed to rival record company Universal.
Von mir aus kann dieser Teil komplett aus dem Artikel genommen werden, da die Aussagen wohl kaum nachzuprüfen und auch tatsächlich nicht sonderlich neutral sind. Frage: Möchte noch jemand versuchen den Abschnitt zu neutralisieren? Ansonsten werde ich ihn, wenn mir nicht jemand zuvor kommt, demnächst aus dem Artikel löschen --Onoxegy 18:17, 28. Aug 2005 (CEST)

Gründung

Die Sache mit Viies Element ist völlig falsch, das ist eine estnische Boyband. Die habn mit Vanilla Ninja überhaupt nichts zu tun, außer dass sie beim Eurolaul 2003 gegeneinander angetreten sind.



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Vanilla Ninja und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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