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Building the Past- Konstruktion der eigenen Ver...
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Historical interest is rooted in a quest for identity. The histories of tribes, communities and nations help to define their selfhood, and hence their pasts are inevitably modelled on an implicit program stating the use that an author, a ruler or a community wants to make of real or imagined history. History thus becomes a malleable concept accommodating the requirements of self-definition of individuals, or of social and ethnic groups. It also furnishes the fictional props of the ideologies of states and nascent states that are in need of national mythologies to boost their self-esteem. Under the general title Building the Past the various ends and purposes of historical reconstruction and invention in the late medieval and early modern period are examined in this volume by scholars from various specialised fields. Their contributions are grouped in two sections, Rediscovery of the Past and Construction of National Myths .Für ein besseres Verständnis des Umbruches vom späten Mittelalter zur Frühen Neuzeit erscheint es wichtig, besser zu verstehen, auf welchem Wege die Eliten dieser Zeit durch die Konstruktion der eigenen Vergangenheit ihre Identität (bzw. die derjenigen Gruppe oder Nation, der sie angehörten) neu definierten. Hier zeichneten sich zwei verschiedene Lösungsstrategien ab, von denen in unterschiedlichem Maße (und teils in enger Verquickung) Gebrauch gemacht wurde: zum einen die Wiederentdeckung der eigenen Vergangenheit, zum anderen die Konstruktion neuer nationaler Mythen. Die thematische Spannweite der in diesem Sammelband vereinten Tagungsbeiträge reicht von der spätmittelalterlichen Chronistik und epischen Dichtung über die Neubewertung mittelalterlicher Architektur bis hin zur Wiedererfindung der Goten zum Zwecke nationaler Mythenbildung und von Überlegungen der Humanisten zu klassischen Vorstellungen von Geschichte und Wissenschaft bis hin zur Symbolik der Königskrone und der Auseinandersetzung mit dem zentralen Ereignis der Varusschlacht.

Anbieter: Dodax
Stand: 20.02.2020
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Weitschat, M: Die Varusschlacht als Gründungser...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,7, Universität Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Wo find' ich es, dies Deutschland, von dem du sprichst, und wo liegt es?' In Heinrich von Kleists Werk Katechismus der Deutschen von 1809 stellt der Inquisitor diese rhetorische Frage, die darauf hinzuweisen versucht, dass Deutschland sich auf der Suche nach seinem Ursprung und seiner Identität befindet. Anlässlich des 2000-jährigen Jubiläums der Hermannsschlacht sind die Problematik der Lokalisierung und der Streit unter den Verfechtern der möglichen Schauplätze zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. [...] Der Bildhauer Ernst von Bandel entwarf Mitte des 19. Jahrhunderts jenes Denkmal, das als Warnung an Frankreich Richtung Westen blickt. Nach der Gründung des Deutschen Reiches wurde der Bau vollendet und die Suche nach deutscher Identität im 19. Jahrhundert vorerst befriedigt. [...] Sowohl unter [...] politischen Aspekten als auch in literarischer Form spielte Arminius lange die Rolle der verkörperten deutschen Identität. Der preussische Dramatiker Ernst von Wildenbruch besang Hermann als deutschen Helden in der Not, auch Kleists Hermannsschlacht präsentiert den sich übermächtig erscheinenden Feinden entgegenstellenden Einer Germaniens. Die Frage nach der Rechtfertigung der politisch motivierten Auslegungen von historischen Ereignissen, in diesem Fall der Varusschlacht als Grundstein bzw. Beispiel einer deutschen Nation, wird dadurch aufgeworfen. Die Siegesgewissheit sowohl in der Rede Wilhelms II. an das deutsche Volk als auch in den Theaterinszenierungen, Liedern, Mythen, Gedichten und im Kontext der Aufführungen gibt den Anlass, um nach Gründen und Motiven zu forschen, die gerade für die Wahl der Ereignisse um und mit Arminius als Symbol für die Geschlossenheit des deutschen Volkes sprechen. Aus diesen Überlegungen ergeben sich zwei Fragen, denen in dieser Arbeit nachgegangen werden soll. Erstens, inwiefern und in welchem Masse historische Verweise wie die Wilhelms II. durch die Bevölkerung im 19. bzw. 20. Jahrhundert als Verweise auf die Varusschlacht als das deutsche Volk einigendes Ereignis verstanden wurden. Zweitens, ob in diesem Zusammenhang überhaupt die Rede von der Varusschlacht als einigendes Ereignis sein kann, ein solcher Vergleich also berechtigt ist.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 20.02.2020
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