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Der Artikel Volksrepublik China gehört zur Kategorie: Lesenswert, Staat, Politik (China), Chinesische Geschichte, China
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| Amtssprache | Mandarin¹ | ||||||||
| Hauptstadt | Peking (Beijing) | ||||||||
| Staatsoberhaupt | Hu Jintao | ||||||||
| Regierungschef | Wen Jiabao | ||||||||
| Fläche | 9.572.419 km² (3.) | ||||||||
| Einwohnerzahl | 1.306.313.812 (1.) (Juli 2005 ) | ||||||||
| Bevölkerungsdichte | 136,9 Einw. pro km² (54.) | ||||||||
| BIP - BIP (KKP) - BIP - BIP / Einw. (KKP) - BIP / Einw. (Nominal) | |||||||||
| Gründung | 1. Oktober 1949 | ||||||||
| Währung | Renminbi | ||||||||
| Zeitzone | UTC+8 = MEZ+7 | ||||||||
| Nationalhymne | Marsch der Freiwilligen
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| Internet-TLD | .cn | ||||||||
| Vorwahl | +86 | ||||||||
| (¹) Englisch und Kantonesisch beziehungsweise Portugiesisch sind zusammen mit Mandarin Amtssprachen in den Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macao. | |||||||||
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Die Volksrepublik China [] bzw. []; (vereinfacht 中华人民共和国, traditionell 中華人民共和國, Pinyin Zhōnghuá Rénmín Gònghéguó ) ist der flächengrößte Staat in Ostasien. Das bevölkerungsreichste Land der Erde hat mit 1,3 Milliarden Staatsbürgern mehr Einwohner als die Europäische Union und Afrika zusammen.
Seit ihrer Gründung 1949, als sich nach dem Bürgerkrieg die Kuomintang nach Taiwan zurückzog, wird die Volksrepublik von der Kommunistischen Partei Chinas regiert.
Die Bezeichnungen China und Sino- stammen wahrscheinlich von dem chinesischen Wort Qín. Im Chinesischen ist Qín der Name der Dynastie des Gründungskaisers des chinesischen Reiches. Über mehrere Stationen und Sprachen gelangten der Begriff entlang der Seidenstraße bis nach Europa. Das chinesische Äquivalent zu unserem Wort "China" ist Zhōngguó, das im Deutschen recht gut mit Reich der Mitte wiedergegeben ist.
Die Volksrepublik China ist flächenmäßig der drittgrößte Staat der Erde und umfasst das gesamte als China bekannte kulturell-geografische Gebiet Asiens, mit Ausnahme Taiwans und einiger kleiner Inseln vor der Küste Fujians. Der politische Status Taiwans ist nach wie vor umstritten; die mit 23 Millionen Einwohnern dichtbevölkerte Insel heißt offiziell Republik China. Weitere Bezeichnungen für die VR China sind der veraltete Begriff Rotchina und das vor allem im englischen Sprachraum verbreitete Festlandchina (mainland China). Beide Begriffe schließen die an der Küste gelegenen Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macao aus, die seit 1997 bzw. 1999 zum Staatsgebiet gehören.
Das Staatsgebiet gliedert sich in 22 Provinzen und 5 autonome Gebiete (siehe Administrative Gliederung der VR China). Davon machen die größten 3 Provinzen 45 Prozent der Staatsfläche aus: Xinjiang und Tibet im Westen sowie die Innere Mongolei im Norden. Allerdings sind diese Gebiete mit einem Anteil von 4% an der Bevölkerung der Volksrepublik sehr dünn besiedelt.
Die Volksrepublik China wurde bis in die 1990er Jahre als Entwicklungsland eingestuft, entwickelt sich aber seit seiner teilweisen Öffnung nach der "Kulturrevolution" zunehmend zu einer Großmacht. Sie vertritt international die "Ein-China-Politik", deren offizielle Anerkennung sie seit Anfang der 70er Jahre auch im Westen durchsetzt. Wirtschaftlich weist China derzeit eine hohe Dynamik auf, so dass der aktuelle Fünfjahrplan bereits eine Drosselung gegen eine allfällige Überhitzung vorsieht.
Um das rasche Bevölkerungswachstum einzudämmen, gilt die Ein-Kind-Politik, die allerdings in den letzten Jahren gemildert worden ist. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Zunahme der Bevölkerung von über 3% auf 1-2% eingependelt.
Geografie
Lage und geografische Gliederung
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Topographie Chinas Bildherkunft |
Die Volksrepublik China grenzt an 14 Staaten, kein Staat hat mehr direkte Nachbarländer. Im Uhrzeigersinn sind dies: Indien, Pakistan, Afghanistan, Tadschikistan, Kirgisien, Kasachstan, Russland, Mongolei, Nordkorea, Vietnam, Laos, Myanmar, Bhutan und Nepal.
Festlandchina ist mit 9,5 Millionen Quadratkilometern etwa so groß wie die USA oder ganz Europa bis zum Ural. Die physische Oberfläche, die klimatischen Bedingungen und damit die Bewohnbarkeit der einzelnen Regionen des Landes unterscheiden sich sehr stark. China ist durch eine Reihe natürlicher Grenzen von seinen Nachbarn getrennt: im Osten und Südosten durch Meere (Gelbes Meer, Ostchinesisches Meer und Südchinesisches Meer), im Süden, Südwesten, Westen und Nordwesten durch hohe Bergmassive, im Norden durch Steppen und Wüsten und im Nordosten durch Flüsse (Amur und Ussuri).
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Niederschläge Bildherkunft |
Die Nord-Süd-Ausdehnung Chinas beträgt ca. 4.500 km; die Ost-West-Ausdehnung 4.200 km. Die Küstenlänge aller Seegrenzen Chinas beläuft sich auf 14.000 km. Der längste Fluss Chinas ist mit 6.300 km der Jangtse (Pinyin: Chángjiāng), der höchste Berg der Mount Everest mit 8.844 m und der größte See der Qinghai-See mit ca. 5.000 km².
Das Territorium kann man grob in drei Bereiche unterteilen:
- Der Osten Chinas ist von vier großen, dicht besiedelten Schwemmebenen geprägt. An den Küsten befinden sich die Deltas seiner größten Flüsse. Der südöstliche Küstenstreifen ist gebirgig, während der Süden eher hügelig ist. Das Gebiet hat eine Höhe von maximal 500 Meter über dem Meeresspiegel.
- Westlich an die Ebenen schließen sich zahlreiche Gebirge mit Hochebenen und großen Becken an: die Mongolische Hochebene, das Tarimbecken, das Sichuan-Becken, das Lössplateau oder das Yunnan-Guizhou-Hochland. Die Berge haben hier Höhen von etwa 1000 bis 2000 Metern.
- Westchina hat einen ausgesprochenen Hochgebirgscharakter mit dazwischen liegenden Hochebenen. Die größten Gebirge sind: Himalaya, Tianshan, Pamir und das Hochland von Tibet. Die Gesamtregion liegt durchschnittlich 4000 Meter über dem Meeresspiegel und gehört damit zu den höchstgelegenen Ebenen der Welt. Der Westen ist zusammen mit der Inneren Mongolei auch der trockenste Landesteil, für dessen ausgeprägtes Wüstenklima die Gobi und die Taklamakan stehen.
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Lage Chinas und seiner Nachbarstaaten Bildherkunft |
Die zwei wichtigsten - und längsten - Flüsse sind der Jangtse und der Gelbe Fluss, gefolgt von Mekong, Perlfluss, Brahmaputra und Amur. Die Flüsse fließen den geografischen Gegebenheiten folgend von Westen nach Osten, d.h. aus den Hochregionen mit Schnee und Gletschern aber wenig Niederschlag in die Ebenen mit viel Niederschlag.
Die Hauptstadt Chinas ist Peking. Weitere wichtige Städte sind Shanghai, Guangzhou, Wuhan, Harbin, Nanjing, Xi'an, Chengdu, Tianjin, Chongqing und Shenzhen.
Die Fläche Chinas besteht zu 1,5 Prozent aus Städten, 2 Prozent aus Feuchtgebieten, 6,5 Prozent aus Ödland, 9 Prozent aus Wald, 21 Prozent aus Wüste, 24 Prozent aus Grasland und zu 36 Prozent aus Ackerland.
Das Klima ist so vielfältig wie die Geografie: Im Westen, Norden und Nordosten herrscht ausgeprägtes Kontinentalklima mit sehr kalten Wintern und heißen Sommern. Im Süden ist das Klima hingegen subtropisch bis tropisch. Tibet hat ein spezielles Hochgebirgsklima.
Koordinaten
ca. 78° - 130° E Länge ca. 22° - 50° N BreiteNaturkatastrophen
Besonders der Osten Chinas, aber auch die südlichen Provinzen und der Himalaya sind häufig von Erdbeben betroffen. Durch Bodenerosion entsteht die Gefahr von Erdrutschen. An den Flüssen Jangtse und Huang He kommt es häufig zu Überschwemmungen. Der Bau des Drei-Schluchten-Damms bringt völlig neue Gefahren für die Umwelt mit sich, weitreichende Veränderungen der Landschaft und Vernichtung von natürlichen Lebensräumen durch Überflutung, wird aber auch die Überflutungen flussabwärts stark einschränken können. Die Küsten im Süden und Osten des Landes sind häufig Taifunen ausgesetzt.
Bevölkerung
China ist das bevölkerungsreichste Land der Erde und viele seiner Regionen gehören zu den am dichtesten besiedelten der Welt. In der Geschichte des Landes waren Überbevölkerung und die damit verbundenen Probleme bei der Ernährung der Menschen Ursache für tiefe politische und wirtschaftliche Krisen und Hungersnöte. Die Volksrepublik China geht deshalb in der Bevölkerungspolitik Wege, die weltweit einzigartig sind und im Inland wie Ausland Kontroversen auslösen.
Völker
Hauptartikel: Völker Chinas91,59 Prozent der Bevölkerung Chinas sind Han-Chinesen und obwohl die 55 offiziell anerkannten nationalen Minderheiten gegenüber der Han-Mehrheit einige Vorrechte haben, wird der Regierung der Volksrepublik China vielerseits vorgeworfen, besonders die muslimischen Minderheiten zu unterdrücken. Einer der Brennpunkte ist Xinjiang, welches die Heimat der muslimischen Uiguren ist. Bereits seit der Eroberung durch das kaiserliche China gibt es eine starke chinesische Einwanderung nach Xinjiang, um einerseits die übervölkerten ostchinesischen Gebiete zu entlasten und andererseits die Bodenschätze Xinjiangs zu erschließen. Auch das Atomtestgelände des chinesischen Militärs befindet sich in der dünn besiedelten Region, wodurch es bei der einheimischen Bevölkerung zu Strahlenschäden kam.
Bevölkerungsdichte
Die Volksrepublik China weist eine Bevölkerungsdichte von etwa 136 Einwohnern pro Quadratkilometer auf. Dass diese Zahl nicht sehr groß ist, liegt vor allem daran, dass etwa Westchina eine sehr niedrige Bevölkerungzahl auf großem Territorium aufweist; dieses Territorium kann aber aufgrund des Klimas auch nicht sehr viele Menschen aufnehmen. In Tibet, dem am dünnsten besiedelten Teil des Landes, leben auf einem Quadratkilometer durchschnittlich nur zwei Menschen.
Der bei weitem größte Teil der Bevölkerung lebt in den Küstenregionen. Etwa 115 Millionen Menschen, also fast 10 % der chinesischen Bevölkerung, konzentrieren sich auf einer Fläche von nur 50.000 km². Etwa die Hälfte der Bevölkerung lebt auf 10 % der Fläche, was einer Bevölkerungsdichte von 740 Personen pro Quadratkilometer entspricht; und 90 % der Bevölkerung leben auf einem Drittel des Staatsterritoriums, was bedeutet, dass 90 % der Bevölkerung in Gebieten leben, die mit durchschnittlich 350 Einw./km² so dicht bevölkert sind wie Europas dichtest besiedelte Länder.
Urbanisierung
Bei der Gründung der Volksrepublik im Jahre 1949 lebte nur einer von zehn Chinesen in Städten. Bis heute ist der Urbanisierungsgrad mit knapp über 30 % relativ gering. Dies hat seine Ursache vor allem darin, dass der Zuzug in die Städte die meiste Zeit nicht möglich war, und auch heute herrscht kaum Freizügigkeit. Zudem gab es in den 1960er Jahren große Kampagnen, bei denen Menschen von den Städten auf das Land umgesiedelt wurden, teilweise um die überfüllten Städte mit hoher Arbeitslosigkeit zu entlasten, teilweise aus dem ideologischen Anspruch, Klassenunterschiede und damit Unterschiede zwischen Stadt- und Landbewohnern aufzuheben. Der Urbanisierungsgrad blieb deshalb in den 1960er und 1970er Jahren weitgehend gleich, zeitweise sank er sogar. Dies ist ein einzigartiges Vorkommen in der Weltgeschichte.
Migration
Seit 1949 sind immer wieder geplante Umsiedelungen aus dicht besiedelten Gebieten in kaum besiedelte Regionen Nord-, Nordost- und Westchinas durchgeführt worden. Solche Aktionen gab es allerdings schon während der Kaiserzeit. Die Motivationen waren strategischer (Erschließung neuer Gebiete, Sinisierung von Gebieten, die überwiegend von ethnischen Minderheiten bewohnt wurden) oder wirtschaftlicher Natur (Modernisierung der Landwirtschaft und Entwicklung der Wirtschaft in abgelegenen Regionen oder Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in überbevölkerten Regionen), häufig erfolgten die Umsiedelungen auch als Straf- oder Umerziehungsmaßnahme gegen politische Gegner.
Ein konkretes Beispiel für das Vorgehen bei der Erweiterung des Lebensraumes für das chinesische Volk ist Tibet: Am 20. Juni 1996 verurteilten alle Parteien des deutschen Bundestags "die Politik der chinesischen Behörden, die im Ergebnis gerade auch in Bezug auf Tibet zur Zerstörung der Identität führt, insbesondere mittels Ansiedelung und Zuwanderung von Chinesen in großer Zahl, Zwangssterilisierungen von Frauen und Zwangsabtreibungen, politischer, religiöser und kultureller Verfolgung und der Unterstellung des Landes unter eine chinesisch kontrollierte Administration." (Resolution zur Verbesserung der Menschenrechtssituation in Tibet, Bundestagsdrucksache 13/4445)
Seit Ende der 1970er Jahre gibt es diese Zwangsumsiedelungen nicht mehr. Trotzdem ist die Möglichkeit, den Wohnsitz und Arbeitsplatz zu wählen, eingeschränkt. Dies liegt am starken Migrationsdruck aus den armen Provinzen West- und Zentralchinas in die Küstengebiete. Zudem würde eine vollständige Liberalisierung eine starke Landflucht bedingen, und es wird befürchtet, dass dies die Städte destabilisieren würde. Bereits jetzt wird geschätzt, dass mehrere Millionen Wanderarbeiter größtenteils illegal und unangemeldet in den chinesischen Städten leben und arbeiten.
Der Wissenschaftsrat der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, Zhou Ganzhi, hat im September 2005 auf der Jahresitzung über Planung für chinesische Städte 2005 in der westchinesischen Stadt Xi'an erklärt, dass die Urbanisierungsrate in China im Jahr 2020 zwischen 50 Prozent und 55 Prozent liegen werde. Mit schnellem Wirtschaftswachstum sei die Urbanisierungsrate in China in den vergangenen 10 Jahren von 20 Prozent auf 40 Prozent gestiegen. Die anhaltende Zunahme der Urbanisierungsrate sei darauf zurückzuführen, dass zahlreiche Bauern in die Städte geströmt seien und große Geldsummen in den Städtebau investiert würden, sagte Zhou.
Bevölkerungsentwicklung
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Bevölkerungsentwicklung der VR China 1949-1999. Der Einfluss des Großen Sprungs nach vorn ist deutlich sichtbar. Bildherkunft |
Nach der Gründung der Volksrepublik im Jahre 1949 lebten in China etwa 540 Millionen Menschen. In den 1950er Jahren stieg die Bevölkerungszahl trotz niedriger Lebenserwartung stark an. Die politische Führung um Mao Zedong war der Ansicht, dass ein mächtiger Staat eine hohe Bevölkerungszahl benötigt. Erst am Ende des Jahrzehnts begann man zögerlich mit Kampagnen zur Geburtenkontrolle.
Die Gesamtbevölkerung Chinas sank vorübergehend während des Großen Sprungs nach vorn, der eine große Hungerkatastrophe mit auslöste. Da die Überbevölkerung ein zusätzlicher Grund für die Hungersnot war, wurden in den 1960er Jahren zahlreiche Geburtenplanungskampagnen durchgeführt. Abtreibungen waren von da an erlaubt und Verhütungsmittel, wo vorhanden, kostenlos erhältlich. Die Kulturrevolution brachte die Kampagnen wiederum vorübergehend zum Stillstand.
Nach der Kulturrevolution wurden die Aktivitäten erneut verstärkt. Neben Kampagnen wurden das Heiratsalter erhöht und eine Zwei-Kind-Beschränkung eingeführt. Ab dem Ende der 1970er Jahre galten nochmals verschärfte Maßnahmen: In Zeiten der Wirtschaftsliberalisierungen und der Öffnung des Landes gegenüber dem Ausland galt die Überbevölkerung als Haupthindernis für den wirtschaftlichen Fortschritt. Die seit 1979 geltenden Regeln sehen die Ein-Kind-Familie und sofortige Abtreibung bei ungenehmigten Schwangerschaften vor. Die Kontrolle der Geburtenbegrenzung wird jedoch auf einer recht niedrigen administrativen Ebene durchgeführt und von der Zentralregierung nicht kontrolliert, sodass es erhebliche Unterschiede in der Handhabung der Regelungen gibt: In manchen Gebieten drohen bei jedem Verstoß drakonische Strafen, in anderen werden massenweise Ausnahmen gemacht. Vor allem außerhalb der Städte sind Familien mit zwei oder drei Kindern keine Besonderheit. Den nationalen Minderheiten wurden höhere Kinderzahlen zugestanden, ebenso Bauern, deren erstes Kind eine Tochter ist, und Zwillinge wurden als besonderes Glück angesehen, da in diesem Fall auch Han-Chinesen beide Kinder behalten durften und auch beide Kinder die vollen staatlichen Leistungen bekamen. Die Sanktionierung von ungenehmigten Geburten reicht von Entzug von Sozialleistungen über Geldstrafen bis zu Entlassungsdrohungen. Insgesamt dürfte sich die Durchführung der Politik schwierig gestalten, man geht von einer hohen Dunkelziffer an Zweitgeburten aus, was durch Geld- und Personalmangel sowie Korruption ermöglicht wird.
Dennoch wird geschätzt, dass durch die Geburtenkontrolle zwischen 300 und 340 Millionen Geburten verhindert wurden. Trotz dieser Maßnahmen wird die Bevölkerung weiter wachsen, wobei für etwa 2030 mit 1,5 Milliarden Menschen der Gipfel erwartet wird. Danach wird ein Rückgang der Einwohnerzahl bis 2050 auf 1,3 Milliarden prognostiziert. Das aktuelle Bevölkerungswachstum liegt bei etwa 0,6 % pro Jahr.
Die Ein-Kind-Politik ist auch in China selbst nicht unumstritten. Jedoch ist das Problem der Überbevölkerung so gravierend, dass die Regierung an eine Milderung der Maßnahmen vorerst nicht denkt. Als Alternative ist eine steuerliche Benachteiligung von Familien mit mehreren Kindern im Gespräch. Das wäre auch eine Möglichkeit, dem Problem der Überalterung der Gesellschaft, die sich bereits abzeichnet, vorzubeugen. Eine andere Alternative schlug anfang Oktober 2004 der Chef der Bevölkerungskommission Chinas vor: die Geburtenkontrolle solle zugunsten einer Zwei-Kind-Politik aufgelockert werden. Zunächst soll ab 2010 Frauen über 35 Jahren ein zweites Kind erlaubt und nachfolgend jedes Jahr die Altersgrenze um ein Jahr gesenkt werden.
Aufgrund von Abtreibungen weiblicher Föten kommen in China auf 100 Mädchen etwa 120 Jungen. Deshalb wurde das Feststellen des Geschlechtes per Ultraschall in der Volksrepublik unter Strafe gestellt, um wieder ein natürliches Gleichgewicht herzustellen.
Nachfolgend sind die Einwohnerzahlen der Volksrepublik China von 1950 bis 2050 angegeben. Die Zahlen von 2010 bis 2050 sind Prognosen.
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Die Angaben basieren auf folgender Quelle: [LINK]
Religion
Hauptartikel: Religion in der Volksrepublik ChinaDie Volksrepublik ist offiziell ein atheistischer Staat. Es gibt keine offiziellen Statistiken über Religionszugehörigkeit. In Zahlen gegossene Aussagen über die Verbreitung einzelner Religionen sind allesamt problematisch.
Verbreitete Religionen sind Buddhismus, Daoismus, Islam, Christentum und Lamaismus (in Tibet und der Inneren Mongolei), daneben ist alter chinesischer Volks- und Aberglauben sehr einflussreich. Der Konfuzianismus, der eigentlich eher eine Sozialethik denn Religion ist, beeinflusst bis heute die moralischen Verhaltensweisen der Chinesen.
Der Glaubensausübung sind nach wie vor strenge Grenzen gesetzt, auch wenn die einschlägigen Regelungen viel liberaler gehandhabt werden als noch in den frühen 1980er Jahren. Die Toleranz der Behörden ist andererseits auch stark abhängig von der generellen politischen Lage. So erfahren Tempel und Klöster seit einiger Zeit wieder starken Zulauf, was vor allem mit der größer gewordenen sozialen Unsicherheit seit den Reformen in Zusammenhang steht. Im gleichen Kontext sind zahlreiche neue religiöse Bewegungen zu sehen, die seit den späten 1980er Jahren entstanden sind und die von den Behörden zunächst ignoriert wurden. Die bekannteste dieser Bewegungen ist Falun Gong.
Speziell dem Christentum steht die chinesische Regierung skeptisch gegenüber, was nicht zuletzt historische Ursachen hat. Nur die sich dem Staat unterordnenden "patriotischen" Kirchen, etwa die Chinesische Katholisch Patriotische Vereinigung, sind erlaubt. Diese erkennen als oberste Instanz nicht den Papst, sondern die Kommunistische Partei an. Weitere Spannungsfelder ergeben sich mit der muslimischen Minderheit, die vor allem in Nordwestchina lebt, sowie mit der lamaistischen Strömung des Buddhismus, vor allem in Tibet.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte ChinasNach dem Ende des Zweiten Weltkriegs endete der chinesische Bürgerkrieg zwischen der kommunistischen Partei Chinas und der Kuomintang damit, dass die Kommunisten die Kontrolle über das Festland hatten, wohingegen die Kuomintang die Insel Taiwan innehatten, auf die sie kurz zuvor geflohen waren. Am 1. Oktober 1949 proklamierte Mao Zedong die Volksrepublik China und errichtete einen kommunistischen Staat. Damit wurde zwar Chinas Unabhängigkeit wieder hergestellt, jedoch kostete die teils desaströse Politik Maos Dutzende Millionen von Menschen das Leben, wie zum Beispiel im großen Sprung nach vorn oder der Kulturrevolution.
Nach Maos Tod übernahm der pragmatischere Deng Xiaoping die Führung. Die KPCh blieb an der Macht, die Kontrolle über das persönliche Leben der Menschen wurde aber schrittweise gelockert. Im politischen Leben sind die Lockerungen weniger stark ausgeprägt. Die Zentralverwaltungswirtschaft wird schrittweise reformiert, mit dem Ziel, eine sozialistische Marktwirtschaft zu schaffen.
Jedoch wird China von vielen westlichen Beobachtern wie auch von seinem Nachbarn in Indien, den Menschen in Taiwan und von Oppositionellen im eigenen Land weiterhin als autoritäre Diktatur bewertet. Auch wurde im Jahr 1999 ein Zeichen gesetzt: In jenem Jahr erschien in der Volksrepublik eine neue Serie von Banknoten. Wo zuvor nur der 100-Yuan-Schein das Konterfei Maos zeigte, findet sich sein Gesicht nun auf allen neuen Geldscheinen.
Siehe auch: Liste der Staatsoberhäupter der Volksrepublik China, Liste der Ministerpräsidenten der Volksrepublik China
Politik
System
China ist ein autoritärer Staat unter der Führung der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh). Es gibt ein Einparteiensystem und das sozialistische Wirtschafts- und Staatssystem ist in der Verfassung verankert.Nominell das höchste Staatsorgan ist der Nationale Volkskongress (NVK), das Parlament der Volksrepublik China. Er wählt den Staatspräsidenten, den Staatsrat (die Regierung der VR China), den Obersten Volksgerichtshof, die Zentrale Militärkommission und die Oberste Staatsanwaltschaft. Doch alles dies nur auf Vorschlag der Kommunistischen Partei, deren Organisation den Staatsapparat auf allen Stufen durchdringt und oft kaum von ihm zu trennen ist.
Die eigentliche politische Führung der Volksrepublik China liegt bei einem engen Kreis von Politbüro- und Militärführern, die sich jeweils um den Vorsitzenden scharen, welcher die höchsten Ämter in Staat, Partei und Armee auf sich vereinigt. Dies sind das Amt des Generalsekretärs der Kommunistischen Partei Chinas, Staatspräsidenten der Volksrepublik China sowie der Vorsitzende der Zentralen Militärkommission. Derzeit hat Hu Jintao diese Positionen inne, der die Nachfolge von Jiang Zemin antrat. Die Übergabe der Ämter erfolgt jedoch im Allgemeinen innerhalb eines längeren Zeitraums. So wurde Hu bereits 2002 Generalsekretär, aber erst 2004 Vorsitzender der Zentralen Militärkommission. Im Unterschied zu westlichen Demokratien sind im Einparteienstaat China generell die Parteiämter (z.B. das des KP-Generalsekretärs) wichtiger und als mächtiger anzusehen als die Staatsämter (z.B. das des Präsidenten).
Die Volksrepublik ist zwar offiziell ein zentralistischer Einheitsstaat, dessen Zentralregierung die absolute Verfügungsgewalt über die ihr untergeordneten Provinzen hat. In der Realität ist die Beziehung zwischen Zentrale und Region aber weniger eindeutig: Besonders die wirtschaftlich prosperierenden Küstenprovinzen haben zum Teil eine beträchtliche politische Verhandlungsmacht. So gibt es beispielsweise bis heute kein einheitliches System zur Verteilung der Steuereinnahmen zwischen Provinzen und Zentralregierung, ebenso wenig wie ein Ausgleichsprogramm zur Unterstützung ärmerer Provinzen. In Krisensituationen verfügt die Regierung allerdings trotzdem über die nötige Macht ihren Willen durchzusetzen; so kann sie beispielsweise Mitglieder der Provinzregierungen zumindest theoretisch nach Belieben versetzen.
Obwohl die Volksrepublik China während ihres gesamten Bestehens immer nur von einer einzigen Partei regiert wurde, erlebten die Menschen mehrere tief greifende politische Umwälzungen, die durch die verschiedenen Strömungen innerhalb der KPCh und ihrer Machtkämpfe verursacht wurden. Einerseits versuchte die maoistische Strömung, China zu einem mächtigen und wohlhabenden Staat aufzubauen, der von Staatseigentum an Produktionsmitteln, geplanter Wohlstands- und Ressourcenverteilung, der Abschaffung von sozialen Unterschieden und der absoluten Kontrolle der arbeitenden Bevölkerung gekennzeichnet sein sollte. Dem gegenüber standen die Pragmatiker Liu Shaoqi und Deng Xiaoping, die zur Erreichung des gleichen Zieles marktwirtschaftliche Mechanismen, Privateigentum und die Förderung von Unternehmertum einsetzen wollten. Zu Beginn der fünfziger Jahre bis zum Ende der siebziger Jahre hatten die Maoisten meist die Überhand. Sie lösten Revolutionen wie den Großen Sprung nach vorn oder die Kulturrevolution aus. Seit der Regierungszeit von Deng Xiaoping befindet sich China auf einem Kurs in Richtung sozialistische Marktwirtschaft, obwohl es in vielen Bereichen schon lange nicht mehr als sozialistischer Staat betrachtet werden kann. Dies ist ein neuer bedeutender Einschnitt in die Gesellschaftsordnung – weg vom Kollektivismus hin zur Marktwirtschaft, die die wieder entstandenen Klassendifferenzen verschärft.
Vorläufiger Höhepunkt des marktwirtschaftlichen Kurses war der Beschluss des Volkskongresses am 14. März 2004, die Abschaffung des Privateigentums rückgängig zu machen und den Schutz des Privateigentums in der Verfassung zu verankern. Dagegen bleibt die Verfügung über Grund und Boden von einer privatbesitzrechtlichen Regelung weiterhin ausgeschlossen.
Siehe auch: Völker Chinas, Liste der Staatsoberhäupter der Volksrepublik China
Opposition
Der Widerstand gegen die aus westlicher Sicht diktatorische Führung der Partei ist kaum organisiert. Gegen die Partei Widerstand zu organisieren ist strafbar. Jede Art von Organisationsbildung, die sich nicht der Partei unterordnet, ist strafbar. Dazu gehört die Zerschlagung der Demokratiebewegung nach dem Massaker am Platz des Himmlischen Friedens. Bei Strafe verboten ist auch die Gründung von unabhängigen Gewerkschaften. Oppositionelle werden aber nicht nur kriminalisiert und inhaftiert, sondern als weitere Bedrohung wirkt auch die Psychiatrisierung von Oppositionellen, die bei normabweichendem Verhalten "zu ihrem eigenen Besten" besondere staatliche Fürsorge erfahren.Neben den Beschränkungen der Opposition, die existenzbedrohend für jeden Organisator von Oppositionsbildung sind, werden außerdem kulturell bedingte Gründe für den Mangel an Widerstand angeführt: Ein häufiger kulturkritischer Erklärungsansatz verweist darauf, dass es die konfuzianische Tradition Chinas sei, die dem Volk gebiete, das existierende Herrschaftssystem nicht in Frage zu stellen, denn es wisse nicht, was gut für das Volk sei. Konfuzianisches Ideal ist die Herrschaft durch Weise (oder durch von Weisen beratene Führer). Widerstand gegen Herrscher wurde durchaus thematisiert, als Ablösung versagender Führer durch bessere Führer, nie jedoch im Vertrauen auf die Übernahme der Führerschaft durch das Volk. Dieser kulturgeschichtliche Hintergrund kann zu der Annahme verleiten, dass Demokratie auch heute vom Volk in China nicht gewollt sei oder sogar, dass die Chinesen für eine Demokratie nicht geeignet seien. Dabei sollte man sich allerdings vor Augen halten, dass dieser Ansatz häufig von Gruppen vertreten wird, in deren Interesse er liegt: also von den Kreisen der Machthaber und derjenigen, die von ihrer stabilen Machtausübung profitieren (z.B. auch westliche Unternehmerkreise), während er unter Chinesen selbst auch auf Widerspruch stößt. Die These erinnert an die vor einigen Jahren auch in anderen Teilen Asiens geführte Debatte um die "Asiatischen Werte" (Asian Values), die in den Augen neokonservativer Vertreter "den Asiaten" angeblich ungeeignet machen für die Demokratie, auch damals wurde der Konfuzianismus als demokratiehinderlich ins Spiel geführt. Die Entwicklung der Demokratien in Taiwan und Südkorea und anderswo haben diese Stimmen jedoch zum Verstummen gebracht.
Rechtssystem
Die Entwicklung des Rechts in der Vergangenheit der VR China spiegelt bis heute die Anstrengungen der Kommunistischen Partei wider, ihr Machtmonopol zu erhalten. Als 1949 die Volksrepublik gegründet wurde, übernahmen die Kommunisten die Macht über das Rechtssystem in der Überzeugung, dass sie für die politische Macht auch die Macht über das Recht benötigen. Später, während der Kulturrevolution, wurde das geschriebene Recht so weit außer Kraft gesetzt, dass nicht einmal das formelle Staatsoberhaupt vor der Willkür der Roten Garden sicher war.
Mit Beginn der Wirtschaftsreformen wurde bald auch offensichtlich, dass Gesetze und Rechtssicherheit für die marktwirtschaftliche Entwicklung grundlegend wichtig sind. Seitdem hat die Volksrepublik eine beeindruckende Zahl an Gesetzen und neuen Institutionen bekommen. Die Gesetze wurden zu Beginn nach sowjetischem, später nach europäischem und nordamerikanischem Vorbild formuliert, wobei die Möglichkeit, Recht aus der westlichen Umgebung in die chinesische Umgebung zu transplantieren, natürlich begrenzt ist.
Wie tief das Recht und das Rechtsbewusstsein bereits verwurzelt sind, wurde 1989 sichtbar, als die Demonstranten auf dem Tiananmen-Platz Transparente voll mit rechtlicher Symbolik mit sich trugen, wohingegen das Kriegsrecht offiziell deshalb verhängt wurde, um Recht und Ordnung wiederherzustellen.
Wichtig ist, sich klarzumachen, dass im Chinesischen der Begriff "Rechtsstaatlichkeit" verschieden ausgelegt werden kann. Der Slogan der KP ist "yi fa zhi guo". Westliche Beobachter haben darauf hingewiesen, dass dieser Slogan in der chinesischen Praxis oft besser übersetzt ist als "Herrschaft mithilfe des Rechts" (rule by law) statt wie im westlich-demokratischen Sinne als "Herrschaft des Rechts" (rule of law). Auch das Recht ist in der Volksrepublik China im Moment nur eines der Instrumente, mit welchen die Kommunistische Partei das Land regiert. Für die Partei- und Staatsführung ist wichtig, dass die Gesetze und Entscheidungen die ihr genehmen Resultate zeigen. Gleichzeitig wächst das Rechtsbewusstsein bei den Bürgern und erfordert die moderne Marktwirtschaft, die China anstrebt, echte Rechtssicherheit. Es ist ein Spannungsfeld, in dem sich Recht und Gesetze in China bewegen. Für die Ernennung von Richtern ist noch immer die Parteizugehörigkeit ein wichtiges Kriterium, und eine Ausbildung in den Rechtswissenschaften ist erst seit Mitte der 1980er Jahre Pflicht. Trotzdem gibt es mittlerweile auch Gesetze, die die Allmacht der Bürokratie beschränken, bis hin zu einem Gesetz, welches es Bürgern erlaubt, den Staat zu verklagen, wenn sie durch rechtswidrige Entscheidungen der Verwaltung geschädigt wurden. Auch gibt es Anstrengungen, das Strafrecht so zu verbessern, dass die Möglichkeit für willkürliche Bestrafung ausgeräumt wird.
Während die Qualität und Anzahl der Gesetze auch dank ausländischer Beratung stark gestiegen ist, gibt es große Mängel in der Praxis der Rechtsprechung selbst. Die Anzahl der professionell ausgebildeten Richter ist nach wie vor zu niedrig. Aus diesem Grund kommt einer formellen Schlichtung, die ein Mittelding zwischen der traditionellen Schlichtung durch angesehene Laien und einer Entscheidung eines ordentlichen Gerichts ist, eine hohe Bedeutung zu. Gleichzeitig ist die politische Beeinflussung der Gerichte und Richter durch die so genannten "Gerichtskommissionen" vor Ort enorm. In diesen Kommissionen sitzen vor allem Parteikader, oft geben sie den Richtern das Urteil vor, und das nicht nur bei politisch heiklen Prozessen, sondern auch bei Verfahren, die mächtige wirtschaftliche Interessen berühren.
Menschenrechtssituation
China ist ein Land mit Todesstrafe. Absolut und relativ (Hinrichtungen pro Einwohner) gesehen werden in keinem Land der Welt so viele Menschen exekutiert wie in China. Nachdem parallel zu den Wirtschaftsreformen seit den 1980er Jahren auch Probleme wie Suchtgift- und Bandenkriminalität sowie Korruption akut wurden, wurde eine Kampagne namens "hartes Durchgreifen" gestartet, durchaus mit Billigung von weiten Teilen der Bevölkerung. Die Todesstrafe steht daher auf eine Vielzahl von Delikten, wozu auch Drogendelikte, Korruption, Wirtschaftskriminalität und die Tötung von Pandas gehören - aber auch Weitergabe von "Staatsgeheimnissen" (Tiananmen Papers, Januar 2001), was u.a. sehr freizügig interpretiert wird. In der Vergangenheit wurde z.B. die Veröffentlichung von der tatsächlichen AIDS-, SARS- oder Vogelgrippeverbreitung als Verletzung eines Staatsgeheimnisses geahndet.
Organisationen wie amnesty international geben an, dass im Jahre 2004 mindestens 3400 Menschen hingerichtet wurden und 6000 Todesstrafen verhängt wurden. Die Dunkelziffer sei jedoch bedeutend höher, so wurden im März 2004 Aussagen von Chen Zhonglin, einem Abgeordneten des nationalen Volkskongresses und Direktor des Rechtsinstituts der Universität Chongqing, publik, wonach jährlich etwa 10.000 Menschen hingerichtet würden. Alle Todesurteile müssen von Gerichten auf Provinzebene bestätigt werden. Sie werden danach in der Regel sofort vollstreckt, wozu in ein paar Provinzen (zum Beispiel in Yunnan) spezielle Exekutionsbusse mit Giftspritzen eingeführt wurden. Da die Handhabung der Todesstrafe zwischen den Provinzen sehr unterschiedlich erfolgt, wird seitens vieler Intellektueller gefordert, dass der oberste Gerichtshof Chinas alle Todesurteile bestätigen muss. Vieles deutet zudem darauf hin, dass mit den Organen von Hingerichteten Handel getrieben wird.
Nach dem bis heute ungesühnten Tian'anmen-Massaker von 1989 und der damit verbundenen Machtübernahme von Jiang Zemin 江泽民 wurden und werden in der Volksrepublik Millionen von Menschen, darunter Tausende von politischen Dissidenten, in Arbeitslagern gefangen gehalten. Darunter befinden sich von der Partei verfolgte Gruppen wie Demokraten, Falun Gong (法轮功) Übende, Qigong (气功) Schulen, Menschenrechtler, Gewerkschafter und viele mehr. Von den zum Zeitpunkt des Tian'anmen-Massakers verhafteten Menschen sitzen heute (2005) noch 250 in Gefängnissen und Lagern.
Hin und wieder verschwinden Oppositionelle, die sich gegenüber dem Regime kritisch äußern. So ist Anfang Juni 2004 der Militärarzt Jiang Yanyong, der im Februar desselben Jahres das Vorgehen der Regierung 1989 auf dem Tian'anmen-Platz kritisierte und dem es zu verdanken ist, dass das wahre Ausmaß der SARS-Epidemie an die Öffentlichkeit gelangte, spurlos verschwunden. Man geht davon aus, dass er sich nun in Polizeigewahrsam befindet.
Das Internet wird in China stark zensiert (siehe Weblinks) und überwacht. Internet-Cafes müssen eine Überwachungssoftware installieren, Diskussionen im Internet stehen unter ständiger Beobachtung. Immer wieder kommt es zu Verhaftungen von Bürgern, die mehr Demokratie und Menschenrechte fordern. Ein Aids-Aktivist wurde beispielsweise ohne Gerichtsverfahren auf unbestimmte Zeit in ein Arbeitslager geschleppt, weil er einen Aids-Skandal in der Provinz Henan öffentlich machte, den die Regierung an Bauern verschuldet hatte: Die Provinzregierung hatte Mitte der Neunziger Jahre Blutspende-Kliniken eröffnet, in denen viele Bauern Blutplasma spendeten - und sich mit dem HI-Virus ansteckten. Ganze Dörfer sind in Henan heute mit dem Virus verseucht. Über Jahre hinweg verschwieg die Provinzregierung den Skandal und überließ die Bauern sich selbst, und auch Peking begann erst 2004, sich des Problems anzunehmen.
In Deutschland kommt es bei gegenseitigen Staatsbesuchen immer wieder zu innenpolitischen Diskussionen. Dabei geht es um die Frage, ob und in welcher Form die Menschenrechtsverletzungen angesprochen werden sollen. Dabei werden größte Widersprüche seitens der europäischen Außenpolitik hingenommen, um beispielsweise Geschäfte in China zu sichern: So konnte der französische Präsident Jacques Chirac einen Vertrag über den Verkauf von Airbus-Flugzeugen in China abschließen, woraufhin ein chinesischer Vertreter verkündete, dass der Vertrag nur deswegen zustande gekommen sei, weil Frankreich und Deutschland China in der Menschenrechtsfrage "entgegengekommen" seien. Deutschland hatte nämlich in dem Jahr auf der 58. Menschenrechtskommission keine Resolution gegen China eingebracht, wie es die USA, die damals nicht teilnehmen durften, üblicherweise getan hatten.
Ferner wurde von der rot-grünen Regierung eine U-Boot-Lieferung an Taiwan mit der Begründung, dass man keine Waffen in Krisengebiete liefere, unterbunden. Im Gegensatz dazu hat Gerhard Schröder aber Ende des Jahres 2003 der Volksrepublik China Unterstützung für die Aufhebung des EU-Waffenembargos zugesagt, obwohl China keine zwei Wochen zuvor Taiwan mit einer Invasion drohte. Das EU-Waffenembargo wurde nach dem Tian'anmen-Massaker gegen China verhängt.
Am 23. März 2004 kam es in dieser Angelegenheit zu einem Konflikt mit den USA. Der US-amerikanische Botschafter wurde einbestellt, um gegen die Pläne der USA, die VR China bei der Jahressitzung der UN-Menschenrechtskommission in Genf zu verurteilen, Protest einzulegen.
Der chinesische Nationale Volkskongress (NVK) hat am 14. März 2004 weitgehende Änderungen der chinesischen Verfassung beschlossen. So wurden erstmals seit Gründung der VR China die Achtung von Menschenrechten und des Privateigentums in der Verfassung aufgenommen. Wörtlich heißt es in der neuen Verfassung:
„Das legale Privateigentum ist unantastbar.“
„Der Staat respektiert und schützt die Menschenrechte.“ (In offiziellen Verlautbarungen wird von einem Menschenrechtsbegriff mit einer „chinesischen Eigenart“ ausgegangen.)
Die alte Verfassung ist derzeit noch bis März 2005 gültig und soll ab dann von der neuen abgelöst werden. Der ständige Ausschuss des Nationalen Volkskongresses will in den nächsten 5 Jahren rund 60 Gesetzesentwürfe überprüfen, darunter Gesetze zur Verantwortlichkeit bei Rechtsverletzungen, zur sozialen Absicherung und zur Sozialhilfe sowie ein Gesetz über den Arbeitsvertrag. Insgesamt zeichnet sich ein Umbruch des chinesischen Rechts und Sozialsystems ab.
Immer wieder werden auch Fälle von Ausbeutung von Arbeitskräften bekannt, so starb im November 2005 eine Arbeiterin nach einer Vierundzwanzig-Stunden-Schicht ohne Unterbrechung an Erschöpfung. Die Arbeitsbedingungen in chinesischen Fabriken werden von Menschenrechtsorganisationen als katastrophal und vorkapitalistisch angesehen.
Außenpolitik
Im Bereich der Außenpolitik - soweit sie den Außenhandel, der an anderer Stelle behandelt wird, nicht betrifft - verfolgt die Volkrepublik vor allem die weltweite Durchsetzung der Ein-China-Politik und die Anerkennung der chinesischen Herrschaft über Tibet und Ostturkestan sowie die Bekämpfung von Separatismus und Terrorismus. Zu diesem Zwecke wurde zusammen mit Russland und einigen zentralasiatischen Staaten die Shanghai Cooperation Organization (SCO) gegründet, die zunächst nur gegen Separatismus und Terrorismus gerichtet war, sich inzwischen aber zu einem Machtblock im Kampf um politischen Einfluss und die Rohstoffe in Zentralasien entwickelt hat.
Administrative Gliederung
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Administrative Gliederung Bildherkunft |
Hauptartikel: Administrative Gliederung der Volksrepublik China
Die Volksrepublik China ist administrativ in 22 Provinzen, 5 autonome Gebiete, 4 regierungsunmittelbare Städte und die Sonderverwaltungsgebiete Hongkong und Macao aufgeteilt. Darüber hinaus betrachtet die chinesische Führung Taiwan als "abtrünnige" Provinz der Volksrepublik, jedoch gelangte die Insel seit dem Bestehen der Volksrepublik 1949 nie unter deren Herrschaftseinfluss.
Infrastruktur
Verkehr
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Das Eisenbahnnetz Chinas Bildherkunft |
Die Verkehrsinfrastruktur in China wird ständig verbessert. Hohe Summen werden in den Bau von Straßen, vor allem auch in den Städten, Eisenbahnlinien und neue Flughäfen investiert. Speziell in den Ballungsregionen gibt es bereits viele Verkehrswege, die mitteleuropäischem Standard entsprechen. In abgelegenen Gebieten gibt es nach wie vor meist nur eine unzureichende Verkehrsanbindung.
Das chinesische Eisenbahnnetz ist - vor Indien - das längste der Welt und deckt alle Provinzen ab, wobei Tibet als letztes mit einer Eisenbahnstrecke nach Lhasa an das Eisenbahnnetz angeschlossen wurde. Züge werden generell nur im Fernverkehr eingesetzt, Vorortzüge gibt es fast keine. Nach wie vor werden neue Strecken gebaut und auf den meisten Strecken kann die Bahn über mangelnde Auslastung nicht klagen, weshalb ständig neue Züge und Verbindungen eingeführt werden. Die Servicequalität ist recht zwiespältig: Während regional bereits internationaler Standard erreicht ist und auch Hochgeschwindigkeitsstrecken in Arbeit sind, gibt es auch Regionen, wo alte Lokomotiven und Wagen über marode Gleise fahren und Großstädte, welche fast keine Bahnanbindung besitzen. Unfälle sind, betrachtet man die Größe des Streckennetzes und die Zahl der Züge, relativ selten. Eine Besonderheit des Verkaufs von Zugfahrkarten in China ist die fehlende Möglichkeit Zugfahrkarten für Strecken zu kaufen die nicht vom momentanen Aufenthaltsort abfahren. Grundsätzlich sind Zugfahrkarten erst ab 10 Tage vor der Abfahrt erhältlich.
Mit dem Straßennetz verhält es sich analog wie mit dem Schienennetz. Für Reisende sind Fernreisebusse häufig eine brauchbare Alternative zur Bahn, vor allem da, wo das Bahnnetz nicht gut ausgebaut ist oder wenn Bahntickets nicht mehr zu haben sind. Luxuriös ausgestattete Reisebusse sind gefragt, wobei jedoch die Anzahl der Unfälle recht hoch ist.
Die Anzahl der Flugverbindungen von und nach China ist stark im Wachsen begriffen, immer mehr chinesische Großstädte werden etwa von Europa aus direkt angeflogen. Viele Städte besitzen neue Flughäfen bzw. bauen gerade welche, meist mit riesigen Dimensionen. Es gibt eine große Anzahl von Fluglinien. Nur wenige davon sind international tätig, die meisten konzentrieren sich auf den Inlandsverkehr. Die Tickets sind in der Regel günstig, das Angebot liegt meist leicht über der Nachfrage und die Sicherheit hat sich in den letzten zehn Jahren stark verbessert. Nach wie vor gibt es keine regelmäßigen Flugverbindungen zwischen der Volksrepublik China und Taiwan.
In verkehrspolitischer Hinsicht wird in China auf das traditionelle, mit fossilen Brennstoffen betriebene Fahrzeug gesetzt. Seit dem Ende der 1980er Jahre wird dem Ausbau des Autobahnnetzes eine höhere Priorität eingeräumt als dem Ausbau des Eisenbahnnetzes (im Gegensatz zu den Jahren zuvor). Dies bedeutet jedoch, dass sich China, wie auch der Rest der Welt, in die Abhängigkeit von Erdöl begibt, welches eine schwindende Ressource ist. Dazu bedeutet die Übernahme von städteplanerischen Konzepten aus dem Westen, wo Städte für das Auto geschaffen werden, dass trotz riesiger investierter Summen Stau und Smog weiterhin zum Stadtbild großer chinesischer Städte gehören werden.
Wirtschaft
Wirtschaftsgeschichte
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Landwirtschaftliche Regionen Bildherkunft |
Nachdem im Jahr 1949 die Volksrepublik China ausgerufen wurde, interessierte im Ausland vor allem die Frage, wie das Land wohl jemals seine riesige Bevölkerung ernähren wolle. Mehr als 50 Jahre später sieht sich die Welt einem Land gegenüber, das nicht nur seine Bevölkerung ernährt, die sich seither mehr als verdoppelt hat, sondern welches außerdem einen schnell wachsenden Teil davon mit Mobiltelefonen und Computern versorgt und dazu zu den größten Exportnationen der Welt gehört. Die Wirtschaftspolitik unter Mao Zedong war von der Einführung einer Planwirtschaft nach sowjetischem Vorbild geprägt. Ein Plan sollte den Markt bei der Verteilung von Ressourcen und Investitionen ersetzen. Das Ziel war, eine schnellstmögliche Industrialisierung und höchstmögliches Wirtschaftswachstum zu erreichen. Dabei wurde die Planwirtschaft in einigen Bereichen entscheidend an die chinesischen Verhältnisse adaptiert. Zum einen sah sich China nicht in der Lage, genug planerische und administrative Kräfte aufzubringen, um eine Planwirtschaft nach streng sowjetischem Vorbild einzuführen. Anstelle dessen wurden bereits in den 1950er Jahren Maßnahmen zur Dezentralisierung getroffen und den Verantwortlichen auf Provinz- und Betriebsebene mehr Freiraum zur Umsetzung der Vorgaben gegeben. Zum anderen legte Mao großen Wert auf autarke Entwicklung. Nicht nur China, sondern auch einzelne Provinzen oder Regionen sollten sich selbst versorgen können. Dadurch isolierte sich das Land vom Rest der Welt gerade in einer Zeit, als andere Entwicklungsländer durch aktive Förderung der Integration in den Weltmarkt einen wirtschaftlichen Aufholprozess erfuhren.
Der dritte Unterschied zum sowjetischen Wirtschaftsmodell lag darin, dass Mao in der Wirtschaftsentwicklung auf Massenkampagnen setzte, etwa den Großen Sprung nach vorn oder die Kulturrevolution. Diese beiden vor allem politisch motivierten Bewegungen warfen das Land jedoch um viele Jahre zurück, Historiker schätzen heute, dass der Große Sprung nach vorn (1959-61) bis zu 30 Millionen Menschen das Leben gekostet hat: die meisten verhungerten, weil Maos Politik zu gewaltigen Missernten führte. Die Kulturrevolution (1966-1976) legte China für ein ganzes Jahrzehnt praktisch lahm: Schulen und Universitäten waren geschlossen, man hatte im maoistischen Slang "rot" zu sein (also politisch korrekt) und kein "Experte" (also technisch oder ökonomisch fähig).
Das wirtschaftliche Erbe Maos ist somit zwiespältig: Einerseits wuchs das BIP zwischen 1952 und 1975 um jährlich durchschnittlich 6,7 %, die Möglichkeiten für Bildung (insbesondere für Frauen), medizinische Versorgung und soziale Sicherheit erreichten ein Niveau, das es in der Geschichte des Landes zuvor nie gegeben hatte und der Anteil der Industrie an der Wirtschaftskraft wurde von etwa 20 % 1952 auf 45 % 1975 gesteigert. Diese Erfolge beruhten jedoch größtenteils auf der Mobilisierung zusätzlicher Ressourcen, die Investitionen wurden zunehmend ineffizienter und das relativ hohe Wirtschafswachstum konnte nur zu einem sehr geringen Anteil in höheren Konsum der Bevölkerung umgesetzt werden. Letzten Endes musste Mao sich auch selbst eingestehen, dass sich seine von utopischen Visionen geleitete Wirtschaftspolitik in einer Sackgasse befand. Er brachte in den frühen 1970er Jahren die wirtschaftlich pragmatischen Politiker Deng Xiaoping und Zhou Enlai zurück an die Macht, obwohl sie vorher schon in Ungnade gefallen waren.
Der Tod von Mao 1976 eröffnete die Möglichkeit zu Reformen. Es ist unwahrscheinlich, dass eine Fortsetzung der Wirtschaftspolitik, wie sie unter Mao gemacht wurde, noch lange möglich gewesen wäre. Deng Xiaoping ging die dringendsten Probleme daher zuerst an und erlaubte lokalen Parteiführern schrittweise, die Kollektivierung der Landwirtschaft zurückzunehmen. Die Bauern hatten von da an Eigentumsrechte an ihren Produkten, Landbesitz war jedoch weiterhin nicht möglich. Landwirtschaftliche Produkte wurden bald wieder auf den frei zugänglichen, ländlichen Märkten gehandelt. Ab Mitte der 1980er Jahre wurden auch nicht-staatliche Unternehmen in der Industrie zugelassen und die Staatsunternehmen mussten auf den sich entwickelnden Märkten mit Privatunternehmen konkurrieren. Später wurde es ausländischen Unternehmen erlaubt, in China zu investieren und der Außenhandel wurde liberalisiert. Auch institutionelle Reformen an staatlichen Investitionen oder dem Steuersystem wurden notwendig. An den politischen Rahmenbedingungen wurde jedoch zunächst nichts geändert, weshalb das Wirtschaftssystem als Staatskommunismus oder offiziell als „sozialistische Wirtschaft chinesischer Prägung“ bezeichnet wurde. Im Jahre 1995 wies die Wirtschaft ein stabiles hohes Wachstum auf, das vorher isolierte Land war der siebentgrößte Teilnehmer am internationalen Handel und der Lebensstandard wuchs schnell, wobei die Konsumausgaben der Haushalte zu konstanten Preissteigerungen um jährlich mehr als 7 % führten. Seitdem stellt sich die Frage, wie lange die chinesische Wirtschaft noch in diesem Tempo wachsen kann. Mittlerweile gibt es in China kaum noch Marktsegmente, welche man leicht liberalisieren könnte, um damit ein schnelles und vor allem großes und nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu erzeugen. Dazu gibt es einige wirtschaftliche Problemfelder, zu deren Lösung es schmerzhafter Einschnitte bedarf. Dazu gehören Staatsunternehmen, die nicht privatisiert wurden und die teils hohe Verluste machen. Diesen Staatsunternehmen werden durch die Staatsbanken immer neue Kredite zur Verfügung gestellt, um sie am Leben zu halten. Dadurch haben die dominierenden staatlichen Banken hohe Summen an faulen Krediten angehäuft, wodurch das Bankensystem illiquid geworden ist. Sollten die Bankkunden plötzlich in einem Bankensturm ihre Einlagen zurückverlangen, so könnten die Forderungen nicht bedient werden. Eine Reform des staatlichen Sektors wird von der Regierung der Volksrepublik aber nur sehr zögerlich angegangen, denn es ist zu befürchten, dass eine Schließung von unrentablen Staatsunternehmen zu einer stark steigenden Arbeitslosigkeit in den Städten führen würde. Die heutige Phase wird angesichts des zunehmenden Gewichts der Privatwirtschaft in China von ausländischen Wirtschaftsführern und Politikern oft als Chinas Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft bezeichnet. Chinaexperten wie der deutsche Politikwissenschaftler Sebastian Heilmann weisen jedoch darauf hin, dass in China keineswegs die freie Marktwirtschaft regiert, vielmehr sprechen sie von einem autoritären "Kader-Kapitalismus": Wirtschaftlich erfolgreich sind meist Unternehmer mit guten Beziehungen zu den Mächtigen, Korruption ist ein großes Problem.
Rang Chinas als produzierender Staat
Ein Vergleich von vorliegenden Daten zeigt, dass China in vielen Bereichen wirtschaftlicher Produktionssektoren mittlerweile nicht nur Spitzenpositionen belegt, sondern häufig schon eine unangefochtene Führungsposition übernommen hat. Die folgende Tabelle soll dies anhand vieler Beispiele aus den Bereichen Landwirtschaft, Bergbau, Industrie sowie Energiewirtschaft illustrieren (durch Klicken auf die Produkte gelangt man vielfach zu den Detail-Tabellen):| Rang Chinas in der Weltproduktion: Landwirtschaft Quelle: Handelsblatt Die Welt in Zahlen (2005) | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Produkt | Rang (USA/D¹) | Produktion (Jahr²) | Produkt | Rang (USA/D¹) | Produktion (Jahr²) |
| Getreide | 1 (2/8) | 422,6 Mio. t (2004) | Wolle (ungewaschen) | 2 (-/-) | 0,52 Mio. t (2004) |
| Weizen | 1 (3/6) | 91,33 Mio. t (2004) | Bananen | 3 (-/-) | 6,22 Mio. t (2004) |
| Äpfel | 1 (2/9) | 20,5 Mio. t (2004) | Holz | 3 (1/13) | 286,1 Mio. m³ (2003) |
| Reis | 1 (11/-) | 186,73 Mio. t (2004) | Rinder (Bestand) | 3 (4/20) | 106,5 Mio. (2004) |
| Kartoffeln | 1 (4/7) | 75,05 Mio. t (2004) | Rindfleisch | 3 (1/11) | 6,27 Mio. t (2004) |
| Baumwolle | 1 (2/-) | 5,2 Mio. t (2003) | Zucker | 3 (4/9) | 11,1 Mio. t (2003) |
| Schweine (Bestand) | 1 (2/4) | 472,9 Mio. (2004) | Sojabohnen | 4 (1/-) | 17,75 Mio. t (2004) |
| Schafe (Bestand) | 1 (-/-) | 157,3 Mio. (2004) | Kautschuk | 5 (-/-) | 0,55 Mio. t (2004) |
| Fleisch | 1 (2/4) | 72,64 Mio. t (2004) | Weintrauben | 5 (4/12) | 5,34 Mio. t (2004) |
| Schweinefleisch | 1 (2/3) | 47,75 Mio. t (2004) | Orangen | 6 (2/-) | 1,89 Mio. t (2004) |
| Schaffleisch | 1 (-/-) | 1,94 Mio. t (2004) | Milch | 7 (1/4) | 18,85 Mio. t (2004) |
| Fisch (Fangerträge) | 1 (5/-) | 44,06 Mio. t (2001) | Zitronen | 8 (7/-) | 1,89 Mio. t (2004) |
| Hühnerfleisch | 2 (1/-) | 9,46 Mio. t (2004) | Käse | 16 (1/2) | 0,23 Mio. t (2004) |
| Mais | 2 (1/-) | 131,86 Mio. t (2004) | Butter | - (3/5) | - |
| Rang Chinas in der Weltproduktion: Bergbau | |||||
| Zink | 1 (5/-) | 2,2 Mio. t (2003) | Gold | 6 (2/-) | 170 t (2001) |
| Zinn | 1 (-/-) | 55,6 Mio. t (2003) | Silber | 7 (6/-) | 1.2 Mio. t (2003) |
| Blei | 2 (3/-) | 0,67 Mio. t (2003) | Kupfer | 9 (3/-) | 0,55 Mio. t (2002) |
| Eisenerz | 3 (7/-) | 109,4 Mio. t (2001) | Platin | - (4/-) | - |
| Bauxit | 6 (-/-) | 8 Mio. t (2003) | Diamanten | - (-/-) | - |
| Rang Chinas in der Weltproduktion: Industrie | |||||
| Eisen | 1 (4/7) | 202,3 Mio. t (2003) | Zement | 1 (3/14) | 725 Mio. t (2003) |
| Stahl | 1 (3/6) | 220,1 Mio. t (2003) | Kunstfasern³ | 1 (3/9) | 7,9 Mio. t (2001) |
| Aluminium | 1 (4/10) | 4,3 Mio. t (2003) | Papier & Pappe | 2 (1/5) | 37,9 Mio. t (2003) |
| Dünger | 1 (3/14) | 23,6 Mio. t (2002) | |||
| Rang Chinas in der Weltproduktion: Energie | |||||
| Steinkohleförderung | 1 (2/10) | 1315,2 Mio. t (2003) | Erdölförderung | 6 (3/-) | 169,4 Mio. t (2003) |
| Energieerzeugung | 2 (1/19) | 1,22 Mio. kt ÖE (2002) | Braunkohleförderung | 7 (5/1) | 52 Mio. t (2003) |
| Stromerzeugung | 2 (1/7) | 1.640,5 Mrd. kWh (2002) | Uranförderung | - (9/-) | - |
¹Zahlen in Klammern: Ränge der USA/Deutschlands zum Vergleich; Beispiel: (11/-) = USA: Rang 11, Deutschland: keine oder keine nennenswerte Produktion ²Jahr für das Vergleichszahlen vorlagen ³auf Zellulose- und Synthetikbasis | |||||
Energiepolitik
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Energiequellen und Bodenschätze Bildherkunft |
Durch die rasche Industrialisierung sowie den Anstieg des Lebensstandards stieg der Energiebedarf stark an. Im Jahr 1985 wurde etwa 13 Mal so viel Energie verbraucht wie im Jahr 1957. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Energie liegt jedoch im internationalen Vergleich niedrig, nämlich bei etwa der Hälfte des internationalen Schnitts und bei etwa einem Zehntel des Pro-Kopf-Verbrauches der USA. Deshalb kann ein weiteres starkes Ansteigen des Energiebedarfs prognostiziert werden. Das Jahr 1990 markierte einen ersten Wendepunkt in der Energieversorgung: China wurde zum Nettoimporteur von Energie. Ende 1993 wurde China auch zum Nettoimporteur von Rohöl. Der größte Anteil an Energie wird jedoch nach wie vor aus der Kohle gewonnen, die einen Anteil von etwa 70 % am Gesamtenergieverbrauch hat.
Der massive Abbau von Kohle forderte immer wieder einen hohen Preis. Die Gruben gelten als erbärmlich ausgestattet und begraben immer wieder Kumpel unter sich.
Um weitere Energiequellen zu erschließen, sind zahlreiche Atomkraftwerke in Bau, das erste in Qinshan (Provinz Zhejiang) ist seit 1991 in Betrieb. Auch die zahlreichen Wasserkraftwerksprojekte, etwa der berühmte Drei-Schluchten-Damm sind nicht zuletzt energiepolitisch motiviert.
Ernste Energie-Engpässe und regelmäßige Stromausfälle bzw. geplante Stromabschaltungen sind in den großen Städten, vor allem in den Boom-Regionen, an der Tagesordnung; Bürger wie auch Unternehmen werden ständig zu Energiesparmaßnahmen aufgerufen.
China will die Erzeugung von Atomstrom bis 2020 von momentan ca. 6,5 Gigawatt auf ca. 36 Gigawatt erhöhen. Der Anteil des Atomstroms an der chinesischen Stromerzeugung wird somit von derzeit ca. 1,2 Prozent auf etwa 4 Prozent ansteigen.
Öffentliches Gesundheitswesen
Bei der Gründung der Volksrepublik lag die Lebenserwartung bei etwa 35 Jahren. Dazu trugen Mangelernährung, mangelnde medizinische Versorgung und damit verbunden die hohe Verbreitung von übertragbaren und parasitären Krankheiten bei. Die Lebenserwartung der Chinesen liegt mittlerweile über 70 Jahren, das heißt, fast auf dem Niveau der westlichen Industrienationen. (Erstaunlicherweise liegen die Lebenserwartungen von Intellektuellen in den Städten weit unter diesem Niveau, so meldete die Staatspresse Anfang 2005, die Lebenserwartung von Intellektuellen in Peking liege bei durchschnittlich 56 Jahren. Unter dem Begriff "Intellektuelle" werden in China meist alle Akademiker mit einem Studienabschluss zusammen gefasst.)
Diese bemerkenswerte Entwicklung ist den steigenden Lebensstandards der Menschen, aber auch Regierungsanstrengungen zur Verbesserung der medizinischen Versorgung zuzuschreiben. Speziell das während der Kulturrevolution eingeführte System der Barfußdoktoren, also Personen mit nur grundlegendster medizinischer Ausbildung, die am Land die verbreitetsten Krankheiten behandelten, hat große Fortschritte für die Landbevölkerung gebracht.
Das Gesundheitswesen befindet sich momentan in einer großen Umbauphase. Während früher alle medizinischen Leistungen vom Staat oder seinen Unternehmen gratis erbracht wurden, wurde seit dem Beginn der ökonomischen Reformen sichtbar, dass sich auch Privatpersonen und -Unternehmen an den Kosten beteiligen müssen. Von der Regierung wird ein Krankenversicherungssystem nach westlichem Vorbild angestrebt.
Die Herausforderungen, die auf das chinesische Gesundheitswesen zukommen, zeichnen sich bereits ab: Durch Umweltverschmutzung ausgelöste Krankheiten wie Allergien, Stress, Asthma bronchiale und Bronchitis, aber auch Krebs, häufen sich in den Städten. Dazu kommen etwa 300 Millionen Zigarettenraucher (63 % der erwachsenen Männer und 4 % der Frauen) und die Ausbreitung von HIV/AIDS. Die HIV-Epidemie hat, neben den bekannten Infektionswegen, auch eine Ursache in den Praxen des Blutspendens im ländlichen Gebiet, die nicht der modernen Hygiene entsprechen.
Siehe auch: Traditionelle chinesische Medizin
Militär
Die Chinesische Volksbefreiungsarmee ist mit nach offiziellen Angaben rund 2,5 Millionen Soldaten die größte Armee der Welt. Details dazu im entsprechenden Hauptartikel.Territoriale Ansprüche
- Taiwan: Die Volksrepublik China ist bereit, eine formelle Unabhängigkeit von Taiwan mit militärischen Mitteln zu verhindern. Die Pflege und den Ausbau der dazu erforderlichen militärischen Schlagkraft hat die höchste Priorität bei der Aufrüstung der Streitkräfte. Das "Anti-Abspaltungsgesetz" wurde am 13. März 2005 verabschiedet. Der Vizepräsident des Volkskongresses Wang ZhaoGuo erläuterte das Gesetz am 8. März 2005: China werde "nicht-friedliche Mittel" anwenden,
- falls die Unabhängigkeitskräfte in Taiwan eine Abspaltung Taiwans in irgendeiner Form oder unter irgendeinem Namen versuchen,
- falls sich größere Zwischenfälle in dieser Hinsicht ereignen,
- falls alle Mittel für eine friedliche Wiedervereinigung ausgeschöpft sind.
- Südchinesisches Meer: Das größte von China beanspruchte Territorium sind jedoch große Gebiete um die Spratly- und Paracel-Inseln (chinesische Namen: Nansha- und Xisha-Inseln) im Südchinesischen Meer. Hier besteht ein Konflikt zwischen den Staaten China, Brunei, Indonesien, Japan, Malaysia, den Philippinen, Taiwan und Vietnam. Hauptgrund: Öl. Gegenwärtig überwiegen nicht-militärische Ansätze, die Konflikte zu regeln. Die Aufrüstung zur Erhaltung und Modernisierung der militärischen Option wird fortgesetzt.
- Tibet: Seit die Volksrepublik China 1950 das seit 1912 unabhängige Tibet besetzt hat, unterdrückt sie die Tibeter. Die Rechtfertigung ist, dass Tibet seit 700 Jahren ein Teil Chinas gewesen sei. Es werden Menschenansammlungen sofort als Abspaltungsorganisationen verdächtigt und zerschlagen, oft auch militärisch. Tibeter, die sich für Freiheit und Menschenrechte einsetzen, werden willkürlich verhaftet, gefoltert und zum Tode verurteilt. Han-chinesische Zuwanderung wird massiv betrieben.
- Russland: China erhob auch Ansprüche auf einige russische Territorien im Fernost. So kam es 1964 zu einem militärischen Konflikt mit der Sowjetunion um zwei Inseln am Fluss Amur. 2004 trat Russland China zwei streitige Inseln am Amur nahe Chabarowsk ab.
Geheimdienste
Das Ministerium für Staatssicherheit (Guojia Anquanbu) der VR China ist als straff organisierter, aber ziviler Dienst für die Auslandsaufklärung sowie für die innere Sicherheit zuständig. Es untersteht dem Staatsrat. Residenturen der chinesischen Auslandsaufklärung befinden sich in den Botschaften bzw. Konsulaten (in Deutschland z.B. in der chinesischen Botschaft in Berlin).
Der Militärnachrichtendienst (Zhong Chan Er Bu) unterhält ebenfalls Auslandsvertretungen; er sammelt in den Ländern des deutschen Sprachraums vor allem Informationen und Know-how aus dem Rüstungsbereich.
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Im Yu-Garten in Shanghai Bildherkunft |
Kultur
Die Chinesen spielten schon vor Jahrhunderten die Okarina, ein Blasinstrument aus Ton.Lu Jianhua von der chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften nennt die junge Generation Fly generation: eine Generation, die abhebt wie ein Flieger und kaum mehr weiß, was ihre Eltern während der eigenen Jugend in der Kulturrevolution erfahren mussten.
Berühmt ist China auch für seine Gartenkunst, die sich gänzlich von der in Europa entstandenen unterscheidet.
Siehe auch:
- Chinesische Kunst, Chinesische Literatur, Chinesische Malerei, Chinesischer Film, Chinesischer Tanz,
- Chinesische Küche, Chinesische Astrologie, Traditionelle Chinesische Medizin,
- Chinesische Philosophie, Soziales Verhalten in China
Medien
In der Volksrepublik China werden momentan mehr als 2.000 Tages- und Wochenzeitungen gedruckt, es gibt mehr als 3.000 Radio- und Fernsehstationen und über 550 Verlage. Die Medienszene hat sich seit den 1950er Jahren mehrmals rasant gewandelt. Während in den Jahren der Kampagne gegen die Rechten oder der Kulturrevolution das Medienleben sich praktisch auf die Verlautbarungen der Kommunistischen Partei beschränkte, ist die Medienvielfalt heute so groß wie noch nie.Die Medien haben nach leninistischer Auffassung die Kommunistische Partei bei der Umsetzung ihrer Politik zu unterstützen. Aus diesem Grund kontrolliert und zensiert die Propagandaabteilung der KP die Presseinhalte, so gut es bei der schieren Menge der Publikationen geht. Der Grad, zu welchem die Partei die Medieninhalte in den letzten 20 Jahren kontrollierte, war nicht immer gleich. In den späten 1980er Jahren wurden einige sehr liberale Tageszeitungen toleriert, deren Redaktionen jedoch nach den Protesten am Tiananmen-Platz geschlossen wurden. Andererseits werden die Medien auch dazu benutzt, um gegen Korruption in den eigenen Reihen zu kämpfen. Zahlreiche Publikationen werden auch von der KP selbst herausgegeben.
Die Kontrolle über die Medien funktioniert über die Nachrichtenagentur Neues China (Xinhua), die das Monopol über Nachrichten hat. In den Redaktionen der Verlage gibt es ein Parteisekretariat, welches darüber wacht, dass die Parteilinie in den Medien umgesetzt wird. Die Journalisten sind zu einer Mitgliedschaft in der Journalistenföderation verpflichtet und müssen heute wie in den 1950er Jahren firm in Marxismus-Leninismus und Mao-Zedong-Denken sein. Nichtsdestotrotz kam es mehrmals zu Verhaftungen von Journalisten, die sich der Parteilinie nicht verpflichtet sahen.
Die chinesische Regierung versucht, die Internetaktivitäten ihrer Bürger zu überwachen und Inhalte zu zensieren. Internetprovider sind zur Installation einer Software verpflichtet, über die bestimmte Webseiten blockiert werden können; auch die Wikipedia wurde bereits mehrmals Ziel einer Blockade. Diese Art von Zensur ist nicht landesweit einheitlich und auch unter den Internetprovidern gibt es Anbieter, die als liberaler gelten als andere. Welche Technologien zur Überwachung im Detail angewendet werden, ist naturgemäß nicht bekannt, und zu welchem Ausmaß es der Regierung wirklich gelingt, Internetkritiker zu verfolgen und ausfindig zu machen, ist Gegenstand von Spekulationen. Es hat jedoch wiederholt spektakuläre Verhaftungen von Bürgern gegeben, die in Internet-Diskussionsforen politische Änderungen eingefordert hatten.
Die Volksrepublik China betreibt mit Radio China International einen der weltweit größten Rundfunk-Auslandsdienste. Der Sender produziert Programme in dutzenden von Sprachen, darunter ein deutschsprachiges Programm, welches über Kurz- und Mittelwelle in Europa täglich gehört werden kann.
Umwelt
In den ersten zwanzig Jahren des Bestehens der Volksrepublik China wurden Umweltthemen praktisch ignoriert, obwohl die ersten Naturreservate bereits 1956 eingerichtet wurden. Während des Großen Sprunges nach vorn rief Mao zu einem Krieg gegen die Natur auf, um die Ressourcen zu erobern. In dieser Zeit wurden zahlreiche Wälder abgeholzt, um für die Stahlerzeugung genug Holz zur Verfügung zu haben. Sümpfe, Moore und Feuchtwiesen wurden trockengelegt, um Ackerland zu gewinnen. Erst seit den 1970er Jahren gibt es Ansätze für Umweltpolitik, wobei wirkliche Anstrengungen erst seit etwa fünf Jahren unternommen werden, besonders seitdem Peking den Zuschlag für die Olympischen Spiele 2008 bekommen hat.
Generell sieht sich China mit zwei großen Problemkreisen konfrontiert, nämlich dass natürliche Ressourcen verschwinden oder verschmutzt werden.
Viele Regionen Chinas sind vom Verschwinden natürlicher Ressourcen betroffen. Das betrifft etwa Grundwasser, dessen Spiegel in den trockenen Gebieten des Nordens teilweise um einen halben Meter jährlich sinkt. Die Vegetationsdecke der Oberfläche ist in den letzten Jahren zurückgegangen, wovon vor allem die Wälder betroffen sind. Als Folge kommt es zu Erosion, besonders ausgeprägt das Lössplateau Zentralchinas. Durch zu intensive Bearbeitung geht Ackerland verloren, wobei die Desertifikation von Ackerland mit einem Tempo von etwa 2.400 km² pro Jahr voranschreitet. Illegaler Handel mit gefährdeten Tier- und Pflanzenarten, die vor allem für (pseudo)medizinische Zwecke verwendet werden, hat viele vom Aussterben bedrohte Arten noch weiter dezimiert. Mit zahlreichen Projekten (z.B. "Chinas Grüne Mauer" ) wird versucht, die Desertifikation und Erosion aufzuhalten; ob diese Projekte erfolgreich waren oder nicht, wird sich jedoch erst in einigen Jahren zeigen. Daneben gibt es fast 1.000 Naturreservate, die über 7 % des Territoriums der Volksrepublik bedecken, wobei einige dieser Reservate nur dem Namen nach existieren.
Die Umweltverschmutzung in China hat zum Teil verheerende Ausmaße angenommen. Je nach Studie befinden sich von den zehn schmutzigsten Städten der Welt sieben bis neun in China. Durch den hohen Anteil von Kohle als Brennstoff ist die Belastung mit Schwefeldioxid sehr hoch, der Regen ist in weiten Teilen des Landes sauer. In den letzten Jahren war der SO2-Ausstoß leicht rückläufig, wohingegen die Belastung mit Stickoxiden, besonders aus dem Straßenverkehr, stark zugenommen hat. Das Wachstumspotential an Fahrzeugen ist zudem sehr hoch. Die Verschmutzung betrifft nicht nur die Städte, auch auf dem Land wird der Umwelt schwerer Schaden zugefügt. Einerseits befanden sich die boomenden TVEs die meiste Zeit außerhalb jeglicher Kontrolle, andererseits wird in der Landwirtschaft die doppelte Menge an Düngemitteln wie im Weltdurchschnitt verwendet. Das Landwirtschaftsministerium schätzt, dass die verschmutzten Äcker genug Nahrungsmittel für etwa 65 Millionen Menschen liefern könnten. Etwa die Hälfte der Flüsse ist so verschmutzt, dass sie nicht einmal die niedrigsten chinesischen Umweltstandards einhalten und nicht einmal zur Bewässerung benutzt werden können.
Mittlerweile ist China nach den USA der weltweit größte Produzent von Treibhausgasen, wobei es beim Pro-Kopf-Ausstoß von Treibhausgasen noch recht weit abgeschlagen ist. Es produziert mehr als 36 % der weltweiten Schadstoffemissionen, muss jedoch als Entwicklungsland nach dem Kyoto-Protokoll seinen CO2-Ausstoß nicht drosseln. Die Umweltverschmutzung ist für ein stark steigendes Auftreten von Lungenkrankheiten und Krebs verantwortlich. Der China Human Development Report 2002 kommt deshalb zum Schluss, dass China am Scheideweg stehe und sich für eine grüne Reform entscheiden müsse. Ansonsten drohe die Umweltzerstörung, den erreichten sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt zu behindern oder gar wieder zunichte zu machen.
Wissenschaft
Am 15. Oktober 2003 startete China seinen ersten bemannten Raumflug. Der Taikonaut Yang Liwei flog 21 Stunden und landete am 16. Oktober wieder wohlbehalten. China war damit nach der Sowjetunion und den USA das dritte Land, das einen bemannten Raumflug durchführen konnte.
Vom 12. bis 16. Oktober 2005 startete die "Shenzhou 6", vom Raumfahrtzentrum in der Wüste Gobi, zum zweiten bemannten Raumflug. Bei der jüngsten Weltraummission Chinas wurde von den beiden Taikonauten, Fei Junlong und Nie Haisheng, unter anderem ihre Reaktionen in der Schwerelosigkeit getestet. Es sollte die technischen Grundlagen für weitere chinesische Raumfahrtprogramme gelegt werden.
Die chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua gab bekannt, die Regierung erwäge den Bau einer weiteren Ausgangsbasis für Weltraummissionen auf der Insel Hainan im Südchinesischen Meer. Dies könnte der Startplatz für eine neue Generation von Raketen werden, zitierte Xinhua den Raketenbauer Liu Zhusheng.
Siehe auch
- Städte in der VR China
- Liste deutscher Bezeichnungen chinesischer Orte
- Wenyan - etwas über die Sprache
- Chinesische Küche
- Soziales Verhalten in China
- Nordchina und Südchina
Literatur
- Jacques Gernet: Die chinesische Welt. Suhrkamp Verlag 1988, ISBN 3-518-38005-2
- Laurenz Awater: Die politische Wirtschaftsgeschichte der VR China: Vom Sowjetmodell zur sozialistischen Marktwirtschaft. LIT Verlag Münster 1998, ISBN 3-8258-3221-X
- Johnny Erling: China - Der grosse Sprung ins Ungewisse, 2002, ISBN 3451279959
- Weigui Fang, Das Internet und China - Digital sein, digitales Sein im Reich der Mitte. Hannover, Heinz Heise Verlag o.J. ISBN 3-936931-20-8 (Telepolis-Buch)
- Lutz Geldsetzer, Hong Han-Ding: Grundlagen der Chinesischen Philosophie, 1998, ISBN 3150096898
- Sebastian Heilmann: Das politische System der Volksrepublik China. Wiesbaden, Westdeutscher Verlag 2002. ISBN 3-531-13572-4
- Gregor Paul (Hrsg.), Caroline Y Robertson-Wensauer (Hrsg.): Traditionelle chinesische Kultur und Menschenrechtsfrage, 1997, ISBN 3789054828
- Charles Reeve, Xuanwu Xi, Die Hölle auf Erden : Bürokratie, Zwangsarbeit und Business in China, Hamburg : Edition Nautilus 2001
- Colin A. Ronan: The Shorter Science and Civilisation in China: An Abridgement of Joseph Needham's Original Text. ISBN 0521292867
Weblinks
Regierung
- China.org.cn Offizielle Seite der Chinesischen Regierung
Medien
- Xinhua News Agency — Offizielle Nachrichtenagentur Chinas (englisch)
- Beijing Rundschau
- China heute — die einzige mehrsprachige und allgemeine Monatsschrift Chinas
- China Digital Times (englisch)
Menschenrechte
- Jahresbericht 2005 von [[Amnesty International]]
- Human Rights in China - eine von chin. Dissidenten gegründete Vereinigung (hrichina.org)
- Chinafokus Themenseite Menschenrechte in China - Projektgruppe Model United Nations, München 2000
- Politik und Menschenrechte in China
- Internet-Zensur in China: Liste (englisch)
Wirtschaft
Reiseinformationen
- Länder- und Reiseinformationen des Auswärtigen Amts
- Unabhängige China-Reisen-Plattform mit Reisetipps und ausgewälten Reisezielen in China
Sonstiges
- Geschichte Chinas
- Chinaportal mit Infos zur chinesischen Sprache, Kultur und Reise
- China-Plattform mit Infos zu Chinas Kultur, Politik und Wirtschaft
- Verzeichnis deutsch-chinesischer Vereinigungen und Kulturzentren in Deutschland
- Xiucai - Deutsches China-Online-Magazin des Ostasieninstituts der FH Ludwigshafen
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Diskussion der Autoren über den Artikel: Volksrepublik China
Quellen
Es wäre schön, wenn für Aussagen und Behauptungen hier die Quelle angegeben wird, damit andere es leichter nachvollziehen können!
- Der Hinrichtungsbus ist aus: Georg Blume und Chikako Yamamoto: Der Hinrichtungs-Toyota. Chinas Strafjustiz modernisiert ihre Tötungsmaschinerie – mit japanischer Hilfe. Die Zeit, 25.03.2004 Nr.14, Internet: http://www.zeit.de/2004/14/Hinrichtungen
- Die Angabe von 10.000 Hingerichteten pro Jahr ist aus: Georg Blume: 27 Hinrichtungen jeden Tag. taz, 16.3.2004. Internet: http://www.taz.de/pt/2004/03/16/a0089.nf/text.ges,1
- Bevölkerungsentwicklung und Urbanisierung: Thomas Scharping (Universität Köln): Bevölkerungspolitik in China. Internet: http://www.berlin-institut.org/pdfs/Scharping_China.pdf
- Eine gute Quelle für Länderinfos: http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/
Auslagerung des Abschnitts Politik
Es wurde in der Diskussion um die Weblinks schon kurz angestoßen. Der Abschnitt Politik umfasst schon einen großen Teil des Artikels über China und könnte eigentlich auch ausgelagert werden, ähnlich wie der Artikel über die Administrative Gliederung. Ich möchte das nicht machen, ohne Vorschläge und Meinungen zu hören.
Der Abschnitt über die Außenpolitik ist sehr kurz, den Abschnitt über die Opposition würde ich auch überarbeiten, bevor ich eine Teilung vornehme, vor allem die Erklärung zum kulturtheoretischen Ansatz über den Mangel an Widerstand, es sind nicht irgendwelche Ominösen Machthaber, die diese Diskussion angezettelt haben, sondern ganz konkret der Politikwissenschaftler Samuel Huntington und Francis Fukuyama (Gegenposition).
Wie sieht es mit dem Abschnitt "Rechtssystem"? Gehört das in den neuen Artikel "Politik in China?" Meiner Meinung nach nicht. Vorschläge sind erwünscht. --Laokong 06:04, 7. Sep 2005 (CEST)
Hallo, gibt es Vorschläge vor allem für den Abschnitt "Rechtssystem"? Meiner Meinung nach gehört dieser Abschnitt nicht in den neuen Artikel "Politik in China", sondern sollte im jetzigen Artikel gelassen werden. Ich möchte ungern die anderen Benutzer vor vollendete Tatsachen stellen, deshalb warte ich gerne noch auf einige Vorschläge, was man an der jetzigen Strukturierung des Teils "Politik" ändern sollte. Mit der Auslagerung des Abschnitts "Politik in China" hat sich meiner Meinung nach auch eine Auslagerung des Abschnitts über Menschenrechte erledigt? --Laokong 08:18, 11. Sep 2005 (CEST)
- Mach einfach mal. Den Abschnitt "Rechtssystem" würde ich nicht mit auslagern, da stimmt die jetzige Einteilung nicht. Schreibe im ersten Schritt einfach eine gute Zusammenfassung und lagere den jetzigen Artikel aus, so wie er jetzt ist. Danach kannst Du ja Änderungen vornehmen. Vergiss nicht, im neuen Artikel Politik auf andere bereits ausgelagerte Artikel die Verlinkungen zu machen.
Zeitzonen
(geographisch 3 Zeitzonen, jedoch politisch nur eine)
- heißt das, dass überall in China die gleiche Zeit ist? Dann ist es nur eine Zeitzone, und wir lassen die Aussage weg. --Zenogantner 23:15, 7. Jan 2004 (CET)
- Ja, dass heißt es! Würde es auch besser finden, diese Aussage wegzulassen, denn bei ziemlich vielen Staaten stimmen geographische und politische Zeitzonen nicht miteinander überein (nicht zuletzt auch in Europa). --Gugganij 14:43, 8. Jan 2004 (CET)
Politik
Nach meinem Eindruck ist der Abschnitt Politik ein ziemlich unübersichtliches und z.T. auch unsystematisches Sammmelsurium von wenig zusammenhängenden Einzelaussagen.
Mein Vorschlag:
- den Menschenrechtsteil in eigenen Artikel über 'Menschenrechte in China' auzulagern und hier in einem oder zwei Sätzen eine Kernaussage zu formulieren und ansonsten auf den entsprechenden Artikel zu verlinken.
- mit anderen Themen (z.B. Taiwan, Außenpolitik, aber auch Bevölkerungspolitik) ebenso zu verfahren. Der Artikel wird zu aufgebläht, wenn Details der Ein-Kind-Politik aus dem schon vorhandenen Artikel 'Ein-Kind-Politik' hier noch einmal ausgebreitet werden. Dafür gibt es doch wohl den Link!?
- Bin auch dafür! Gugganij 14:50, 8. Mai 2004 (CEST)
- Jepp, bin auch dafür. Dann muss man aber auch ein Auge drauf haben, dieser Artikel wird ebenfalls teilweise zur politischen Meinungsäußerung genutzt. -- Dishayloo 15:11, 8. Mai 2004 (CEST)
Frage: Inwiefern ist China sozialistisch? So nennt sich der Staat selber - und Nordkorea nennt sich selber demokratisch.
Der Artikel über Menschenrechte ist ziemlich unstrukturiert. Enthält zwar viele Infos, teilweise aber am Thema völlig vorbei. Scheint auch etwas unsachlich zu sein.
KFZ-Zeichen für China
Weiß jemand das int. Kfz-Kennzeichen für China? Dass es VRC ist, wie zurzeit im Artikel angegeben ist, glaub ich nicht! Man wird ja wohl nicht auf internationaler Ebene die deutsche Abkürzung für Volksrepublik China nehmen! Gugganij 23:12, 27. Mai 2004 (CEST)
- laut der Webseite http://www.kfz-auskunft.de/... lautet es CN. --Hph 23:52, 27. Mai 2004 (CEST)
- CN ist definitiv falsch. Die korrekte Bezeichnung findet sich unter anderem im Fischer Weltalmanach. Selbst auf Liste der internationalen Kraftfahrzeugkennzeichen steht VRC. Oder auf Deutsche Wirtschaft. Oder einfach Google anwerfen und chinesische Firmen suchen. Die sind nämlich auch der Meinung, dass es VRC ist. --80.108.165.136 19:24, 28. Mai 2004 (CEST)
- Wenn man schon zitiert, dann aber bitte richtig! Auf der Liste der internationalen Kraftfahrzeugkennzeichen steht zwar VRC, aber mit der Einschränkung "Die mit * bezeichneten Kennzeichen sind nicht offizielle Abkürzungen!". Ansonsten lässt sich im Internet auch noch die Variante CHN finden; so eindeutig scheint es wohl doch nicht zu sein. --Hph 22:15, 28. Mai 2004 (CEST)
- Wenn man im Internet sucht bekommt man die verschiedensten Versionen, unter anderem CHN, auf deutschen Seiten VRC (teilweise mit der von Hph zitierten Einschränkung), auf englischen Seiten das Pendant PRC (mit der gleichen Einschränkung), öfters auch TJ (seit Mitte der 1990er wohl für Tadschikistan verwendet). Wenn man mal von den "Jäger-und-Sammler-Listen" absieht, sieht es so aus, als ob die VR China "kein offizielles" Nationalitätskennzeichen hat, siehe z.B. eine Liste des Kraftfahrtbundesamts Original-PDF. VRC und PRC scheinen Notlösungen zu sein, wenn ein (offizielles) Formular nach dem Nationalitätskennzeichen eines Landes verlangt. CHN ist vielleicht aus der ISO-Liste mit den dreistelligen Ländercodes entnommen. Bei vielen Internetlisten fehlt die VR China (im Gegensatz zu Taiwan bzw. RC). Bei der erwähnten UN-Liste wären genauere Angaben interessant, z.B. URL, falls im Internet zu finden. Ist diese Liste direkt von der UNO oder zitiert? Mittlerweile tendiere ich dazu, beim KFZ-Zeichen einen "Strich" einzutragen. --StefanAndres 01:10, 29. Mai 2004 (CEST)
- Ich habe soeben eine Anfrage an das "China Information Center" in Beijing geschrieben. Die Antworten auf solche Anfragen im Normalfall. Die UN Liste wird im Fischer Weltalmanach 2004 zitiert. Ich geb Bescheid sobald ich eine Antwort erhalten habe. --Claudia1220 16:13, 29. Mai 2004 (CEST)
- Ich hab VRC wieder herausgenommen. Die gilt vielleicht als Abkürzung für Volksrepublik China im deutschsprachigen Raum, aber es ist ABSOLUT unplausibel das die deutschsprachige Abkürzung das internationale KFZ-Zeichen der VRC sein soll (wenn die überhaupt eines hat). Obwohl ich's zugegebener Maßen witzig finden würde, ein in China zugelassenes Fahrzeug in, sagen wir, Vietnam mit einen VRC-Kleber auf der Heckklappe zu sehen. Mal sehen was das China Information Center meint. Gugganij 09:29, 30. Mai 2004 (CEST)
- Nch eigenen Beobachtungen in Peking und Chengdu (Okt. 2004) tragen viele Busse und Privatwagen das Nationalitätszeichen CNG. Habe es deshalb eingetragen. --Hph 18:34, 10. Nov 2004 (CET)
- Die Beobachtung ist richtig, aber nicht richtig interpretiert. CNG ist kein Nationalitätskennzeichen, sondern steht für Compressed Natural Gas, das ist was ähnliches wie LPG in den Beneluxländern. Ansonsten habe ich in Asien noch nie ein Fahrzeug mit Nationalitätskennzeichen gesehen und habe aus diesem Grund, auch wegen dieser fruchtlosen Diskussion hier, die betreffende Zeile auskommentiert. -- Herr Klugbeisser 01:29, 11. Nov 2004 (CET)
Entfernte Textstellen
Diesen Satz habe ich entfernt: Zahlen aus dem Jahr 2002 besagen, dass von allen Kindern unter 15 Jahren landesweit nur jedes fünfte ein Einzelkind ist. weil ich nicht glaube, dass er wahr ist. Sofern es eine seriöse (!!) Quelle dafür gibt, kann der Satz wieder eingefügt werden. -- Herr Klugbeisser 08:05, 28. Okt 2004 (CEST)[...] und durch sich aufgrund des Systems erleichterte Korruption beschleunigt. ist Quatsch, weil es die Korruption schon immer und auch unter Mao in riesigen Ausmaßen gegeben hat, nur in jeweils angepasster Form. -- Herr Klugbeisser 08:27, 28. Okt 2004 (CEST)
Nach Berechnungen der Vereinten Nationen werden im Jahre 2040 28 Prozent der Chinesen über 60 Jahre alt sein. Habe ich entfernt. Es gibt von der UNO mehrere Szenarien, wie sich die Bev. Chinas entwickeln könnte. Je nach Szenario ist der Anteil der Bev. über 60 unterschiedlich. Der obige Satz ist deshalb sehr ungenau. -- Herr Klugbeisser 04:12, 11. Nov 2004 (CET)
Aufgrund des größeren Angebots an Nahrungsmitteln und der Veränderung der Ernährungsstruktur kommt es zunehmend zu Übergewicht bei Kindern wie auch den Erwachsenen. Die Einzelkinder sind nicht selten dick: sie werden als kleine Kaiser (chinesischer Kosename) von ihren wohlhabenden Eltern und Großeltern mit Kalorienbomben verhätschelt - allerdings ein typisches Problem zunehmenden Wohlstands, arme Familien haben keine dicken Kinder. Entfernt, weil wohl eher westliches Wunschdenken (?!) und jedenfalls kein verbreitetes medizinisches Problem; der Absatz würde zudem eher nach Taiwan passen. -- Herr Klugbeisser 03:07, 15. Nov 2004 (CET)
Das Interesse an Religion hat allerdings in den letzten Jahren stark zugenommen - einhergehend mit zunehmender Kommerzialisierung der Gesellschaft und einem Gefühl von Unsicherheit und Krise in den Jahren des Wandels. Insbesondere der Buddhismus erfuhr in den letzten drei Jahren einen enormen Aufschwung. Die Taoisten wie die Konfuzianer bilden jeweils 20% der Bevökerung. Dazu kommen 9% Lamaistische Buddhisten, 3% südliche-und 9% nördliche Buddhisten, Dann noch 2% Moslems, meistens Sunniten, und 8% Christen, vorwiegend Protestanten und Katholiken. 1% bilden noch Shintoisten. Buddhistische Klöster sind Anziehungspunkt vieler chinesischer Besucher, versprechen sie doch in den Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwunges die Möglichkeit, sich die Unterstützung der Götter zu erkaufen.
Allerdings unterliegt christlich-religiöse Betätigung in China noch starken Beschränkungen: Erlaubt sind nur die sich dem Staat unterordnenden "patriotischen" Kirchen. Untergrund-Christen, aber auch Anhänger von diversen Qigong-Sekten und Endzeit-Kulten, werden von den Behörden verfolgt. Religionsbewegungen mit staatlicher Anerkennung sind nicht von der Verfolgung betroffen. In der Volksrepublik China werden nur die Religionen anerkannt, die auch staatlich kontrollierbar sind, also eine gewisse Hierarchie besitzen und Orte haben, an denen die Religionsausübung stattfindet (z.B. in buddhistischen Tempeln, Kirchen) und die der Partei hörig sind. Aus diesem Grund gibt es in China derzeit keine Römisch-Katholische Kirche, d.h. eine Kirche, deren Würdenträger den Papst in Rom als Oberhaupt anerkennen, sondern nur eine Katholisch-Patriotische Kirche, deren Würdenträger die Kommunistische Partei als obere Instanz betrachten. Siehe Diskussion unten -- Herr Klugbeisser 06:20, 22. Dez 2004 (CET)
Religion
Mit großem Staunen habe ich die Ausführungen unter dem Kapitel "Religion" gelesen; dass jemand der Meinung ist, man könne die Religionszugehörigkeit der chinesischen Bevölkerung in genauen Prozentangaben erfassen, grenzt m.E. fast an Scharlatanerie. Es würde mich nebenbei sehr interessieren, woher diese Angaben stammen.
Um die Problematik aufzuzeigen, ein kurzes Zitat aus Das Große China Lexikon: "Da Chinesen sich z.B. an einen daoistischen Priester wenden, wenn die Medizin ein Leiden nicht zu mindern vermag, da dieselben Leute zu Hause ihren Ahnen opfern - womöglich noch nach einem Ritual, das auf den Konfuzianer Zhu Xi zurückgeht - und da sie bei einem Todesfall für die Bestattungsriten die Dienste von buddhistischen Mönchen in Anspruch nehmen, ist es wenig sinnvoll, mit traditionellen westlichen Religionskonzepten und Klassifikationsschemata chinesische religiöse Phänomene verstehen und beschreiben zu wollen..." (S. 622). Übrigens gibt es keine Statistik, die irgendeine Religionszugehörigkeit in China erfasst, denn offiziell ist das Land immer noch atheistisch.
Vielleicht sollte das gesamte Religionskapitel mal gründlich von einem Kenner überarbeitet werden. --Hph 14:10, 19. Dez 2004 (CET)
- Nicht das ich unbedingt der Kenner der Religionen bin, aber ich hoffe, der Religionsteil ist jetzt akzeptabler. Der gesamte Kulturteil ist aber recht schäbig, wobei sich das Problem stellt, dass es viele Redundanzen mit Republik China gibt und der Kulturteil deshalb grösstenteils nach China müsste. -- Herr Klugbeisser 06:20, 22. Dez 2004 (CET)
Ich habe Falun Gong da rausgenommen, weil Falun Gong keine Religion, respektive keine neue religioese Bewegung ist, sondern eine Qi Gong Form - siehe Falun Gong. Falun Gong hat auch nichts mit Weltuntergangssekte zu tun, wie man das in diesem Satz lesen konnte. ---Daniel- 01:35, 11. Jan 2005 (CET)
- Falun Gong wird in diesem Absatz als neue religiöse Bewegung bezeichnet, was Stand der Forschung ist. Lies mal
- Scott Lowe: Religion on a Leash. in New Religious Movements in the 21st century (Hrsg: P.Ch.Lucas und Th. Robbins), S. 179ff.
- oder
- Cheris Shun-ching Chan: The FG in China: A sociological perspective. in The China Quarterly, Sept. 2004, S. 665ff
- Nachdem der FG-Artikel schon nicht mehr dem NPOV entspricht, bitte ich Dich, Änderungen wie diese mit seriösen (!!!) Quellen zu belegen. -- Herr Klugbeisser 02:04, 11. Jan 2005 (CET)
Das Wort "Lamaismus" ist eine dümmlicher Begriff, der im Westen entstanden ist und etwas beschreiben soll, was dem westlichen Betrachter eben nicht gleich als das was es ist, nämlich Buddhismus, ins Auge springt. Der sogenannte "Lamaismus" ist eine Form des Mahayana-Buddhismus und wird allenfalls noch als Vajrayana bezeichnet, weil er sich in seinen tantrischen Aspekten von anderen Formen des Mahayana-Buddhismus unterscheidet. Wenn niemand was dagegen hat, werde ich den Begriff entsprechend umschreiben bzw. entfernen. --Herzbert 7. Jul 2005 19:31 (CEST)
Ich habe den Eintrag zur Religion gestrafft, da teilweise widersprüchlich oder mit irrelevanten bzw. fragwürdigen Einträgen durchsetzt. So steht da zwar jetzt weniger, aber das ist wenigstens einigermaßen haltbar. Wenn es keine verlässlichen Statistiken gibt, können wir nicht sagen, dass die überwältigende Mehrheit sich zu keiner Religion bekennt bzw. wilde Zahlenangaben postulieren, die dann nur mit dem äußerst schwachen Hinweis "Laut Umfragen" gestützt sind. Welche Umfragen, unter welchen Umständen, und wer hat sich die Mühe gemacht diese Umfragen auszuwerten auf ihre Stichhaltigkeit? In diesem unchristlichen Z'nhang sind Begriffe wie Konfession und bekennen ohnehin unglücklich. Des Weiteren bitte Aussagen wie asiatischer Kulturkreis bitte kritisch betrachten. Die kulturellen Gemeinsamkeiten zwischen Japan und Indonesien sind, nun ja, eher gering um einen solchen Überbegriff in die Runde zu werfen. Nicht zu vergessen die grandiose Pseudodiskussion um die "Asiatischen Werte" vor ein paar Jahren. Tagesaktuelle Meldungen wie die Verhaftung von Personen, zumal nicht weiter erläutert (und selbst dann gehört es eher in den ausführenden Unterartikel), sind für einen Überblickartikel eher kontraproduktiv. --Blaue Orchidee 11:05, 27. Nov 2005 (CET)
Bearbeitung durch Sarcelles
Die Bearbeitung habe ich revertiert, da sie inhaltlich und syntaktisch nicht eingepflegt wurde. --Jergen 22:30, 21. Dez 2004 (CET)- Das scheint aber nicht viel zu helfen, denn da steht schon wieder neuer Murks. Sprachlich und vor allem auch inhaltlich ist das Kapitel Kultur und Religion grottenschlecht, weil es eine Anhäufung banaler Aussagen und widersprüchlicher, unbelegter Behauptungen ist. Dann würde ich vorschlagen, das Kapitel lieber zu streichen, als es o stehen zu lassen! --Hph 23:00, 21. Dez 2004 (CET)
Einwohnerentwicklung
Alle Zahlen sind nach dem heutigen Gebietsstand der Volksrepublik China berechnet.
- Entfernt, weil (1.) keine Quellenangabe vorliegt und (2.) wer meint, dass man für 1750 die Einwohnerzahl auf hundert genau berechnen kann, nicht besonders seriös sein dürfte. -- Herr Klugbeisser 01:24, 24. Jan 2005 (CET)
- Hier die Seite mit der Tabelle und die Angaben zu deren Quellen. -- 217.231.10.230 01:43, 24. Jan 2005 (CET)
- Nachtrag: Die Erforschung der früheren Bevölkerungsentwicklung gehört zum Fachgebiet der Historischen Demographie. Damit befassen sich Wissenschaftler weltweit an Universitäten und Instituten. Die erste Volkszählung fand übrigens in China schon 2238 v. Chr. statt. Hier zwei interessante Seiten zu diesem Thema: Die historische Einbettung der Statistik und Grundkurs Neuzeit -- 217.231.10.230 03:50, 24. Jan 2005 (CET)
- Habe die Ergebnisse der Volkszählungen in China ab 1766 im Artikel veröffentlicht. Es ist also schon möglich die Bevölkerung von China im Jahre 1750 zu berechnen. Im Internet finden sich auch die Ergebnisse von Zählungen in China ab dem Jahre 2 n. Chr. Hier die Quelle [LINK]. Letztere Seite ist allerdings in chinesisch. -- 217.231.6.29 04:55, 25. Jan 2005 (CET)
- Was ich meine ist - wie kommt es, dass im Jahre 1900 die Bevölkerungszahl genau 400.000.000 beträgt? Mir käme es bedeutend seriöser vor, die Zahlen im Prosa und kommentiert in Geschichte Chinas einbaut. -- Herr Klugbeisser 06:54, 25. Jan 2005 (CET)
- Habe die Einwohnerzahlen von 1950 bis 2050 im Artikel veröffentlicht. Passt inhaltlich besser zum Text auf der ganzen Seite. Alle Angaben beziehen sich dort auf die Zeit ab 1949. Die Geschichte der Kultur, Wirtschaft, der Medien, der Bevölkerung usw. vor 1949 sollte also im Hauptartikel Geschichte Chinas eingebaut werden ? -- 217.231.21.69 05:07, 26. Jan 2005 (CET)
- Hallo, dieser Artikel beschäftigt sich einzig und allein mit der VR China. Es gibt einen Artikel China, wo später mal alles das, was die VR und Taiwan gemeinsam haben (also Kultur, Geschichte vor 1949 usw.) rein muss. Du kannst die Daten zur Geschichte der Bevölkerungsentwicklung gern einbauen, wo Du magst. Aber (1.) bitte kommentieren, denn gerade die Bevölkerungsentwicklung hängt ganz kausal mit dem Verlauf der Geschichte zusammen und (2.) bitte die Zahlen vernünftig runden, denn die Zahlenreihen auf den von Dir zitierten Webseiten sind Interpolierungen zwischen sehr ungenauen, aber runden Daten zu runden Jahren (also die genannten 400 Mill. im Jahr 1900 - das ist nie und nimmer genau!). Auch die Datumsauswahl ist interessant (also Bev.-entwicklung kurz vor Ende der jeweiligen Dynastien oder etwa vor und nach dem Taiping-Aufstand. Wenn man die "runden" Jahre wählt, so sagen die Zahlen gar nichts mehr aus. -- Herr Klugbeisser 05:40, 26. Jan 2005 (CET)
- Noch 'ne Frage. Auf der Basis von welchen Annahmen wurden denn die Zukunftswerte errechnet? Ich kenne drei Modelle, die von den vereinten Nationen aufgestellt wurden. Dass die Bevölkerung sinkt (!! - in 20 Jahren um 180 Mill. Leute!!), ist in keinem dieser Modelle rausgekommen. -- Herr Klugbeisser 05:55, 26. Jan 2005 (CET)
- Jan Lahmeyer von der Universität Utrecht schreibt auf seiner Website, das er die Daten für die Jahre bis 2050 aus dem Buch "World almanac and book of facts", Ausgaben von 1977 und 2002, entnommen hat. Welches Modell dort verwendet wurde weiß ich nicht. Bei dieser UNO-Prognose von 1998 wird aber auch mit einem Rückgang der Bevölkerung in China zwischen 2025 und 2050 um 144 Millionen gerechnet. Falls die historischen Zahlen von Herrn Lahmeyer zu ungenau sind, es gibt ja noch die Seite mit der Auflistung der über 100 Volkszählungen in China ab dem Jahre 2 n. Chr. Ob dort alle Personen erfaßt worden sind, ist nicht sicher. Verwenden sollte man diese Daten aber trotzdem. Bessere gibt es wohl nicht. Diese in den Artikel China einzuarbeiten erfordert aber ein fundiertes Wissen der chinesischen Geschichte und Kultur der letzten 2.000 Jahre. -- 217.231.19.243 01:51, 27. Jan 2005 (CET)
- Wenn ich mich richtig erinnere, hatte ich neuere Daten (auch von der UNO) über die Schätzung der Bevölkerungsentwicklung. Da werde ich nochmal nachsehen. Dass das Einarbeiten der Daten Wissen erfordert, meine ich auch, und das war auch einer der Gründe, warum ich die völlig aus ihrem Zusammenhang gerissenen Daten aus dem Artikel entfernt hatte. -- Herr Klugbeisser 02:04, 27. Jan 2005 (CET)
- Übrigens steht auch da low variant - das ist nur eine von drei Schätzungen der UNO. Die high variant wäre auch noch interessant - die ist nämlich ziemlich beängstigend. -- Herr Klugbeisser 04:43, 27. Jan 2005 (CET)
- Hier ist ein Überblick über verschiedene Projektionen der Bevölkerungsentwicklung Chinas. Die Angaben schwanken für das Jahr 2050 zwischen 1,3 und knapp 1,9 Milliarden. Im UNO-Bericht "Weltbevölkerung 2300" wird für China 2030 mit einem Höhepunkt der Bevölkerung von 1,45 Mrd. und 2135 mit einem absinken um 300 Millionen auf 1,14 Mrd. gerechnet. Habe noch diese UNO-Grafik im Netz gefunden. Hier wird von vier Szenarien für die Zukunft ausgegangen. Bei konstantem Wachstum würden auf der Erde im Jahre 2100 43,6 Mrd. Menschen leben. Wie viele Einwohner China bei diesem Modell bis dahin hätte, steht da leider nicht. Da die VR China heute einen Anteil von 20 Prozent an der Weltbevölkerung hat, wären das bei gleichbleibendem Anteil etwa neun Milliarden -- 217.231.15.78 00:48, 28. Jan 2005 (CET)
- Nachtrag: Artikel in der Tageszeitung vom 10.12.2003 zur UNO-Studie. Ich zitiere: "Bei gleichbleibender Geburtenrate würde die Weltbevölkerung bis 2300 in die Billionen gehen, heißt es in der Studie." Bei 134 Billionen Einwohner auf der Erde hätte China dann bei weiterhin gleichbleibendem Anteil an der Weltbevölkerung 27 Billionen Einwohner 217.231.15.78 01:18, 28. Jan 2005 (CET)
- Natürlich, es steht nichts dem Wachstum auf 134 Billionen Einwohner entgegen. Gratulation zu solchen Analysen! -- Herr Klugbeisser 17:23, 28. Jan 2005 (CET)
- Die Wahrscheinlichkeit, dass das letztgenannte Szenario eintrifft, liegt bei null Prozent. Solche Horrorszenarien werden immer wieder gerne durch die Medien verbreitet. Hoffe du verstehst Spaß. -- 217.231.30.198 18:01, 28. Jan 2005 (CET)
Politisches System
Ich habe mal den Teil "Politik - System" etwas ausgebaut bzw. Abschnitte etwas verschoben. Ich denke der war doch sehr unterentwickelt. Bin aber wirklich kein allzu grosser Experte (weder für China noch in der Wikipedia) also ist Kritik sehr willkommen! --Asharak 03:59, 23. Feb 2005 (CET)
- Deine Kritik sollst Du bekommen. Du schreibst:
- Besonders die wirtschaftlich prosperierenden Küstenprovinzen haben zum Teil eine beträchtliche politische Verhandlungsmacht. - wenn Du wirtschaftspolitisch meinst, dann ja. Ansonsten nicht. Die KP setzt ganz gezielt die richtigen Leute an die richtigen stellen in den Küstenprovinzen, um jedwede Abweichung von der KP-Linie zu verhindern.
- Die eigentliche politische Führung der Volksrepublik China liegt beim paramount leader (englisch: überragender Führer), welche die höchsten Ämter in Staat, Partei und Armee auf sich vereinigt. Dies sind das Amt des Generalsekretärs der Kommunistischen Partei Chinas, Staatspräsidenten der Volksrepublik China sowie der Vorsitzende der Zentralen Militärkomission. - Das ist manchmal so und manchmal nicht so. Deng Xiaoping z.B. war jahrelang in der Führerrolle, war aber nie Staatspräsident und auch nicht Premierminister. Überhaupt ist es ziemlich gewagt, zu sagen, dass eine Person die eigentliche Führung innehat, da hat sich vieles in Richtung Führungskollektiv verschoben.
- Kriesensituationen - schau mal in den Duden
- Beschreibungen des chinesischen Systems durch chinesische Regierungsrepräsentanten selbst verwenden Ausdrücke wie "Funktionierend für China" (2001, Erläuterung von Vertretern Beijings, in Anführungszeichen gesetzt und so übernommen vom Internationalen Olympischen Komitee im Bericht (http://www.olympic.org/comm... über Beijing) und "Marktwirtschaft mit chinesischem Charakter", "Demokratie mit chinesischem Charakter" usw. - Das würde ich löschen. Mmn basiert das auf blöden Übersetzungen aus dem chinesischen.
- Konstruktiver als Löschung ist die Verbesserung der Übersetzung. Der Versuch, Begriffe durch Verbindung mit "mit chinesischer Charakteristik" umzudeuten, sollte gut verstanden werden. Was ist Sozialismus? Was ist ein national oder völkisch gefärbter Sozialismus? Oder: Zwischen China und Deutschland gibt es einen bilateralen "Rechtsstaatsdialog". Also keine Einbahnstraße. Da sollte es Deutsche interessieren, dass es ein "Rechtssystem mit chinesischem Charakter" gibt. (Nebenbei: Mit Asharaks "Kriesensituationen" kann man speziell in der Wikipedia anders umgehen, als den Rechtschreibknüppel rauszuholen - wenn man will.) --DL5MDA 13:23, 11. Mär 2005 (CET)
Konfuzianismus
Die folgenden Sätze habe ich entfernt: Dabei wird oft übersehen, dass chinesische Philosophen dieser Zeit wie z.B. Mengzi, der Nachfolger des Konfuzius war und den Konfuzianismus weiterentwickelte, jedoch auch Gegenteiliges lehrten - nämlich dass das Volk durchaus das Recht besitze, einen herrschenden Kaiser abzusetzen oder gar zu töten, sofern er nicht dem Wohle des Volkes dient - diese Sichtweise jedoch von heutigen und damaligen Machthabern Chinas oft unterdrückt wurde. Das wird nicht übersehen, sondern der Konfuzianismus ist gegenüber späteren Weiterentwicklungen einfach sehr immun gewesen. Deshalb gibt es sehr wohl eine konfuzianistische, jedoch keine menzianistische Tradition im Denken der Massen (denn die braucht es letzten Endes, um die KP zu stürzen).
- "Dabei wird oft übersehen" ist wohl nicht ein geeigneter Anfang für einen Satz in einer Enzyklopädie. Aber in der Sache hat der Schreiber recht. Der Text müsste also ein bisschen "enzyklopädischer" werden Recht ausführlich gehen darauf ein:
- Hubert Schleichert: Klassische chinesische Philosophie, 1990, ISBN 3465022599
- Lutz Geldsetzer, Hong Han-Ding: Grundlagen der Chinesischen Philosophie, 1998, ISBN 3150096898
- Wäre schön, wenn Du mal zusammenfassen könntest, was in den beiden Werken steht. Der Einfluss des Konfuzianismus in der Politik ist natürlich gering, wenn es um die Beziehungen von oben nach unten gibt. Andererseits konstatiere ich bei den Chinesen eine sehr hohe Bereitschaft, Hierarchien anzuerkennen und die Macht der übergeordneten zu akzeptieren. Ob dies auf den Konfuzianismus zurückzuführen ist, bin ich mir zwar nicht ganz sicher. In westlichen Fachjournalen (grad wieder kürzlich was in China Quarterly gelesen) wird der Einfluss des Konfuzianismus in der Machterhaltung der KP jedenfalls ganz seriös diskutiert. Das Satzerl, dass den Leser auffordert, mit Japan, Korea oder Taiwan zu vergleichen, habe ich übrigens auskommentiert. Erstens steht in keinem der drei Artikel was zur Kritik am Regierungssystem. Zweitens - wenn in Japan trotz demokratischer Wahlen fast immer die LDP an der Macht ist - was beweist das dann? Und wenn in Taiwan die KMT sich fast ein halbes Jahrhundert an der Macht hält? -- Herr Klugbeisser 13:13, 25. Feb 2005 (CET)
- In beiden Werken steht viel über den Widerstand gegen Regierungen. Zur "Bereitschaft", Hierarchien anzuerkennen: Das liegt weniger am guten Konfuzius, sondern an den "Motivationstechniken" der Gegenwart. -- (Zu Deinen priv. Fragen: Ja (Amateurfunk), Chinesisch hatte ich nicht erwähnt, weil ich es lange nicht so gut spreche, wie Japanisch.) --DL5MDA 20:21, 25. Feb 2005 (CET)
- Nochwas: Auch wenn es nett wäre, Bücher zur chinesischen Philosophie zusammenzufassen, konzentriere ich mich lieber auf das Wesentliche und - was in Enzyklopädien wichtig ist - auf das Beobachtbare. Thema ist weniger "Konfizuanismus", sondern der Grund für die schwache Organisiertheit des Widerstandes gegen die Diktatur. Und da gibt es ja ersteinmal klare und beobachtbare Gründe, die vor weiteren möglichen "kulturellen" Gründen genannt werden sollten: Widerstand ist Ungesund! Widerstand ist strafbar und existenzbedrohend. Konfuzius dagegen ist tot und kann nicht mehr arg viel drohen. (Mit ihm kann man schon drohen, insbesondere bei verständnisvoller kulturrelativistischer Hilfestellung aus einem Standortvorteile suchenden Westen.) Also nennen wir lieber ersteinmal erste Dinge zuerst. Mit diesem Ansatz habe ich mich dann noch einmal sn den Artikel herangemacht. --DL5MDA 22:54, 25. Feb 2005 (CET)
- Zu Deinen beiden Anmerkungen: Was ich meinte, sind auch Hierarchien im Privatleben (Familie, unter Freunden). Ich weiss nicht, wie dies mit Motivationstechniken der Gegenwart zusammenhängt.
- Dass Du Dich auf das Beobachtbare beschränken willst, ist nett, aber mMn gehört auch nicht beobachtbares in eine Enzyklopädie. Warum Du ausgerechnet den Widerstand gegen die Regierung in der VRC zum Beobachtbaren zählst, kapier ich nicht ganz. -- Herr Klugbeisser 03:21, 9. Mär 2005 (CET)
- Du meinst, Konfuzius halte die Leute vom Widerstand ab. Das ist eine Theorie. Beobachten kann man, dass Oppositionsbildung verboten ist. Das ist Praxis. Da Dich Konfuzius nicht bremst, kannst Du die Praxis ja mal auf dem Platz des himmlischen Friedens experimentell ausprobieren. Da werden sich dann noch mehr Gelegenheiten zum Beobachten bieten. --DL5MDA 11:01, 9. Mär 2005 (CET)
- Ehrlich gesagt verzichte ich lieber drauf, weil ich gute Gründe dafür habe. Aus den gleichen Gründen zähle ich aber den Widerstand und die Bekämpfung des Widerstandes zum nicht beobachtbaren. -- Herr Klugbeisser 03:35, 11. Mär 2005 (CET)
- Damit ich es richtig verstehe: Gehe ich recht in der Annahme, dass Du behauptest, eine Bekämpfung oppositioneller Kräfte in China sei nicht beobachtbar? Gehe ich recht in der Annahme, dass Du meinst, dass z.B. freie (von der Partei unabhängige) Gewerkschaften nicht beobachtbar verboten sind und Versuche, solche Gewerkschaften zu gründen nicht beobachtbar unterbunden werden? --DL5MDA 09:59, 11. Mär 2005 (CET)
- Wir haben offensichtlich eine unterschiedliche Auffassung von beobachtbar. Ich lebe seit langem in China. Ich weiss natürlich, dass die Bildung von Opposition bekämpft und unterbunden wird. Beobachtet habe ich das allerdings nicht, und mir ist nicht ganz klar, wie ich das beobachten sollte. Aber lassen wir das.
- Ich beobachte diesen Artikel hier sehr stark, weil sich hier aller Nasen lang irgendwelche Propagandisten tummeln. Deshalb schreib bitte das, was Du für richtig hältst, vergiss aber bitte die Quellenangabe nicht. Wir werden uns schon nicht auf die Füsse treten. -- Herr Klugbeisser 10:34, 11. Mär 2005 (CET)
- Ich lebe zwar nicht mehr in China (nur 18 Monate Shanghai und halbe chinesische Familie), konnte aber schon feststellen, dass es auch vom eigenen Willen abhängt, was beobachtbar wird und was nicht. Es gibt auch viele Arten, nicht beobachten zu wollen, besonders wenn man sich mit den Realitäten seiner Umgebung täglich und über einen langen Zeitraum arrangieren muss - und bestimmte Gesprächsthemen ausklammern muss, wenn man seine Familie, Freunde und sich selbst nicht gefährden will. Diese Erfahrung beschränkt sich leider hinsichtlich Ort und Zeit nicht nur auf China. --DL5MDA 13:09, 11. Mär 2005 (CET)
- Glaub mir - am Wollen liegt's sicher nicht. Oberflächlich ist natürlich vieles beobachtbar. Was dahinter steckt - da wird's meist schwieriger. -- Herr Klugbeisser 15:52, 11. Mär 2005 (CET)
Kultur
Der Abschnitt ist angesichts der vielen tausend Jahre chinesischer Kultur doch etwas sehr knapp geraten. Zugegeben, dem Thema gerecht zu werden, ist eine Riesenaufgabe. Das kann ich nicht so schnell. Chinesische Kultur ist aber wichtig, besonders weil in der Gegenwart ja alles, was uns vertraut scheint (Demokratie, Kapitalismus, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte usw.), in China ersteinmal in den chinesischen Sojasoßentopf (Idee von Bo Yang, einem in Taiwan und China respektierten Kulturkritiker) getunkt wird und dann "chinesischen Charakter" bekommt. So manche Speise verliert so schnell ihren Original-Geschmack. "Chinesische Kultur" ist also wichtig, sowohl Theorie und Anspruch wie auch Praxis und Wirklichkeit. (Übrigens, Kultur kann viel erklären, muss aber deswegen nicht notwendigerweise das Neue bestimmen. Als Erklärung ist Konfuzius okay, als Ausrede für gedankenloses Weitermachen sollte er aber nicht mißbraucht werden.) --DL5MDA 22:33, 8. Mär 2005 (CET)- *Grübel* was immer Du mit obigem sagen willst - ich gebe Dir Recht, dass der Kulturabschnitt kurz ist. Ich bitte aber auch zu bedenken, dass das meiste an chinesischer Kultur nicht nur für China, sondern auch für Taiwan, Hongkong, Macau, Singapur und die Überseechinesen relevant ist. Der Abschnitt wird daher in Volksrepublik China in der Tat sehr kurz sein müssen, und das meiste in Chinesische Kultur auszulagern sein. Den Überarbeiten-Baustein habe ich aber entfernt, weil es sowieso für jeden sichtbar ist, das es überarbeitet gehört. Wenn Du den Text offline erstellst, so ist es besser
zu verwenden. -- Herr Klugbeisser 03:03, 9. Mär 2005 (CET)
Abtreibungen
Nachdem ich um eine Quelle für meine gestrige Einfügung gebeten wurden, nachder auf 100 Mädchen 120 Jungen kommen und die Ursache Abtreibungen weiblicher Föten sei, hier der Link auf den Text, dem ich dies entnommen habe: http://www.sueddeutsche.de/... Stern Stern 10:24, 11. Mär 2005 (CET)
Die Quelle scheint auf den ersten Blick zuverlässig, jedoch habe ich aus anderen Quellen andere Zahlen zur "Sex-Ratio" in China: das CIA gibt für das Jahr 2004 ein Jungen/Mädchenverhältnis von 1,12 bei der Geburt und 1,13 im Alter unter 15 Jahren. Da ich diese Zahlen für realitätsnäher halte plädiere ich dafür, diese auch in den Artikel zu übernehmen. Ich bitte um Stimmen. MB-one--84.174.43.130 17:15, 6. Mai 2005 (CEST)
Spezial der tagesschau
zum modernen China: [LINK]. Vielleicht kann man das ja als Quelle nutzen. -- Dishayloo [ +] 17:42, 14. Mär 2005 (CET)
die Selbstständigkeit von Taiwan
Taiwan ist selbständig. Gemeint ist doch wohl eine Erklärung als Taiwan nicht mehr das China mit Anspruch auf die abtrünnigen Provinzen auf dem Festland zu sein (also formal unabhängig). --Jurgen 21:40, 14. Mär 2005 (CET)Unabhängigkeit Tibets
Das ist für mich ebenfalls eine undurchsichtige Geschichte. De facto war Tibet im 2. Weltkrieg unabhängig. Sowohl die Republikaner als auch die Kommunisten haben Anspruch darauf erhoben. Und Tibet war mal Teil des chinesischen Kaiserreiches. Das entnehme ich soweit dem Artikel Tibet, in der Hoffnung, dass es richtig ist. Wer jedoch weiss es genau? Und ist der wertende Kommentar im Artikel Ihre einzige Begründung ist die wirklichkeitesfremde Erklärung: Tibet wäre schon immer ein Teil Chinas gewesen. (Abschnitt 'territoriale Ansprüche') gerechtfertigt? Ich habe die Wertung erstmal entfernt. Scheinbar wird ja der Anspruch Chinas auf Tibet international anerkannt, ist das wirklichkeitsfremd? Wenn jemand die politischen Zusammenhänge der Tibetfrage genau kennt, bitte ich ihn das zu klären. Der Satz Oft werden sie auch unschuldig zum Tode verurteilt. kommt mir ebenfalls kritisch vor. Dagegen ist es richtig, dass China bei der Durchsetzung seiner Ansprüche auf Tibet Menschenrechtsverletzungen begeht. -- Dishayloo [ +] 11:15, 26. Mär 2005 (CET)
- Die Entfernung der Wertung ist gerechtfertigt. Überhaupt riecht der ganze Abschnitt über Tibet momentan etwas nach Propaganda (was ist Quelle?). In der Tat war Tibet während des Bürgerkrieges de facto unabhängig. Gleiches gilt jedoch auch für andere Regionen Chinas, die heute ganz selbstverständlich zum Territorium der VR gehören. Davor war Tibet mal unabhängig, mal ein Teil des Kaiserreiches, mal britisches Protektorat (ab 1904). International wird Tibet heute als Teil Chinas anerkannt. -- Herr Klugbeisser 03:35, 29. Mär 2005 (CEST)
"Kleinigkeit" ist irreführend
@Klugbeisser: Über den rückgängig gemachten Text kann man sich streiten. Aber solche Sachen sollten nicht als Kleinigkeit wie ein Vandalismusrevert behandelt werden. Die Tatsache, dass die Chinesen auch heute noch beim täglichen Umgang mit Mao auf den Geldscheinen vor Widerstand gewarnt werden, ist schon interessant. Mao ist nicht Geschichte.
Die Darstellung in Richtung Nationslsozialismus geht ein bisschen weit. Allerdings wenn man sich die Besetzung "linker" Themen durch alte und neue Nazis damals und heute in Deutschland ansieht, muss man sich schon aufpassen, wie die chinesische Nomenklatura mit importierten Denkweisen umgeht, mit ihnen z.B. nach außen zur Beruhigung wirbt (Marktwirtschaft, Rechtsstaatlichkeit), aber sie nach innen "mit chinesischer Charakteristik" gerade so bräunt, wie es Diktatoren in den Kram passt. Was ist Sozialismus und wie verändert er sich, nachdem er ein nationaler Sozialismus geworden ist? Insofern ist auch diese Textänderung interessant und keine einfach so zur Seite wischbare Kleinigkeit. Ob das in eine Enzyklopädie passt, ist allerdings eine andere Frage. --DL5MDA 19:54, 29. Mär 2005 (CEST)
- Wo steht, dass meine Änderung ein Vandalismusrevert war? Ich habe nur gesehen, dass die meisten Textstellen eh auskommentiert waren (was soll das?) und der Satz Mao bleibt jedoch bedeutend: Maos Nachfolger hatten sich entschieden, auf jedem Schein der chinesischen Währung die Bevölkerung an den Despoten zu erinnern. ist mMn nicht so einfach haltbar. Du sagst auch, dass Mao nicht Geschichte ist. Vieles, was an Mao erinnert, existiert jedoch noch als Zugeständnis an den "linken Flügel" (witzigerweise in der englischen Literatur häufig als conservatives bezeichnet). Und die Anspielung Ein Beispiel für die schwerwiegende Veränderung eines Begriffes durch ein Attribut finden wir in der jüngeren deutschen Geschichte: Aus dem Sozialismus wurde ein Sozialismus mit nationaler Prägung. ist doch etwas sehr an den Haaren herbeigezogen. Was meinen die anderen? -- Herr Klugbeisser 03:34, 30. Mär 2005 (CEST)
entfernte Information
Ich habe die Information, dass es sich bei China um den flächenmäßig viertgrößten Staat der Welt handelt entfernt, nachdem zuvor zwischen der Angabe dritt- und viertgrößter gewechselt wurde. Grund: Richtigerweise wurde das CIA-Factbook angeführt, danach sind die USA flächenmäßig etwas voraus. Aber dies ändert sich, wenn man die Fläche Taiwans mit zu China zählen würde. Weiterhin weichen die Flächenangaben für die beiden Länder in der Wikipedia stark von denen im CIA-Worldfactbook ab, nach den Angaben in der WP ist China auch ohne Taiwan größer. Ich habe das Ranking hier also entfernt und nur die die unzweifelhaften Angaben dringelassen. Man kann sich ja darauf einigen, dass USA und China in etwa gleich groß sind. (^_^) -- Dishayloo [ +] 23:06, 3. Mai 2005 (CEST)
- Stimmt. Das ist interessant. Es ist mir auch ein Rätsel, woher die unterschiedlichen Zahlen kommen. Auch bei den USA. Vielleicht wäre es noch interessant zu erwähnen, dass die Größenzahlen in der WP gerundet zu sein scheinen, während im CIA-Factbook die Fläche auf den Quadratkilometer genau dasteht. Könnte aber auch sein, dass diese Information total unwichtig ist ;). Könnte es vielleicht sein, dass es unterschiedliche Messverfahren für die Fläche gibt? Wie auch immer. Hier noch mal die zwei relevanten Links:
CIA-Factbook-Ranking, Liste unabhängiger Staaten nach Fläche
Grüße, Jacks grinsende Rache 22:02, 4. Mai 2005 (CEST)
Alphabetisierungsgrad
Hat jemand Infos zum Alphabetisierungsgrad? Sollte evtl. auch in den Artikel aufgenommen werden.
Geldscheine
Ich setze den Revert wieder zurück, da ich die Information nicht für relevant genug halte, um im China-Hauptartikel erwähnt zu werden. Auch der Geschichts-Unterartikel ist imho nicht der richtige Platz dafür, sondern vielmehr Renminbi Yuan. Dort sind die Infos allerdings sinnvoll. Asdrubal 17:20, 16. Mai 2005 (CEST)
- Genau hinsehen. Das war kein Revert. --DL5MDA 18:14, 16. Mai 2005 (CEST)
- Stimmt, da war ich etwas unaufmerksam. Allerdings stellt die Sache mit der Strafbarkeit eine Dopplung dar, weil das bereits erwähnt wird. Asdrubal 18:28, 16. Mai 2005 (CEST)
- Geschenkt. Zum Thema: Es "wurde im Jahr 1999 ein eindeutiges Zeichen gesetzt, dass die Regierung weiterhin Mao und seine Methoden legitimiert: In jenem Jahr erschien ein neue Serie von Banknoten. Wo zuvor nur der 100-Yuan-Schein das Konterfei Maos zeigte, findet sich sein Gesicht nun auf allen neuen Geldscheinen. Die herausragende Bedeutung dieses Zeichens als Drohung an die Bevölkerung ist gut zu verstehen, wenn man sich vorstellt, wie es verstanden würde, wenn beispielsweise heute Deutschland, Italien, Spanien oder Russland ihre Währung mit den Despoten ihrer eigenen jüngeren Geschichte zieren würden." Das ist doch eigentlich kein schlechter Text. Nicht dass Mao an den Gröfaz heranreicht, aber wenn unserer Ex-Führer bei uns auf den Scheinen erschiene, dann wäre dass sicherlich nicht belanglos. Oder welchen Fingerzeig bekämen die Russen, wenn Putin den gutenalten Stalin auf den Rubel drucken würde. Wenn das keine Drohung ist. Das kann man auch nicht in die Währungsecke verbannen, denn hier geht es um politische Kommunikation. Das ist eine der deutlichsten Kommunikationsmittel der Geschichte - und ausgerechnet ein Gschichtler will das hier in der Wikipedia nicht sehen. Warum diese angestrengte Zensur? --DL5MDA 19:24, 16. Mai 2005 (CEST)
- Was ist die Quelle des Zitates?
- Ich versteh das mit der Drohung nicht. Deutschland wurde entnazifiziert, Russland wurde entstalinisiert. China wurde nie entmaoifiziert, und China ist nach wie vor eine kommunistische Diktatur. Mao ist zwar in den grossen Städten out, aber fahr mal aufs Land, da ist ein Geldschein mit Mao alles andere als eine Drohung. Da haben die Leute nach wie vor Mao-Porträts in der Wohnung hängen, und Mao wird auch nach wie vor verehrt. Ich habe zu diesem Thema gelesen (wenn ich mich recht erinnere, in einer Hongkonger Zeitung), dass die Mao-Porträts eher als Zugeständnis des liberalen Flügels an den konservativen Flügel der KP zu sehen sind, und weniger als Drohung. Ich denke, die Formulierung, die Götz vorschlägt, ist sicher nicht so unumstritten, dass man sie in den Länderartikel einer Enzyklopädie aufnehmen sollte. -- Herr Klugbeisser 02:34, 17. Mai 2005 (CEST)
- Ich halte die Formulierung für deutlich wertend und unangemessen. Grundsätzlich habe ich aber nichts dagegen, dass das Thema auftaucht. Nur wäre imho eben der Währungsartikel der geeignete Platz, eventuell noch die Geschichte Chinas, mit Sicherheit aber nicht der "Geschichts-Anreißer" im Hauptartikel. So bedeutsam sind die Geldscheine eindeutig nicht. Asdrubal 10:16, 17. Mai 2005 (CEST)
- Darf ich die Mitstreiter dann auch bitten, den kindischen Edit-Wettstreit hier zu beenden und auf der Diskussionsseite zu diskutieren? Sonst muss ich den Artikel sperren (lassen). -- Herr Klugbeisser 15:12, 17. Mai 2005 (CEST)
- Herr Klugbeisser, der Streit war vor der Ermahnung bereits beendet. Asdrubal hatte ja nach seiner Kritik fairerweise nichts mehr verändert. Also bitte vor oberlehrerhaften Mahnungen genau hinsehen ;-) --DL5MDA 22:51, 17. Mai 2005 (CEST)
nochmal Religion
Ich habe eben den Religionsabschnitt in diesem Artikel etwas gekürzt und einen neuen, bedeutend umfangreicheren Artikel Religion in der Volksrepublik China erstellt. Ich hoffe, er findet die Zustimmung aller hier beteiligten. -- Herr Klugbeisser 10:03, 20. Mai 2005 (CEST)
Artikelübersicht
Also ich habe ja nicht alles gelesen aber schon die Einleitung ist, naja sagen wir fragwürdig. Was Sino ist erfährt man mit keinem Wort. Auch was der betreffende Abschnitt gerade dort zu suchen hat nicht. Aber dann:
- "Die Volksrepublik China umfasst beinahe das gesamte kulturelle und geographische Gebiet, das als China bekannt ist, mit Ausnahme von Taiwan und einigen kleinen Inseln vor der Küste Fujians."
Allgemein: Weblinks im Text
Der Abschnitt "Geographie" ist beleidigend kurz, aber naja das ist halt die WP. Klima als Randnotiz der Geographie anzuhandeln ist dann aber auch ein böses Aua.
Bei Bevölkerung:
- "In der Geschichte des Landes waren Überbevölkerung und die damit verbundenen Probleme bei der Ernährung der Menschen Ursache für tiefe politische und wirtschaftliche Krisen und Hungersnöte."
- "aufgrund des Klimas auch nicht sehr viele Menschen aufnehmen."
Geschichtsabschnitt viel zu weit unten; "Territoriale Ansprüche" als Unterabschnitt bei Militär???, was der Abschnitt Umwelt unter diesem Lemma soll ist mir unklar, die Einleitung von Kultur tut weh, Wissenschaft ist viel zu kurz und würde wohl besser aufgeteilt nach Infrastruktur (Forschungs- und Bildungseinrichtungen) und Kultur (Berwertung und Rolle von Bildung und Wissenschaft in der chinesischen Gesellschaft) wirken
--Saperaud ☺ 3. Jul 2005 18:39 (CEST)
- Ich weiss nicht, ob es Dir zusteht, hier so arrogant über die Arbeit anderer zu urteilen. Niemand hat diesen Artikel jemals als fertig bezeichnet. Wenn Dir einzelne Abschnitte nicht gefallen, dann darfst Du Dich gern auf den Hosenboden setzen und diese Abschnitte selbst schreiben. Du wirst sehen, dass es gar nicht so einfach ist, zu einem so riesigen Land das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen und dies dann auch noch in einige wenige Sätze zu packen. Nichts für ungut, -- Herr Klugbeisser 4. Jul 2005 03:50 (CEST)
- Das war nicht arrogant gemeint, ich wollte nur keine Aufsätze schreiben und mich kurz fassen. Ich weiß selbst wie es bei der Wikipedia zugeht, und da ist obiges eher als ein Wegplan zur Exzellenz zu verstehen. Ein Gesamturteil habe ich auch garnicht gefällt, ich versuchte nur Schwachstellen aufzuzählen. Es ist halt auch so das ich "bald" einen Artikel schreiben will der im wesentlichen die südchinesische Geographie&Meteororologie, sowie das dortige Klima bzw. auch ein bischen die Fauna und Flora zum Gegenstand hat (ostasiatischer Monsun). Das gerade diese Abschnitte nicht viel hergeben ist da eben ein Hinderniss für mich. --Saperaud ☺ 4. Jul 2005 04:19 (CEST)
- Einige der Artikel zu den Provinzen geben zum Klima mittlerweile mehr her (siehe etwa Guangdong). Das ist auch logisch bei dem Riesen-Land. Wie will man kurz und bündig das Klima von Heilongjiang, Tibet und Hainan unter einen Hut bringen? Der Abschnitt zu Geographie und Klima stammt übrigens grösstenteils aus meiner Feder und ist sehr stark an ein Dokument der UNO angelehnt. Trotzdem darfst Du es gern besser machen, ohne den Rahmen eines Länderartikels zu sprengen (also *nicht* länger). -- Herr Klugbeisser 4. Jul 2005 05:32 (CEST)
- Ein Abschnitt der bei diesem Lemma keinen Unterartikel hat (oder auch ein knappes dutzend wie bei Kultur), erscheint mir schonmal suspekt. Ich werde sehen was sich machen lässt. --Saperaud ☺ 4. Jul 2005 05:53 (CEST)
Todesstrafe
Ich habe vom Artikel folgende Kommentare entfernt und hierher überstellt, damit darüber hier und nicht im Artikel diskutiert wird. -- Dishayloo [ +] 10:59, 2. Aug 2005 (CEST)
- was ist mit Texas? sind nicht die relativ gesehen ¨Weltmeister¨ im hinrichten?
- Ja. Ist aber kein Land, sondern ein Bundesstaat - und ich habe ja geschrieben: in "keinem anderen Land der Welt"...., also formal richtig. Außerdem, auch bei Differenzierung: Texas: 17 Mio Einwohne und 70 Hinrichtungen = 70/17 = 4.1 Hinrichtungen pro 1 Mio Einwohner. China: 1.300 Mio Einwohner und 10.000 Hinrichtung = 10.000/1.300=7.2 Hinrichtungen pro 1 Mio Einwohner. Amnesty im Jahr 2004: 10.000 Hinrichtungen in China
- Noch eine nachträgliche Anmerkung. Wenn man in einam Fall "Texas" betrachtet, im anderen Gesamtchina ist der Vergleich nicht richtig. Auch in China gibt es bei den Provinzen sicherlich Unterschiede was Todesstrafen angeht. Nicht in allen Provinzen gibt es die Executionsbusse beispw. etc. Also wäre es wohl durchsichtiger, hier tatsächlich bei einem reinen Ländervergleich zu bleiben. --Konsul 16:24, 2. Aug 2005 (CEST)
- In diesem Artikel von Spiegel online wird angedeutet, dass Singapur und Saudi Arabien auf Platz eins und zwei bei den Hinrichtungen pro Einwohner sind. Gibt es irgendwo einen vernünftige Liste mit absoluten oder relativen Zahlen, dass man so etwas mal nachprüfen kann? --213.39.158.105 14:29, 4. Dez 2005 (CET)
Weblinks
Kürzt bitte die Weblinks, sonst mache ich es als Fachfremder am Sonntag.--Cyper 17:38, 25. Aug 2005 (CEST)
Begründung zu den Weblinks Zur Erläuterung: Ich habe die Links sortiert, englischsprachige, wenn sie nicht besonders relevant waren, herausgenommen, einige wichtige Medien hinzugfügt: Vor Weiteren Löschaktionen und auch beim Ersetzen bzw. Hinzufügen von Links bitte folgendes Lesen: Es gibt nur vier unveränderliche Grundsätze der Wikipedia: Wikipedia:Richtlinien und Welche Links soll man setzten? [Wikipedia:Weblinks]] und zur Relativitätstheorie Und zur ZahlFünf.
- Offizielle Seite der Regierung wurde bereits diskutiert.
- Xinhua News Agency: Als wichtiges offizielles Nachrichtenportal, das auch oft von westlichen Medien als Quelle verwendet wird
- Amensty International ist ein Muss, die Chinesische Dissidentengruppe bietet ebenfalls interessante Infos. Ein wissenschaftlicher Artikel auf Chinafokus und eine sehr interessante List zur Internetzensur in China sowie eine Seite, die über Menschenrechtsverletzungen in China informiert (Falungong, Olympische Spiele, Tiananmen-Massaker).
- China-in-the-news ist ein Webblog, der seit mehreren Jahren besteht und einen guten Überblick zur Berichterstattung bietet.
- Beijing Rundschau, weil es eine chinesische Zeitung auf deutsch ist, ebenso Chinatoday. Eine Tages und eine Monatszeitung.
- China-in-the-news ist ein Webblog, der seit mehreren Jahren besteht und einen guten Überblick zur Berichterstattung bietet.
- Chinalink ist das älteste deutschsprachige Chinaportal. Man darf sich vom Design nicht täuschen lassen,es wird kompetent betreut von einem Sinologen aus Köln, der jetzt in Taiwan lebt aber mit dem Portal ganz China abdeckt.
- Chinaseite Auch eine Portalseite, Sammlung von Artikeln zu verschiedenen China-Relevanten Themen auch von einem Sinologen betreut, deckt China ohne Taiwan ab.
- China-Club bietet einen wunderbaren Einstieg für die, die auch Kontakt zu Chinesen suchen und sich nicht nur übers Internet informieren möchten.
- Diese drei Seiten enthalten Werbung aber keine aggressiven Popups o.ä.(siehe Richtlinien). Ein Verbot, zu Portalen zu verlinken (siehe Löschbegründung), gibt es in der Wikipedia nicht.
- Xiucai.oi.de Ostasieninstitut Ludwigshafen, erläutert sehr kompetent Wissenswertes und Kurioses aus China,ebenfalls sehr lesenswert --Laokong 21:47, 5. Sep 2005 (CEST)
Kürzt es wieder bis zum Sonntag, sonst mach ich es! Das ist zuviel!!! Es heißt zwar, 5ist eine Richtlinie, aber es impliziert auch, das es nicht viermal so viele sind! --Cyper 02:17, 6. Sep 2005 (CEST)
- Du solltest mit einem gewissen Augenmaß an die Sache herangehen, kleines Gedankenexperiment: Wenn man den Artikel aufteilen würde, dürften es dann zusammen immer noch nur 5 Links sein?--Gunther 02:27, 6. Sep 2005 (CEST)
- Ich werde mehr Augenmaß üben. Trotzdem wird gekürzt. Wenn ihr Teile auslagern wollt, dann bitte, aber das Argument zieht bei mir nicht.--Cyper 02:38, 6. Sep 2005 (CEST)
- Auslagern könnte man schon, aber da werde ich nichts ohne vorherige Diskussion machen. Der Abschnitt "Politik" wäre da sicher ein Kandidat, den Abschnitt über das politische System müsste man dann neu ordnen, im Abschnitt Menschenrechte hat sich ja sehr viel verbessert vor einiger Zeit. Ich werde am Wochenende mal einen detaillierten Vorschlag über den Abschnitt Politik machen und eine Diskussion dazu eröffnen, obwohl das ein sehr heikles Eisen ist.
- Jetzt sind wir auf das eigentliche Problem gestoßen. Abschnitte, die eine gewisse Länge und Eigenständigkeit erreicht haben, sollten ausgelagert werden. Politik ist der dringenste, so sehe ich das. Was die Links angeht, sehe ich das nicht so wild, jetzt ist es besser als vorher, weil ausführlicher, aber die Einteilung suggeriert eigentlich auch schon, was man auslagern kann. Ob soviele Links zu Medien sinnvoll sind, weiss ich nicht, es genügt. m.M. nach Xinhua und ein deutschsprachiger.
- Also Cyper, es geht hier um Qualität, nicht um die Zahl fünf. Wenn Du z.B. die vielen Weblinks im Artikel Taiwan oder Falun Gong kürzen würdest, wäre dies auch ein Rückschritt, das sind jeweils auch weit mehr als fünf Links, wobei ich die Taiwan-Links auch einfach nur sortieren, wie dies im Artikel über Falun Gong sehr gut gemacht wurde, und einige Themendoppelungen streichen würde.
gekürzte Literatur
Es sollten max. 8 Literaturangaben gemacht werden (Wikipedia:Literatur). Darum wurden die ersten 8 stehen gelassen und der rest hierhin kopiert. Neue oder hierher kopierte Literatur bitte durch stehengebliebene Literatur austauschen.- Jens Rosenke, Die Modernisierung der Volksbefreiungsarmee der VR China. Unter besonderer Berücksichtigung der Einflussfaktoren der Rüstungsdynamik von [[1989] bis 2004, FU Berlin/OSI 2004 (www.leistungsschein.de).]
- Hubert Schleichert: Klassische chinesische Philosophie, 1990, ISBN 3465022599
- Konrad Seitz: China. Eine Weltmacht kehrt zurück. Berlin Siedler, 2000. ISBN 3-442-76076-3
- Frank Sieren: Der China Code, 2005, ISBN 3430184673
- Jonathan D. Spence: Chinas Weg in die Moderne. München 1995. ISBN 3-446-16284-4
- Brunhild Staiger u.a. (Hrsg.): Das große China-Lexikon. Geschichte - Geographie - Gesellschaft - Politik - Wirtschaft - Bildung - Wissenschaft - Kultur. Darmstadt Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2003. ISBN 3-89678-462-5
- Kai Strittmatter: Gebrauchsanweisung für China. München, Piper Verlag, 2004. ISBN 3492275257
- Kai Strittmatter: Vorwärts, Genossen!, 2003, ISBN 3854527780
- Kai Strittmatter: Atmen einstellen, bitte! Pekinger Himmelsstürze, 2001, ISBN 385452742X
- Bill Taylor / Kai Chang / Qi Li: Industrial Relations in China, 2003, ISBN 1840645784
- Chaohua Wang/ He, Qinglian / Qian, Liqun: One China, Many Paths, 2003, ISBN 1-85984537-1
- Jacques Gernet: "Die Chinesische Welt", 1988, ISBN 3-518-38005-2
Exzellenz-Diskussion
Ich finde den Artikel sehr gelungen, da er China sehr umfassend darstellt. Er ist übersichtlich gestaltet und enthält eine grosse Anzahl an Verweisen auf andere relevante Artikel. Weblinks für weitere Informationen sind zu unterschiedlichen Themen vorhanden. Felix 10:06, 19. Aug 2005 (CEST)- pro: Der Artikel ist Klasse weil er China umfassend darstellt Felix 10:06, 19. Aug 2005 (CEST)
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Neutral. Sollte es nicht besser vorher ein Review geben? --Bender235 12:26, 19. Aug 2005 (CEST)
- ganz dickes contra (als einer der Hauptautoren darf man ja wohl contra stimmen). Der Artikel ist alles andere als fertig. Aus irgendwelchem Grund ist der Artikel auch kürzlich von "Volksrepublik China" nach "China" verschoben worden, was absolut nicht-NPOV ist (auch Taiwan nennt sich "China"). MMn noch nicht mal ein Review-Kandidat. -- Herr Klugbeisser 05:55, 20. Aug 2005 (CEST)
- Contra Stimme da absolut Bender und Klugbeisser zu - alleine die jetzt zustande gekommene Gleichsetzung der VR mit dem Kulturraum China ist für mich ein Grund, dagegen zu stimmen; nur die Behandlung der Geschichte ab 1945 ist für mich ebenso induskutabel (bei der VR einleuchtend, nicht aber unter dem Gesichtspunkt des Lemmas). --Benowar 11:23, 20. Aug 2005 (CEST)
- Dagegen: So reicht es lange nicht. Der Artikel ist an vielen Stellen Flickwerk, weil verschiedenste Autoren an verschiedenen Stellen mal einen Satz eingebaut haben. Da muss man mal ordnend drüber und wahrscheinlich auch einiges in Unterartikel auslagern. Auch einen Review halte ich derzeit (noch?) nicht für aussichtsreich. -- Dishayloo [ +] 20:15, 20. Aug 2005 (CEST)
- contra: Noch lange nicht exzellent. Der Abschnitt "Wissenschaft" z.B. enthält nur einen kurzen Hinweis auf das chinesische Raumfahrtprogramm, und sonst nix... --Zenogantner 15:36, 28. Aug 2005 (CEST)
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Contra Antifaschist 666 13:32, 29. Aug 2005 (CEST)
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Contra ich finde dass vorallem der aussenpolitik abschnitt deutlich erweitert werden muesste, wird ja immer komplexer, je weiter das land sich der freien marktwirtschaft und damit "dem westen" oeffnet Harlen 06:11, 16. Nov 2005 (CET)
Lesenswert-Diskussion
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Pro Erfüllt in meinen Augen die Kriterien für "Lesenswert" Antifaschist 666 16:59, 29. Aug 2005 (CEST)
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Pro Super! Tilla 12:15, 30. Aug (CEST)
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Pro Schon wegen der Fülle an Informationen aus vielen Bereichen, die zudem gut mit Graphiken, Tabellen und Karten veranschaulicht sind (in der Mitte des Artikels könnten noch welche eingebaut werden), m. E. lesenswert. Minos 14:18, 30. Aug 2005 (CEST)
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Pro Muss aber zurück nach "Volksrepublik China". --KAMiKAZOW 00:28, 2. Sep 2005 (CEST)
Pro ich stimmte Kamikazow zu. China besteht nunmal nicht nur aus der Volksrepublik. Ich bin für eine Aufteilung wie vorher: eine Seite zu China mit Links zu Taiwan, VR China und was es sonst noch gibt. Im Prinzip bedeutet der jetzige Zustand nichts anderes, als dass die Wikipedia-Gemeinde offiziell anerkennt, dass Taiwan zu China gehört, d.d China = VR China.- Das ist nur eine Kopie. Die Diskussion lief bereits!--Cyper 21:24, 3. Sep 2005 (CEST)
Artikel gesperrt
Einigt Euch hier, möglichst mit Detailargumenten zu den einzelnen gelöschten Links.--Gunther 02:07, 4. Sep 2005 (CEST)
- Ich habe mich mehrfach begründet, was er nicht einsieht. Werde die Änderung also nach der Entsperrung weiterführen. MfG Cyper 02:09, 4. Sep 2005 (CEST)
- Dieser Satz kann als Ankündigung eines Edit-Wars ausgelegt werden.--Gunther 02:20, 4. Sep 2005 (CEST)
@Cyper Du hast bei seiner Löschaktion erstmal gar nichts begründet. Es sind deiner Meinung nach nur fünf Links zulässig und du hast es nicht einmal für nötig gehalten, die Links, die Du gelassen hast, zu aktualisieren oder richtig zu überprüfen.
In deiner Diskussionsseite prahlst Du ja förmlich damit, noch nie einen "Edit-War" verloren zu haben.
Die Kategorie China hält im Moment keine Werbelinks, bisher haben die Benutzer das relativ gut in Grenzen gehalten (siehe z.B. Diskussion um Link zu China-guide.de). Schau Dir mal an, wie das auf der englischen Wikipedia-Seite gelöst worden ist. Sehr übersichtlich und bei einem so umfassenden Thema wie China auch sehr gut begründbar. Warum sollten die Wikipedia-Benutzer nur zu einigen wenigen offiziellen Seiten weitergeleitet werden, die in Deinem Fall vor allem einseitige Sichtweisen der Regierung beinhalten? Bei Falungong gibt es doch auch mehrer Link-Kategorien (Pro, Contra, Neutral). Und das DMOZ ist ja wohl absolut keine Referenz, da gibt es viele Kategorien, die eine Menge Spam-Seiten enthalten und die Wikipedia-Gemeinde hat mit DMOZ erstmal nichts zu tun. Klar ist die Wikipedia kein Linkkatalog, aber in einigen Kategorien finde ich mehr Links sinnvoll, z.B. Menschenrechte Pro und Contra China, Nachrichten, Allgemeine Infos usw.
@Cyper Nimm Dir mal ein Vorbild Skriptor, was Du machst, ist kleinkarierter Vandalismus, was Skriptor macht, ist nachvollziehbar. --Laokong 10:14, 4. Sep 2005 (CEST)
Link auf offizielle Webseite der VRC
Es gibt in den Wikipedia:Weblinks keine Richtlinie, die gegen die Verlinkung der offiziellen Webseite spräche. Es wird dort von der Verlinkung von Foren abgeraten, nicht von Portalen. Im Gegenteil wird ein Portal sogar ausdrücklich in einem Beispiel erwähnt.
Weiter spricht für die Verlinkung dieser Seite, daß es gängige Praxis ist, in Artikeln über Organisationen und ähnliche Entitäten eine offizielle Webseite zu verlinken.
Schließlich ist die offizielle Seite der Regierung besser strukturiert und umfangreicher als die der Botschaft. Es gibt also keinen Grund, den Link auf die offizielle Seite durch den auf die Botschaft zu ersetzen. --Skriptor Skriptor 11:07, 4. Sep 2005 (CEST)
- Bei der Botschaft weiss man sofort, woran man ist. Man kann offizielle Stellungnahmen und Ansichten der Boschaft erwarten. Das ist bei china.org.cn nicht der Fall, es ist eine Mischung aus normalm Infoportal und Propaganda, was für den "Normalbenutzer" nicht unbedingt ersichtlich ist. Grundsätzlich bin ich für eine ausgewogene Verlinkung und bin gegen eine sture Festsetzung auf fünf Seiten wie von Cyper gefordert. Möglich wäre dann doch ein Aufbau wie auf der englischen Wikipediaseite, allerdings nur zu deutschsprachigen Seiten.
- Ich werde erstmal nichts ändern, bis mehr Meinungen zu hören sind. --Laokong
- Das ist bei china.org.cn nicht der Fall – Wenn das Link ausdrücklich mit „Offizielle Seite der VR China in Deutsch“ gekennzeichnet ist? Sorry, aber ein Minimum an Verständnis dürfen wir bei unseren Lesern wohl voraussetzen. --Skriptor Skriptor 11:44, 4. Sep 2005 (CEST)
- Naja, im Gegensatz zur Botschaft steht auf China.org.cn nur in "Wir über uns", was sowieso keiner anklickt, dass es sich um eine staatliche Webseite handelt und man darin im Prinzip Propaganda findet, was anderes ist die Webseite ja eigentlich nicht. --Laokong 12:15, 4. Sep 2005 (CEST)
- Ähm, der Link war in der Wikipedia mit „Offizielle Seite der VR China in Deutsch“ gekennzeichnet. Dieser Text mußte angeklickt werden, um überhaupt auf die Seite zu kommen… --Skriptor Skriptor 12:53, 4. Sep 2005 (CEST)
- Na von mir aus, das überzeugt mich dann doch. Bitte noch Argumente Pro Contra Aufbau der Weblinks ähnlich wie bei den englischen Seiten, Einteilung: Regierung, Überblick, Nachrichten, Verzeichnisse, Sonstiges. Falls Pro, bitte andere Kategorievorschläge.
- Mein Argument: Gewisse Kategorien benötigen weiterführende Links, da sie in einem Wikipedia-Artikel nicht umfassend dargestellt werden (können), zu aktuellen Nachrichten, weiterführenden Infos zu wichtigen Spezialthemen, Links zu Spezialseiten, die sich ausschließlich mit dem Thema beschäftigen. Ich finde, so wie es jetzt ist, ist es einfach nur schwach. -- Laokong 21:32, 4. Sep 2005 (CEST)
- Wir haben in der deutschen Wikipedia – anders als in der englischen – eine Richtlinie, nur wenige Links in einem Artikel zu verwenden. Wir haben uns bewußt dagegen entschieden, Yahoo-Kategorien Konkurrenz zu machen.
- Es gibt für beide Ansätze Argumente; ich finde unseren aus verschiedenen Gründen besser, unter anderem, weil er zu mehr Qualität zwingt. Dein Argument, komplexe Themen benötigten mehr Links hat zwar grundsätzlich Gültigkeit, wird aber dadurch stark gemildert, daß es zu den meisten komplexen Themen Unterartikel gibt, die dann wiederum Weblinks haben können. --Skriptor Skriptor 21:40, 4. Sep 2005 (CEST)
- Meine These über eine gute Seite bzw. Kategorie ist: Wenn man etwas nicht selbst bieten kann, dann muss man auf andere Seiten verweisen. Davon lebt das Internet und deshalb hat der Artikel für mich einfach wegen fehlender Verweise einiges an Qualität eingebüsst (Wo erkundige ich mich z.B. über Menschenrechte in China?). Es gibt hier im Artikel über China Themen, die in kurzen Absätzen abgehandelt werden müssen (es geht nicht anders), über die kann man Bücher schreiben. Wer nicht guz verlinkt, enthält Benutzern weiterführende Informaitonen vor. Und auch die deutschen Wikipedia-Richtlinien sehen keine starre Regelung vor. --Laokong 04:38, 5. Sep 2005 (CEST)
- Zu Menschenrechten gibt es etwa eine A4-Seite im Artikel und den Link auf Amnesty. Wenn du die A4-Seite für zu wenig hältst, könntest du daraus einen eigenen Artikel machen. Im Hauptartikel würde dann ein kurzer Abriß (zwei bis vier Absätze?) stehen mit einem Verweis auf den ausgelagerten Artikel. --Skriptor Skriptor 08:21, 5. Sep 2005 (CEST)
- Hallo Skriptor, das war EIN Beispiel, das ich gewählt habe, da in diesem Fall der Link zu AA unbestritten ist, obwohl das Thema ausführlich im Artikel behandelt wird. Man kann X andere Beispiele wählen zu den jeweiligen Überschriften im Artikel, zu weiterem schließe ich mich der Anmerkung weiter unten an zum Vergleich mit der Kategorie Taiwan (falls die von Cyper nicht auch schon bearbeitet wurde. Die Weblinks in dem China-Artikel sind "armselig" im Vergleich zu vorher. --Laokong 08:37, 5. Sep 2005 (CEST)
- Ich habe schon verstanden, daß das EIN Beispiel war. Aber für alle anderen gilt das oben gesagte analog. Das ist es auch, was ich mit Druck zur Qualität meinte. Wenn Informationen zu einem Bereich etwas spärlich sind, dann kann man eben nicht einfach noch einen Link unter den Artikel setzen, sondern muß den Text hier entsprechend erweitern (oder man nimmt den Zustand hin). Siehe dazu auch Wikipedia:Weblinks: „Artikel in einer Enzyklopädie sollen für sich selbst sprechen und keine Hilfe in Form von externen Erklärungen benötigen“.
- Wie ich schon oben sagte: Es gibt Argumente für beide Ansätze. Mit Vokabeln wie „armselig“ kommt man allerdings IMHO nicht weiter. --Skriptor Skriptor 08:43, 5. Sep 2005 (CEST)
- Zu armselig: Entschuldigung, ich werde sachlich bleiben.. In den Richtlinien steht: „Artikel in einer Enzyklopädie sollen für sich selbst sprechen und keine Hilfe in Form von externen Erklärungen benötigen“. Hier geht es aber nicht um Links, die nötig sind, um einen Artikel zu verstehen, dieser Passus bezieht sich wohl auf Fachausdrücke oder darauf, dass wenig bis keine Vorkenntnisse verlangt werden sollen, wenn man einen Artikel verfasst. Weblinks sollten Verweise auf Seiten sein, die zusätzliche Informationen bieten.
- Gute Weblinks machen viel aus, wenn es um die Qualität einer Seite geht, davon profitiert das Web. Es gab hier schon Diskussionen zu einzelnen Links durch Benutzer und die hier gesetzten haben sich mit der Zeit herauskristallisiert, ähnlich wie bei dem Taiwan-Artikel oder würdest Du diese Links mit der gleichen Begründung kürzen wie Cyper(nur Fünf Links erlaubt)? Auf dem Falung Gong-Artikel werden z.B. die Links auch in Kategorien unterteilt, Pro, Contra, Weitere Stimmen, Verfolung. Auch in dem Fall mehr als fünf Links und gut durchdacht. Naja, meine Argumente habe ich vorgetragen, ich werde jetzt mal abwarten, was hierbei herauskommt. --Laokong 09:12, 5. Sep 2005 (CEST)
Hallo Laokong, es befindet sich ein Link zu AA auf dieser Seite!!!
- Genau deshalb auch das Beispiel...--Laokong 05:16, 5. Sep 2005 (CEST)
Sorry, was Ihr hier macht ist typisch Deutsche Beamtenmentalität. Mehr als fünf Links verstoßen nicht gegen Wikipedia-Richtlinien, wenn sie begründet sind. Aus der Versionsgeschichte ist ersichtlich, dass einige offensichtlich unnötige Links gesetzt wurden, die hätte Benutzer Cyper löschen können. Die Kategorie Taiwan hat auch mehr Weblinks, das ist auf jeden Fall besser als die armseligen Links, die jetzt hier zu "weiterführendene" Informationen geboten werden. Und die Wikipedia-Verwender werden offensichtliche Werbelinks über kurz oder lang immer löschen. In Unterkategorien zu China sind meistens 3 bis 4 Links gesetzt, das genügt. Im Hauptartikel über China, der viele Themen abdeckt, sind mehr Linkempfehlungen gerechtfertig. Ob man es so wie auf der englischen Seite gliedern muss, darüber kann man diskutieren..
Jungs, ich bin beeindruckt. So viele Einträge und Änderungen, weil es a) einen richtliniengläubigen Cyper gibt und b) man sich außerdem über die Dummheit oder nicht unbedingte Klugheit von Wikipedianutzern auseinandersetzt, denen man anscheinend den Stempel "Propaganda" in rot und groß auf die Website kleben muss, damit sie auch merken, woran sie sind. Wenn Ihr schon darüber diskutieren wollt, dann haltet doch wenigstens diese beiden Punkte getrennt. Ich denke, Cypers Eifer in allen Ehren, aber seine Löschungen waren unklug und undiplomatisch. Seine Mission sollte er - zumal er selbst augenscheinlich auch absolut themenfremd ist - hier ruhen lassen. Die Selbsreinigungskräfte auf dieser Seite haben trotz des Themas bislang recht gut funktioniert. 5 Links sind für ein so komplexes Thema wirklich ein bisschen wenig. Der Streit um die Auswahl dürfte da beinahe zwangsläufig eskalieren. Die englische Website hat in der Tat eine gute Lösung gefunden. Mir ist es letztendlich egal, ob nun die Seite der Botschaft oder die offizielle Seite der VR aufgenommen wird. Beide haben das Ziel, China im besten Licht darzustellen und die offizielle chinesische Linie bestmöglich zu verkaufen. Das dürfte der Nutzer erkennen, wenn er auf die Seiten geht (immerhin gab es zu dem umstrittenen Link auch eine diesbezügliche Erläuterung). Warum nicht beide Seiten beibehalten? Eine offizielle Botschaftsseite hilft, da sie oftmals Fakten und Zahlen im schnellen Zugriff bereithält - so auch hier. Die andere Website ist ein beeindruckendes Beispiel der verstärkten Bemühungen der VR, das Internet für ihre Zwecke zu Nutzen. Auch das gehört zu China und beschert dem aufmerksamen Leser (und von dem sollten wir dann wohlwollend ausgehen) tiefere Einsichten als die Lektüre manch oberflächlicher Analyse. Die Ansichten, die dort verbreitet werden, muss man dafür nicht teilen.--Blaue Orchidee 14:12, 4. Sep 2005 (CEST)
- Warum nicht beide Seiten beibehalten - Weil eine offizielle Darstellung der chinesischen Position reicht. Wir wollen hier keine Linksammlung aufmachen. --Skriptor Skriptor 14:19, 4. Sep 2005 (CEST)
Systeme mit chinesischem Charakter
Ich würde diesen Abschnitt in seiner jetzigen Form gern ganz herausnehmen. Der Zusatz "chinesischer Charakter" hat nun - ob übersetzt und wahrgenommen oder nicht - wirklich nichts mit interkulturellen Missverständnissen zu tun. Das ist zum großen Teil ideologische Lackierung und Absicherung der Partei nach innen und außen. Sozialismus mit chinesischen Antlitz (ein Schlagwort, das in den 80ern aufkam) ist letztendlich nichts anderes als das Resultat der Bemühung, den Begriff Sozialismus aufrechtzuerhalten und sich gleichzetig von den ideologischen Gewittern er Dekaden davor zu verabschieden und kapitalistischen Einflüssen zu öffnen. Die Kreativität hinsichtlich von Begriffen und Schlagwörtern ist nach wie vor unerschöpflich, wenn es darum geht, die nächste Volte der strategischen Ausrichtung von Partei und Regierung zu begründen. Gibt es Einwände gegen die Entfernung des Abschnittes?--Blaue Orchidee 11:04, 26. Okt 2005 (CEST)
Was meint ihr zur 1-Kind Politik von China? Also ich habe gemischte Gefühle auf die eine Art ist es ja gut den es gibt wirklich zu viele Chinesen, aber auf die andere Art ist es auch ein bisschen eine Zumutung für die Chinesen wenn sie nur ein Kind haben dürfen.
VBA ausgliedern?
Hallo zusammen! Der Abschnitt über die Streitkräfte ist in letzter Zeit ja ordentlich gewachsen. Was haltet ihr davon, ihn auszugliedern? Genauer gesagt würde ich vorschlagen, den Abschnitt in den noch relativ mageren Artikel Volksbefreiungsarmee zu kopieren und im China-Hauptartikel nur ein paar Zeilen dazu stehen zu lassen. Asdrubal 09:26, 18. Nov 2005 (CET)
- Hört sich für mich OK an. Sei mutig. :-) -- Dishayloo 10:54, 18. Nov 2005 (CET)
So, Transplantation geglückt. Asdrubal 12:26, 23. Nov 2005 (CET)
Entwicklungsland-Status
In der Einleitung steht, dass China bis in die 90er Jahre als Entwicklungsland eingestuft wurde, was ja impliziert, dass das heute nicht mehr der Fall ist. Im Punkt "Umwelt" wird dagegen erklärt, dass China als Entwicklungsland seinen CO2-Ausstoß nicht drosseln muss. Laut z.B. diesem Artikel: [LINK] betrachtet sich China auch heute noch als Entwicklungsland. --Lane78 11:24, 1. Dez 2005 (CET)
Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Volksrepublik China und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).
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Pro Muss aber zurück nach "Volksrepublik China". --KAMiKAZOW 00:28, 2. Sep 2005 (CEST)
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Pro Schon wegen der Fülle an Informationen aus vielen Bereichen, die zudem gut mit Graphiken, Tabellen und Karten veranschaulicht sind (in der Mitte des Artikels könnten noch welche eingebaut werden), m. E. lesenswert. Minos 14:18, 30. Aug 2005 (CEST)
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Pro Super! Tilla 12:15, 30. Aug (CEST)
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Pro Erfüllt in meinen Augen die Kriterien für "Lesenswert" Antifaschist 666 16:59, 29. Aug 2005 (CEST)
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Contra ich finde dass vorallem der aussenpolitik abschnitt deutlich erweitert werden muesste, wird ja immer komplexer, je weiter das land sich der freien marktwirtschaft und damit "dem westen" oeffnet Harlen 06:11, 16. Nov 2005 (CET)











