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Der Artikel Volksstimme (Österreich) gehört zur Kategorie: Österreichische Zeitung
Die Tageszeitung Österreichische Volksstimme war seit ihrer ersten Ausgabe vom 5. August 1945 an das Organ der Kommunistischen Partei Österreichs (KPÖ). Ab dem 22. Febuar 1957 lautete ihr Titel nur noch Volksstimme. Aus finanziellen Gründen musste die Zeitung, die im KPÖ-Parteiverlag Globus in Wien erschien, mit der Ausgabe vom 3./4. März 1991 eingestellt werden, nachdem ein Aufruf zu ihrer Rettung als Tageszeitung keinen Erfolg hatte. Als ihre Fortsetzung gilt die sozialistische Wochenzeitung Salto, die von April 1991 bis Ende Februar 1993 erschien. Mit dem Novum Urteil im Jahr 2003, mit dem nach einem langjährigen Rechtsstreit die KPÖ defakto enteignet wurde, konnte sich die Partei die seit dem 5. Januar 1994 wochentlich wieder als Volksstimme erscheinende Zeitung nicht mehr leisten und stellte sie ein.
Seit 1. Mai 2004 gibt es ein Nachfolgeprojekt: die Volksstimmen, eine monatlich erscheinende Zeitschrift mit Fokus auf die neuen sozialen Bewegungen.
Redakteure
Bruno Furch, Otto Janecek, Eva Priester, Arthur West, Ernst Wimmer, Hans Wolker.Weblinks
- www.volksstimmen.at Volksstimme Österreich
- OTS-Meldung zur Einstellung der Zeitung
Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Volksstimme (Österreich) und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).